Login




oder neu registrieren?


Suche

Suchen Sie im kath.net Archiv in über 70000 Artikeln:







Top-15

meist-diskutiert

  1. Deutsche Bischofskonferenz beschließt: Man will in Rom um Erlaubnis für Laienpredigt bitten
  2. Brasilianischer Erzbischof droht Teilnehmern an der Alten Messe Exkommunikation an
  3. Österreich: Liturgische Kommission wirbt für Kommunion in beiderlei Gestalt
  4. Ist die Zeit der Barmherzigkeit bald vorbei? Stehen wir kurz vor der Zeit des Gerichts?
  5. Möge die Versöhnung der Kirche in Deutschland gelingen
  6. "Alle Iraner feiern. Die schlimmsten Menschen der Welt weinen"
  7. Um Gottes willen: „die Waffen nieder“ – Kardinal Brandmüllers Ruf zur liturgischen Vernunft
  8. Toni Faber und der Zölibat - Beschwerdewelle gegen Wiener Dompfarrer
  9. Ein Gott, der nichts mehr verlangt
  10. "Deutsche Kirchen" ersetzen spirituelle Dimension der Fastenzeit durch weltanschauliche Agitation
  11. „Gemeinnutz vor Eigennutz“: Bischof erntet Kritik für NS-Vergleich in Richtung AfD
  12. Papst antwortet auf Leserbrief eines Atheisten
  13. 'Ein Katholizismus ohne Beichte ist wie ein Krankenhaus ohne Medikamente'
  14. "Mit Hitler hat es keinen vernünftigen, authentischen und verantwortungsvollen Dialog gegeben!"
  15. Kärntner Ordinaritaskanzler: Rechthaberei in der Kirche überwinden

Der Sinn von Christi Himmelfahrt: in den Himmel gehen, Fürsprache vor dem Vater

21. Mai 2023 in Aktuelles, 3 Lesermeinungen
Druckansicht | Artikel versenden | Tippfehler melden


Franziskus: möge die Königin des Himmels uns helfen, mit der Kraft des Gebetes Fürsprache zu halten. Von Armin Schwibach


Rom (kath.net/as) Regina Caeli mit Papst Franziskus auf dem Petersplatz, das österliche Gebet zur Mutter Gottes und Königin des Himmels am siebten Sonntag der Osterzeit: „mir ist alle Vollmacht gegeben im Himmel und auf der Erde“.

An diesem Sonntag wird in Italien und in vielen anderen Ländern die Himmelfahrt des Herrn gefeiert. Es sei dies ein Fest, das wir gut kennten, das aber auch einige Fragen aufwerfe, zumindest zwei. Die erste: „warum feiern wir den Abschied Jesu von der Erde? Sein Weggang scheint ein trauriger Moment zu sein, nicht etwas, worüber man sich freuen sollte“. Und dann eine zweite Frage: „was macht Jesus jetzt im Himmel, warum ist es wichtig, dass er dort ist? Warum feiern wir und was macht Jesus jetzt?“.


Zum ersten: das Warum des Feierns. Mit der Himmelfahrt sei etwas Neues und Schönes geschehen Jesus habe unser Menschsein in den Himmel, in Gott aufgenommen. Dieses Menschsein, das er auf der Erde angenommen habe, sei nicht hier geblieben, es sei in Gott aufgefahren und werde dort für immer bleiben. Vom Tag der Himmelfahrt an „hat sich Gott selbst, so könnte man sagen, ‚verändert’: seitdem ist er nicht mehr nur Geist, sondern er trägt, wenn er uns liebt, unser Fleisch, unsere Menschlichkeit in sich“. Damit sei unser rechtmäßiger Platz angezeigt, unsere Bestimmung. So habe ein alter Vater des Glaubens geschrieben: „eine wunderbare Nachricht! Er, der für uns Mensch geworden ist [...], um uns zu seinen Brüdern zu machen, stellt sich als Mensch vor den Vater, um alle, die mit ihm verbunden sind, mit sich zu nehmen“ (Gregor von Nyssa, Rede über die Auferstehung Christi, 1).

Heute feierten wir „die Eroberung des Himmels“. Der Himmel sei nicht mehr weit weg, er sei unser Zuhause, der Ort, an den Jesus gegangen sei, um ihn für uns zu bereiten. 

Die zweite Frage: „was tut Jesus im Himmel?“ Er stehe für uns vor dem Vater, er zeige ihm immer wieder unser Menschsein, die Wunden, die er für uns erlitten habe, er wirke sozusagen als unser Fürsprecher vor dem Vater. Deshalb habe er uns nicht allein gelassen. Bevor er aufgefahren sei, habe er uns gesagt: „ich bin mit euch alle Tage bis zum Ende der Welt“ (Mt 28,20).

Die Fürsprache sei grundlegend. Dieser Glaube sei auch für uns hilfreich: "er hilft uns, die Hoffnung nicht zu verlieren, nicht entmutigt zu werden. Vor dem Vater steht jemand, der ihm die Wunden zeigt und Fürsprache hält".  Er sei immer bei uns, er sei immer lebendig, um für uns einzutreten. Mit einem Wort: „er legt Fürsprache ein. Er hat den besten ‚Platz’ vor seinem und unserem Vater, um für uns einzutreten". 

Nach dem Regina Caeli gedachte der Papst des heutigen Welttags der sozialen Kommunikationsmittel und dankte allen Journalisten für ihre  Arbeit, "stets im Dienste der Wahrheit und des Gemeinwohls".

 

 


Ihnen hat der Artikel gefallen? Bitte helfen Sie kath.net und spenden Sie jetzt via Überweisung oder Kreditkarte/Paypal!

 





Lesermeinungen

Um selbst Kommentare verfassen zu können müssen Sie sich bitte einloggen.

Für die Kommentiermöglichkeit von kath.net-Artikeln müssen Sie sich bei kathLogin registrieren. Die Kommentare werden von Moderatoren stichprobenartig überprüft und freigeschaltet. Ein Anrecht auf Freischaltung besteht nicht. Ein Kommentar ist auf 1000 Zeichen beschränkt. Die Kommentare geben nicht notwendigerweise die Meinung der Redaktion wieder.
kath.net verweist in dem Zusammenhang auch an das Schreiben von Papst Benedikt zum 45. Welttag der Sozialen Kommunikationsmittel und lädt die Kommentatoren dazu ein, sich daran zu orientieren: "Das Evangelium durch die neuen Medien mitzuteilen bedeutet nicht nur, ausgesprochen religiöse Inhalte auf die Plattformen der verschiedenen Medien zu setzen, sondern auch im eigenen digitalen Profil und Kommunikationsstil konsequent Zeugnis abzulegen hinsichtlich Entscheidungen, Präferenzen und Urteilen, die zutiefst mit dem Evangelium übereinstimmen, auch wenn nicht explizit davon gesprochen wird." (www.kath.net)
kath.net behält sich vor, Kommentare, welche strafrechtliche Normen verletzen, den guten Sitten widersprechen oder sonst dem Ansehen des Mediums zuwiderlaufen, zu entfernen. Die Benutzer können diesfalls keine Ansprüche stellen. Aus Zeitgründen kann über die Moderation von User-Kommentaren keine Korrespondenz geführt werden. Weiters behält sich kath.net vor, strafrechtlich relevante Tatbestände zur Anzeige zu bringen.


Mehr zu








Top-15

meist-gelesen

  1. kath.net ISLAND REISE im JULI 2026 - ANMELDUNG nur mehr bis 25. MÄRZ möglich!
  2. Oktober 2026 - Wunderbares SIZILIEN mit Kaplan Johannes Maria Schwarz!
  3. Deutsche Bischofskonferenz beschließt: Man will in Rom um Erlaubnis für Laienpredigt bitten
  4. "Alle Iraner feiern. Die schlimmsten Menschen der Welt weinen"
  5. Toni Faber und der Zölibat - Beschwerdewelle gegen Wiener Dompfarrer
  6. "Europa hat die Gefahr der islamischen Republik Iran noch immer nicht begriffen"
  7. "Mit Hitler hat es keinen vernünftigen, authentischen und verantwortungsvollen Dialog gegeben!"
  8. Um Gottes willen: „die Waffen nieder“ – Kardinal Brandmüllers Ruf zur liturgischen Vernunft
  9. "Deutsche Kirchen" ersetzen spirituelle Dimension der Fastenzeit durch weltanschauliche Agitation
  10. Ist die Zeit der Barmherzigkeit bald vorbei? Stehen wir kurz vor der Zeit des Gerichts?
  11. Möge die Versöhnung der Kirche in Deutschland gelingen
  12. Brasilianischer Erzbischof droht Teilnehmern an der Alten Messe Exkommunikation an
  13. 'Ein Katholizismus ohne Beichte ist wie ein Krankenhaus ohne Medikamente'
  14. „Gemeinnutz vor Eigennutz“: Bischof erntet Kritik für NS-Vergleich in Richtung AfD
  15. Ein Gott, der nichts mehr verlangt

© 2026 kath.net | Impressum | Datenschutz