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Stalin-Umfrage in Russland zeigt - Russen werden immer radikaler

31. August 2023 in Chronik, 14 Lesermeinungen
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Unter Kreml-Diktator Wladimir Putin wird Stalin in russischen Massenmedien seit geraumer Zeit als Held dargestellt, in vielen russischen Städten werden neue Stalin-Denkmäler errichtet


Moskau (kath.net)

Die Russen werden immer radikaler und verehren derzeit viel stärker als vor einigen Jahren den sowjetischen Diktator und Massenmörder Josef Stalin. Dies zeigt eine neue Umfrage des russischen Meinungsforschungsinstituts Levada, wie BILD berichtet. Im Juli 2023 hat fast jeder zweite Russe  (47 %) Respekt und Achtung für Stalin, weitere 7 % sind vom begeistert. Vor einigen Jahren waren 2016 nur acht Prozent der Russen mit der Aussage einverstanden, dass Stalin ein „großer Anführer“ war, dieses Jahr waren es erschreckende  32 Prozent. Unter Kreml-Diktator Wladimir Putin wird Stalin in russischen Massenmedien seit geraumer Zeit als Held dargestellt, in vielen russischen Städten werden neue Stalin-Denkmäler errichtet. Dass Stalin auch mit Hitler zusammengearbeitet hat, wird in Russland verschwiegen.



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Lesermeinungen

 golden 1. September 2023 
 

Das Auftreten böser Diktatoren

mit ihren un- und antimenschlichen Ideologien sollte uns Christen immer näher zu Gott treiben;dahin wollen andere Menschen partout nicht und suchen nach immer neuen Ideologien,die un- und antimenschlich sind.Sie werden jedem NEUEN Diktator huldigen.


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 Richelius 1. September 2023 
 

@ Fink

Sie vermischen da manches. Das Problem der Regierung Jelzin war, daß man versucht hat, den Westen in kürzester Zeit nachzuahmen. Demokratie, Marktwirtschaft usw. man wollte alles gleichzeitig haben. Das mußte schiefgehen.
Putin ist ein anderes Problem. Er will die Zeit zurückdrehen. Er will ein mächtiges Rußland, das seine Einflußsphäre wieder auf andere Staaten des ehemaligen Warschauer Paktes ausdehnt. Das löst nicht die Probleme der Jelzin-Zeit. Es fügt aber jene der Stalinzeit hinzu. Die Rechtsstaatlichkeit Rußland verschwindet, Menschenleben zählen immer weniger usw. Alles für seine persönliche Macht und um dem Volke zu erzählen, dass es wieder eine Supermacht ist.


3
 
 Finn Zehender 31. August 2023 
 

@Msgr. Schlegl

Ich halte den Holodomor für das größte Verbrechen, was die Clique Lenin/Stalin & Co. verübt hat. Das Schlimme an solchen Taten ist, das sie nicht nach einer Generation vergessen sind. Ebenso wie die mehrhundertjährige Sklaverei in Amerika wirken sie noch sehr lange nach, für Opfer ebenso wie für Täter. So, wie die Opfer ihre Traumata schwer überwinden können, so ist es bei den Tätern mit dem von den Vorfahren vermittelten Rassismus.


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 Schillerlocke 31. August 2023 
 

In Russland

gibt es mehrheitlich einen Hang dazu, die eigenen widerlichen Tyrannen zu vergötzen. Das gelingt nur, weil deren Opfer verschwiegen oder verhöhnt werden, und weil über die von Aggressivität und Grausamkeit bestimmte gesellschaftliche Wirklichkeit in diesem Land in einem Maße hinweggelogen wird, dass sich die Balken biegen. Die Umkehr Russlands zur Humanität kann nur durch Buße und Reue gelingen. Das Land muss dazu erneut christianisiert werden. Die dortige Staatskirche frönt einem nationalistischen Kult, der das Christentum missbraucht und pervertiert.


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 canis.lupus 31. August 2023 
 

An diesem Beispiel kann man gut sehen, wie Diktaturen, ganz gleich ob links oder rechts, die Orientierung rauben. M.E. hilft nur eine klare politische Einmischung unter ständiger Befragung des eigenen Gewissens.


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 Everard 31. August 2023 
 

Scv

Das ist nicht nur in Deutschland der Fall. Die Propaganda der Russen funktioniert hervorragend und das mit ganz wenig Mitteln. Wer dieses Regime apologetisch erklärt verdient die politische Ächtung.


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 SCV 31. August 2023 
 

Irgendwie verrückt: und in Deutschland wächst das Russland-Lager

In Russland wird Stalin wieder modern und die Pro-Russlandpartei AfD gewinnt laut Umfragen immer mehr Anhänger in Deutschland , obwohl der rechtsextreme Flügel rund um Björn Höcke inzwischen die Partei dominiert. Putin reibt sich darüber die Hände.

Leider gibt es in Deutschland auch außerhalb der AfD viele Russland-Versteher, von Schröder über Wagenknecht bis hin zu Merkel.

www.hna.de/politik/putin-afd-russland-hans-thomas-tillschneider-moskau-moskauer-sicherheitskonferenz-wladimir-zr-92472287.html


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 Fink 31. August 2023 
 

@ Schlegl - und was ist mit Boris Yelzin ?

Yelzin war doch das Unglück für Russland ab 1991, nach Auflösung der Sowjetunion !? Es waren verlorene Jahre für Russland, eine Zeit der radikalen wirtschaftsliberalen Reformen. Genau in dieser Zeit von Yelzin haben sich die "Oligarchen" ihren extremen Besitz und Reichtum angehäuft! Als dann 1999 (?) Putin die Macht übernahm, war die große Misere doch schon da !? Oder nicht?


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 Chris2 31. August 2023 
 

Irgendwie verrückt: Hier wie dort siegt der Sozialismus,

dort in Form eines unbegreiflichen Stalin-Revivals und hier in form radikal linker bis linksradikaler Ideologien. Beide lassen keinen Widerspruch zu, nur, dass man bei uns meistens nicht ins Gefängnis wandert, sondern "nur" verbal ausgegrenzt bis sozial vernichtet wird. Der Effekt ist der selbe: Die Leute kuschen und reden höchstens hinter vorgehaltener Hand Klartext...


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 SCHLEGL 31. August 2023 
 

Der Stalinismus

Im Gegensatz zu anderen Ländern hat die Demokratie in Russland keine Tradition! Die Russen waren gewohnt unter der Peitsche des Zaren zu leben. Man denke an die Leibeigenschaft (Rabstwo), die in Russland erst 1861 aufgehoben wurde. Auch nachdem Aufstand von 1905 gab es kaum Reformen. Der neue rote Zar, Lenin, wurde von einem noch größeren Verbrecher, nämlich Stalin, abgelöst.
Die Kommunisten träumten von so genannten "Sowjetmenschen", der ganz im Sinne des Marxismus-Leninismus erzogen wurde. Auch mit der Perestroika (deren Erbe Putin ruiniert hat) waren die Sowjetmenschen nicht ausgestorben. Nicht wenige haben sich nach dem Zusammenbruch der UdSSR die schönsten Filetstücke der Wirtschaft herausgeschnitten und leben als Oligarchen,z.B. auch der Patriarch von Moskau, Kyrill.
Es hat sich bei vielen ein sogenanntes "Stockholm-Syndrom" entwickelt, also die Identifikation des Opfers mit dem Peiniger.Die Menschen haben dort hervorragend zu lügen gelernt,weil die Wahrheit Nachteile bringt!


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 Waldi 31. August 2023 
 

Ich habe schon lange die Vermutung,

dass der Un-Geist Stalins, einer der größten Gewaltverbrecher der Menschheitsgeschichte, sich in diabolischer Gestalt in den Körper Putins inkarniert hat! Wir sind nicht mehr weit davon entfernt, dass Stalin von der russisch-orthodoxen Kirche auch noch heilig gesprochen wird! Was mich ängstigt ist, dass im selben Maße, wie im Westen der christliche Glaube versandet und die Kirchen immer leerer werden, Russland als Reich des Bösen wieder neu formiert!


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 Uwe Lay 31. August 2023 
 

Provokanntes

Menschen lieben Sieger mehr als die Verlierer. Aus russischer Sicht hat Stalin den 2.Weltkrieg gewonnen. Kein russischer Politiker ist, als er starb, so beweint worden wie er- eine unbestrittene Tatsache. Die vielen Opfer vergaß man schnell, wie eine Mutter die schmerzhafte Geburt, wenn das Kind erst in ihrer Brust liegt. Man sah, daß es allen am Ende besser ging, als vor Stalins Herrschaft. Die vielen Opfer, an sie dachten und denken nur Oppositonelle. Es kommt dann noch eine Abneigung gegen "Nestbeschmutzer" dazu. Je mehr im Ausland und von Oppositionellen Stalin kritisiert wird, desto mehr identifizieren sich Russen mit ihrem Stalin. Merke: Die wissenschaftliche Erforschung der Geschichte Stalins ist das eine, die Volksmeinung hat wenig übrig für die Geschichtswissenschaft, es will an ihre "großen Helden" glauben.
Uwe Lay Pro Theol Blogspot


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 SalvatoreMio 31. August 2023 
 

Die Russen: immer radikaler oder verzweifelter? Vielleicht beides!?

Aus den derzeitigen Weltereignissen können wir lernen, seien es Politik, Wirtschaft, Kirche! Unser Traum: es soll immer alles besser werden, bergauf gehen. Und plötzlich dreht sich der Wind: der Schlächter Stalin (nicht nur er), der auch unschuldige Eltern ermorden ließ, deren Kinder in Waisenhäuser steckte, um ihren Glauben auszumerzen: plötzlich wird er zu einer Lichtgestalt. - Die Wirtschaft bei uns macht auch nicht mehr ihre üblichen Höhenflüge. - Die Kirche, vor kurzem noch Lebensfundament für viele, rutscht in die Bedeutungslosigkeit ab. Sie pries stets die Jungfräulichkeit um des Himmelreiches willen. Und nun? Wohin man schaut, bunte Farben und ganz selbstverständlich "OutInChurch", wie ein Credo. - Man sieht, wie leicht der Mensch verführt werden kann und dem Mainstream nachläuft - auch heute, wo die meisten sich doch sehr souverän fühlen und keine Belehrung nötig zu haben scheinen. - Nötiger denn je: dass wir Christus bitten, uns zum festen Fundament zu werden.


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 golden 31. August 2023 
 

Nicht radikaler, VERZWEIFELTER

würde ich einschätzen. Philosoph Nietzsche hatte eine Haltung ausgemacht, wonach, wenn etwas viele Opfer gekostet hat, es nicht vergeblich geschehen sein dürfe.So gibt es heute noch/wieder trotzige Verehrung von Menschenschlächtern.Ich schätze nun ein:"verzweifelter", weil viele Russen keinen Ausweg aus der Dauer-Gewalt sehen und sich keine Schwäche vorwerfen lassen wollen.


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