Login




oder neu registrieren?


Suche

Suchen Sie im kath.net Archiv in über 70000 Artikeln:







Top-15

meist-diskutiert

  1. Warum kein einfach gläubiger Katholik „Laienpredigten“ in der heiligen Messe braucht
  2. Ab Juli müssen Besucher Eintritt für den Kölner Dom bezahlen
  3. Katholische Kirche in Island hilft Menschen mit homosexuellen Neigungen enthaltsam zu leben
  4. Der stumme Gott unserer Zeit
  5. Niedersachsen plant Religionsunterricht ohne Gott!
  6. Beschließen ohne zu entscheiden?
  7. Wenn der Wiener Erzbischof den Heiligen Geist gegen das Kirchenrecht ausspielen möchte
  8. BDKJ Nordrhein-Westfalen will Verbot der AfD
  9. Ramadan sorgte für Unfrieden an Wiener Schulen!
  10. „Nimm deine kleinen Kinder zur Messe mit!“
  11. "Er hat meine Pläne durchkreuzt": Warum der Teufel Angst vor Johannes Paul II. hatte
  12. Hatte J.D. Vance doch Recht? Wenn Hitler-Vergleiche in Deutschland die Polizei auf den Plan rufen
  13. Exorzismus-Experte: Aktuelle Weltlage nicht nur Werk des Bösen
  14. Bischof Overbeck ist mit Weidel und Chrupalla in Sachen Iran einer Meinung
  15. Nach inner-anglikanischem Schisma orientiert sich ein Großteil der Anglikaner stärker protestantisch

Geyer/FAZ beschreibt Grundhaltung von Fernández/Glaubenskongregation: „Mein Papst hat immer recht“

25. September 2023 in Aktuelles, 16 Lesermeinungen
Druckansicht | Artikel versenden | Tippfehler melden


Kritik in FAZ-Kommentar: Auf diese Weise gehe „das liberale Image des neuen Glaubenspräfekten wie selbstverständlich mit entgrenztem Papismus einher“.


Frankfurt a.M. (kath.net/pl) „Ratzinger war gestern. Heute ist Víctor Manuel Fernández. Er übernimmt mit dem Amt des römischen Glaubenspräfekten die historische Inquisition, freilich unter ganz anderen Vorzeichen.“ So pointiert – und mit überraschend kritischem Unterton – beschreibt Redakteur Christian Geyer in der „Frankfurter Allgemeinen Zeitung", was sich seiner Einschätzung nach aus dem Wechsel auf den neuen Präfekten der Glaubenskongregation Víctor Manuel Fernández ablesen lasse. Papst Franziskus habe in seinem Brief an Fernández zu dessen Berufung in das neue Amt „die ‚immerwährenden‘ Lehren der kirchlichen Überlieferung auch unter den Vorbehalt des jüngsten, seines eigenen Pontifikats gestellt“. Dies bedeute, dass nun alles nur noch so lange gelte, wie es Franziskus es befindet. „Das jüngste Lehramt als Superwährung für die Lehren der Vorgängerpäpste – womit die komplizierten und umständlichen Debatten zur Hermeneutik der Kontinuität gleichsam handstreichartig entschieden sind: Es gilt das souverän erlassene Franziskus-Wort, so einfach ist das.“


„Hier wird Fernández als Diener seines Herrn Jorge Bergoglio programmatisch“, so interpretiert Geyer die jüngsten Entwicklungen. Denn offenbar stehe „im Lehramt dem ‚Statischen‘ das ‚Lebendige‘ gegenüber; für das Lebendige, in welchem das Statische (als Totes?) stets aufgehoben sei, habe allein der Papst das Charisma: ‚Heute verfügt nur Papst Franziskus darüber.‘“ Geyer folgert aus diesen Sätzen die Grundsatzhaltung von Fernández: „Mein Papst hat immer recht. Er entscheidet, was vom Humus der Überlieferung abgetragen und was aufgebaut werden soll.“ Auf diese Weise gehe „das liberale Image des neuen Glaubenspräfekten wie selbstverständlich mit entgrenztem Papismus einher“.

Link zum Kommentar von Christian Geyer in der FAZ: „Neuer Glaubenspräfekt in Rom: Mein Papst hat immer recht“.

Weitere kath.net-Artikel zum Thema Fernández: siehe Link.

Archivfoto Erzbischof Fernández (c) Erzdiözese La Plata


Ihnen hat der Artikel gefallen? Bitte helfen Sie kath.net und spenden Sie jetzt via Überweisung oder Kreditkarte/Paypal!

 





Lesermeinungen

Um selbst Kommentare verfassen zu können müssen Sie sich bitte einloggen.

Für die Kommentiermöglichkeit von kath.net-Artikeln müssen Sie sich bei kathLogin registrieren. Die Kommentare werden von Moderatoren stichprobenartig überprüft und freigeschaltet. Ein Anrecht auf Freischaltung besteht nicht. Ein Kommentar ist auf 1000 Zeichen beschränkt. Die Kommentare geben nicht notwendigerweise die Meinung der Redaktion wieder.
kath.net verweist in dem Zusammenhang auch an das Schreiben von Papst Benedikt zum 45. Welttag der Sozialen Kommunikationsmittel und lädt die Kommentatoren dazu ein, sich daran zu orientieren: "Das Evangelium durch die neuen Medien mitzuteilen bedeutet nicht nur, ausgesprochen religiöse Inhalte auf die Plattformen der verschiedenen Medien zu setzen, sondern auch im eigenen digitalen Profil und Kommunikationsstil konsequent Zeugnis abzulegen hinsichtlich Entscheidungen, Präferenzen und Urteilen, die zutiefst mit dem Evangelium übereinstimmen, auch wenn nicht explizit davon gesprochen wird." (www.kath.net)
kath.net behält sich vor, Kommentare, welche strafrechtliche Normen verletzen, den guten Sitten widersprechen oder sonst dem Ansehen des Mediums zuwiderlaufen, zu entfernen. Die Benutzer können diesfalls keine Ansprüche stellen. Aus Zeitgründen kann über die Moderation von User-Kommentaren keine Korrespondenz geführt werden. Weiters behält sich kath.net vor, strafrechtlich relevante Tatbestände zur Anzeige zu bringen.


Mehr zu







Top-15

meist-gelesen

  1. kath.net ISLAND REISE im JULI 2026 - ANMELDUNG nur mehr bis 25. MÄRZ möglich!
  2. Oktober 2026 - Wunderbares SIZILIEN mit Kaplan Johannes Maria Schwarz!
  3. Vier von sieben: Die unglaubliche Berufungs-Geschichte der Familie Morrison
  4. Warum kein einfach gläubiger Katholik „Laienpredigten“ in der heiligen Messe braucht
  5. "Er hat meine Pläne durchkreuzt": Warum der Teufel Angst vor Johannes Paul II. hatte
  6. Wenn der Wiener Erzbischof den Heiligen Geist gegen das Kirchenrecht ausspielen möchte
  7. Eine große BITTE an Ihre Großzügigkeit! - FASTENSPENDE für kath.net!
  8. Bischof Overbeck ist mit Weidel und Chrupalla in Sachen Iran einer Meinung
  9. Ab Juli müssen Besucher Eintritt für den Kölner Dom bezahlen
  10. Hatte J.D. Vance doch Recht? Wenn Hitler-Vergleiche in Deutschland die Polizei auf den Plan rufen
  11. Abtreibungs-Aktivisten greifen Profemina-Beratungszentrum an
  12. „Nimm deine kleinen Kinder zur Messe mit!“
  13. 'Ich verstehe Gott nicht': Ältester Deutscher feiert 110. Geburtstag
  14. Exorzismus-Experte: Aktuelle Weltlage nicht nur Werk des Bösen
  15. Junge Katholiken suchen in der Kirche lehramtliche Klarheit und nicht Anpassungsfähigkeit

© 2026 kath.net | Impressum | Datenschutz