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Österreichische Kirchenstatistik zeigt: Messbesucher brechen nach Covid-Jahren dramatisch ein!

13. September 2023 in Österreich, 30 Lesermeinungen
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Die österreichischen Bischöfe bekamen 2022 die "Corona-Rechnung" - 2018 bzw. 2019 wurden im Schnitt noch mehr als 500.000 Messbesucher gezählt, 2022 waren es nach den Kirchenschließungen 2020 und 2021 nur mehr zwischen 309.000 und 366.000 Besucher


Wien (kath.net) Die Österreichische Bischofskonferenz hat am Mittwoch die Kirchenstatistik für das Jahr 2022 veröffentlicht, in der noch einmal bestätigt wird, dass die Katholikenzahl in Österreich weiterhin zurückgeht. Mit Stichtag 31. Dezember 2022 gab es in Österreich auf dem Papier noch 4,73 Millionen Katholiken, ein Jahr zuvor war es laut 4,83 Millionen . Das ist ein Rückgang von 1,96 Prozent.  Die Zahl der Kirchenaustritte hat 2022 gegenüber den Jahren davor deutlich zugelegt. 2021 waren 72.222 Personen aus der katholischen Kirche ausgetreten, 2020 waren es 58.727. Die ÖBK schreibt dazu "Für die aktuell hohen Austrittszahlen dürften bei vielen Menschen eine Distanz zur Kirche ausschlaggebend sein, die durch die Pandemie in den vergangenen Jahren größer geworden ist. Laut Angaben aus den Diözesen sei dieser Trend im letzten Jahr durch die angespannte wirtschaftliche Gesamtlage noch verstärkt worden." De facto sind vor allem 2021/2022 Tausende auch aus der Kirche ausgetreten, weil sich einige Bischöfe beim Thema Impfung einseitig für die Covid-Impfung aussprachen.


2022 hatte sich auch gezeigt, dass nicht alle österreichischen Bischöfe mit dem Impfkurs von Schönborn, Glettler & Co. einverstanden waren. So hatte der St. Pöltner Diözesanbischof Alois Schwarz damals deutliche Kritik an Kardinal Christoph Schönborn wegen dessen "Lass Hirn regnen"-Aussage in Richtung der Impfgegner geübt. 2023 hatte der Grazer Diözesanbischof Krautwaschl gemeint: "Im Nachhinein betrachtet: Da ist manches offensichtlich übertrieben gewesen, da haben viele - wohl auch ich - einiges falsch gemacht."

Brisant für die katholische Kirche ist aber nach den Covid-Jahren 2020 und 2021 jetzt die "Covid-Rechnung"  bei den Messbesuchern bekommt. Denn diese sind massiv eingebrochen. An den beiden "Zählsonntagen"  im Jahr 2022 wurden nur mehr 309.000 bzw. 366.000 Gottesdienstteilnehmer gezählt. Die Zahlen sind zwar  höher als 2021 und 2020, damals wurden aber in viele Kirche an Sonntagen de facto durch die Anordnung der Bischöfe die Kirchen "zugesperrt". Das relevante Jahr ist das Jahr 2019. Damals wurden noch zwischen 497.000 und 533.000 Messbesucher gezählt, 2018 waren es zwischen 502.000 und 554.000. Das ist ein Rückgang zu 2019 von 30 bis 40 %.

Auch bei den Finanzen bekamen die Bischöfe jetzt eine "Covid-Rechnung." Im Gegensatz zu früheren Jahren wachsen die Einkommen aus der Kirchensteuer nicht mehr sondern stagnieren. Der Großteil der Einnahmen der Diözesen stammt aus dem Kirchenbeitrag. 2022 waren es fast 499,98 Millionen Euro (75 Prozent der Gesamteinnahmen), 2021 lagen die Kirchenbeiträge bei 498,84 Millionen Euro. Die meisten Diözesen bilanzieren dennoch leicht negativ. Gründe dafür sind laut einer Aussendung der Bischofskonferenz teuerungsbedingt "erhöhte Aufwendungen" und ein "negatives Finanzergebnis" infolge der Entwicklungen auf den Finanzmärkten.


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Lesermeinungen

 Zeitzeuge 17. September 2023 
 

Bzgl. der Lehrtradition sind nach dem +Neutestamentler H. Schlier

die sog. Präsymbola zu beachten, welche aus der mündl.
Predigt der Apostel der Schriftwerdung voraus-
gingen.

Die frohe Botschaft wurde mündlich vor der
Schriftwerdung und erst recht vor dem Abschluß
des Schriftkanons auch mündlich verkündet.

Das sollte zur Kenntnis genommen werden.

Ich beabsichtige nicht, diese Diskussion hier
weiter zu verfolgen, da ich aus meiner Sicht
nichts mehr zu dem (ermüdenden) Thema "Piusbruderschaft" und auch nichts mehr zu dem kath.
Lehrtraditionsverständnis zusätzlich zu sagen
habe.

Wo allerdings die wahren Feinde der Kirche
sitzen, ist wohl allen kath.-Usern hinlänglich
bekannt...... .

Gerne wünsche ich einen gesegneten Sonntag!


1
 
 Zeitzeuge 17. September 2023 
 

Über Piusbruderschaft und Sonntagspflicht habe ich mich öfter hier (s.kath.net 13551)

geäußert, diese Diskussion ist für mich abgeschlossen.

Bzgl. der Lehrtradition ist vor einem unkath. "sola scriptura" zu warnen, DV hierzu:

"Die Heilige Überlieferung und die Heilige Schrift sind eng miteinander verbunden und haben aneinander Anteil. Demselben göttlichen Quell entspringend, fließen beide gewissermaßen in eins zusammen und streben demselben Ziel zu. Denn die Heilige Schrift ist Gottes Rede, insofern sie unter dem Anhauch des Heiligen Geistes schriftlich aufgezeichnet wurde. Die Heilige Überlieferung aber gibt das Wort Gottes, das von Christus dem Herrn und vom Heiligen Geist den Aposteln anvertraut wurde, unversehrt an deren Nachfolger weiter, damit sie es unter der erleuchtenden Führung des Geistes der Wahrheit in ihrer Verkündigung treu bewahren, erklären und ausbreiten. So ergibt sich, daß die Kirche ihre Gewißheit über alles Geoffenbarte nicht aus der Heiligen Schrift allein schöpft. Daher sollen beide mit gleicher Liebe und Achtung angenommen und verehrt werden."


1
 
 lakota 16. September 2023 
 

@Stiegenkirche

"...wäre es vielleicht doch besser am Vorabend die Hl. Messe zu besuchen, damit die Sonntagspflicht erfüllt wird immerhin ist es eine schwere Sünde diese nicht zu erfüllen. (Kirchengebote- Seelenheil)"

Ja, das wäre eine Möglichkeit, wenn diese Hl.Messe nicht der gleiche Priester halten würde.
(Bei uns gibt es für 4 Gemeinden einen Priester).
Ausweichen ist da schwer.


0
 
 Scotus 16. September 2023 

Der Vetus Ordo wird von den Piusbrüdern instrumentalisiert

um einen Keil in die katholische Kirche zu treiben. geehrter @jabberwocky. Es ist traurig, dass mit dem höchsten Sakrament der Kirche unterste Politik betrieben wird. Die Schismatiker der Piusbrüder sollen sich genau so schämen, wie diejenigen, die die hl. Messe als Abendmahlspektakel missbrauchen.


1
 
 don_camillo 16. September 2023 
 

@Schlegl

Das kann sein, dennoch hat man ehrlich zu bleiben und das von mir Angesprochene war es offensichtlich nicht. Man kann sich reiben wo man will, zettelt man konkret und ohne Not Provokationen an und schiebt dieses Verhalten einem anderen in die Schuhe, ist das arm. Legt man die Gebote zugrunde, muss man es als Lüge bezeichnen.

Man erlebt das eben auch bei Christen, dass man immer gerne mit dem Finger auf andere zeigt und verkennt: Hoppla, da zeigen ja drei Finger auf mich!

Ihnen auch einen gesegneten Sonntag, vielen Dank!


1
 
 SCHLEGL 16. September 2023 
 

@don_camillo

Danke für Ihr Posting, aber manche Leute brauchen einfach einen "Reibebaum", da kann man nichts machen. Gesegneten Sonntag!


1
 
 jabberwocky 16. September 2023 

Sehr geehrter @Scotus

Papst B16 stellte die Aussage „Hermeneutik der Kontinuität“ allerdings der „Hermeneutik des Bruchs“ nach dem V2 gegenüber und äußert damit die gleiche Kritik wie sie im Umfeld der Tradition geäußert wird. Die Kirche ist keine Organisation, sondern ein Organismus, darum müssen auch die Veränderungen organisch wachsen.
Ich kann Ihre Beobachtung des Statischen im Vetus Ordo nicht teilen. Vor 10 Jahren noch habe ich hier im Forum dazu Kritik geäußert („Warum soll ich in einer Sprache beten, in der ich nicht denken kann?“). Das war Kritik von außen. Später entdeckte ich diese Spiritualität von innen her und machte eine für mich verblüffende Entdeckung: Was mir vorher ritualisiert und unbeweglich schien, öffnete sich in die Weite. Das Ritual entpuppte sich als Schönheit durch den Verweis auf das Große. Das scheinbar Unbewegliche schuf den Raum, mein Herz zu erheben.
Leben aus der Tradition heißt nicht, mich festzuklammern an das, was früher war, sondern aus dem zu leben, was immer gilt.


4
 
 stiegenkirche 15. September 2023 
 

lakota „Can. 1248 § 1:

Wenn die Aussage von Herrn SCHLEGL stimmt wäre es vielleicht doch besser am Vorabend die Hl. Messe zu besuchen, damit die Sonntagspflicht erfüllt wird immerhin ist es eine schwere Sünde diese nicht zu erfüllen. (Kirchengebote- Seelenheil)

Lt. Herrn SCHLEGL
"Die Teilnahme an der Sonntagsliturgie von FSSPX (im Gegensatz zu FSSP) ist aber ebenso nicht gestattet, weil nach einer Erklärung Roms dort die Sonntagspflicht NICHT erfüllt wird."

„Can. 931: Die Feier und Austeilung der Eucharistie darf an jedem beliebigen Tag und zu jeder Stunde erfolgen, soweit dies nicht nach den liturgischen Normen ausgeschlossen ist.“

„Can. 1248 § 1: Dem Gebot zur Teilnahme an der Meßfeier genügt, wer an einer Messe teilnimmt, wo immer sie in katholischem Ritus am Feiertag selbst oder am Vorabend gefeiert wird.“


1
 
 don_camillo 15. September 2023 
 

@lakota

In Ihrem letzten Posting ist zu lesen:

"Sie haben recht, ich versuche auch immer wieder nicht auf die ungerechten Angriffe zu reagieren, schaffe es leider nicht immer."

Ehrlich, im Sinne der Wahrheit, ist das ja nicht! SIE haben unten direkt mit Ihren Sticheleien gegen Mosignore Schlegl angefangen, "reagiert" haben Sie auf gar nichts, sonder agiert, wieder Reaktionen provoziert. Wie öfters auch in anderen Threads.

Wahrscheinlich ist aber auch das mal wieder nur ein "Missverständnis" gewesen und völlig anders gemeint.


5
 
 Scotus 14. September 2023 

Hochwürdiger @Msgr. Schlegl

Vergelt's Gott für Ihre Klarstellung!
Wenn es ums Konzil ging, betonte Benedikt XVI. stets die Hermeneutik der Kontinuität. In seiner Habilitation über die Geschichtstheologie des hl. Bonaventura beschreibt Joseph Ratzinger Offenbarung als etwas Dynamisches. Traditionalisten haben nicht nur bezüglich des Festhaltens am Vetus Ordo, sondern auch hinsichtlich der Wahrheitsfrage einen eher statischen Blick auf die Kirche. Aber die Offenbarung Jesu Christi ist nicht ein auf die Erde gefallener Meteor, der nun als Gesteinsmasse irgendwo herumliegt und im Labor untersucht werden kann. Tradition ist für Ratzinger nicht in erster Linie ein Inhalt, sondern ein Akt. Tradition ist nicht eine Reihe von Lehren, die nicht in der Bibel stehen, sondern die Überlieferung der Bibel selbst. Sie ist eher als Ereignis denn als Inhalt zu verstehen. Da Christus immer lebendig ist, ist auch das Werk seiner Offenbarung, das in jedem Zeitalter fortbesteht, lebendig.


3
 
 lakota 14. September 2023 
 

@Gandalf

Sie haben recht, ich versuche auch immer wieder nicht auf die ungerechten Angriffe zu reagieren, schaffe es leider nicht immer.
Msgr. Schlegl kann sich ja die ewigen Seitenhiebe auch nicht verkneifen.

Wenn die Piusbrüder schuld am Zustand der Katholischen Kirche wären könnte ich die Angriffe verstehen, aber so nicht.


5
 
 SCHLEGL 14. September 2023 
 

@Gandalf

Verzeihung vielmals, aber Klarstellungen in der Sache, wie sie etwa Papst Johannes Paul II und ebenso Papst Benedikt XVI vorgenommen haben, sind im Sinne und im Interesse der Kirche.Man denke zum Beispiel auch, wie scharf die Johannesbriefe und der Judasbrief Stellung gegen Schismatiker und Häretiker beziehen.
Als katholischer Priester bin ich wohl verpflichtet eindeutig zu sagen, was Sache(eben durch den Hinweis auf die Päpste Johannes Paul und Benedikt) ist und das habe ich hier getan.
Übrigens genauso, wenn die Gegenseite, nämlich häretische Theologen und kirchlicher Amtsträger Irrtümer verbreitet haben. Natürlich macht man sich damit keine Freunde auf beiden Seiten, aber gerade Priester einer katholischen Ostkirche sind so etwas durchaus gewohnt.


3
 
 Gandalf 14. September 2023 

Mal eine Frage...

@SCCHLEGL@lakota: Kann so eine persönliche Auseinandersetzung irgendwie im Sinne von Jesu sein?

p.s. mir ist es übrigens völlig egal, ob wer bei den Piusbrüdern ist oder nicht. Die kochen auch nur mit Wasser und haben auch ihre Probleme. Insgesamt sind die Piusbrüder in der derzeitigen Kirchensituation mit den vielen häretischen BIschöfen in D , Ö und anderswo aber wirklich ein sehr "kleines Problemchen".


3
 
 SCHLEGL 14. September 2023 
 

@lakota

Bleiben Sie doch bitte bei Ihren FSSPX-Freunden! Sie haben jetzt verraten, dass Ihnen der heilige Johannes Paul II genauso egal ist, wie die UNUMSTÖSSLICHEN Aussagen von Papst Benedikt XVI! Das ist die Sprache des SCHISMAS!
Während der Pandemie habe ich nicht nur täglich (lateinisch) zelebriert, sondern am Sonntag eine Messe an Hausaltar für 2 Universitätsprofessoren (der eine hat meine Tumoroperationen durchgeführt) und deren Angehörige zelebriert. Nach 3 Impfungen und Test, konnte ich auf einer Überwachungsstation,auf der Chirurgie des Unfallspitals und einem Rehabilitationszentrum Krankenkommunion spenden. Daneben habe ich natürlich auch Papierkrieg für meinen Ukrainer erledigt. Ich war damals schon in Pension und nach 4 Operationen nach einem Tumor noch in strikter medizinischer Beobachtung.


2
 
 lakota 14. September 2023 
 

@Schlegl

"Da lobe ich mir Pius, die auf 5 Hl. Messen jeden Sonntag ausgebaut hatten, damit niemand außen vor bleiben musste!"

Was haben SIE in dieser Zeit getan??


3
 
 SCHLEGL 14. September 2023 
 

@ heikostir

Was glauben Sie, wie oft ich das schon einer ganzen Reihe von Usern gesagt habe?! Häresie bekämpft man nicht durch Schisma.
Unter https://www.kath.net/news/82448 habe ich das User/in @lakota erst wieder zum x-ten Mal gesagt. Die Erklärung von Papst Benedikt XVI, dass die 3 Vagantenbischöfe auch nach der Aufhebung der Exkommunikation NUR die Rechte von katholischen LAIEN haben, wird negiert. Ebenso die klare Aussage von Papst Benedikt, dass die Priester der Spaltergruppe FSSPX in der katholischen Kirche KEIN AMT ausüben!Das ist den Anhängern dieser Gruppe aber völlig egal und dennoch wollen sie sich GANZ KATHOLISCH nennen.

www.kath.net/news/82448


2
 
 gáidaros 14. September 2023 
 

Endlich ist der (Kirchen-) Sommer vorbei

Im Sommer gab es in Wien wieder ein reduziertes Angebot an Hl. Messen, Beichtzeiten. Ich kann den Grund verstehen. Auch Priester wollen auf Urlaub fahren. Für diejenigen, die aber weiterarbeiten (müssen), ist der Sommer aber mühsam; wenn man z.B. bis 18:00 arbeitet und die 19:00 Abendmesse im Dom der Sommerordnung zum Opfer fällt.
Der Rückgang an Messbesuchern hat schon vor Corona stattgefunden, aber C. hat noch eins draufgelegt. Schließlich ist vermittelt worden, dass die Gesundheit wichtiger als die Hl. Kommunion seien.
Sehr dankbar bin ich dem Priester
Kreier, der im Dom im Sommer viele Sonntagsabendmessen zelebriert hat und erbaulich gepredigt hat. Außerdem hat er immer wieder um Schutz der Ernte gebetet, was mich gefreut, aber auch überrascht hat. Schließlich sind in Österreich viele Ernten durch Starkregen oder Trockenheit geschädigt worden.
Aufgrund der Coronapolitik der Kirche haben sich viele Menschen noch weiter von der Kirche entfernt.


1
 
 heikostir 14. September 2023 
 

@ThomasR

Dass es in der kath. Kirche Deutschland mancherorts Missstände in der Liturgie gibt, ist offensichtlich.

Auf diesen Missstand aber durch den Gang zu den Piusbrüdern zu reagieren, ist unsinnig. Denn auch dort gibt es einen zentralen Missstand: Die Piusbrüder verharren im Schisma und gehen auf einen Mann zurück, der vom hl. Papst Paul VI. suspendiert und vom hl. Johannes Paul II. exkommunziert wurde.

Eines ist klar: Einen Missstand mit einem anderen lösen zu wollen, ist nicht zielführend.


2
 
 ThomasR 14. September 2023 
 

@Philipp Neri

Ja, in Deutschland ist es nicht anders.

Nur im alten Ritus gibt es überall mehr Besucher als vorher.

Kirche lebt am Tiefsten und am Ausdruckvollsten in der Heiligen Messe und ausgerechnet Anzahl der gelesenen Heiligen Messen wurde durch die Amtskirche reduziert, dort wo früher am Sonntag zwei Heilige Messen gab, gibt es inzwischen nur eine Heilige Messe (bei gleicher ANzahl der Priester)
Durch das Anbieten der Wortgottesdienste samt Frauenpredigt werden die Gläubigen beleidigt und laufen zu den Piusbrüdern.
Teuerungsrate führt auch dazu, dass viele sich Kirchensteuer nicht mehr leisten können
(es sind nicht die Gläubigen die Investition der Rücklagen der Kirche in falsche Finanzinstrumente und nicht in die Immobilien zu verantworten haben- das Milliardenvermögen der Kirche, wenn nicht in die Immobilien investiert, ist oft einfach nichts mehr wert)


0
 
 HerzJesu 14. September 2023 
 

Na sowas.... hoffentlich wird die österreichische BIKO jetzt einmal wach und hinterfragt den Wahnsinn der letzten Jahre, den sie uns angetan haben. Schreiben an Bischöfe wurden herabgetan und als lästig empfunden; Herr, lass Hirn regnen; impfen ist ein Akt der Nächstenliebe; und und und.....Innsrucker Fastentuch etc.....aber nur wenn die Finanzen nicht mehr stimmen, kommt der große Jammer. Aber Kirchensteuergeld im höchsten Ausmaß rausschmeissen und x Leute für unsinnige Coronamaßnahmen gut bezahlt beschäftigen, anstatt sich auf die Autorität der Kirche, sprich kostenlosen Mittel, wie Gebet, Zufluchtsort und Sakramente zu besinnen. Handlanger des Staates sind sie geworden. Verweltlichung kann nicht gut ausgehen.....


3
 
 UlmerSpatz 13. September 2023 
 

Marienfried

Auch in der Gebetsstätte Marienfried wurde man nie abgewiesen. Man konnte sogar während des Lockdowns die heilige Messe besuchen und immer Mundkommunion empfangen.


3
 
 jabberwocky 13. September 2023 

@Chris2, zur FSSPX

In Spitzenzeiten waren es Sonntags sogar 6 Hl. Messen im Priorat München ( Um 6:00, 7:30, 9:00, das Hochamt um 10:30, dann um 16:30 und um 18 Uhr). Es wurde darum gebeten, daß jeder sich „seine“ Zeit raussucht und möglichst dabei bleibt, aber das aus rein organisatorischen Gründen, weil man dann einen festen Platz hatte. Wer jedoch neu war, unangemeldet kam oder zu einer anderen Zeit wie sonst, wurde nie weggeschickt. Der Mesner hat das super organisiert. Wir sind selber schon plötzlich zum Hochamt erschienen und bekamen immer einen Platz. Es war vorbildlich, wie man im Münchner Priorat mit der Seuche und besonders auch mit den Menschen umging. Zudem sind auch viele Gläubige aus anderen Münchner Gemeinden zu Pius gestoßen, und nach dem Ende der Seuche ist mancher geblieben.
@lakota hat ganz recht: „Ich denke, Gott wird ihnen lohnen, wie sie sich gerade während Corona um die Seelen der Gläubigen gekümmert haben.“
Aber ganz sicher.


6
 
 Scotus 13. September 2023 

Wir bräuchten einen hl. Franz von Assisi. Aber wir haben Papst Franziskus

Der Heilige aus Assisi hat schon gewusst, warum er kein Amt ausüben wollte. Nicht einmal Oberer seiner Bruderschaft wollte er sein. „Denn ich will durch Demut und Ehrfurcht zuerst die Prälaten bekehren.“ - Und jetzt haben wir in Rom einen Jesuiten im Franziskanerpelz.


4
 
 elisabetta 13. September 2023 
 

"Corona-Rechnung" war 2022

Ich denke, dass 2023 die gotteslästerlichen Kunstinstallationen in Innsbruck, Klagenfurt und auch anderswo weitere Kirchenaustritte zur Folge haben und zwar von Gläubigen, die derartige Aktionen mit ihrem Kirchenbeitrag aus Gewissensgründen nicht mehr unterstützen wollen.


6
 
 lakota 13. September 2023 
 

@Chris2

"Da lobe ich mir Pius, die auf 5 Hl. Messen jeden Sonntag ausgebaut hatten, damit niemand außen vor bleiben musste!"

Tja, das sind aber die "bösen Schismatiker" und laut unserem Monsignore hier, ist es besser sich dispensieren zu lassen und gar nicht in die Hl.Messe zu gehen, als zu FSSPX.

Ich denke, Gott wird ihnen lohnen, wie sie sich gerade während Corona um die Seelen der Gläubigen gekümmert haben.


6
 
 Chris2 13. September 2023 
 

In Deutschland gab es 2022 noch 5,7%

Gottesdienstteilnehmer, 2019 waren es immerhin noch 9,1% gewesen - ein Einbruch um 37%. Kein Wunder bei einer dem Zeitgeist hinterherhechelnden Kirche, die sich selbst alle Gottesdienste und sogar Hl. Messen mit Volk verbot (Marx' erbärmliches Husarenstück) oder mancherorts mit "2G" 1/3 ihrer Gläubigen selbst dann buchstäblich gnadenlos (sic!) aus ihren Gottesdiensten ausschloss, wenn diese nachweislich gesund waren (anders als die, die in die Kirchen durften!). Da lobe ich mir Pius, die auf 5 Hl. Messen jeden Sonntag ausgebaut hatten, damit niemand außen vor bleiben musste!


5
 
 Gandalf 13. September 2023 

Das IRRE ist..

1.) Fast kein öst. Bischof hat sich für diese Covid-Desaster-Maßnahmen in Kirchen bis heute entschuldigt.
2.) Tausendfach wurden Menschen aus den Kirchen vertrieben, viele kommen jetzt nicht mehr zurück. Fast 200.000 weniger Messbesucher seit 2018-2019 ...


7
 
 edih 13. September 2023 
 

Links-grüne Kirche

Was möchte ich in einer "Kirche", die links-grüne Ansichten stützt und anstatt das Glaubensbekenntnis an den Dreifaltigen Gott ein Credo nach den jeweiligen Regierenden im Sinn des Zeitgeistes betet. Das ist nicht die Kirche Jesu Christi.


4
 
 Philipp Neri 13. September 2023 

Das ist in Deutschland nicht anders!


4
 
 Jothekieker 13. September 2023 
 

Nicht nur in Österreich

Wer in Zeiten (gefühlter) Bedrohung die Kirchen verschließt, braucht sich nicht zu wundern, wenn die Menschen den Sinn des Kirchgangs hinterfragen. Das ist in Deutschland genauso.

Aber die Konformität mit der Macht und dem Zeitgeist wurde gewahrt. Das rettet zwar keine Seelen, aber die Einladung zum nächsten Neujahrsempfang.


10
 

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