Login




oder neu registrieren?


Suche

Suchen Sie im kath.net Archiv in über 70000 Artikeln:







Top-15

meist-diskutiert

  1. Papst warnt vor eigenmächtigen Änderungen bei der Messe
  2. Das Gratis-Christentum des Hendrik Wüst
  3. Vatikan reagiert auf LGBT-Sexualkonzept für katholische Schulen in Hamburg!
  4. „Trägt der synodale Prozess dazu bei, die Seelen Christus und dem ewigen Heil näherzubringen?“
  5. 'Was ich am Katholizismus schon immer toll fand...'
  6. Ablehnung ökumenischer Konzile ist modernistisch
  7. Tragisches Ende einer Medjugorje-Wallfahrt: Zwölf polnische Pilger sterben bei Busunglück in Ungarn
  8. Der Bischof und der Denunziant
  9. Vor Papstbesuch in Lourdes: Alle Rupnik-Mosaike werden dauerhaft verhüllt
  10. SPÖ-Ministerinnen fordern ‚Schutzzonen‘ um Abtreibungskliniken
  11. Der Glaube, der Gott nicht loslässt
  12. Die denkwürdige Wandlung des Tucker Carlson
  13. Warum der Teufel das Braune Skapulier so sehr hasst!
  14. Der integre Leib der Gottesmutter und ihr unbeflecktes Herz
  15. Papst Leo XIV. nimmt Rücktrittsgesuch von Bischof Wiesemann an

Welt-Journalist: „Aus dem einstigen Hoffnungsprojekt Synodaler Weg ist ein Verliererthema geworden“

6. März 2023 in Aktuelles, 11 Lesermeinungen
Druckansicht | Artikel versenden | Tippfehler melden


Welt-Redakteur Lucas Wiegelmann sieht den „Synodalen Weg“ im Scheitern begriffen.


Bonn (kath.net) „Aus dem einstigen Hoffnungs- und Vorzeigeprojekt Synodaler Weg ist längst ein Verliererthema geworden, das selbst anfänglichen Befürwortern zunehmend peinlich ist. Im schlimmsten Fall droht die Sache ohne praktische Folgen auszugehen, bei maximalen Kollateralschäden.“ Das diagnostiziert der Welt-Ressortleiter Lucas Wiegelmann. Er gehört zu den wenigen Stimmen aus der nichtkonfessionellen Presse, die einen wichtigen Punkt sehr klar kritisieren, Zitat: „Der Synodale Weg soll eigentlich die Lehren aus dem Missbrauchsskandal ziehen. Im vierköpfigen Synodalpräsidium sitzt aber auch der Osnabrücker Bischof Franz-Josef Bode, dem eine Studie der Universität Osnabrück wiederholtes Fehlverhalten im Umgang mit pädophilen Priestern bescheinigt.“


Wiegelmann zitiert aus einem bisher nicht breit bekannt Wortprotokoll der Ad limina-Begegnung zwischen der Deutschen Bischofskonferenz und dem Papst nebst Kurienvertretern, das der „Welt“ offenbar zugespielt worden war, hier halte „der Münchner Kardinal Reinhard Marx den Kurienvertretern einmal entgegen: ‚Sie belehren uns über den Glauben, als wären wir nicht auch Lehrer des Glaubens.‘“

Der Journalist der „Welt“ fragt sich, wie viel Reform der Vatikan sich wohl bieten lassen werde. Immerhin hätten „Papst Franziskus und seine Leute haben wiederholt signalisiert, dass sie keine spürbaren Änderungen wünschen“.

Dann bringt auch Wiegelmann den Begriff „Schisma“ ins Spiel und enthüllt anhand des Wortprotokolls, dass der DBK-Vorsitzende Georg Bätzing beteuert habe, dass niemand ein Schisma wolle. Bätzing mache es „traurig, welche Macht dieses Wort bekommen hat, mit dem man uns die Katholizität und den Willen zur Einheit mit der weltweiten Kirche abzusprechen versucht“ (Zitat aus dem Wortprotokoll der Ad limina-Begegnung gemäß Darstellung der „Welt“). Allerdings greife dann später auch der Passauer Bischof Stefan Oster dieses Thema auf und warne vor den Parallelen zur Reformation Martin Luthers: Man stehe „heute wie damals an einem sehr entscheidenden Punkt in der Kirchengeschichte“, und er (Bischof Oster) sei „dankbar für jedes klärende Wort“.

Dass Bischof Bätzing am Ende der DBK-Vollversammlung in der vergangenen Woche deutlich gemacht habe, dass die Bischöfe noch Änderungen an den Beschlussvorlagen des Synodalen Wegs wünschten, war auf Kritik der ZdK-Präsidentin Irme Stetter-Karp gestoßen. Sie sagte im Gespräch mit der „Welt“: „Alle Delegierten, Bischöfe wie Laien, hatten mehrere Wochen Zeit für Änderungsanträge“, doch sei die Frist jetzt vorbei. „Ob die gewünschten Veränderungen – diese kenne ich textlich noch nicht – möglich sind, muss das Plenum entscheiden, also der Souverän“, zitiert Wiegelmann.


Ihnen hat der Artikel gefallen? Bitte helfen Sie kath.net und spenden Sie jetzt via Überweisung oder Kreditkarte/Paypal!

 





Lesermeinungen

Um selbst Kommentare verfassen zu können müssen Sie sich bitte einloggen.

Für die Kommentiermöglichkeit von kath.net-Artikeln müssen Sie sich bei kathLogin registrieren. Die Kommentare werden von Moderatoren stichprobenartig überprüft und freigeschaltet. Ein Anrecht auf Freischaltung besteht nicht. Ein Kommentar ist auf 1000 Zeichen beschränkt. Die Kommentare geben nicht notwendigerweise die Meinung der Redaktion wieder.
kath.net verweist in dem Zusammenhang auch an das Schreiben von Papst Benedikt zum 45. Welttag der Sozialen Kommunikationsmittel und lädt die Kommentatoren dazu ein, sich daran zu orientieren: "Das Evangelium durch die neuen Medien mitzuteilen bedeutet nicht nur, ausgesprochen religiöse Inhalte auf die Plattformen der verschiedenen Medien zu setzen, sondern auch im eigenen digitalen Profil und Kommunikationsstil konsequent Zeugnis abzulegen hinsichtlich Entscheidungen, Präferenzen und Urteilen, die zutiefst mit dem Evangelium übereinstimmen, auch wenn nicht explizit davon gesprochen wird." (www.kath.net)
kath.net behält sich vor, Kommentare, welche strafrechtliche Normen verletzen, den guten Sitten widersprechen oder sonst dem Ansehen des Mediums zuwiderlaufen, zu entfernen. Die Benutzer können diesfalls keine Ansprüche stellen. Aus Zeitgründen kann über die Moderation von User-Kommentaren keine Korrespondenz geführt werden. Weiters behält sich kath.net vor, strafrechtlich relevante Tatbestände zur Anzeige zu bringen.


Mehr zu







Top-15

meist-gelesen

  1. EILT - Sommerspende für kath.net - Bitte helfen SIE uns JETZT!
  2. „Trägt der synodale Prozess dazu bei, die Seelen Christus und dem ewigen Heil näherzubringen?“
  3. "Mit Leib und Seele bei Gott – unsere Berufung zur Vollendung"
  4. Papst warnt vor eigenmächtigen Änderungen bei der Messe
  5. Warum der Teufel das Braune Skapulier so sehr hasst!
  6. Der Bischof und der Denunziant
  7. Das Ziel, für das der Mensch bestimmt ist. Die Aufnahme Mariens als Verheißung des ewigen Lebens
  8. FEST MARIA KÖNIGIN - Einladung zur Gebets-Novene zur Muttergottes - 13. bis 21. August
  9. Gott hingegen vergeht nie! Wir existieren, weil er uns liebt!
  10. Tragisches Ende einer Medjugorje-Wallfahrt: Zwölf polnische Pilger sterben bei Busunglück in Ungarn
  11. Der integre Leib der Gottesmutter und ihr unbeflecktes Herz
  12. Italien: Niedrigwasser stoppt Marienprozession auf dem Po
  13. Ablehnung ökumenischer Konzile ist modernistisch
  14. „Maria, du bist ‚die Freude des Himmels und der Erde‘; wache und bete für uns“
  15. 21 Märtyrer: 20 ägyptische Kopten und ein Wanderarbeiter aus Ghana

© 2026 kath.net | Impressum | Datenschutz