Login




oder neu registrieren?


Suche

Suchen Sie im kath.net Archiv in über 70000 Artikeln:







Top-15

meist-diskutiert

  1. Wie die Piusbrüder - Linker belgischer Bischof plant weiterhin verbotene Weihen
  2. Ist der Islam ‚eine alternative Form des byzantinischen Christentums‘?
  3. Vatikan genehmigte 2025 in 34 Diözesen die Feier der Alten Messe in Pfarrkirchen
  4. Gefeuert wegen AfD-Kandidatur: Deutsche Caritas-Erzieherin zieht vor Gericht
  5. Antwerpens Bischof Bonny droht jetzt dem Papst
  6. 'Amoris Laetitia' oder das Lehramt, das sich selbst abschafft
  7. Asymmetrisch blinder Blick auf die deutsche Landschaft
  8. Die Deutsche Bischofskonferenz will keine 'Demontage' des deutschen Staatsfunks
  9. Wort-Gottes-Feier in katholischer Kirche mit Liedern von Taylor Swift
  10. ‚Der Segen für Marie-Garance war auch ein Segen für ihre biologischen Eltern‘
  11. Papst versetzt umstrittenen Kurienkardinal Gambetti vom Petersdom in die Provinz
  12. US-Diözese führt Rosenkranzwochenende ein
  13. Einbürgerung als Wahlstrategie? Linke profitiert massiv von muslimischen Wählern in Berlin
  14. Vatikan bestätigt Sexualverbrechen des toten Ordensgründers Buela
  15. Das Houellebecq-Szenario: Wenn die politische „Mitte“ die Ränder großfüttert

„Familie Ulma ermutigt uns, auf die ‚Ablehnungkultur‘ zu reagieren, die Papst Franziskus verurteilt“

11. September 2023 in Familie, 1 Lesermeinung
Druckansicht | Artikel versenden | Tippfehler melden


Kardinal Semeraro bei Seligsprechung der Familie Ulma: „Im Zeugnis und im Martyrium der Ulmas und ihrer Kinder entdecken wir die Größe der Familie wieder, einen Ort des Lebens, der Liebe und der Fruchtbarkeit“


Markowa (kath.net/Polnische Bischofskonferenz/pl) kath.net dokumentiert die Pressemeldung der Polnischen katholischen Bischofskonferenz (KEP) zur Seligsprechung der Familie Ulma in Markowa in voller Länge in eigener Übersetzung:

„Im Zeugnis und im Martyrium der Ulmas und ihrer Kinder entdecken wir die Größe der Familie wieder, einen Ort des Lebens, der Liebe und der Fruchtbarkeit“, sagte Kardinal Marcello Semeraro, Präfekt des Dikasteriums für die Selig- und Heiligsprechungsprozesse, in seiner Predigt bei der Heiligen Messe mit dem Seligsprechungsritus der Familie Ulma, die am 10. September diesen Jahres in Markowa im Karpatenvorland stattfand.

Zu Beginn der Eucharistie wurden die Gläubigen vom Metropoliten von Przemyśl, Erzbischof Adam Szal, begrüßt. „Heiligkeit im alltäglichen Leben, die Stille und Bescheidenheit, gibt unserer Welt Hoffnung, dass das Gute letztendlich siegen wird. Möge die heutige Zeremonie, die in einer Atmosphäre des Glaubens gefeiert wird, die Liebe zu Gott und den Menschen entfachen“, betonte er.

Die Seligsprechungsformel im Auftrag von Papst Franziskus wurde vom Kardinal verlesen. Marcello Semeraro, Präfekt des Dikasteriums für die Selig- und Heiligsprechungsprozesse: „... durch unsere apostolische Autorität erlauben wir, dass die ehrwürdigen Diener Gottes, das Ehepaar Joseph und Victoria Ulma, und ihre sieben Kinder, als gläubige Laien und Märtyrer... mit dem Titel ‚selig‘ ausgestattet werden.“


Nach der Verlesung der Seligsprechungsformel wurde das Bild der neuen Seligen enthüllt und anschließend wurden Reliquien in einer Prozession zum Presbyterium gebracht.

Die Predigt hielt Kardinal Marcello Semeraro, der feststellte, dass die besondere Bedeutung der heutigen Seligsprechung darin bestehe, dass „die gesamte Familie zum Ruhm der Altäre erhoben wird, vereint nicht nur durch Blutsbande, sondern auch durch das gemeinsame Zeugnis, das bis hin zur Opferung des eigenen Lebens gegeben wurde“.

Er wies darauf hin, dass „wir im Zeugnis und Martyrium der Familie Ulma und ihrer Kinder die Größe der Familie wiederentdecken, einen Ort des Lebens, der Liebe und der Fruchtbarkeit. Wir entdecken die Größe der Mission wieder, die der Schöpfer den Eheleuten anvertraut hat.“

Kard. Semeraro betonte, dass diese Seligsprechung eine aktuellere Botschaft denn je habe: „Im Martyrium der neuen Seligen spielt das kleine Kind, das Victoria in ihrem Schoß trug und das in den schmerzhaften Momenten des Massakers an seiner Mutter geboren wurde, eine besonders eindrucksvolle Rolle. Obwohl es noch keinen Namen hatte, nennen wir es heute ‚Der Selige‘.“

„Seine unschuldige Stimme möchte das Gewissen einer Gesellschaft schockieren, in der Abtreibung, Euthanasie und Verachtung des Lebens, die als Last und nicht als Geschenk wahrgenommen werden, weit verbreitet sind. Deshalb ermutigt uns die Familie Ulma, auf diese ‚Kultur der Ablehnung‘ zu reagieren, die Papst Franziskus verurteilt“, sagte der Präfekt des Dikasteriums für die Heiligsprechungen.

Kard. Semeraro wies darauf hin, dass „mit der Konkretheit ihrer Geste die Familie Ulma sowie andere Menschen guten Willens, die Juden halfen, die Lehren des Zweiten Vatikanischen Konzils, des hl. Paul VI. sowie des hl. Johannes Paul II. die Lebenseinstellung von Menschen vorweggenommen haben, die Mauern niederreißen und sich mit brüderlicher Liebe umarmen.

Der Präfekt des Dikasteriums stellte in seiner Predigt fest, dass die neuen Seligen „uns als Fürsprecher bei Gott angeboten werden, damit wir ihnen unseren Alltag, unsere Hoffnungen, Freuden, Nöte und Sorgen anvertrauen können“.

An der Seligsprechungszeremonie nahmen etwa 32.000 Menschen teil. treu. Die Eucharistie mit Seligsprechungsritus wurde von 1.200 Priestern, 6 Kardinälen und 80 Bischöfen konzelebriert.

Die liturgische Gedenkfeier der Familie Ulma findet künftig am 7. Juli, dem Jahrestag der Hochzeit von Józef und Wiktoria, statt.

Hinweis: kath.net verfolgt die Seligsprechung der Familie Ulma seit längerer Zeit intensiv. Weiter kath.net-Artikel finden sich unter dem Stichwort "Ulma", siehe Link.

Foto (c) Polnische katholische Bischofskonferenz

Die Seligsprechungsmesse in voller Länge auf youtube:


Ihnen hat der Artikel gefallen? Bitte helfen Sie kath.net und spenden Sie jetzt via Überweisung oder Kreditkarte/Paypal!

 





Lesermeinungen

 Hängematte 11. September 2023 
 

Eine große Freude: Erstmals ein Ehepaar, erstmals eine Familie,

wird gemeinsam selig gesprochen.
Was für ein Zeichen gegen Abtreibung!
Dieses Ehepaar, diese Familie wird jetzt vom Himmel aus erst eine besondere Wirkmächtigkeit und Fruchtbarkeit ausüben.
Hoffentlich folgt bald die Heiligsprechung!
Selige Familie Ulma, bitte für uns.


3
 

Um selbst Kommentare verfassen zu können müssen Sie sich bitte einloggen.

Für die Kommentiermöglichkeit von kath.net-Artikeln müssen Sie sich bei kathLogin registrieren. Die Kommentare werden von Moderatoren stichprobenartig überprüft und freigeschaltet. Ein Anrecht auf Freischaltung besteht nicht. Ein Kommentar ist auf 1000 Zeichen beschränkt. Die Kommentare geben nicht notwendigerweise die Meinung der Redaktion wieder.
kath.net verweist in dem Zusammenhang auch an das Schreiben von Papst Benedikt zum 45. Welttag der Sozialen Kommunikationsmittel und lädt die Kommentatoren dazu ein, sich daran zu orientieren: "Das Evangelium durch die neuen Medien mitzuteilen bedeutet nicht nur, ausgesprochen religiöse Inhalte auf die Plattformen der verschiedenen Medien zu setzen, sondern auch im eigenen digitalen Profil und Kommunikationsstil konsequent Zeugnis abzulegen hinsichtlich Entscheidungen, Präferenzen und Urteilen, die zutiefst mit dem Evangelium übereinstimmen, auch wenn nicht explizit davon gesprochen wird." (www.kath.net)
kath.net behält sich vor, Kommentare, welche strafrechtliche Normen verletzen, den guten Sitten widersprechen oder sonst dem Ansehen des Mediums zuwiderlaufen, zu entfernen. Die Benutzer können diesfalls keine Ansprüche stellen. Aus Zeitgründen kann über die Moderation von User-Kommentaren keine Korrespondenz geführt werden. Weiters behält sich kath.net vor, strafrechtlich relevante Tatbestände zur Anzeige zu bringen.


Mehr zu








Top-15

meist-gelesen

  1. Ostern 2027 in Rom - Große kath.net-Leserreise!
  2. Thérèse von Lisieux und die ‚Süßigkeit‘ eines Buches über die Apokalypse
  3. Gesetzesvorschlag zum Verbot von Konversionstherapien in Nordirland ist ‚gefährlich‘
  4. 'Jesus macht alles und ich nichts'
  5. UN-Bevölkerungsfonds berichtet über das Leid der Frauen in Gaza
  6. Rosenkranzmonat Oktober steht im Zeichen des Friedens
  7. Asymmetrisch blinder Blick auf die deutsche Landschaft
  8. Reliquien der Kinder von Fatima kommen nach Berlin!
  9. Bekannte US-Influencerin und Mutter von neun Kindern konvertierte zum Katholizismus
  10. Wie die Piusbrüder - Linker belgischer Bischof plant weiterhin verbotene Weihen
  11. Frankreich und das Zeichen der Wiedergeburt
  12. Einbürgerung als Wahlstrategie? Linke profitiert massiv von muslimischen Wählern in Berlin
  13. Verletzter Priester: "Wir vergeben!"
  14. 'Wir sprechen deshalb zurecht hier nicht von Neuevangelisierung, sondern von Erstevangelisierung'
  15. Zehn Jahre ‚Amoris laetitia‘ – Die Kunst, eine Lehre zu ändern, ohne sie zu ändern

© 2026 kath.net | Impressum | Datenschutz