Login




oder neu registrieren?


Suche

Suchen Sie im kath.net Archiv in über 70000 Artikeln:







Top-15

meist-diskutiert

  1. Ludger Schepers wirre Osterbotschaft
  2. Wenn der Funktionär den Bischof ersetzt
  3. Erzbischof van Megen wird neuer Papst-Botschafter in Deutschland
  4. "Welcher Teufel reitet Sie, Frau Paganini?"
  5. "Man hätte also Hitler gewähren lassen sollen?" - Trump-Leo-Streit eskaliert
  6. Wer dir beim letzten Atemzug beisteht
  7. BILD spricht von Kurswechsel in Berlin: Papst Leo XIV. schickt „Dompteur“ für deutsche Bischöfe
  8. Vorstoß im Bundestag: AfD fordert Ende der Staatsleistungen für Kirchen
  9. So nicht, Mr. Präsident!
  10. Wissenschaftler zum Grabtuch von Turin: ‚Diese Energie haben wir auf der Erde nicht‘
  11. Jeder zweite Deutsche wünscht sich ein Leben nach dem Tod
  12. Vatikan stoppt Seligsprechungsverfahren für argentinischen Bischof Jorge Novak
  13. Glaubensbekenntnis vor Millionenpublikum: Spanische Fashion-Influencerin Susana Arcocha getauft
  14. Burke: Ein anhaltender Clash zwischen Papst Leo und Trump? „Das ist übertrieben“
  15. Italien: Seligsprechungsverfahren für Teenager eröffnet

Papst Franziskus: „Homosexuell zu sein ist kein Verbrechen. Aber ja, es ist eine Sünde“

27. Jänner 2023 in Aktuelles, 39 Lesermeinungen
Druckansicht | Artikel versenden | Tippfehler melden


Papst an Journalistin im AP-Interview: „Nun, zuerst wollen wir die Sünde von dem Verbrechen unterscheiden. Aber auch der Mangel an Nächstenliebe ist eine Sünde, und wie steht es damit bei Ihnen?“


Vatikan (kath.net) „Homosexuell zu sein ist kein Verbrechen. Es ist kein Verbrechen. Aber ja, aber es ist eine Sünde. Nun, zuerst wollen wir die Sünde von dem Verbrechen unterscheiden. Aber auch der Mangel an Nächstenliebe ist eine Sünde, und wie steht es damit bei Ihnen?“ Das antwortete Papst Franziskus im Interview mit der „Associated Press“ (AP) und richtete sich mit seiner Frage direkt an die AP-Romkorrespondentin Nicole Winfield, die das Interview qualifiziert führte.


Rechtliche Strafen bis hin zur Todesstrafe für Homosexualität lehnt Papst Franziskus ausdrücklich ab, „ich finde das ungerecht“. „Schwulsein ist kein Verbrechen. Es ist ein menschlicher Zustand.“ Grundsätzlich sollte auch außerhalb der Homosexualität sogar „der schlimmste Mörder und der schlimmste Messerstecher“ nicht diskriminiert werden, denn „jeder Mann und jede Frau braucht das Fenster der Hoffnung für ihr Leben“, um „die Würde Gottes sehen zu können“, so Franziskus. Vielmehr sollen Menschen mit homosexuellen Neigungen gemäß dem Katechismus in der Kirche willkommen geheißen und begleitet werden. Die katholischen Bischöfe „sollen, ja müssen“ sich in Staaten, in denen die Homosexualität noch mit schweren Strafen bis hin zur Todesstrafe geahndet wird, mithelfen, diese Gesetze abzuschaffen.

Auch sollten Familien mit Töchtern oder Söhnen mit homosexuellen Neigungen ihre Kinder nicht aus der Familie verstoßen, sondern für sie einen familiären Rahmen schaffen, in welchem sie in Frieden leben können, erklärte der Papst weiter. „Wir sind alle Kinder Gottes und Gott liebt uns so wie wir sind“, er liebe auch „die Kraft, mit der jeder von uns für seine Würde kämpft“.


Ihnen hat der Artikel gefallen? Bitte helfen Sie kath.net und spenden Sie jetzt via Überweisung oder Kreditkarte/Paypal!

 





Lesermeinungen

Um selbst Kommentare verfassen zu können müssen Sie sich bitte einloggen.

Für die Kommentiermöglichkeit von kath.net-Artikeln müssen Sie sich bei kathLogin registrieren. Die Kommentare werden von Moderatoren stichprobenartig überprüft und freigeschaltet. Ein Anrecht auf Freischaltung besteht nicht. Ein Kommentar ist auf 1000 Zeichen beschränkt. Die Kommentare geben nicht notwendigerweise die Meinung der Redaktion wieder.
kath.net verweist in dem Zusammenhang auch an das Schreiben von Papst Benedikt zum 45. Welttag der Sozialen Kommunikationsmittel und lädt die Kommentatoren dazu ein, sich daran zu orientieren: "Das Evangelium durch die neuen Medien mitzuteilen bedeutet nicht nur, ausgesprochen religiöse Inhalte auf die Plattformen der verschiedenen Medien zu setzen, sondern auch im eigenen digitalen Profil und Kommunikationsstil konsequent Zeugnis abzulegen hinsichtlich Entscheidungen, Präferenzen und Urteilen, die zutiefst mit dem Evangelium übereinstimmen, auch wenn nicht explizit davon gesprochen wird." (www.kath.net)
kath.net behält sich vor, Kommentare, welche strafrechtliche Normen verletzen, den guten Sitten widersprechen oder sonst dem Ansehen des Mediums zuwiderlaufen, zu entfernen. Die Benutzer können diesfalls keine Ansprüche stellen. Aus Zeitgründen kann über die Moderation von User-Kommentaren keine Korrespondenz geführt werden. Weiters behält sich kath.net vor, strafrechtlich relevante Tatbestände zur Anzeige zu bringen.


Mehr zu








Top-15

meist-gelesen

  1. Eine große BITTE an Ihre Großzügigkeit! - FASTENSPENDE für kath.net!
  2. Wer dir beim letzten Atemzug beisteht
  3. Erzbischof van Megen wird neuer Papst-Botschafter in Deutschland
  4. Ludger Schepers wirre Osterbotschaft
  5. So nicht, Mr. Präsident!
  6. "Welcher Teufel reitet Sie, Frau Paganini?"
  7. Wissenschaftler zum Grabtuch von Turin: ‚Diese Energie haben wir auf der Erde nicht‘
  8. "Man hätte also Hitler gewähren lassen sollen?" - Trump-Leo-Streit eskaliert
  9. Wenn der Funktionär den Bischof ersetzt
  10. Visitation im Stift Heiligenkreuz abgeschlossen
  11. BILD spricht von Kurswechsel in Berlin: Papst Leo XIV. schickt „Dompteur“ für deutsche Bischöfe
  12. Gleichgültigkeit und Dekadenz – Die größte Hoffnung für iranische und russische Diktatoren
  13. Bischof: „Bin durch diese Äußerungen von Staatsanwälten und Richtern verletzt. Das ist Hassrede“
  14. Sieg der „rebellischen Nonnen“
  15. Kardinal Arborelius: In Schweden „weiß jeder, dass die katholische Kirche Abtreibung ablehnt“

© 2026 kath.net | Impressum | Datenschutz