Login




oder neu registrieren?


Suche

Suchen Sie im kath.net Archiv in über 70000 Artikeln:







Top-15

meist-diskutiert

  1. Wieder Unmut über Fastentücher in Tirol und Wien
  2. AfD Rheinland-Pfalz suchte Gespräch mit Bischof Ackermann – dieser ging auf Demo gegen ‚rechts’
  3. R.I.P. Alexej Nawalny – ein Kämpfer für die Freiheit
  4. Vatikan bestürzt über Tod Nawalnys
  5. „Bischöfe, macht Euch ehrlich!“
  6. Sie sahen: Das Ende des Synodalen Weges
  7. Bischof Krautwaschl meint: ‚Diskussion zum Thema Frauenweihe nicht beendet’
  8. Wieder ein Brief aus Rom an die deutschen Bischöfe
  9. Kardinal Schönborn an DBK: "Weigerung einzulenken wäre Anzeichen eines Schismas"
  10. Israels Botschaft weist Aussagen des päpstlichen Chefdiplomaten Parolin zurück
  11. Papst Franziskus reist zur Biennale nach Venedig
  12. "Das unpräzise Pontifikat"
  13. "Ihr aber macht daraus eine Räuberhöhle"
  14. Historiker Wolffsohn: ‚Kirche macht sich überflüssig’
  15. Das Oxford Oratorium verzeichnet eine steigende Zahl von Menschen, die katholisch werden

Ein „Desaster“ – Die Kirche nach dem Tod Benedikts XVI.

30. Jänner 2023 in Kommentar, 28 Lesermeinungen
Druckansicht | Artikel versenden | Tippfehler melden


„Nach Benedikts Rücktritt ist Kirche in ihrem Inneren erodiert… Reformkräfte drohen sie an allen Enden auseinanderzureißen“ – „Der deutsche Episkopat befindet sich inzwischen großteils in einem Zustand offener Apostasie“ - Von Joachim Heimerl


Vatikan-Linz (kath.net/joh) Einen Monat ist es her, dass Benedikt XVI. verstorben ist, und ohne Zweifel ist sein Tod ebenso eine Zäsur, wie es bereits sein Amtsverzicht 2013 war.

Gewiss, Benedikt war zum Zeitpunkt seines Todes nicht mehr Papst, aber er war eben doch eine Symbolfigur mit großer Strahlkraft und geistlicher Autorität.

Benedikt stand für die unveränderlichen Wahrheiten des geoffenbarten Glaubens und für eine Kirche in der apostolischen Tradition. Das sollte im Grunde selbstverständlich sein, aber nach Benedikts Amtsverzicht ist die Kirche in ihrem Inneren erodiert. Sie ist keineswegs ein „Lazarett“ geworden, wie sich dies sein Nachfolger Franziskus gewünscht hat, sondern ein Kampfplatz: Reformkräfte drohen sie an allen Enden auseinanderzureißen. Nach Benedikts Tod wird dies deutlicher als je zuvor.

Wie so oft, zeigt sich dies vor allem in Deutschland: An dem, was der deutsche Papst seinen Landsleuten zu sagen gehabt hätte, hat man sich dort noch nie orientiert; die lauwarmen und zumeist kritischen Nachrufe bestätigten dies.

Darüber hinaus befindet sich der deutsche Episkopat inzwischen großteils in einem Zustand offener Apostasie. Nach und nach errichten Bischöfe und Laienfunktionäre eine „deutsche Kirche“, die auf den Irrtümern des „Synodalen Weges“ fußt und ein Schisma unvermeidbar macht. Offensichtlich hat man in Deutschland aufgehört, „römisch-katholisch“ zu sein – und genau dies bezeichnet man dort als „synodal“.

Mit diesem Stichwort steht uns zugleich die gegenwärtige Misere der Weltkirche vor Augen; die wurde zuletzt besonders deutlich, als kurz nach Benedikt XVI. der australische Kardinal George Pell verstarb.


Pell bezeichnete in einem posthum erschienen Artikel die von Papst Franziskus einberufene Weltsynode als „toxischen Alptraum“ und brachte damit das Dilemma der Synode auf den Punkt: Längst haben sich ihrer Freigeister bemächtigt, um die Kirche umzukrempeln, ja sie zu zerstören. Pell hat dies klar erkannt und ausdrücklich Kardinal Jean-Claude Hollerich (Luxemburg), den Generalrelator der Weltsynode, dafür verantwortlich gemacht: Er warf ihm Häresie vor.

Das Arbeitspapier der Synode mit dem Titel „Mach den Raum deines Zeltes weit“ nannte Pell darüber hinaus „eines der unverständlichsten Dokumente, das je aus Rom verschickt wurde“. Es sei „in erheblichem Maße feindselig gegenüber der apostolischen Tradition“ und erkenne „nirgendwo das Neue Testament als das Wort Gottes an, das für alle Lehren über Glauben und Moral maßgebend ist“. Ebenso werde das Alte Testament ignoriert, darunter die Zehn Gebote. Stattdessen enthalte das Dokument Einflüsse des Relativismus, des Marxismus und des „New Age“; im Grunde sitze es einer freimaurerischen Anthropologie auf.

Pells Äußerungen machten Furore; bekanntlich erregt nichts größeren Anstoß als die Wahrheit; da macht die Kirche keine Ausnahme.

Dementsprechend zeigte sich der Leiter des Synodensekretariats, Kardinal Grech, darüber verärgert, dass die Weltsynode von weiten Teilen des Klerus vehement bekämpft werde. In der Tat ist der Widerstand groß und nach allem, was Kardinal Pell festgestellt hat, ist er auch nur allzu berechtigt.

Im Gegensatz zum „Synodalen Weg“ in Deutschland versteht sich die Weltsynode allerdings als „geistlicher Prozess“, und nach dem Willen des Papstes mag sie das durchaus sein. Zurecht mahnt Franziskus die Wichtigkeit des Gebetes und der Unterscheidung der Geister an, soll eine Synode gelingen.

Allerdings hat dies auch eine dunkle Seite, derer sich die Reformkreise um Hollerich und Grech bedienen: Der Umsturz in der Kirche wird nun kurzerhand „spiritualisiert“; dazu passt es, dass die offiziellen Exerzitien zum Auftakt der Synode von einem umstrittenen Dominikaner gehalten werden: Pater Thimothy Radcliff liegt ganz auf der Linie Hollerichs und hält beispielsweise homosexuelle Beziehungen für einen „Ausdruck der Selbsthingabe Christi“ und damit für ein „eucharistisches“ Zeichen. Das ist nicht nur das Gegenteil dessen, was die Kirche lehrt; es ist ein Zerrbild des Katholischen und eine Vorahnung davon, worauf Hollerich hinaus will. Als „Frucht des Heiligen Geistes“ lässt sich bekanntlich vieles ausgeben, allerdings nichts, das dem bisherigen Lehramt widerspricht. Daran ändern auch das Gebet, ein schräger Exerzitienmeister und die Unterscheidung der Geister nichts, denn der Geist Gottes hat durch die Überlieferung endgültig gesprochen. Eine weitere „Unterscheidung“ ist nicht nur unnötig, sie ist sogar unmöglich.

Mit einem Wort: Die Weltsynode hat wie der deutsche „Synodale Weg“ schismatisches Potenzial: Würden sich die Reformer um Hollerich durchsetzen, würden sie den Felsen Petri spalten.

Unter Benedikt XVI. wäre dies unvorstellbar gewesen. Während er aber als „Diener der Wahrheit“ und Lehrer der Kirche schon jetzt in die Geschichte eingegangen ist, sieht sich Franziskus, wie er selbst sagt, einer großen innerkirchlichen Opposition ausgesetzt: Rechtgläubige sehen durch ihn die Kirche bedroht, Modernisten zeigen sich von einem „fehlenden Reformwillen“ des Papstes enttäuscht. Auf dem Stuhl Petri sitzt Franziskus so fast zwischen allen Stühlen: sein Pontifikat ist sicher mehr als jedes andere von heftigen Kontroversen geprägt. Der Vatikan-Journalist Marco Politi sprach diesbezüglich zuletzt von einem regelrechten „Bürgerkrieg“ innerhalb der Kirche.

Dass all dies problematisch ist, ist klar, und wieder war es Kardinal Pell, der dafür deutliche Worte gefunden hat: Wie erst jetzt bekannt wurde, war er der Verfasser einer anonymen Denkschrift, die bereits 2022 an das Kardinalskollegium gerichtet war. Pell analysierte darin die Problematik des gegenwärtigen Pontifikats, das er zusammenfassend als „Desaster“ bezeichnete.

Spätestens nach dem Tode Benedikts XVI. treten die Verwerfungen innerhalb der Kirche nun noch deutlicher hervor.

Der Autor Dr. Joachim Heimerl (siehe Link) ist Priester und Oberstudienrat.


Ihnen hat der Artikel gefallen? Bitte helfen Sie kath.net und spenden Sie jetzt via Überweisung oder Kreditkarte/Paypal!

 





Lesermeinungen

 Alecos 5. Februar 2023 
 

@Smaragdos

Wir steuern auf eine Zeit zu, wo man als treuer Katholik, der die authentische katholische Lehre liebt und befolgt, wie ein Häretiker behandelt werden wird.

Eine Anti-Kirche hat sich in der Kirche etabliert, die alles wirklich Katholische bekämpft und
vernichtet und es durch anti-katholische Werte
ersetzen will. Jeder, der sich nichts vormacht, sondern sich den Tatsachen stellt, bemerkt, wie mächtig die Homosexuellen-Lobby innerhalb der
Kirche ist und wie diese die Anbetung des goldenen Kalbes - die Anbetung der Homosexualität vorantreibt. Nur noch Gott kann die Kirchen retten.


1
 
 winthir 5. Februar 2023 

zu Geduld und Gelassenheit (SantaLuzia23)

hilft mir manchmal ein Blick in die Kirchengeschichte.

Und ein Gedankenspiel: In welcher Epoche der Geschichte möchte ich leben, wenn ich mir's raussuchen könnte? (Ergebnis: Heute und jetzt).

Dann merke ich: Früher war Manches anders. Aber unter'm Strich auch nicht besser, als heute.


0
 
 Benediktus2018 1. Februar 2023 
 

Gratulation! Treffender geht´s nicht

Besser kann man den Zustand der heutigen Kirche nicht beschreiben. Das Übel geht mal wieder von Deutschland aus. Zu Hause die Kirche vor die Wand fahren und anschließend der ganzen Welt erklären, wie es richtig geht. Der Artikel verdient es, an kath. Schulen, an Priesterseminaren (denen müßte man eine E-Mail-Kopie zukommen lassen) und in der weiten Öffentlichkeit verbreitet zu werden. Danke, Dr. Heimerl, für den hervorragenden Artikel!


2
 
 lesa 31. Jänner 2023 

Komm, Heiliger Geist!

Liebe@lakota: Auch Ihnen viel Kraft und Segen! Vielleicht tröstet es Sie auch, dass UNSER ERZBISCHOF Lackner dies gepredigt hat. (kath.net 17.9.2019) Die ganze Predigt (zufällig wieder entdeckt), spricht von tiefem Verständnis und echter Hirtensorge.
"Wird nicht auch die Kirche – und sie ist bei all ihrer Gebrechlichkeit Sakrament Gottes – von den Marktplätzen dieser Welt vertrieben? Die Kirchenaustrittszahlen sind horrend; Die Majorität der Bevölkerung gebärdet sich anti-christlich. Hohe Werte wie Ehe, Familie zwischen Mann und Frau, Leben als göttliche Gabe von seinem Anfang bis zum gottgewollten Ende, werden eingeebnet. Es darf keine Unterschiede geben. Das ist Diskriminierung. Wer gegen Abtreibung auftritt, für den ist in der Mitte der Gesellschaft kein Platz mehr. Weit ist die weltliche Denkart in die Kirche selbst eingedrungen. Mit Themen wie Hierarchie, letzte Verantwortung vor Gott, Treue zur Berufung und Kirche, stehen wir – mit Jesus – am Abgrund."


2
 
 lesa 31. Jänner 2023 

Der Herr ist auferstanden

Forts. Eb. Lackner: "Wir sind nicht allein. Wir sind nicht allein, heute wenn wir das Fest der Kreuzerhöhung feiern. Mit Maria stehen wir unter dem Kreuz. Für sie war der Aufblick auf den Gekreuzigten noch nicht ein Aufblick zum Erhöhten. Wir dürfen hingegen glaubend wissen, der Herr ist wahrhaft auferstanden. Gott hat ihn erhöht und das Kreuz zum Abbild der unendlichen Liebe Gottes zu Menschen gemacht.Liebe Brüder und Schwestern, der Hügel des Schweigens, auf dem Maria einst hoffend, bangend auszuharren hatte, ist auch unser Hügel, auf dem Maria einst hoffend, bangend auszuharren hatte, ist auch unser Hügel, jedoch mit verändertem Namen: Es iEs ist kein einsamer Ort mehr. Mit Maria vereint erheben wir unsere Augen zum Erhöhten Herrn."


2
 
 Chris2 31. Jänner 2023 
 

Rosenkranz beten - und sei es auch nur ein Gesätz davon!

@Adamo Sie sagen es: Der Rosenkranz ist unsere stärkste Waffe. Vertreiben wir mit ihm den Rauch Satans, der in die Kirche eingedrungen ist, wie schon Papst Paul VI. festgestellt hatte.
Gerde ein extremer Widerwille gegen das Gebet allgemein und gegen den Rosenkranz im besonderen muss uns erst recht Ansporn sein. Denn der Widerwille kommt nur vom Widersacher. Die Ratio sagt dagegen, dass selbst der kürzeste Tag kaum kürzer wird, wenn wir uns zumindest die 5 Minuten für ein Gesätz des Rosenkranzes (10 Ave Maria) nehmen. Diese Zeit hat jeder. Und ich spüre, wenn ich mir diese Zeit nehme, wie ich ruhiger und gelassener werde. Und das ist es auch: Denn rein menschlich könnten wir über die Lage in Kirche und Welt verzweifeln. Doch der Herr wird unsere Gebete erhören und die Kirche wieder zu einem Leuchtturm über den selbstverursachten Trümmern der gegenwärtigen Ideologien strahlen lassen. Denn "die Pforten der Hälle werden sie nicht überwältigen"!


3
 
 Coburger 31. Jänner 2023 
 

Ergänzung

...Und wie auch "Konservative" immer noch auf das "Theater" in Rom und Deutschland ....


1
 
 SantaLuzia23 31. Jänner 2023 
 

winthir

Werter winthir. Es ist beneidenswert, wie Sie sich der Thematik nähern und abwarten können. Da hat Gott bei Ihrer Schöpfung ein Höchstmaß an Geduld und Gelassenheit in Sie gesenkt. Leider habe ich Beides nicht und so überkommt mich bei jedem neuen Artikel eine unbändige Unruhe. Warum muss ausgerechnet die Kirche sich dem Zeitgeist unterwerfen! Ich glaube es braucht noch mehr Gebete und Hilfeschreie zum Herrn, auf dass dieser irrsinnige Weg von Papst Franziskus auf der Zielgerade doch noch ausgebremst wird.


3
 
 Coburger 31. Jänner 2023 
 

Danke kath.net

für die Veröffentlichung des Aufsatzes von Herrn Dr. Heimerl.
Vor einigen Tagen hatte ich dassselbe geschrieben wie nunmehr Herr Dr. Heimerl. Das wurde aber nicht veröffentlicht. Es gibt inhaltlich keinen Unterschied zwischen den Machthabern in Rom und Herrn Bischof Dr. Bätzing und Co.
Und wie auch "Konservative" immer noch auf das "Theater" in Rom hereinfallen, zeigt sich bspw. im Programmheft von Radio Horeb: am Montag, den 27.02.2023 überträgt der Sender ausdrücklich die hl. Messe zur Eröffnung der Frühjahrskonferenz der DBK mit dem Zelebranten Bischof Bätzing.


3
 
 lakota 31. Jänner 2023 
 

@lesa

Liebe Lesa, ja, daß das alles so kommen muß steht schon in der Bibel.
Allerdings hätte ich nicht gedacht, daß das noch zu meinen Lebzeiten und mit einer solchen Geschwindigkeit geschieht.
Mein ganzes Leben mußte ich Kirche und Glauben vor ungläubigen Kollegen ect. verteidigen - aber ich konnte auf Argumente, Predigten unserer Priester und Bischöfe verweisen - und jetzt werden wir gerade von diesen verraten. DAS hätte ich mir vor 30-40 Jahren nicht vorstellen können.
Ihnen alles Gute und Gottes Segen!


4
 
 lakota 31. Jänner 2023 
 

@Kostadinov

Ich wiederhole Ihre Frage, weil mich genau diese Einseitigkeit immer wieder wütend macht:

"...wo sind denn nun die Kommentatoren, die sich immer noch an Lefebvre abarbeiten?"

Angeblich wird doch auch bei Konzil-und NOM-Treuen Kritik geübt - ich kann nur nie eine lesen!


5
 
 joh14,6 31. Jänner 2023 
 

Pater Ivo Rupnik S.J.

@SalvatoreMio

Zur Vermischung von theologischer Begründung und Missbrauch (Ordensfrauen seiner Gemeinschaft)und Bedeutung des "dritten Auges" im Logo zum Jahr des Vaters s. Link

www.lifesitenews.com/news/former-nun-details-years-of-satanic-sex-abuse-by-jesuit-priest-fr-rupnik/


1
 
 lesa 31. Jänner 2023 

Sie werden Zuflucht suchen beim Namen des Herrn als der Rest von Israel.

Liebe@lakota: Jesus sieht die arme Witwe, die alles hergibt und nichts mehr hat als die Hingabe an IHN. Was jetzt geschieht, ist sogar im Katechismus angekündigt: Vor der Wiederkunft
Christi muss die Kirche eine letzte große Prüfung durchmachen gemäß der Passion Christi, eine Agonie, ausgelöst durch einen Lügenwahn, der sich sogar als Gräuel ins Heiligtum setzt (Z. B. Gender mitten in der Liturgie.) Gegen Ende werden die Geburtswehen schlimmer, die Dinge drängen sich zusammen. Aber: "gerade in dem Augenblick, da alles verloren scheint, wird die Vorsehung den Triumph meines Unbefleckten Herzens herbeiführen." (Don Gobbi)
Sucht Gerechtigkeit, sucht Demut! Vielleicht bleibt ihr geborgen am Tag des Zorns des Herrn.
Und ich lasse in deiner Mitte übrig ein demütiges und armes Volk.Sie werden Zuflucht suchen beim Namen des Herrn als der Rest von Israel. Sie werden kein Unrecht mehr tun und nicht mehr lügen, in ihrem Mund findet man keine trügerische Rede mehr." (Zef.. Les. v. 4. Sonntag)


2
 
 Federico R. 30. Jänner 2023 
 

Nachsatz

Bin gerade dabei, mir Dr. Michael Hesemanns höchst informatives Buch "Garabandal. Mahnung und Wunder" zu lesen -- und zu Gemüte zu führen.


3
 
 Federico R. 30. Jänner 2023 
 

Wenn nicht alles täuscht, erleben wir derzeit die letzte Phase ...

... der angesagten Endzeit, an deren absolutem Ende die Wiederkunft Jesu Christi steht. Vertraut man div. glaubwürdigen Prophezeiungen, dann ist Franziskus der vorletzte Papst in der langen Reihe der Päpste, dem dann nur noch „Petrus der Römer“ folgen wird. Wer das wohl sein wird? Ich habe sogar eine gewisse Vorahnung. Aber da ich kein prophetisches Charisma besitze, lasse auch ich mich gerne überraschen, warte ab – und bete. So lange kann’s ja nicht mehr dauern. Die wahren und echten Zeichen der Zeit, die als Zeichen Gottes gedeutet werden dürfen, weisen darauf hin. Eine ernst zu nehmende Mahnung sollten sie uns allemal sein.


4
 
 Chris2 30. Jänner 2023 
 

@lakota

Eine größere Perversion ist kaum möglich, als A...x als „Ausdruck der Selbsthingabe Christi“ und damit als ein „eucharistisches“ Zeichen" zu deuten. Mein Gott, und all das trotz des Missbrauchsskandals an fast ausschließlich an Buben immer noch von höchster Warte aus...


4
 
 Kostadinov 30. Jänner 2023 

ich schreibe es noch einmal...

wo sind denn nun die Kommentatoren, die sich immer noch an Lefebvre abarbeiten? Wenn der im Schisma ist, was ist dann mit Hollerich und Radcliffe? Oder sind die gutkatholisch, nur weil sie noch Posten in Rom haben?


7
 
 winthir 30. Jänner 2023 

ich seh' das mit Gelassenheit.

Meine These: Die Auseinandersetzungen, die früher*) meist hinter verschlossenen Türen stattfanden, werden einfach jetzt eher öffentlich geführt.

Wir (z. B. hier) können das sowieso nicht beeinflussen.

Schau'n wir einfach mal, wie's weitergeht, sind fröhlich, tun Gutes und lassen die Spatzen pfeifen :-)

--
*) damit meine ich eher die jüngere Kirchengeschichte.


0
 
 Erik 30. Jänner 2023 
 

Manchmal

Wünscht man sich einen zornigen heiligen Nikolaus der mal papierfreie Zeichen setzt und eine Ohrfeige austeilt. Es wird in der Kirche zuviel Papier produziert - ein Zeichen unserer Zeit?
Wo und mit wem wirkt der hl Geist? Jeder beansprucht ihn für sich. Momentan wünsche ich allen Führenden den Geist der Klarheit und Gottesfurcht und allen die zusehen (müssen) den Geist der Langmut.


3
 
 SalvatoreMio 30. Jänner 2023 
 

Satan zeigt sich immer offener - wirklich!

Liebe@lakota: Ich mag nicht glauben, was Sie da schreiben! - Wenn ich mich recht erinnere, soll der Jesuit Marko Rupnik sich eine Ordensschwester mit ähnlichen Äußerungen gefügig gemacht haben.


3
 
 Freude an der Kirche 30. Jänner 2023 
 

Dem Glauben der Kirche treue Priester

Was sollen der Kirche treue Priester in „abgefallenen“ Bistümern nun tun?

1.) In eine treue Diözese wechseln?
2.) Eine Priesterschaft römischen Rechts gründen?
3.) Wer eine Berufung verspürt, in eine treue Ordensgemeinschaft gehen?

Bald habe die treuen Gläubigen in schismatischen Bistümern kaum noch treue Priester. Es muss gemeinsam aufgestanden und Struktur geschaffen werden für die romtreuen Katholiken. Die Schismatiker werden die Kathedralen und Kirchen nicht freiwillig verlassen. Gehen wir es an, damit uns das Schisma nicht überraschen trifft. Tun wir alles für die wahre Kirche. Vernetzen wir uns!


3
 
 Waldi 30. Jänner 2023 
 

Nach diesem vortefflichen Bericht über den Zustand der kath. Kirche,

kann man als gläubiger Katholik nur noch verzweifeln! Aber nicht äußere Feinde haben das innerste Wesen der kath. Kirche und ihre über 2000 Jahre geltenden und treu gehüteten Glaubenswahrheiten verstümmelt und zerstört, sondern die viel aktiveren und gefährlicheren inneren, durch Kirchensteuern fett gemästeten Feinde in den Diözesen! Aber auch aus Rom, wo der Rauch Satans bis ins Allerheiligste gewaltsam vorgedrungen ist, kann man keine Rettung mehr erhoffen! Ein evangelischer Pastor hat vor Jahren schon die besorgte Frage gestellt: "Warum springt ihr Katholiken auf einen evangelischen Zug auf, der unaufhaltsam auf einen entsetzlichen Abgrund zurast?"


6
 
 Chris2 30. Jänner 2023 
 

Volle Zutimmung

Aber wieso heißt es "Reformkräfte drohen sie an allen Enden auseinanderzureißen“? Wer eine andere, teilweise eine der Kirche Jesu Christi entgegengesetzte Kirche "von unten" (sic!) erschaffen will, ist kein "Reformer" (lat. reformare = wiederherstellen), sondern ein Zerstörer der Kirche Christi. Und wirklich Gläubige Katholiken reißen die Kirche auch nicht auseinander. Sie ziehen sich höchstens mit ihrer Kirchen(d)steuer aus offen häretischen Bistümern wie Limburg in kleine Inseln des Glaubens zurück, bis dieser Kelch an uns vorübergegangen ist.
Es mag übrigens nur ein tragischer Zufall sein, aber angesichts der leider nach seinem plötzlichen Tod nur noch posthum veröffentlichen Aussagen Kardinal Pells kann man nur hoffen, dass bei Kardinal Müller in der nächsten Zeit keine OP geplant ist...


4
 
 Smaragdos 30. Jänner 2023 
 

"Pater Thimothy Radcliff... hält beispielsweise homosexuelle Beziehungen für einen „Ausdruck der Selbsthingabe Christi“ und damit für ein „eucharistisches“ Zeichen. Das ist... ein Zerrbild des Katholischen".

Mit Verlaub, das ist nicht nur ein Zerrbild des Katholischen, das ist reine Blasphemie! Homosexuelle Beziehungen gehören zu den Sünden, die Jesus ans Kreuz genagelt haben! Und so ein Mann soll vor der Synode Exerzitien halten? Da wäre mir Joachim Heimerl tausendmal lieber!


7
 
 SantaLuzia23 30. Jänner 2023 
 

Quo Vadis katholische Kirche

Guten Abend liebe Freunde im Glauben. Es ist schrecklich zu sehen wie sich die Kirche immer mehr dem Zeitgeist anzupassen versucht. Ich bekam vorhin die u.a. Verlinkung von einer lieben Freundin. Da bekomme ich Tränen in die Augen wenn ich sehe was aus meiner katholischen Kirche geworden ist. Bitten wir Gott um Kraft und Segen dass wir in diesen stürmischen Zeiten standhaft gegen die Angriffe von draußen bleiben.

www.kirche-und-leben.de/artikel/samstagabend-ist-party-zeit-musik-und-licht-show-im-disco-gottesdienst


2
 
 Adamo 30. Jänner 2023 
 

Die Gottesmutter Maria sagte bereits 1917 , also vor 106 Jahren in Fatima voraus:

Satan wird in ihren Reihen (röm.kath.Kirche)
marschieren!

Dieser Durcheinanderwerfer ist heute für jeden
Menschen klar erkennbar äusserst aktiv.

Gegenhalten für aktive Christen:
"Tägliches Rosenkranzbeten" (Empfehlung der Gottsmutter Maria). Tun wir es auch!


4
 
 lakota 30. Jänner 2023 
 

Satan zeigt sich immer offener

"Pater Thimothy Radcliff liegt ganz auf der Linie Hollerichs und hält beispielsweise homosexuelle Beziehungen für einen „Ausdruck der Selbsthingabe Christi“ und damit für ein „eucharistisches“ Zeichen."

Nicht nur, daß sie vom Glauben immer schneller abfallen, sie revoltieren auch ganz offen gegen Gott und seine Gebote.

Wüsste ich nicht, daß mich mein Herr und Heiland hält, daß Jesus Christus der Sieger sein wird -
mir könnte angst und bange werden.


10
 
 Stefan Fleischer 30. Jänner 2023 

Das Reich Gottes

ist dort, wo das geschieht, was Gott will, nicht das was die Menschen wollen! (vgl. Mk 8,33) Doch wer kümmert sich heute in Kirche und Welt noch um das, was Gott will? Wer wagt es noch auf die Konsequenzen hinzuweisen, wenn wir besser wissen wollen, was gut und was böse ist, als unser Herr und Gott?


9
 

Um selbst Kommentare verfassen zu können müssen Sie sich bitte einloggen.

Für die Kommentiermöglichkeit von kath.net-Artikeln müssen Sie sich bei kathLogin registrieren. Die Kommentare werden von Moderatoren stichprobenartig überprüft und freigeschaltet. Ein Anrecht auf Freischaltung besteht nicht. Ein Kommentar ist auf 1000 Zeichen beschränkt. Die Kommentare geben nicht notwendigerweise die Meinung der Redaktion wieder.
kath.net verweist in dem Zusammenhang auch an das Schreiben von Papst Benedikt zum 45. Welttag der Sozialen Kommunikationsmittel und lädt die Kommentatoren dazu ein, sich daran zu orientieren: "Das Evangelium durch die neuen Medien mitzuteilen bedeutet nicht nur, ausgesprochen religiöse Inhalte auf die Plattformen der verschiedenen Medien zu setzen, sondern auch im eigenen digitalen Profil und Kommunikationsstil konsequent Zeugnis abzulegen hinsichtlich Entscheidungen, Präferenzen und Urteilen, die zutiefst mit dem Evangelium übereinstimmen, auch wenn nicht explizit davon gesprochen wird." (www.kath.net)
kath.net behält sich vor, Kommentare, welche strafrechtliche Normen verletzen, den guten Sitten widersprechen oder sonst dem Ansehen des Mediums zuwiderlaufen, zu entfernen. Die Benutzer können diesfalls keine Ansprüche stellen. Aus Zeitgründen kann über die Moderation von User-Kommentaren keine Korrespondenz geführt werden. Weiters behält sich kath.net vor, strafrechtlich relevante Tatbestände zur Anzeige zu bringen.


Mehr zu








Top-15

meist-gelesen

  1. Karwoche und Oktober 2024 mit kath.net in MEDJUGORJE
  2. Kommen Sie mit! - 13. Oktober 2024 in Fatima + Andalusien!
  3. Sie sahen: Das Ende des Synodalen Weges
  4. Kardinal Schönborn an DBK: "Weigerung einzulenken wäre Anzeichen eines Schismas"
  5. Christian Geyer in FAZ-Kommentar: „Synodaler Ausschuss - Bischöfe als juristische Deppen?“
  6. „DBK hat keine Vollmacht, ihre Diözesen von Einheit mit Papst und katholischer Kirche wegzureißen“
  7. Wieder Unmut über Fastentücher in Tirol und Wien
  8. Wieder ein Brief aus Rom an die deutschen Bischöfe
  9. "Das unpräzise Pontifikat"
  10. "Ihr aber macht daraus eine Räuberhöhle"
  11. R.I.P. Alexej Nawalny – ein Kämpfer für die Freiheit
  12. Kardinal Kasper: „Ich stimme Kardinal Schönborns Mahnung an die DBK voll und ganz zu“
  13. AfD Rheinland-Pfalz suchte Gespräch mit Bischof Ackermann – dieser ging auf Demo gegen ‚rechts’
  14. Grußwort des Apostolischen Nuntius, Erzbischof Eterović, an die Deutsche Bischofskonferenz
  15. Historiker Wolffsohn: ‚Kirche macht sich überflüssig’

© 2024 kath.net | Impressum | Datenschutz