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Deutschland: Evangelische Frauen wollen das Töten von Kindern im Mutterleib noch leichter machen

11. Oktober 2023 in Prolife, 11 Lesermeinungen
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Die AlfA meint dazu: In einem funktionierenden Rechtsstaat darf es niemals das Recht auf Tötung eines anderen, zumal völlig unschuldigen und wehrlosen Menschen geben


Berlin (kath.net)

"Die Forderung der Evangelischen Frauen in Deutschland, den § 218 aus dem Strafgesetzbuch zu entfernen, lässt vor allem eins schmerzlich vermissen: jeden Hinweis darauf, dass von einem Schwangerschaftsabbruch ein ungeborenes Kind betroffen ist, dessen Leben damit ausgelöscht wird." Mit deutlicher Kritik hat die Aktion Lebensrecht für Alle (ALfA) e.V. auf den Beschluss der Evangelischen Frauen in Deutschland,  Abtreibungen aus dem Strafgesetzbuch zu streichen, reagiert.

Die Bundesvorsitzende der , Cornelia Kaminski, erklärte dazu in Augsburg, dass es eben kein „Recht auf sichere Abbrüche“ gbe – dies schon allein deswegen nicht, weil für mindestens einen der betroffenen Menschen jede Abtreibung nicht sicher, sondern tödlich ist, und es in einem funktionierenden Rechtsstaat niemals das Recht auf Tötung eines anderen, zumal völlig unschuldigen und wehrlosen Menschen geben darf.


Besonders erschreckend ist für die AlfA die Formulierung der evangelischen Frauen: „Das Schwangerschaftskonfliktgesetz könnte um eine Fristenregelung außerhalb des Strafgesetzbuchs ergänzt werden“ – damit erklärt dieser Kreis evangelischer Frauen auch noch die Fristenregelung zu einer Kann-Bestimmung, was im Umkehrschluss bedeutet, dass auch die vorgeburtliche Tötung von Kindern, die außerhalb des Mutterleibs überlebensfähig wären, offensichtlich tolerabel wäre. Diese Haltung ist nicht nur in hohem Maße unchristlich, sondern auch unmenschlich."

Dazu meint die Alfa: "Der § 218 ist ein hart errungener gesellschaftlicher Kompromiss, der breite Zustimmung erfährt,  die Interessen der beteiligten Personen so gut wie möglich abwägt und dabei unterschiedliche Perspektiven berücksichtigt. Dazu gehört auch die Perspektive der schwangeren Frauen, die gern das Kind zur Welt bringen würden, sich aber dem Druck ihres Umfelds ausgesetzt und zum Schwangerschaftsabbruch gedrängt fühlen. Auch diese Perspektive ignorieren die Evangelischen Frauen in ihrem Beschluss vollständig, womit er auch noch frauenfeindlich ist.

Mit der Forderung, die „Beendigung einer ungewollten Schwangerschaft“ müsse Krankenkassenleistung werden, ignorieren diese Evangelischen Damen medizinische Tatsachen und verlassen den Boden der Gewissens- und Religionsfreiheit. Abtreibungen sind keine Gesundheitsleistungen, denn eine Schwangerschaft ist keine Krankheit, die durch die Tötung des ungeborenen Kindes „geheilt“ werden könnte.  Sollte diese Tötungshandlung auch noch durch die Krankenkassen finanziert werden, wäre jeder Beitragszahler gezwungen, diese gegen seine Überzeugungen mitzufinanzieren.

Es mutet schon fast wie Satire an, dass die Evangelischen Frauen ganz im Sinne einer diskriminierungsfreien Bildung „diversitätssensible“ Aufklärung fordern, ihr Begriff von Diversität aber ganz offensichtlich eine Vielzahl von Menschen – nämlich die vorgeburtlichen – komplett ausschließt. Eine schlimmere Diskriminierung als die, ihre Tötung nicht nur aus dem Strafgesetzbuch zu streichen, sondern auch noch zu einem Recht umzuformulieren, ist kaum vorstellbar.

 


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Lesermeinungen

 modernchrist 12. Oktober 2023 
 

Wer das Töten von Menschen erlauben

und finanzieren will, der hat sich vom jahrtausendealten jüdisch-christlichen Ethos verabschiedet. "Du sollt nicht töten" das hat Jesus ganz klar als feststehendes Gesetz wiederholt. Die Todesstrafe für einen Menschen zu erlauben, der völlig unschuldig und wehrlos ist, das katapultiert diese Frauen heraus aus dem Christentum! Sie sind keine Christen mehr, denn Christen töten nicht ihre Kinder! Mit solchen Leuten brauchen wir keine Ökumene, mit solchen Leuten will ich nicht zusammen beten! Wer in solch wesentlichen Dingen nicht übereinstimmt, der kann nicht zusammen zur Eucharistie gehen!


1
 
 Herbstlicht 11. Oktober 2023 
 

@Ulrich Motte

Ich grüße Sie und danke Ihnen für Ihre Reaktion!
Aber ich schrieb ja: Wäre ich evangelisch, würde ich austreten!
Ich bin also nicht evangelisch, sondern katholisch.
Nicht katholisch nach neuester Art, sondern konservativ katholisch.
Gott sei Dank!


1
 
 Ulrich Motte 11. Oktober 2023 
 

Herbstlicht - Recht haben Sie: Aus der EKD austreten !

ÜBETRETEN! Gerade erst fand zum Marsch für das Leben ein Gottesdienst statt in einer Gemeinde der konservativren Selbständigen Evangelisch-Lutherischen Kirche. Konservative Evangelische finden Heimat in: Evangewlisch-Lutherische Freiirche, Bekennende Evangelische Gemeinden, Bekennende Evangelisch-Reformiete Gemeinden, Konfrenz für Gemeindegründung. Evangelisch-Lutherische (oder Evangelische) Brüdergemeinden, viele der Gemeinden in Bruederbewegung.de, vielen Gemeinden Christi, Freie Baptistengemeinden,Reformierte Baptistengemeinden, Forum Evangelischer Freikirchen, Evangelische Gesellschaft für Deutschland, Mennoniten- Brüdergemeinden, Evangeliums-Christen-Baptisten- Gemeinden, Evangelisch-Presbyterianische Kirche, und vielen anderen, insgesamt Tausenden von Gemeinden. Für fast jeden sollte eine solcher Gemeinden passen. Mehrere besuchen und an Hand von Gottes Wort prüfen!


1
 
 Adamo 11. Oktober 2023 
 

Evangelische Frauen sind für die Erleichterung des Tötens von ungeborenen Kindern.

Ist das eine Forderung die dem Willen Gottes
entspricht?

NEIN, niemals!

Diese unverschämte Forderung hat ihnen mit Sicherheit der Satan eingegeben.


1
 
 Zeitzeuge 11. Oktober 2023 
 

Der em. "Unmoraltheologe" der theol. Fakultät Münster Autiero erinnert wohl

nicht nur mich an den NS-Verbrecherarzt Mengele.

Aus einer Internetrecherche zitiere ich:

"Der katholische Theologe Antonio Autiero hat für eine Enttabuisierung der Diskussion über den Umgang mit überzähligen Embryonen geworben. Das bedeute auch, dass das Forschen an menschlichen Embryonen aus ethisch-christlicher Perspektive geboten sein könne, sagte Autiero am Dienstag in Berlin. Sogenannte überzählige Embryonen könnten eine neue Chance erhalten, wenn Forscher sie nutzten, um dadurch möglicherweise schwere Krankheiten zu heilen.

Als „überzählige Embryonen“ werden Embryonen bezeichnet, die im Rahmen einer In-vitro-Fertilisation (IVF) entstanden, aber der Frau nicht eingepflanzt werden."

Custos quid de nocte?


2
 
 Paddel 11. Oktober 2023 

Die Hamas köpfen Babys...

oder reißen ein Ungeborenes aus dem Leib einer schwangeren Frau.

Eine schreckliche Visualisierung der massenhaften Kindstötungen in unserem Land, zumal Abtreibung bis zur Geburt erlaubt wird.

Schreckliche Parallelen.

Solange wir diesen Weg weiter gehen, solange werden wir die Macht des Bösen nicht brechen können.

Sind diese evangelischen Frauen überhaupt noch entsetzt über das, was diesen israelischen Babys angetan wurde? Abtreibung demoralisiert und vernebelt unser Gewissen.


3
 
 J. Rückert 11. Oktober 2023 
 

Wo bleibt die Ökumene?

Seit Jahren höre ich immer den Ruf nach mehr Ökumene. Die Evangelen winken und rennen gleichzeitig weiter nach „links“: Kommt, wir wollen doch Ökumene!
Die Katholen kamen bisher nicht so recht nach. Bisher.


1
 
 Leopold Trzil 11. Oktober 2023 

Eine gänzlich inhaltsleere Religion …

… die nur noch als symbolische Überhohung in der Gesellschaft vorgefundener Positionen dient. Im Prinzip kann man alles Beliebige vertreten, es ist nur eine Frage der (Warte-) Zeit.
Führt uns dorthin der synodale Weg?


1
 
 Stefan Fleischer 11. Oktober 2023 

«Wir fördern ein Töten aus Mitleid»

Bei uns kommt der Fall einer Tötung eines behinderten Kindes nach der Geburt vor Gericht. Auf einen Zeitungsbericht reagierte ich mit dem Leserbrief:
«Wir fördern ein Töten aus Mitleid»
Ja, dieser Fall der Tötung eines behinderten Kindes will uns zum Denken anregen. Die Frage ist doch, wo liegt der Unterschied zwischen einer Tötung aus Mitleid eines behinderten Kindes vor seiner Geburt und nachher. Und da kommt dann sofort auch die Frage ins Spiel, wo die Grenzen des Tötens aus Mitleid bei uns alten Menschen liegen. Wenn ich richtig informiert bin, ist hier schon heute z.B. Belgien viel weiter «fortgeschritten» als wir. Und nicht zuletzt steht die Grundsatzfrage im Raum, wie weit der Mensch überhaupt Herr über Leben und Tod, seines eigenen wie desjenigen anderer, ist. Diese Frage aber ist heute, wo Gott immer mehr in eine Statistenrolle gedrängt wird, schon beinahe tabu, selbst wenn das Problem der (religiösen) Rechtfertigung des Terrors eigentlich besonders aktuell wäre.


2
 
 Herbstlicht 11. Oktober 2023 
 

Wie werden die offiziellen Leiter der evangelischen Kirche reagieren?

Wäre ich evangelisch, würde ich austreten.
Ungeborenes Leben ist keine Ware, kein Gegenstand, über das man je nach Lust und Laune, ganz nach Belieben also, verfügen kann und darf!
Auch diese Damen werden einmal vor GOTT stehen und sich verantworten müssen.


2
 
 Jothekieker 11. Oktober 2023 
 

Den Weg vollendet

Die EKD hat den Weg zu einer Vorfeldorganisation der Grünen bereits vollendet und hat solche die grüne Agenda zu vertreten. Dazu gehört auch das Recht, die eigenen Kinder vor der Geburt zu ermorden.


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