Login




oder neu registrieren?



Suche

Suchen Sie im kath.net Archiv in über 70000 Artikeln:







Top-15

meist-diskutiert

  1. Vatikan will neue Art des Papstamts vorschlagen
  2. Ein Ordinariat für den Alten Ritus?
  3. 'BSW und AfD: Putins Hufeisen des Grauens'
  4. Good News aus Europa – Die Jugend wählt nicht mehr grün
  5. „Islamismuskritik ist nicht per se islamfeindlich“
  6. Papst kündigt neues Schreiben zu Herz-Jesu-Verehrung an
  7. Erzbistum Köln wehrt sich gegen DDR-Vergleich von ‚Maria 2.0’
  8. Biologischer Mann fühlt sich als Frau, will ins Frauen-Fitnessstudio
  9. Abschaffung des § 218? Ein Angriff auf Lebensrecht und Menschenwürde
  10. 'Falscher Eindruck einer Einmütigkeit'
  11. Aramäischer Christ aus dem Irak versuchte den islamistischen Terroristen in Mannheim zu stoppen
  12. Peterson kritisiert ,Festival des Stolzes‘
  13. "Und leise flüstert er dir ganz persönlich zu: Was bin ich dir wert?"
  14. Jesus kennenzulernen und den Willen Gottes zu tun, ist das Wichtigste im Leben
  15. Keine Antwort ist auch eine Antwort

„Ich ermahne Sie sicherzustellen, dass Sie fest zum katholischen Glauben aller Zeiten stehen“

24. August 2023 in Spirituelles, 45 Lesermeinungen
Druckansicht | Artikel versenden | Tippfehler melden


Bischof Strickland in Hirtenbrief: „Seien Sie versichert, dass niemand, der fest an der Linie unseres katholischen Glaubens festhält, ein Schismatiker ist“ – Der Bischof bezieht sich auch auf die bevorstehende Bischofssynode im Vatikan


Tyler (kath.net/pl) Mit Grundsatzüberlegungen wartet Joseph E. Strickland, der Bischof von Tyler (US-Bundesstaat Texas), in seinem Hirtenbrief an die Gläubigen seines Bistums auf. Strickland ist ein beliebter Bischof, der auch in den sozialen Netzwerken aktiv ist und Beachtung findet. Er gilt als jemand, der in einigen Punkten Papst Franziskus und seine kirchenpolitischen Linien sehr grundsätzlich kritisiert. Wohl deshalb hatte im Juni 2023 der Vatikan bei ihm eine nichtreguläre Visitation im Bistum durchgeführt.

kath.net dokumentiert den Hirtenbrief von Bischof Strickland in voller Länge in eigener Übersetzung – Arbeitsübersetzung © kath.net – Link zum Originaltext siehe unten

22. August 2023

Meine lieben Söhne und Töchter in Christus: Möge die Liebe und Gnade unseres Herrn Jesus Christus immer mit Ihnen sein!

In dieser Zeit großer Unruhen in der Kirche und in der Welt muss ich aus väterlichem Herzen zu Ihnen sprechen, um Sie vor den Übeln zu warnen, die uns bedrohen, und um Sie der Freude und Hoffnung zu versichern, die wir immer in unserem Herrn Jesus Christus haben. Die böse und falsche Botschaft, die in die Kirche, die Braut Christi, eingedrungen ist, ist, dass Jesus nur einer unter vielen sei und dass es nicht notwendig sei, dass seine Botschaft mit der ganzen Menschheit geteilt wird. Diese Vorstellung muss auf Schritt und Tritt gemieden und widerlegt werden. Wir müssen die frohe Botschaft verbreiten, dass Jesus unser einziger Herr ist und dass er wünscht, dass die gesamte Menschheit für alle Zeiten das ewige Leben in ihm annehmen möge.

Sobald wir verstehen, dass Jesus Christus, Gottes göttlicher Sohn, die Fülle der Offenbarung und die Erfüllung des Erlösungsplans des Vaters für die gesamte Menschheit für alle Zeiten ist, und wir dies von ganzem Herzen annehmen, können wir uns mit den anderen Fehlern befassen, die unsere Kirche und unsere Welt plagen und die durch eine Abkehr von der Wahrheit entstanden sind.

Der heilige Paulus schreibt im Brief an die Galater: „Ich bin erstaunt, dass ihr euch so schnell von dem abwendet, der euch durch die Gnade Christi berufen hat, und dass ihr euch einem anderen Evangelium zuwendet. Es gibt kein anderes Evangelium, es gibt nur einige Leute, die euch verwirren und die das Evangelium Christi verfälschen wollen. Jedoch, auch wenn wir selbst oder ein Engel vom Himmel euch ein anderes Evangelium verkündeten als das, das wir verkündet haben - er sei verflucht. Was ich gesagt habe, das sage ich noch einmal: Wer euch ein anderes Evangelium verkündet im Widerspruch zu dem, das ihr angenommen habt – er sei verflucht.“ (Gal 1,6-9)


Als Ihr geistlicher Vater halte ich es für wichtig, die folgenden Grundwahrheiten zu bekräftigen, die von der Kirche seit jeher verstanden wurden, und zu betonen, dass die Kirche nicht existiert, um Glaubensangelegenheiten neu zu definieren, sondern um das Erbe des Glaubens (Depositum fidei) zu bewahren, das uns von unserem Herrn selbst durch die Apostel, Heiligen und Märtyrer überliefert wurde. Um noch einmal auf die Warnung des heiligen Paulus an die Galater zu verweisen: Alle Versuche, die wahre Botschaft des Evangeliums zu pervertieren, müssen kategorisch zurückgewiesen werden, da sie der Braut Christi und ihren einzelnen Mitgliedern schaden.

1. Christus hat EINE Kirche gegründet – die Katholische Kirche – und daher bietet nur die Katholische Kirche die Fülle der Wahrheit Christi und den authentischen Weg zu Seiner Erlösung für uns alle an.

2. Die Eucharistie und alle Sakramente sind von Gott eingesetzt und nicht von Menschen entwickelt. Die Eucharistie ist wirklich der Leib und das Blut, die Seele und die Gottheit Christi, und Ihn unwürdig (d. h. im Zustand schwerer, reueloser Sünde) in der Kommunion zu empfangen, ist ein verheerendes Sakrileg für den Einzelnen und die Kirche. (1 Kor 11,27-29)

3. „Der Ehebund, durch den Mann und Frau unter sich die Gemeinschaft des ganzen Lebens begründen, welche durch ihre natürliche Eigenart auf das Wohl der Ehegatten und auf die Zeugung und die Erziehung von Nachkommenschaft hingeordnet ist, wurde zwischen Getauften von Christus dem Herrn zur Würde eines Sakramentes erhoben“ (KKK 1601).

4. Jeder Mensch ist nach dem Bild und Gleichnis Gottes geschaffen, als Mann oder Frau, und allen Menschen sollte geholfen werden, ihre wahre Identität als Kinder Gottes zu entdecken, und nicht in dem ungeordneten Versuch unterstützt werden, ihre unbestreitbare biologische und von Gott gegebene Identität abzulehnen.

5. Sexuelle Aktivitäten außerhalb der Ehe sind immer eine schwere Sünde und können von keiner Autorität innerhalb der Kirche geduldet, gesegnet oder als zulässig erachtet werden.

6. Der Glaube, dass alle Männer und Frauen gerettet werden, unabhängig davon, wie sie ihr Leben führen (ein Konzept, das gemeinhin als Universalismus bezeichnet wird), ist falsch und gefährlich, da es dem widerspricht, was Jesus uns im Evangelium wiederholt sagt. Jesus sagt, wir müssen „uns selbst verleugnen, unser Kreuz auf uns nehmen und ihm nachfolgen“. (Mt 16,24) Er hat uns durch seine Gnade den Weg zum Sieg über Sünde und Tod durch Buße und sakramentales Bekenntnis gegeben. Es ist wichtig, dass wir die Freude und Hoffnung sowie die Freiheit annehmen, die aus der Reue und dem demütigen Bekenntnis unserer Sünden resultieren. Durch Buße und sakramentales Bekenntnis kann jeder Kampf gegen Versuchung und Sünde ein kleiner Sieg sein, der uns dazu führt, den großen Sieg anzunehmen, den Christus für uns errungen hat.

7. Um Jesus Christus nachzufolgen, müssen wir uns bereitwillig dafür entscheiden, unser Kreuz auf uns zu nehmen, anstatt zu versuchen, das Kreuz und die Leiden zu vermeiden, die unser Herr jedem von uns im täglichen Leben individuell auferlegt. Das Geheimnis des erlösenden Leidens – d.h. des Leidens, das unser Herr uns in dieser Welt erleben und annehmen lässt und das wir Ihm dann in Einheit mit Seinem Leiden zurückgeben – demütigt uns, reinigt uns und zieht uns tiefer in die Freude eines in Christus gelebten Lebens hinein. Das heißt nicht, dass wir Leiden genießen oder danach suchen müssen, aber wenn wir mit Christus vereint sind, können wir beim Erleben unserer täglichen Leiden die Hoffnung und Freude finden, die inmitten des Leidens existieren, und in all unserem Leiden bis zum Ende durchhalten. (vgl. 2 Tim 4,6-8)

In den kommenden Wochen und Monaten werden viele dieser Wahrheiten im Rahmen der Synode über die Synodalität untersucht. Wir müssen an diesen Wahrheiten festhalten und uns vor allen Versuchen hüten, eine Alternative zum Evangelium Jesu Christi darzustellen oder auf einen Glauben zu drängen, der von Dialog und Brüderlichkeit spricht und gleichzeitig versucht, die Vaterschaft Gottes aufzuheben. Wenn wir versuchen, das, was Gott uns in seiner großen Barmherzigkeit gegeben hat, [durch Änderungen] zu erneuern, befinden wir uns auf trügerischem Grund. Der sicherste Halt, den wir finden können, besteht darin, an den ewigen Lehren des Glaubens festzuhalten.

Bedauerlicherweise kann es sein, dass einige jene, die mit den vorgeschlagenen Änderungen nicht einverstanden sind, als Schismatiker bezeichnen. Seien Sie jedoch versichert, dass niemand, der fest an der Linie unseres katholischen Glaubens festhält, ein Schismatiker ist. Wir müssen unerschrocken und wahrhaft katholisch bleiben, unabhängig davon, was auch immer vorgebracht wird. Wir müssen uns auch darüber im Klaren sein, dass es nicht bedeutet, die Kirche zu verlassen, wenn man sich entschieden gegen diese vorgeschlagenen Änderungen stellt. Wie der heilige Petrus sagte: „Herr, zu wem sollen wir gehen? Du hast Worte des ewigen Lebens.“ (Joh 6,68) Standhaft zu bleiben bedeutet also nicht, dass wir versuchen, die Kirche zu verlassen. Stattdessen versuchen diejenigen, die Änderungen an dem vorschlagen, was nicht geändert werden kann, die Kirche Christi in Beschlag zu nehmen, und sie sind in der Tat die wahren Schismatiker.

Ich ermahne Sie, meine Söhne und Töchter in Christus, dass es jetzt an der Zeit ist, sicherzustellen, dass Sie fest zum katholischen Glauben aller Zeiten stehen. Wir alle wurden geschaffen, um den Weg, die Wahrheit und das Leben zu suchen, und in diesem modernen Zeitalter der Verwirrung ist der wahre Weg derjenige, der vom Licht Jesu Christi erleuchtet wird, denn die Wahrheit hat ein Gesicht und tatsächlich ist es Sein Gesicht . Seien Sie versichert, dass er Seine Braut nicht im Stich lassen wird.

Ich bleibe Ihr demütiger Vater und Diener,

Hochwürdigster Joseph E. Strickland
Bischof von Tyler

Link zum Originaltext auf der Website des Bistums Tyler: Pastoral Letter from Bishop Strickland, August 2023

Archivfoto Bischof Strickland (c) Bistum Tyler


Ihnen hat der Artikel gefallen? Bitte helfen Sie kath.net und spenden Sie jetzt via Überweisung oder Kreditkarte/Paypal!

 





Lesermeinungen

 discipulus 31. August 2023 
 

@lakota Mein Fehler...

eigentlich wollte ich mich an @lesa wenden, die Autokorrektur hat dann leider den Adressaten geändert.


0
 
 lesa 30. August 2023 

Gut Ding braucht Weile

Liebe@lakota: Ja, wir sind uns einig, und ich freue mich darüber!
Es gibt ja mehrere Aussagen von dieser Richtung von Paul VI. Er sagte sogar; Was die Kirche am dringendsten braucht, ist der Kampf gegen den Teufel.

Der Widerstand gegen FSSXP ist m.E. nichts anderes, als Vollangriff des Widersachers gegen jene, die der Zerstörung der Kirche entgegentreten durch ihre Treue zur Wahrheit.Einzelne Frage mögen zu klären sein, aber im Kern ist da so. Dabei sind Gott sei Dank inzwischen vielen die Augen aufgegangen, und ist eine kritische Einstellung der Anerkennung und Freude gewichen.


2
 
 lakota 29. August 2023 
 

@lesa

Liebe lesa, ich denke wir sind uns einig!

Was ich mich schon öfter gefragt habe: warum hat Papst Paul VI. am 11.Oktober 1972 gesagt:

"Ihr müsst euren Glauben so leben und eure Religion so praktizieren, wie man es euch gelehrt hat
und in der Weise, in welcher ihr auferzogen worden seid.
Höret nicht auf die Verwirrung."

Hat er da, so kurz nach dem Konzil schon gemerkt, daß der "Rauch Satans in die Kirche eingedrungen ist"?
Und Erzbischof Lefebvre hat es wohl auch gemerkt.

Was mich oft verwundert ist, warum manche so auf den Piusbrüdern herumhacken, die ja an all den Gottlosigkeiten in unserer Kirche nicht schuld sind, diese Energie könnten sie für unsere Bischöfe und Regenbogenpriester aufwenden.


2
 
 lesa 29. August 2023 

Fakten zur Kenntnis nehmen, Rehabilitierung zulassen

Liebe@lakota: Danke!
Die Dinge sind heikel, die sprungbereite Feindseligkeit explosiv und Benedikt XVI. war in prekärer Lage. Aber nun ist die Zeit, Fakten aufzuzeigen, wie es ein hochkarätiger Theologe und Bischof getan hat. Er hat festgestellt, dass hier, wie im Laufe der (Kirchen)Geschichte öfters, Menschen ungerecht verurteilt wurden und nach Jahren aufgrund genauer Prüfung der Fakten rehabilitiert wurden.
Vielen herzlichen Dank liebe@lakota! Ihre Argumentation ist hervorragend. Allein diese Tatsachen müssten jedem gutwilligen und mit gesundem Menschenverstand begabten Menschen genügen - angesichts der Lage der Kirche und der Entstellungen, Verlogenheiten und Sakrilegien, die ohne großen Widerstand geduldet werden, die "legitim" stattfinden, ohne dass jemand von "Schisma" redet. Man greift sich an den Kopf ob all des Widersinns. Ob nicht Eb. Lefebvre prophetisch gehandelt und das einzig Richtige und dringend Notwendige getan hat, wenn man den jetzigen Zerfall sieht?
Wir beten!


2
 
 lakota 29. August 2023 
 

@discipulus

Was Rahner-Zitate angeht sind Sie bei mir falsch.

Was die Piusbruderschaft angeht:
Das was diese HEUTE tun, ist genau dasselbe was man mir in den ersten 15 Jahren meines Lebens beigebracht hat. Was sie lehren, ist noch genau dasselbe was ich gelernt habe, wieso soll das dann falsch sein?

WO diskutiere ich schismatische Handlungen der Piusbrüder weg???
Warum und wieso Erzbischof Lefebvre damals so gehandelt hat kann ich nicht beurteilen.

Wenn ich jetzt aber sehe, was in unserer Kirche abgeht u.wenn ich sehe, wie bei den Piusbrüdern das Evangelium verkündet wird, dann denke ich an das Wort: "An ihren Früchten werdet ihr sie erkennen".
Für mich steht Gott über dem Papst und wenn der Papst selbst die Sünde verharmlost, was bei den Piusbrüdern nicht so ist, dann weiß ich, wo ich besser hingehe.
Ich bin sicher, daß Gott es mir nicht als Sünde anrechnen wird, wenn ich statt zu Regenbogenpriestern lieber zu den Piusbrüdern in die Hl.Messe gehe.


3
 
 discipulus 29. August 2023 
 

@lakota: Daß die Rahner-Zitate bereits von anderen angeführt wurden,

habe ich schon gesehen, das ändert an der Ironie von deren Verwendung aber nichts.

Im Übrigen ist es schon seltsam, daß Sie immer wieder versuchen, die schismatischen Handlungen der Piusbruderschaft wegzudiskutieren. Das hat etwa Benedikt XVI. keineswegs getan. Daß die Weihe von Bischöfen gegen Rom sowie die fortdauernde Insubordination unter Rom schismatische Handlungens sind und eine entsprechende Gesinnung zeigt, ist völlig unstrittig. Auch da geben sich Piusbruderschaft und Verfechter der theologischen Postmodernismus leider nicht viel.


1
 
 lesa 29. August 2023 

Vom Eckstein und von der Wahrheit, die nicht endlos unterdrückt werden kann

Liebe@lakota: Danke! Diesen Eindruck teilen inzwischen viele, auch Priester, die im NO. dienen. Es ist ein Hort der Wahrheit und Karheit, an dem man vor allen Zeitgeistlügen geschützt, beten kann und den Gott selber uns geschenkt hat. Wenn und gerade weil es sich um eine klassische "Ecksteingeschichte" handelt.


2
 
 lakota 29. August 2023 
 

Wenn es so weitergeht

"Papst Franziskus hat in einem weiteren Jesuiten-Interview erneut mit zweideutigen Aussagen für Aufsehen gesorgt. So meinte er, dass Homosexuelle in der katholischen Kirche vorbehaltlos willkommen seien." -

kan man nur froh sein, daß es die Piusbruderschaft gibt, die treu am Wort Gottes festhält.


2
 
 lesa 29. August 2023 

Wenn Gott wirken will, kann ihn niemand daran hindern (vgl Jes 45)

@discipulus: Die Rahner-Zitate entstammen einem Artikel v. Theologen u. einem kath. Bischof, die bewusst diese Aussagen von K. Rahner aufzeigten.
Die Kenntnisnahme der Fakten zeigt: das Etikett "schismatische Handlungen" ist unangemessen, unzutreffend. Vielmehr kommt ans Licht, dass das Unrecht auf der anderen Seite liegt und Wiedergutmachung fällig ist. Die Dinge sind komplex, und begangenes Unrecht wird nicht gern angeschaut. Dazu kommt, was Papst Benedikt bei seinen Bemühungen, diesen Riss zu heilen, festgestellt hat: „Manchmal hat man den Eindruck, dass unsere Gesellschaft wenigstens eine Gruppe benötigt, auf die man hasserfüllt einschlagen dürfe“. Der Widerstand beweist aber m.E. die Notwendigkeit des Impulses, der von dieser bewegung ausgeht. Er ist eigentlich ein gutes Zeichen. Aber inzwischen dringt das Licht der Wahrheit in die ganze Angelegenheit. "Saulus, Saulus, Es wird dir schwer fallen, gegen den Stachel auszuschlagen."


2
 
 discipulus 28. August 2023 
 

@lesa: Daß Sie sich ausgerechnet auf Karl Rahner berufen,

um die schismatischen Handlungen der Piusbruderschaft zu rechtfertigen, ist schon amüsant. Vielleicht möchte der werte Zeitzeuge nochmals kurz wiederholen, wie Karl Rahner einzuordnen ist. Wenn andere sich hier auf Rahner beziehen, macht er das ja auch sehr gerne...

Und Exzellenz Huonder in kirchenrechtlichen Fragen als kompetenter zu bezeichnen als Kardinal Burke, das scheint mir doch auch sehr interessensgeleitet... Man kann sich natürlich alles zurechtbiegen, auch darin gleichen sich Anhänger der Piusbruderschaft und Anhänger des Synodalen Weges.


0
 
 lesa 28. August 2023 

Glauben: Festhalten an der Substanz, Grundlage (vgl Heb 11,1) - nicht Sentimentalität

Der Verzicht auf Wahrheit hat das Licht des Glaubens erlöschen lassen und Kirche und Gesellschaft ganzheitlich geschwächt. Auch innerhalb der Kirche sind die Organe für die Wahrheit abgestumpft bis zur völligen Erblindung.
"Was ist denn die große Krankheit unserer Zeit und unseres Volkes? Bei der großen Masse der Menschen eine innere Zerrissenheit, ein völliger Mangel an festen Überzeugungen und festen Grundsätzen, haltloses Getriebenwerden und aus der Unbefriedigung eines solchen Daseins heraus ein Betäubungssuchen in immer neuen, immer raffinierteren Genüssen;
Das Heilmittel gegen die Zeitkrankheit sind ganze Menschen, die ... fest stehen auf Ewigkeitsgrund, unbeirrt in ihren Anschauungen und in ihrem Handeln von den wechselnden Modemeinungen, Modetorheiten und Modelastern um sie her. Jeder solcher Mensch ist wie eine feste Säule, an die sich viele anklammern können; durch ihn können auch sie wieder festen Boden unter die Füße bekommen."
(Hl. Edith Stein).


1
 
 Geroni 27. August 2023 
 

Wow!

Was für ein Hirtenbrief!
Nicht einen Satz davon würde Bätzing schreiben oder Heiner Koch!
Und dann: "Ihr demütiger Diener und Vater"- solche Worte hören wir hier leider nicht!
Keiner hierzulande vermittelt das große Ziel, und wenn, dann nur zu schwach und zaghaft. Keiner sagt, dass was ihr heute unternehmt bestimmt, wie ihr ins Antlitz Gottes schaut.


1
 
 lesa 26. August 2023 

Freude ist ein Zeichen, dass man dem Licht nahe ist. (Hl. Edith Stein)

Lieber@Zeitzeuge: Ihren Worten schließe ich mich gerne an - und freue mich auf den Sonntagsgottesdienst!
Auch Ihnen einen gesegneten, frohen Sonntag!


3
 
 Zeitzeuge 26. August 2023 
 

@Richelius, beenden wir das schiedlich-friedlich bitte:

Der Besuch einer Sonntagsmesse (darum geht es doch primär bei der Salzburger Verlautbarung) bei den Piusbrüdern
stellt kein Delikt dar, sofern man nicht behaup-
tet, daß diese die einzig wahre Kirche wären;
über can. 844 § 2 CIC will ich nicht weiter
referieren.


Gerne wünsche ich Ihnen und allen hier einen
gesegneten Sonntag!


2
 
 lesa 26. August 2023 

Die Wirklichkeit bleibt, was sie ist. Etikettierungen ändern sie nicht.

@Richelius: Auch wenn Kardinal Burke ein "ausgewisener Kenner des Kirchenrechts" kann sich irren, wenn er die Entstehung und Handlungsweise der Piusbruderschaft zu wenig kennt.
Wer die Entstehung der derzeitigen Situation im Detail und guten willens zur Kenntnis nimmt, der kann ohne weiteres hier einen Fall der Anwendung dessen sehen, was Karl Rahner festgestellt hat: "Rein formal jurisdiktionell begründete Einstufungen dessen, was schismatisch ist und was nicht, sind ungenügend, bzw. nicht relevant." Und:
"Die Ausübung des päpstl. Jurisdiktionsprimates bleibt auch dann, wenn sie legal geschieht, moralischen Normen unterworfen, denen nicht notwendiger Weise dadurch Genüge getan ist, daß ein bestimmter Gesetzgebungsakt auf legale Weise erfolgt."
Dass genau in den Zentren der FSSXP frohes, starkes Glaubensleben aufblüht und die Kirche rundum abgesehen vn einigen Oasen fast verschwindet, zeigt doch, das Eb. Levfb. das Richtige getan hat: Kein falscher Gehorsam ...!


3
 
 lesa 26. August 2023 

Was Gott tut, das ist wohlgetan, es bleibt gerecht sein Wille ...(K.Lied)

Lieber@Zeitzeuge: Danke für Ihre Wahrhaftigkeit u. für Ihr Aufzeigen der derzeitigen "Rechtslage" (UN-rechtslage?!) Was (wer) steckt dahinter, wenn manche nicht einmal diese Regelung anerkennen? Es bleibt nicht vergessen, was durch den Einsatz von guten Priestern im NO geschenkt wurde und wird. Gewisse Erkenntnisse und Korrekturen brauchen Zeit, und die Leute wären überfordert, würde man im Hauruck alles ändern. (Wobei z.B.die Abendmahlsworte von den Bischöfen längst korrigiert gehörten, stattdessen hat man ein gegendertes Deutsches Messlektionar eingeführt.) Es gab und gibt in der Kirche verschiedene Charismen (jede Gründung hat Stärken und Schwächen)Wie die FSSXP bekämpft wird, ist m.E. Teil des Widerstands gegen das Priestertum! @Richelius: Bei aller Wertschätzung für K.Burke, aber in diesem Fall halte ich B. Huonder für kompetenter. Es werden hoffentlich Gespräche mit ihm stattfinden - in denen der Heilige Geist Regie führt und nicht Vorurteile und Durchsetzungsmanie. Gebet!


3
 
 Richelius 26. August 2023 
 

@ Zeitzeuge

Falls Sie Sich auf mich beziehen. Ich habe nicht behauptet, dass Bischof Huonder ein Lügner wäre! Aber Card. Burke ist ein ausgewiesener Experte des Kirchenrechts. Wenn er die Piusbruderschaft als schismatisch bezeichnet, wird das wohl stimmen.

Die Verordnung aus Salzburg gilt längst nicht mehr in der Form. Die Exkommunikation der vier Bischöfe wurde durch Benedikt z.B. aufgehoben. Dennoch sollte man die Piusbruderschaft mit großer Vorsicht besuchen.


0
 
 Zeitzeuge 26. August 2023 
 

Liebe lesa,

im Link nochmals die Salzburger Regeln für
Gläubige, welche hl. Messen bei den Pb besuchen,
hinzu kommt die vom Papst verliehene Beicht-
jurisdiktion und Eheassistenz.

Bevor jemand Bischof Huonder als Lügner bezeichnet, sollte er sich mit diesem in Verbindung
setzen.

Der Sakramentenempfang z.B. bei den Orthodoxen
(die Pb nennen Papst Franziskus im Messkanon!) ist
geregelt in c. 844 (2) CIC während c. 923 CIC
besagt, daß in jedem kath. Ritus die Sonntags-
pflicht erfüllt werden kann, bei den PB dann,
wenn man nicht behauptet, diese seien die einzig
wahre Kirche, vgl. Link, ich gehe nicht beichten
zu den Pb und meine Frau und ich haben damals
mit Erlaubnis unserer Ortspfr. nicht bei den
Pb, aber nach altem Messritus geheiratet!

In kath.net 81813 sagt Kard. Burke, daß er tägl.
dafür betet, daß die römische "Supersynode" aus-
fällt, das ist das Problem unserer Gegenwart, wache, mündige, konservative Katholiken wissen, wo
die wahren Feinde der kath. Kirche -auch im Inneren- sind......!

www.kath.net/news/13551


2
 
 Richelius 25. August 2023 
 

@ lesa

Wenn ich die Wahl zwischen Card. Burke und Bischof Huonder, glaube ich Card. Burke mehr.


0
 
 lesa 25. August 2023 

Substanz und ein Impuls, den die Kirche braucht

Liebe@salvatoreMio: Bitte hören Sie sich die Videos von Eb. Huonder an. Diese Aussage von "der Hierarchie, die von der Kirche losgelöst ist", ist nicht richtig. Bischof Huonder 2015 von der Glaubenskongregation beauftragt worden! Er hat sich gründlich mit der Entstehung der Bruderschaft, mit deren theologischen Grundlagen beschäftigt und sich vor Ort durch zeitweises Mitleben ein Bild gemacht. Wenn man seinen Befund anhört, bekommt man ein anderes Bild, als die gängigen Einwände. Dazu muss man bereit sein. Auch einige Kardinäle werden sich noch eingehender damit befassen müssen. Das braucht Zeit. Man kann es hier nur mit Vorsicht diskutieren.
Aber "die Weisheit hat durch ihre Kinder recht bekommen" und "an ihren Früchten erkennt man sie." Nicht wenige Priester im NO sehen auch, "was Sache" ist. Und wenn man Liturgie und Verkündigung dort erlebt - nichts als Aufbau der Kirche durch Liturgie und Vekündigung durch großen Einsatz.


3
 
 Richelius 25. August 2023 
 

Ich lebe nicht in Deutschland; folglich halte ich mich mit Äußerungen zu diesen Bischöfen zurück. Ich halte sie aber für sehr gefährlich und würde keinesfalls eine Messe von ihnen besuchen.

@ SalvatoreMio:: Die Piusbruderschaft verfügt über eine eigene Hierarchie. Diese ist aber losgelöst von der Kirche. Auf welchen Titel sind also die Kleriker geweiht? Wie gliedert sie sich in die Kirche ein, wenn ihre Bischöfe gegen die Bischöfe schießen? Hätten die Piusbrüder recht, hätte Christus seine Kirche verlassen. Das kann man nicht in die Lehre der Kirche integrieren.

Card. Burke spricht davon, daß die Beichterlaubnis für die Piusbruderschaft eine Irregularität wäre. Dem ist mit Einschränkung zuzustimmen. Im Notfall durften schon bisher Katholiken auch bei getrennten Ostkirchen die Sakramente empfangen.


0
 
 Smaragdos 25. August 2023 
 

Die Schafe erkennen die wahren Hirten

Die Schafe erkennen die wahren Hirten und unterscheiden sie von den Mietlingen, die wie in Deutschland die Herde im Stich lassen. Dank Internet kann heute ein einziger Bischof wie Strickland in den USA mit einem Hirtenbrief Schafe auf der ganzen Welt weiden. Vergelt's Gott, Exzellenz, für Ihren wirklich pastoralen Hirtenbrief!


4
 
 lesa 25. August 2023 

Orientierung in Zeiten der Unsicherheit: Wer fest am katholischen Glauben festhält

Was ist also zu tun in wirren Zeiten? „Seien Sie versichert, dass niemand, der fest an der Linie unseres katholischen Glaubens festhält, ein Schismatiker ist“ Eb. Strickland hat uns damit klare Orientierung gegeben, und wenn man den Ausführungen und Erkenntnissen aus der Beschöftigung mit den Grundlagen von FSSXP von Bischof Huonder folgt, ist dies auf die Piusbruderschaft anzuwenden. Mögen Detailfragen zu klären sein: Sie bewahren "den Kern" und sind vorbildlich der Wahrheit treu, in Lehre, Liturgie und Glaubenspraxis (was ja alles zusammengehört) mit allen Konsequenzen...)
Rein formal jurisdiktionell begründete Einstufungen dessen, was schismatisch ist und was nicht, sind ungenügend bzw. nicht relevant. Wobei, was auch die Piusbruderschaft betont, der amtierende Papst in seinem Auftrag und seiner Kompetenz grundsätzlich anerkannt bleiben muss. (Dies entgegen gewissen Ideen von "Sedisvakanz", die im Umlauf sind.)


4
 
 lesa 25. August 2023 

Es gibt auch falschen Gehorsam

Aus dem kath.net Art. vom 22.7.2021 mit bischöfl. u. theolog. Stellungnahmen(life-site) zu TC:
"Ein juristisches Instrument verliert seine Wirksamkeit, wenn es auf der Grundlage unzutreffender Voraussetzungen erlassen worden ist."
"Traditionis Custodes ist voller Irrtümer, Widersprüche und Zweideutigkeiten ... daß gar nicht erkennbar ist, wie man auf dieser Grundlage verantwortlich handeln kann."
"Die Kernaussage von Traditionis Custodes ist: 'Was früheren Generationen groß und heilig war, bleibt für uns nicht heilig und groß, und es kann sehr wohl plötzlich als schädlich angesehen und verboten werden..."
Im Artikel ist K.Rahner zitiert: "Die Ausübung des päpstl. Jurisdiktionsprimates bleibt auch dann, wenn sie legal geschieht, moralischen Normen unterworfen, denen nicht notwendiger Weise dadurch Genüge getan ist, daß ein bestimmter Gesetzgebungsakt auf legale Weise erfolgt." Gegen betreffende Verstöße seitens des Papstes sei Protest und Widerstand legitim.


3
 
 lesa 25. August 2023 

Wer ist schismatisch?

Lieber@Zeitzeuge: Vielen Dank für ihren Kommentar mit den wichtigen Informationen!
Dieser Bischof ist für seine Treue zur Katholischen Lehre und seine theologische Kompetenz bekannt. Er ist wohl auch darum von der Glaubenskongregation 2015 zum "Gespräch" mit der Piusbruderschaft ausgewählt worden.
Papst Franziskus sagte zu ihm: "Es sind keine Schismatiker". Ist nun der Papst ein Schismatiker?"


4
 
 Martin H. 25. August 2023 
 

Der Glaube der Einfachen

zum Thema "Der Glaube der Einfachen" in der Theologische Tagung Benedikt XVI. in Balderschwang (die jetzt stattfand: horeb, ewtn...) hat der Prälat Prof. Dr. Markus Graulich einen Vortrag gehalten, der es in sich hat! Er legt dar, warum das Lehramt und die Bischöfe das Depositum Fidei verteidigen MÜSSEN (so wie es Bischof Strickland hier tut).

Wenn ich das richtig verstanden habe, fordert er Bischöfe, die gerne den Katechismus ändern möchten dazu auf, selbst Exerzitien zur Stärkung ihres Glaubens durchzuführen.

(Anmerkung: Wir können uns denken wer gemeint ist: Bischof Bätzing, Bischof Kohlgraf)

Im Link ab Minute 40 ... (jedoch empfehle ich den gesamten Vortrag zu hören)

www.horeb.org/xyz/podcast/s_event/20230824s1000.mp3


1
 
 Norbert Langenfeld 25. August 2023 

Übersetzung missverständlich

Das Wort "erneuern" im drittletzten Absatz ist m.E. eine missverständliche Übersetzung des Wortes "innovate". Dieses bedeutet "innovieren", "Neuerungen einführen". Also gewissermaßen das Gegenteil von erneuern.


1
 
 SalvatoreMio 25. August 2023 
 

Grundsätzliches für uns alle

Es kann vorkommen, dass man hier im besten Glauben Halbwahrheiten oder gar Falsches verbreitet. Aber da sind dann andere Wachsame, die einlenken und korrigieren. So können auch Irrtümer zum Segen werden, weil wir angespornt werden, dazuzulernen. - Und tun wir es in Güte, ohne zu verletzen, so verliert man nicht den Mut, seinen Beitrag zu geben. DANKE!


4
 
 SalvatoreMio 25. August 2023 
 

Beichte bei Schismatikern

Lieber @Chris2: Danke! Ein treuer kath. Priester, den man kalt gestellt" hat, und wie "aussätzig" behandelt wird, weil er traditionell lehrt, was die Kirche lehrt, sagte mir, die "Petrus-Brüder" lebten in Gemeinschaft mit der Kirche, im Gegensatz zu den Pius-Brüdern. Das stimmt so nicht, nach Ihren Ausssagen? Das zu wissen ist wichtig. Wer weiß, was uns noch blüht. Papst Franziskus hatte ihnen die Beichtbefugnis verlängert? Das ist "interessant"


0
 
 lakota 25. August 2023 
 

@Richelius

Bedeutet Ekklesiologie nicht "die Lehre von der Kirche"?
Stimmen da die Mehrzahl unserer Bischöfe, voran B.Bätzing, noch mit der kath. Lehre überein?
Sind das jetzt auch Schismatiker, oder Häretiker oder was sonst?
Offene Auflehnung nicht nur gegen den Papst (seine Schreiben werden ja ignoriert), sondern auch gegen Gott selbst - denn nichts anderes ist z.Bsp. die Segnung von Homo-Paaren.


4
 
 Chris2 25. August 2023 
 

Erlaubt der Vatikan Beichte bei "Schismatikern"?

Liebe @SalvatoreMio: Wäre die Piusbruderschaft im Schisma, hätte der Vatikan nicht vor ein paar Jahren (unter Franziskus!) deren Beichtbefugnis auf Dauer verlängert. Und das war das Einzige, von dem mir schon vor etwa 20 Jahren ein sehr guter Priester abgeraten hatte. Seine Sonntagsselbstverständlichkeit kann man dort auf jeden Fall erfüllen.
Wären die Priester und Bischöfe dernPiusbruderschaft Schismatiker, wäre all das nicht der Fall. Ihr Status ist zwar weiter ungeklar, aber sie sind keine Schismatiker (falls sie das überhaupt jemals waren). Die Gläubigen waren es sowieso nie, wie damals sogar Kardinal Lehmann klargestellt hatte.


4
 
 Chris2 25. August 2023 
 

Eine der wichtigsten Stellungnahmen des Jahres!

Zu 6.: Bischof Strickland meint sicherlich die Verbindung aus guter und regelmäßiger Beichte, einem klaren Auftrag Jesu an seine Apostel* zu unserer Heiligung und dem häufigen Empfang des Leibes des Herrn, solange man sich keiner schweren Sünde bewusst ist...
* "... hauchte er sie an und sagte zu ihnen: Empfangt den Heiligen Geist! Denen ihr die Sünden erlasst, denen sind sie erlassen; denen ihr sie behaltet, sind sie behalten." (Joh 20,22f)


3
 
 Zeitzeuge 25. August 2023 
 

Lt. Altbischof Huonder ist nach Aussage von Papst Franziskus die

Piusbruderschaft nicht schismatisch, vgl. die
Ausführungen im Link. Wem das nicht gefällt, kann
sich ja mit Ex. Huonder in Verbindung setzen.
Kritiker sollten auch beweisen, ob der Begriff
Schisma in den Verhandlungen des Vatikans mit
den PB verwendet wurde, m.E. nicht.

Interessant ist, daß die Kritiker der PB sich
praktisch nie hier melden bzgl. lehrabweichender
Kardinäle, Bischöfe und Lehrstuhlinhabern, die
als ipso facto Exkommunizierte ja eigentlich
amtsverlustig sind.

Ich bin kein vorbehaltloser Anhänger der PB,
aber es ist mir zu billig, daß gegen diese
hier die schärfsten Waffen eingesetzt werden,
aber nach "links" Schweigen herrscht..... .

Von Kritik an "Pachamama im Vatikan" oder
"Abu Dhabi" ganz zu schweigen.

Ich meine jetzt ausdrücklich nicht unsere
liebe Userin SalvatoreMio!

www.youtube.com/watch?v=OunrybZSTZA


5
 
 SalvatoreMio 25. August 2023 
 

Schismatisch

@Richelieu, ob es uns gefällt oder nicht: laut Kirchenrecht ist es so, dass die Pius-Bruderschaft schismatisch ist. Aber derzeit müssen manche Gläubige sich bedrückt fragen: "Wohin soll ich mich denn wenden? Lebt die "noch katholische Kirche Deutschlands" als Ganzes nicht auch schon in einer bislang unausgesprochenen Art "Ehebruch" mit der Weltkirche? - Fragen würde ich gerne wegen Unwissenheit: was mangelt der Piusbruder-Gemeinschaft evtl. an der rechten Ekklesiologie?


1
 
 SalvatoreMio 25. August 2023 
 

Worte, die Halt geben!

Ja, "incense", so stelle ich mir einen guten Hirten vor: wie ein guter Vater oder Lehrer, der die Seinen wappnet für einen bedeutsamen Kampf. - Der Herr segne
und behüte ihn!


3
 
 Richelius 24. August 2023 
 

@ Joachim Heimerl

Die Piusbruderschaft ist schismatisch. Wenn man Bischöfe gegen Rom weiht, ist das ein schismatischer Akt. Das hat nichts mit der jetzigen Synode zu tun. Benedikt XVI ist ihnen entgegen gekommen. Gebracht hat es nichts. Überhaupt muß man sich bei der Piusbruderschaft die Frage stellen, ob ihre Ekklesiologie noch mit der kath. übereinstimmt.


3
 
 Zeitzeuge 24. August 2023 
 

Klartext von Bischof Strickland, danke!

Auch interessant: Im Anschluß an die "Supersynode"
findet eine lehrtreue Veranstaltung, u.a. mit
Kardinal Müller in Rom statt.

Im Link mehr dazu!

romelifeforum.com/


5
 
 lesa 24. August 2023 

Kirchliche Nachhaltigkeit

@J. Heimerl: Hoffentlich werden Sie auch einmal Bischof! Wir brauchen solche, die Zeugnis geben für die Wahrheit, und zwar um jeden Preis. Es waren und sind diese Zeugen, die die Kirche am Leben erhalten - ob sie nun angefeindet oder gar beseitigt werden oder nicht. Ihr Einsatz bleibt. Er trägt und rettet die Kirche.


5
 
 Johannes14,6 24. August 2023 
 

WAHRHEIT braucht nicht viele Worte

und schenkt Freude und Frieden.

DANKE, Bischof Strickland für Ihre Wegweisung und Ermutigung, gerade jetzt vor der "Weltsynode"!

Mögen Sie die apostolische Visitation unbeschadet überstehen, um uns weiterhin als HIRTE zu stärken.

www.lifesitenews.com/opinion/full-text-bishop-stricklands-pastoral-letter-to-the-faithful-ahead-of-synod-on-synodality/ 23.8.


6
 
 Joachim Heimerl 24. August 2023 
 

Deutlicher kann man es wohl wirklich nicht mehr sagen. Ein Verdikt über die

Weltsynode, das sicher berechtigt ist. Gottlob scheinen einige Bischöfe doch noch den Mut zu haben, hier eine klare Position zu beziehen anstatt synodalen Abwegen zu folgen. - Im Grunde ist es doch so und das meint auch Bischof Strickland: Das ganze Geschwätz von Synodalität ist letztlich nichts anderes als der Überbegriff dafür, Häresien zum "Gaubensgut" zu machen und die Anhänger des wahren katholischen Glaubens zu "Schismatikern" zu erklären, wie man das ja auch mit der Bruderschaft Pius X immer wieder gern versucht... nun, wie es aussieht, waren das nur die ersten - weitere werden nun folgen, und auch Bischof Strickland dürfte bald "weg vom Fenster" sein; dafür dürfte - sehr durchsichtig - die Visitation seiner Diözese sorgen. Daran, dass er nicht aufhört, die Wahrheit zu sagen, ändert das freilich nichts, und ich kann mir nicht vorstellen, dass er das jemals anders halten würde. Respekt, Bischof Joseph!


8
 
 lesa 24. August 2023 

Gott wird das gute Werk vollenden (Hl. Paulus)

Was für ein herrliches Hirtenwort! Dank sei dem Herrn, dass es in der Kirche auch noch solche Bischöfe gibt.
@kleingläubiger: Vielen Dank für Ihre kurze aber inhaltsreiche Stellungnahme! Tatsächlich kann das von Ihnen zitierte Wort nur auf die Piusbruderschaft gemünzt sein. Ein für seinen konsequenten Wächterdienst an der Wahrheit bekannter und bewährter Bischof wurde 2015 von der Glaubenskongregation beauftragt, mit ihnen Kontakt aufzunehmen. Er leistet Pionierarbeit und zeigt als echter Hirte furchtlos auf, was endlich gesagt und aufgezeigt werden muss! Mag das auch auf Widerstände stoßen und mögen auch noch dicke Mauern von Vorurteilen die Wahrheit verdecken und an sich gute Hirten die Dinge vielleicht noch einseitig betrachten und Bedenken hegen: Bei Jesaja steht: "Wenn Gott wirken will, kann ihn niemand aufhalten."


5
 
 Octavianus 24. August 2023 
 

@kleingläubiger
Da ist aber in Bezug auf die FFSPX zum Beispiel Kardinal Burke gegenteiliger Meinung!


2
 
 Freude an der Kirche 24. August 2023 
 

Großartiger Hirtenbrief

Bischof Strickland spricht in genialer Weise die Wahrheit über die Kirche und ihren Glauben aus.

Möge dieser Hirtenbrief unendlich oft weitergeleitet und geteilt werden und somit bei allen Gläubigen Verbreitung finden!


7
 
 encense 24. August 2023 

Wow, welch ein felsenfester Hirtenbrief!

Ich bin ein bischen traurig, weil es bei uns nicht einen solchen Hirtenbrief gibt. Er ist ermutigend und aufbauend, stärkend und hoffnungsvoll. Genau mit solch einem Hirtenbrief können wir "ins Feld ziehen", denn das ist eine Art "Ritterrüstung".


10
 
 kleingläubiger 24. August 2023 
 

„Seien Sie versichert, dass niemand, der fest an der Linie unseres katholischen Glaubens festhält, ein Schismatiker ist“
Ohne es vielleicht zu beabsichtigten, sagt Bischof Strickland etwas sehr wichtiges, was auch die oft verleumdete Piusbruderschaft betrifft.


7
 

Um selbst Kommentare verfassen zu können müssen Sie sich bitte einloggen.

Für die Kommentiermöglichkeit von kath.net-Artikeln müssen Sie sich bei kathLogin registrieren. Die Kommentare werden von Moderatoren stichprobenartig überprüft und freigeschaltet. Ein Anrecht auf Freischaltung besteht nicht. Ein Kommentar ist auf 1000 Zeichen beschränkt. Die Kommentare geben nicht notwendigerweise die Meinung der Redaktion wieder.
kath.net verweist in dem Zusammenhang auch an das Schreiben von Papst Benedikt zum 45. Welttag der Sozialen Kommunikationsmittel und lädt die Kommentatoren dazu ein, sich daran zu orientieren: "Das Evangelium durch die neuen Medien mitzuteilen bedeutet nicht nur, ausgesprochen religiöse Inhalte auf die Plattformen der verschiedenen Medien zu setzen, sondern auch im eigenen digitalen Profil und Kommunikationsstil konsequent Zeugnis abzulegen hinsichtlich Entscheidungen, Präferenzen und Urteilen, die zutiefst mit dem Evangelium übereinstimmen, auch wenn nicht explizit davon gesprochen wird." (www.kath.net)
kath.net behält sich vor, Kommentare, welche strafrechtliche Normen verletzen, den guten Sitten widersprechen oder sonst dem Ansehen des Mediums zuwiderlaufen, zu entfernen. Die Benutzer können diesfalls keine Ansprüche stellen. Aus Zeitgründen kann über die Moderation von User-Kommentaren keine Korrespondenz geführt werden. Weiters behält sich kath.net vor, strafrechtlich relevante Tatbestände zur Anzeige zu bringen.


Mehr zu







Top-15

meist-gelesen

  1. Vatikan will neue Art des Papstamts vorschlagen
  2. ,Schon am Tag von Carlos Beerdigung begannen wir Wunder zu sehen...‘
  3. Aramäischer Christ aus dem Irak versuchte den islamistischen Terroristen in Mannheim zu stoppen
  4. Papst kündigt neues Schreiben zu Herz-Jesu-Verehrung an
  5. 'Falscher Eindruck einer Einmütigkeit'
  6. Ein Ordinariat für den Alten Ritus?
  7. 'BSW und AfD: Putins Hufeisen des Grauens'
  8. Good News aus Europa – Die Jugend wählt nicht mehr grün
  9. Biologischer Mann fühlt sich als Frau, will ins Frauen-Fitnessstudio
  10. Keine Antwort ist auch eine Antwort
  11. Wieder Aufregung um Papstzitat über Homosexuelle
  12. Wenn Gott vollkommen gut ist, warum gibt es so viel Böses?
  13. Peterson kritisiert ,Festival des Stolzes‘
  14. „Gehen Sie nur für ein paar Minuten!“
  15. Erzbistum Köln wehrt sich gegen DDR-Vergleich von ‚Maria 2.0’

© 2024 kath.net | Impressum | Datenschutz