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'Die Fachaufsicht vom Kirchlichen Schulamt schaut leider weg'

12. Jänner 2023 in Österreich, 15 Lesermeinungen
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In der Gratiszeitung "Heute" übt eine Schuldirektorin schwere Kritik am Religionsunterricht in der Erzdiözese Wien. Ein Religionslehrer lässt die Schüler die ganze Stunde Uno spielen, eine andere übt im Religionsunterricht mit den Schülern Schminken


Wien (kath.net)

"Vieles, was Religionsunterricht genannt wird, verdient seinen Namen nicht mehr." Mit deutlichen Vorwürfen hat in der Wiener Zeitung "Heute" eine MS-Direktorin Kritik am römisch-katholischen Religionsunterricht in Österreich und in der Erzdiözese Wien geübt. In dem Bericht ist die Rede von einem Religionslehrer, der seine Schüler die ganze Stunde ,Uno‘ spielen lässt, nur dass sie bei der letzten Karte statt Uno Amen sagen müsse. Die Direktorin dachte, dass man diesen Unsinn nicht mehr toppen könne.  "Aber unsere Röm.-kath.-Lehrerin mit Nebenberuf Visagistin verbringt ihre Stunden seit Schulbeginn mit Schminken der Schüler und probiert Frisuren an ihnen aus. Sie nennt das „Maria Magdalena“-Stunden. (…) Die Fachaufsicht vom Kirchlichen Schulamt schaut leider weg." Die Zeitung Heute vergibt ironischerweise für den Religionsunterricht in Wien als Strafe die Note "Fegefeuer".



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Lesermeinungen

 bibelfreund 13. Jänner 2023 
 

Wieso?

Besser UNO und schminken als diesen Regenbogen-Irrsinn un d die Indoktrination durch den gender-Wahn…. Es gibt nur noch wenige Reli-Lehrer, die den Unterricht für die Vermittlung biblischer Werte nutzen. Jahrzehntelang haben Kirche und eltern(!!) sich das bieten lassen, dass die Schüler indoktriniert wurden.


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 Chris2 13. Jänner 2023 
 

@Bene16

Gern geschehen. Die "historisch-kritische Methode" bedeutet ja, wissenschaftliche Regeln (die bekanntlich den Faktor Gott bewusst und aktiv ausschließen) 1:1 auf das Alte (teilweise durchaus sinnvoll) und sogar auf das Neue Testament anzuwenden: Alles muss rational erklärbar sein, falls nicht möglich, sagt man eben, die Apostel hätten z.B. die Auferstehung Jesu erfunden oder in ihrer Verzeiflung kollektiv herbeiphantasiert. Gott gebe es nicht (sagt man so direkt und offen natürlich nicht), also auch keine Wunder Jesu, der nur ein Mensch gewesen sei. Das ist keine Theologie mehr, denn die spricht, wie der Name schon sagt, über Gott. Und erst recht kein katholischer Religionsunterricht. Das ist bestenfalls Atheismus im christlichen Gewand, wenn nicht sogar "Das trojanische Pferd in der Stadt Gottes" (so ein Werk des großen katholischen Philosophen Dietrich von Hildebrandt). Dann lieber Haare schneiden oder Uno spielen...


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 Bene16 12. Jänner 2023 
 

Danke @Chris2

Mit dem Ausdruck "Hysterisch-glitschige Mode" haben Sie mir ein Schmunzeln geschenkt :)


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 Chris2 12. Jänner 2023 
 

Es geht noch schlimmer

Mein letzter Reli-Lehrer hatte uns praktisch nur noch beigebracht, was wir alles nicht mehr glauben müssen: Vor allem alles übernatürliche, selbst im Neuen Testament. Histerisch-glitschige Mode oder so ähnlich. Alles hinterfragen, außer den autoritären Lehrer selbst. Bin aus Reli ausgetreten, um nicht den Glauben zu verlieren. Selbst bei der Kirche hat kein Mensch danach gefragt, obwohl Reli im Abizeugnis nicht vorkam. Letztlich hatte diese Episode sogar zu einem reflektierten und dadurch noch stabilerem Glauben geführt. Aber auch nur, weil ich die Reißleine gezogen habe, bevor das ständig eigeflößte Gift des Zweifels ihn von innen heraus zersetzen konnte - und das, obwohl ich zu den Schluss gekommen war, dass es vernünftig ist, katholisch zu sein.


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 Holunder 12. Jänner 2023 
 

Glaube ist im Religionsunterricht nicht gefragt

Schon mehrfach mitbekommen: Religionslehrerinnen wurde untersagt, im Religionsunterricht über ihren persönlichen Glauben zu sprechen. Vermittelt werden darf nur so etwas wie eine religiöse Ethik.


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 gáidaros 12. Jänner 2023 
 

Ich danke Gott für meinen Religionsunterricht

Ein Bekannter von mir, der in einem kirchlichen Gymnasium war, hat viel mehr über den katholischen Glauben gelernt.Trotzdem danke ich Gott, daß ich überhaupt einen hatte. Das wird in Zukunft nicht immer möglich sein. Als Katholik würde ich mein Kind auch in einen evangelischen oder freikirchlichen Unterricht schicken,wenn kein katholischer Unterricht möglich ist, denn viele Bereiche, wie z.B. die Bibellehre sind ähnlich.
Es ist schade, daß in den Schulen heute nicht mehr gebetet wird. Vielleicht sind die Zukunft Sonntagsschulen in den Pfarren. Auch am Samstag wäre ein solcher Unterricht mögliche, weil in Ö heutzutage am Samstag nicht mehr unterrichtet wird.
Ein Bekannter von mir hat einen ihm bekannten Religionslehrer getroffen, der auf dem Weg zu einem nichtchristlichen Glaubensort unterwegs war und ihn erstaunt gefragt, wieso er dann katholische Religion unterrichte. Dessen Antwort lautete: "Von irgend etwas muß ich doch leben." :-(


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 gáidaros 12. Jänner 2023 
 

Es gibt ein Verbesserungspotential

Liebe Theologen und Laien,
ich hatte sehr unterschiedliche Religionslehrer.
Meine Religionslehrerin aus der Volksschule (von 6-10J.) habe ich in sehr positiver Erinnerung. Bei ihr haben wir Zeichnungen über die großen Geschichten der Bibel gemacht. Das hat mir geholfen, diese Geschichten besser zu memorisieren. Ich glaube, daß wir bei ihr auch ein wenig gebetet haben. Später hatte ich kurz den Pfarrer, der gut unterrichtet hat. Danach unterrichtete uns eine Dame mit guten Absichten, die aber ein wenig weltfremd war. Damals waren die Digitaluhren in Mode, die auch Melodien spielen konnten. Meine Mitschüler, die den Unterricht sabotieren wollten, haben dann ihre Uhren im Unterricht spielen lassen und der Lehrerin erklärt, daß sie die Uhren nicht abstellen könnten. Dann hatte ich eine gute Lehrerin, welche mit uns auch Exkursionen gemacht hat, z.B. zur Wiener Synagoge. Meine letzte Lehrerin hat vor allem viel mit uns diskutiert, was nur mäßig etwas gebracht hat.


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 winthir 12. Jänner 2023 

ach ja -


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 Reflector 12. Jänner 2023 
 

Konsequenzen?

Wenn der Religionsunterricht so oder ähnlich gestaltet wird, wird sich der Staat irgendwann fragen müssen, ob das (Religionsunterricht vorsehende) Konkordat in diesem Punkt aufrecht erhalten werden kann.
Eine Lehrerin haben mir gegenüber kritisiert, dass Religion in manchen Schulstufen gleich viele Stunden habe wie Mathematik. Ich habe das damit verteidigt, dass Religion für das Leben in der Regel wichtiger sei als Mathematik. Wenn der Religionsunterricht aber so aussieht wie hier beschrieben, fällt mir seine Verteidigung schwer.


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 SCHLEGL 12. Jänner 2023 
 

@Richelius

Im Jahre 2015 ist die frühere Schulamtsleiterin in Pension gegangen,damit war auch meine Tätigkeit als geistlicher Assistent beendet. Der Posten wurde gestrichen. Da ich auch von der Schule pensioniert bin, kenne ich die jetzige Situation nicht mehr.


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 Richelius 12. Jänner 2023 
 

@ Schlegl

Schauen Sie Sich das Schulamt an. Dann wundert sie nichts mehr.


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 kleingläubiger 12. Jänner 2023 
 

Ähnliches hätte ich schon vor 25 Jahren berichten können. An bayerischen Schulen wurde damals zwar vor dem Unterricht gebetet, aber auch oft nur irgend ein fantasievoller Blödsinn denn ein richtiges Gebet. In der Grund- und Hauptschule hatte ich noch Priester im Religionsunterricht. Danach nur noch Lehrerinnen, die die Stunden mit Stuhlkreisen, Mandala ausmalen und ähnlichem Schwachsinn aufgefüllt haben. Hätte ich nicht vorher schon eine Prägung durch gute Priester gehabt, wäre ich spätestens da vom Glauben abgefallen.


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 Hausfrau und Mutter 12. Jänner 2023 
 

Reli wird nicht ernst genommen!

Hier die Erfahrung, die ich im Bistum Limburg gemacht habe:

Ich habe ein Kind (10. Klasse), dass NIE rk-Unterricht hatte. Nur ev-Unterricht wird an dieser öffentliche Schule angeboten.
Ich habe ein weiteres Kind, das aus dem rk-Reli-Unterricht vor 2-3 J ausgestiegen ist, weil kein Unterricht stattfand...Mandalas usw.
Ein weiteres Kind ist mit dem Unterricht nicht zufrieden, weil die Lehrerin fast ausschließlich über Klima spricht.

Bei den anderen Kinder klappt es (oder klappte es) einigermaßen.

Wir hatten noch nie ein Pfarrer als Reli-Lehrer und auch nur ein Mal eine Gemeindereferentin.


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 Feuersgluten 12. Jänner 2023 
 

Lieber kein Religionsunterricht, als ein Vermitteln eines fremden und ausgedachten Gott

„Das geht ja noch“, dachte ich mir beim Lesen dieses Artikels. Das bedeutet leider schon viel…! Viel schlimmer ist es, wenn die Katecheten den Glauben relativieren, selbst keinen grossen Glauben haben, Gott mehr als Energie einordnen, praktizierte Homosexualität gutheissen (das berühmte Papst-Wort zitieren und von Toleranz und Nächstenliebe sprechen), etc.
Ja, wenn die Kinder im Religionsunterricht nur sehr spärlich von einem Gott hören, der uns liebt und sich nach einer Beziehung nach uns sehnt und die Katecheten nicht „ganz normal und gerne“ mit den Kindern beten (statt ein Gebet abzulesen) und von einer Beziehung mit Maria sowieso nichts hören, dann wird es schwierig für den zukünftigen Glaubensweg dieser Kinder.
Ich habe schon oft gedacht, dass ich meine Kinder lieber nicht in den Religionsunterricht schicken würde als zu einer Katechetin, welche keine Beziehung zu Gott hat (lieber kein Gottesbild vermitteln als ein „falsches“, welches schwer rückgängig gemacht werden kann).


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 SCHLEGL 12. Jänner 2023 
 

Es ist nicht zu fassen!

42 Jahre war ich Religionsprofessor am Gymnasium. Von 2000-2015 nebenbei Geistlicher Assistent des Schulamtes. Wir hatten da mehr das Problem, dass Religionslehrer/innen nicht wussten, dass es katholischen Ostkirchen gibt, besondere griechisch-katholische Ukrainer, Rumänen, Slowaken und Araber. Denen hat man zuweilen dass Religionsbuch verweigert. Auf Wunsch der damaligen Leiterin des Schulamtes habe ich für alle Inspektoren einen informativen Vortrag gehalten und das Ganze auch schriftlich zur Verfügung gestellt. Diese Probleme gab es danach nicht mehr.
Ein anderes Mal leitete ich die Beschwerde über eine Religionslehrerin, die in der Religionsstunde Mandalas mit den Kindern anfertigte, an die Amtsleitung weiter. Dieser Unsinn wurde sofort abgestellt! Wieder ein anderes Mal musste ich den Fachinspektor mit einem schweren moraltheologischen Fauxpas eine Religionslehrerin im Gymnasium 7. Klasse konfrontieren.Die Lehrerin wurde aus dieser Klasse abgezogen.


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