Login




oder neu registrieren?


Suche

Suchen Sie im kath.net Archiv in über 70000 Artikeln:







Top-15

meist-diskutiert

  1. Antwerpens Bischof Bonny droht jetzt dem Papst
  2. Zehn Jahre ‚Amoris laetitia‘ – Die Kunst, eine Lehre zu ändern, ohne sie zu ändern
  3. Tschechischer Bischof Holub meint: Neuer Ritus ist 'wesentlich' für Synodalität
  4. Schwester Helen und angebliche Flirt-Fantasien der Dominikaner
  5. Papst verkündet neuen Friedensappell der Weltreligionen in Assisi
  6. 25 Jahre KATH.NET: Kardinal Müller wird Schirmherr, Peter Seewald journalistischer Berater!
  7. NZZ: 'Die Kirchen arbeiten an der Ächtung der AfD mit'
  8. Die Mitwirkung der seligen Jungfrau Maria an der Erlösung
  9. Zehn Jahre Amoris laetitia: die Schule des Zuhörens
  10. Wir können NICHT schweigen!
  11. Bischöfe beauftragen Familien als Missionare
  12. „Meine Lieben! Darum soll der Rosenkranz nicht vergessen auf dem Boden einer Schublade liegen“
  13. Papst Leo: 'Ehe offenbart etwas von Gottes Geheimnis'
  14. Christliche Eltern beten für den Mann, der ihre Töchter bei Autounfall tötete
  15. Forscher sprechen von neuen Beweisen für möglichen Fundort der Arche Noah

Nicaraguas Regierung friert Konten der katholischen Kirche ein

30. Mai 2023 in Chronik, keine Lesermeinung
Druckansicht | Artikel versenden | Tippfehler melden


Kirche der Geldwäsche beschuldigt-Regierung von Präsident Ortega hat Angriffe auf katholische Kirche im Zuge der Proteste gegen sie im Jahr 2018 verschärft - Kirche, NGOs und Medien beklagen seit Jahren immer wieder Menschenrechtsverletzungen.


Managua (kath.net/ KAP)
Nicaraguas Regierung hat die katholische Kirche der Geldwäsche beschuldigt und deren Konten eingefroren, berichtet die APA am Sonntag. Die Bankkonten stünden in Verbindung mit religiösen Persönlichkeiten, die wegen Hochverrats und anderer Verbrechen verurteilt worden seien, teilte die nicaraguanische Polizei am Samstag in einer Erklärung mit. Untersuchungen hätten bestätigt, dass die Gelder unrechtmäßig in das Land gelangt seien. Man ermittle gegen mehrere Diözesen der katholischen Kirche.


Seit dem 19. Mai hätten man "Hunderttausende von Dollar" in kirchlichen Einrichtungen in verschiedenen Teilen des Landes gefunden. Prüfungen "bestätigten die unrechtmäßige Abhebung von Kapital von Bankkonten, deren Einfrieren gesetzlich angeordnet worden war", so die Polizei.

"Die Leute haben ihre Bankkonten hier, auf diese Weise haben sie ihre Arbeit gemacht", sagte Kardinal Leopoldo Brenes in einem Artikel auf der Nachrichten-Website despacho505.com. "Wir analysieren die Situation", sagte er und fügte hinzu, dass sich die Bischöfe treffen und später weitere Informationen mitteilen würden.

Die Regierung von Präsident Daniel Ortega hat die Angriffe auf die katholische Kirche im Zuge der Proteste gegen sie im Jahr 2018 verschärft. Damals starben etwa 360 Menschen durch die von Menschenrechtsgruppen als brutal bezeichnete Polizeigewalt. Die Regierung beschuldigte die Bischöfe, die Gespräche zwischen der Regierung und den Demonstranten vermittelt hatten, einen Putschversuch unternommen zu haben.

Seit den Protesten hat Ortega Priester und Nonnen inhaftiert und ausgewiesen, Wallfahrten und religiöse Prozessionen verboten und von Nonnen geleitete Pflegeheime und Suppenküchen geschlossen. Im vergangenen Februar verurteilte ein nicaraguanisches Gericht den prominenten Regierungskritiker Bischof Rolando Alvarez wegen Hochverrats und Cyberkriminalität zu 26 Jahren Gefängnis.

Copyright 2023 Katholische Presseagentur KATHPRESS, Wien, Österreich (www.kathpress.at) Alle Rechte vorbehalten

 


Ihnen hat der Artikel gefallen? Bitte helfen Sie kath.net und spenden Sie jetzt via Überweisung oder Kreditkarte/Paypal!

 





Lesermeinungen

Um selbst Kommentare verfassen zu können müssen Sie sich bitte einloggen.

Für die Kommentiermöglichkeit von kath.net-Artikeln müssen Sie sich bei kathLogin registrieren. Die Kommentare werden von Moderatoren stichprobenartig überprüft und freigeschaltet. Ein Anrecht auf Freischaltung besteht nicht. Ein Kommentar ist auf 1000 Zeichen beschränkt. Die Kommentare geben nicht notwendigerweise die Meinung der Redaktion wieder.
kath.net verweist in dem Zusammenhang auch an das Schreiben von Papst Benedikt zum 45. Welttag der Sozialen Kommunikationsmittel und lädt die Kommentatoren dazu ein, sich daran zu orientieren: "Das Evangelium durch die neuen Medien mitzuteilen bedeutet nicht nur, ausgesprochen religiöse Inhalte auf die Plattformen der verschiedenen Medien zu setzen, sondern auch im eigenen digitalen Profil und Kommunikationsstil konsequent Zeugnis abzulegen hinsichtlich Entscheidungen, Präferenzen und Urteilen, die zutiefst mit dem Evangelium übereinstimmen, auch wenn nicht explizit davon gesprochen wird." (www.kath.net)
kath.net behält sich vor, Kommentare, welche strafrechtliche Normen verletzen, den guten Sitten widersprechen oder sonst dem Ansehen des Mediums zuwiderlaufen, zu entfernen. Die Benutzer können diesfalls keine Ansprüche stellen. Aus Zeitgründen kann über die Moderation von User-Kommentaren keine Korrespondenz geführt werden. Weiters behält sich kath.net vor, strafrechtlich relevante Tatbestände zur Anzeige zu bringen.


Mehr zu








Top-15

meist-gelesen

  1. Ostern 2027 in Rom - Große kath.net-Leserreise!
  2. Bischöfe beauftragen Familien als Missionare
  3. US-Studie: Regelmäßiger Kirchgang sorgt für glücklichere Ehen und mehr Intimität
  4. USA: Monat des Respekts für das Leben im Zeichen des Kampfs gegen Abtreibungspillen
  5. Florentiner Klosterapotheke entwickelte eines der frühesten Cola-Rezepte
  6. Gericht in Tschechien rehabilitiert "Märtyrer-Kardinal" Trochta
  7. Thilo Sarrazin warnt vor Folgen der demografischen Entwicklung in Berlin
  8. Vatikan beendet Reflexionsprozess bei den Servi Jesu et Mariae
  9. „Meine Lieben! Darum soll der Rosenkranz nicht vergessen auf dem Boden einer Schublade liegen“
  10. Der verworfene Stein wurde zum Fundament: Gott wirft unser Leben niemals weg
  11. Diözese Linz: In der Hälfte der Klassenzimmer in der Stadt Wels fehlten die Kreuze
  12. Christliche Eltern beten für den Mann, der ihre Töchter bei Autounfall tötete
  13. Ukrainischer Bischof: "Es gibt so unglaublich viel Leid"
  14. Ägyptisch-amerikanischer Pastor warnt vor ‚unheiliger Allianz‘ zwischen Linken und Islamisten
  15. Über 3000 Teilnehmer beim Marsch fürs Leben in Wien 2026

© 2026 kath.net | Impressum | Datenschutz