Login




oder neu registrieren?


Suche

Suchen Sie im kath.net Archiv in über 70000 Artikeln:







Top-15

meist-diskutiert

  1. Vatikan veröffentlicht scharfe Kritik an deutschen Segnungsleitfäden für Homosexuelle!
  2. Papst Leo XIV. und die Zukunft der liturgischen Einheit der Kirche
  3. Konsekrierte Hostien an Hunde verfüttert: Keine Konsequenzen im Bistum Chur
  4. „Bestellt wie eine Ware“: Scharfe Kritik an Leihmutterschafts-Fall in der CDU
  5. Schisma auf leisen Sohlen
  6. Verheiratete Frauen sind (zunehmend) die glücklichsten von allen
  7. Priester sagt, in seiner Gemeinde gebe es viele religiöse Menschen, aber nur wenig Christen
  8. Paukenschlag in der Klimadebatte: KlimaGuru Al Gore warnt plötzlich vor neuer Eiszeit
  9. Kanadischer Priester mit gebrochener Hüfte erhält im Krankenhaus Sterbehilfeangebote
  10. Goldenstein-Nonnen: Verstimmung um nun doch durchgeführte Romreise
  11. Berliner Jusos für Abschaffung der Ehe
  12. Goldenstein-Nonnen nach Romreise wieder in Salzburg eingetroffen
  13. Bericht des US-Justizministeriums: Regierung Biden hat traditionelle Christen intensiv durchleuchtet
  14. Arche-Sprecher warnt vor Zunahme des Islamismus an Schulen in Deutschland
  15. Bischof Erik Varden: „Ein Christ kann niemals resignieren“

Der Sinn von Christi Himmelfahrt: in den Himmel gehen, Fürsprache vor dem Vater

21. Mai 2023 in Aktuelles, 3 Lesermeinungen
Druckansicht | Artikel versenden | Tippfehler melden


Franziskus: möge die Königin des Himmels uns helfen, mit der Kraft des Gebetes Fürsprache zu halten. Von Armin Schwibach


Rom (kath.net/as) Regina Caeli mit Papst Franziskus auf dem Petersplatz, das österliche Gebet zur Mutter Gottes und Königin des Himmels am siebten Sonntag der Osterzeit: „mir ist alle Vollmacht gegeben im Himmel und auf der Erde“.

An diesem Sonntag wird in Italien und in vielen anderen Ländern die Himmelfahrt des Herrn gefeiert. Es sei dies ein Fest, das wir gut kennten, das aber auch einige Fragen aufwerfe, zumindest zwei. Die erste: „warum feiern wir den Abschied Jesu von der Erde? Sein Weggang scheint ein trauriger Moment zu sein, nicht etwas, worüber man sich freuen sollte“. Und dann eine zweite Frage: „was macht Jesus jetzt im Himmel, warum ist es wichtig, dass er dort ist? Warum feiern wir und was macht Jesus jetzt?“.


Zum ersten: das Warum des Feierns. Mit der Himmelfahrt sei etwas Neues und Schönes geschehen Jesus habe unser Menschsein in den Himmel, in Gott aufgenommen. Dieses Menschsein, das er auf der Erde angenommen habe, sei nicht hier geblieben, es sei in Gott aufgefahren und werde dort für immer bleiben. Vom Tag der Himmelfahrt an „hat sich Gott selbst, so könnte man sagen, ‚verändert’: seitdem ist er nicht mehr nur Geist, sondern er trägt, wenn er uns liebt, unser Fleisch, unsere Menschlichkeit in sich“. Damit sei unser rechtmäßiger Platz angezeigt, unsere Bestimmung. So habe ein alter Vater des Glaubens geschrieben: „eine wunderbare Nachricht! Er, der für uns Mensch geworden ist [...], um uns zu seinen Brüdern zu machen, stellt sich als Mensch vor den Vater, um alle, die mit ihm verbunden sind, mit sich zu nehmen“ (Gregor von Nyssa, Rede über die Auferstehung Christi, 1).

Heute feierten wir „die Eroberung des Himmels“. Der Himmel sei nicht mehr weit weg, er sei unser Zuhause, der Ort, an den Jesus gegangen sei, um ihn für uns zu bereiten. 

Die zweite Frage: „was tut Jesus im Himmel?“ Er stehe für uns vor dem Vater, er zeige ihm immer wieder unser Menschsein, die Wunden, die er für uns erlitten habe, er wirke sozusagen als unser Fürsprecher vor dem Vater. Deshalb habe er uns nicht allein gelassen. Bevor er aufgefahren sei, habe er uns gesagt: „ich bin mit euch alle Tage bis zum Ende der Welt“ (Mt 28,20).

Die Fürsprache sei grundlegend. Dieser Glaube sei auch für uns hilfreich: "er hilft uns, die Hoffnung nicht zu verlieren, nicht entmutigt zu werden. Vor dem Vater steht jemand, der ihm die Wunden zeigt und Fürsprache hält".  Er sei immer bei uns, er sei immer lebendig, um für uns einzutreten. Mit einem Wort: „er legt Fürsprache ein. Er hat den besten ‚Platz’ vor seinem und unserem Vater, um für uns einzutreten". 

Nach dem Regina Caeli gedachte der Papst des heutigen Welttags der sozialen Kommunikationsmittel und dankte allen Journalisten für ihre  Arbeit, "stets im Dienste der Wahrheit und des Gemeinwohls".

 

 


Ihnen hat der Artikel gefallen? Bitte helfen Sie kath.net und spenden Sie jetzt via Überweisung oder Kreditkarte/Paypal!

 





Lesermeinungen

Um selbst Kommentare verfassen zu können müssen Sie sich bitte einloggen.

Für die Kommentiermöglichkeit von kath.net-Artikeln müssen Sie sich bei kathLogin registrieren. Die Kommentare werden von Moderatoren stichprobenartig überprüft und freigeschaltet. Ein Anrecht auf Freischaltung besteht nicht. Ein Kommentar ist auf 1000 Zeichen beschränkt. Die Kommentare geben nicht notwendigerweise die Meinung der Redaktion wieder.
kath.net verweist in dem Zusammenhang auch an das Schreiben von Papst Benedikt zum 45. Welttag der Sozialen Kommunikationsmittel und lädt die Kommentatoren dazu ein, sich daran zu orientieren: "Das Evangelium durch die neuen Medien mitzuteilen bedeutet nicht nur, ausgesprochen religiöse Inhalte auf die Plattformen der verschiedenen Medien zu setzen, sondern auch im eigenen digitalen Profil und Kommunikationsstil konsequent Zeugnis abzulegen hinsichtlich Entscheidungen, Präferenzen und Urteilen, die zutiefst mit dem Evangelium übereinstimmen, auch wenn nicht explizit davon gesprochen wird." (www.kath.net)
kath.net behält sich vor, Kommentare, welche strafrechtliche Normen verletzen, den guten Sitten widersprechen oder sonst dem Ansehen des Mediums zuwiderlaufen, zu entfernen. Die Benutzer können diesfalls keine Ansprüche stellen. Aus Zeitgründen kann über die Moderation von User-Kommentaren keine Korrespondenz geführt werden. Weiters behält sich kath.net vor, strafrechtlich relevante Tatbestände zur Anzeige zu bringen.


Mehr zu







Top-15

meist-gelesen

  1. Große SIZILIEN-Rundreise mit Kaplan Johannes Maria Schwarz!
  2. Vatikan veröffentlicht scharfe Kritik an deutschen Segnungsleitfäden für Homosexuelle!
  3. Konsekrierte Hostien an Hunde verfüttert: Keine Konsequenzen im Bistum Chur
  4. Schisma auf leisen Sohlen
  5. Goldenstein-Nonnen: Verstimmung um nun doch durchgeführte Romreise
  6. „Es war, als sähe ich Jesus wirklich“
  7. Papst Leo XIV. und die Zukunft der liturgischen Einheit der Kirche
  8. Arche-Sprecher warnt vor Zunahme des Islamismus an Schulen in Deutschland
  9. Buchneuheit: Nuntius Eterović, Stärke deine Brüder. Impulse für eine lebendige Kirche in Deutschland
  10. Kennen Sie schon das Martinshorn-Gebet?
  11. Priester sagt, in seiner Gemeinde gebe es viele religiöse Menschen, aber nur wenig Christen
  12. „Bestellt wie eine Ware“: Scharfe Kritik an Leihmutterschafts-Fall in der CDU
  13. Kardinal Müller: Geld war bei Papstwahl nicht entscheidend
  14. Paukenschlag in der Klimadebatte: KlimaGuru Al Gore warnt plötzlich vor neuer Eiszeit
  15. Der blinde Fleck: Wieviel Epstein steckt in uns?

© 2026 kath.net | Impressum | Datenschutz