Login




oder neu registrieren?


Suche

Suchen Sie im kath.net Archiv in über 70000 Artikeln:







Top-15

meist-diskutiert

  1. Kard. Sarah: „Die Abneigung gegen Latein und Gregorianik wird mit der 68er-Generation verschwinden“
  2. Nicht mehr ernst zu nehmen
  3. Bischof Timmerevers legt sein Amt als Bischof von Dresden-Meißen nieder
  4. Die umstrittene Synodalkonferenz der Kirche in Deutschland wurde leise abgesagt
  5. Matthäi am Letzten will Bischof Feige nicht mehr
  6. Der Vatikan ringt um die Definition der "Umweltsünde"
  7. Papst äußert sich skeptisch zu fundamentalen Risiken der KI
  8. US-Diözesen mit ungewöhnlich hoher Zahl an Priesterweihen
  9. „Synodalität wird den Katholizismus zerstören“
  10. Caroline Bosbach: „Linkspartei erklärt evangelikale Christen zum Feindbild“
  11. ‚Tritt hinter mich!’ Der Weg des Messias führte über das Kreuz
  12. Die konzilswidrige deutsche Synodalkonferenz
  13. Wenn die Erinnerung bleibt, aber der Glaube schwindet
  14. US-Diözese errichtet Pfarre, die dem Märtyrer Matthew Ayariga geweiht ist
  15. Jerusalemer Patriarch will zwischen Putin und Selenskyj vermitteln

Tausende Roma zu Csatka-Wallfahrt in Ungarn erwartet

9. September 2023 in Chronik, keine Lesermeinung
Druckansicht | Artikel versenden | Tippfehler melden


Kapelle mit dem Heiligen Brunnen (Szentkút) ist seit Jahrzehnten ein bedeutender Wallfahrtsort der Roma.


Budapest (kath.net/ KAP)
Ein kleiner Ort im Nordwesten Ungarns ist am kommenden Wochenende wieder Schauplatz des wichtigsten religiösen Fests der Roma im Karpatenbecken. Zum Fest Mariä Geburt kommen Tausende Menschen in das 300-Einwohner-Dorf Csatka im Bakonygebirge in der Erzdiözese Veszprem. Die örtliche Kapelle mit dem Heiligen Brunnen (Szentkút) ist seit Jahrzehnten ein bedeutender Wallfahrtsort der Roma.

Am Samstag (9. September) feiert der Bischof von Szombathely, János Székely, den zentralen Gottesdienst des Glaubensfestes. "Die Menschen bringen ihre Schmerzen und Freuden, ihre Bitten, Tränen und Dankbarkeit zu Maria", erklärte Szekely im Vorfeld die Beliebtheit der Csatka-Wallfahrt. Dies sei für die Menschen umso wichtiger "in einer Zeit, in der Armut, Suchterkrankungen, der Verlust des Glaubens und der traditionellen Werte viele Roma-Familien und junge Menschen bedrohen", so der Romapastoral-Beauftragte der Ungarischen Bischofskonferenz.


Zur Wallfahrt gehören neben Gottesdienst, Gebeten und Buße auch reich gedeckte Tische, Musik und Tanz. Die Roma beten für Heilung, trinken und waschen sich im Wasser des Brunnens. Die Statue der Jungfrau Maria wird traditionell in selbstgefertigte Kleider gehüllt.

Gläubige schreiben dem Wasser von Csatka-Szentkút heilende Kraft zu; 1792 wurde das erste Wunder - die Heilung eines blinden Mannes - dokumentiert. 1862 wurde eine Wallfahrtskapelle errichtet. 100 Jahre später anerkannte der Erzbischof von Veszprem Csatka offizielle als Pilgerort. In den vergangenen Jahren wurde der Wallfahrtsort mit staatlichen Fördermitteln umfassend renoviert.

Copyright 2023 Katholische Presseagentur KATHPRESS, Wien, Österreich (www.kathpress.at) Alle Rechte vorbehalten

 


Ihnen hat der Artikel gefallen? Bitte helfen Sie kath.net und spenden Sie jetzt via Überweisung oder Kreditkarte/Paypal!

 





Lesermeinungen

Um selbst Kommentare verfassen zu können müssen Sie sich bitte einloggen.

Für die Kommentiermöglichkeit von kath.net-Artikeln müssen Sie sich bei kathLogin registrieren. Die Kommentare werden von Moderatoren stichprobenartig überprüft und freigeschaltet. Ein Anrecht auf Freischaltung besteht nicht. Ein Kommentar ist auf 1000 Zeichen beschränkt. Die Kommentare geben nicht notwendigerweise die Meinung der Redaktion wieder.
kath.net verweist in dem Zusammenhang auch an das Schreiben von Papst Benedikt zum 45. Welttag der Sozialen Kommunikationsmittel und lädt die Kommentatoren dazu ein, sich daran zu orientieren: "Das Evangelium durch die neuen Medien mitzuteilen bedeutet nicht nur, ausgesprochen religiöse Inhalte auf die Plattformen der verschiedenen Medien zu setzen, sondern auch im eigenen digitalen Profil und Kommunikationsstil konsequent Zeugnis abzulegen hinsichtlich Entscheidungen, Präferenzen und Urteilen, die zutiefst mit dem Evangelium übereinstimmen, auch wenn nicht explizit davon gesprochen wird." (www.kath.net)
kath.net behält sich vor, Kommentare, welche strafrechtliche Normen verletzen, den guten Sitten widersprechen oder sonst dem Ansehen des Mediums zuwiderlaufen, zu entfernen. Die Benutzer können diesfalls keine Ansprüche stellen. Aus Zeitgründen kann über die Moderation von User-Kommentaren keine Korrespondenz geführt werden. Weiters behält sich kath.net vor, strafrechtlich relevante Tatbestände zur Anzeige zu bringen.


Mehr zu







Top-15

meist-gelesen

  1. EILT - Sommerspende für kath.net - Bitte helfen SIE uns JETZT!
  2. Ostern 2027 in Rom - Große kath.net-Leserreise!
  3. Papst äußert sich skeptisch zu fundamentalen Risiken der KI
  4. Papst Leo XIV. beruft obersten Kolumbusritter in den Vatikan
  5. Nur der Weg der Liebe ist der Weg des Lebens
  6. US-Diözesen mit ungewöhnlich hoher Zahl an Priesterweihen
  7. USA: Rosenkranz-Teams besuchen Altersheime
  8. Bischof Erik Varden: Zum Gedenken an König Harald V. (1937–2026)
  9. Papst würdigt Norwegens König Harald für "hingebungsvollen Dienst"
  10. Kirche im isländischen Selfoss wird im September eingeweiht
  11. „Hinter mir her!“ – Der Weg führt ins Leben
  12. Kard. Sarah: „Die Abneigung gegen Latein und Gregorianik wird mit der 68er-Generation verschwinden“
  13. Caroline Bosbach: „Linkspartei erklärt evangelikale Christen zum Feindbild“
  14. Gideon Böss: „Warum die Linken wegschauen, wenn Christen verfolgt werden“
  15. Synodalität aus der Tradition - Teil 2

© 2026 kath.net | Impressum | Datenschutz