Login




oder neu registrieren?


Suche

Suchen Sie im kath.net Archiv in über 70000 Artikeln:







Top-15

meist-diskutiert

  1. Was interessiert mich das Geschwätz von Rom...
  2. Papst warnt vor eigenmächtigen Änderungen bei der Messe
  3. Katholiken fordern Exkommunikation der „katholischen“ US-Gouverneurin Maura Healey
  4. „Trägt der synodale Prozess dazu bei, die Seelen Christus und dem ewigen Heil näherzubringen?“
  5. Ablehnung ökumenischer Konzile ist modernistisch
  6. Der Bischof und der Denunziant
  7. 500 Euro für ein Sakrament oder was ist das wirkliche Problem?
  8. Tragisches Ende einer Medjugorje-Wallfahrt: Zwölf polnische Pilger sterben bei Busunglück in Ungarn
  9. Warum der Teufel das Braune Skapulier so sehr hasst!
  10. Das Gratis-Christentum des Hendrik Wüst
  11. Der integre Leib der Gottesmutter und ihr unbeflecktes Herz
  12. Das Kirchenjahr als Weg durch die Heilsgeschichte. Dem Gottesdienst soll nichts vorgezogen werden!
  13. Schwuler Aktivist übt scharfe Kritik an Jens Spahn: „Es gibt kein Grundrecht auf ein Kind!“
  14. ‚Waldbrände in der Kurie‘
  15. Der Glaube, der Gott nicht loslässt

Absage des Papstes an Frauenpriestertum abermals veröffentlicht

25. Oktober 2023 in Weltkirche, 8 Lesermeinungen
Druckansicht | Artikel versenden | Tippfehler melden


Neue italienische Ausgabe eines im Frühjahr bereits auf Spanisch veröffentlichten Interviewbuchs mit Franziskus bekommt am Rande der Synode in Rom Aufmerksamkeit


Rom (kath.net/KAP) Aussagen von Papst Franziskus gegen das Frauenpriestertum sorgen am Rande der im Vatikan tagenden Welt-Bischofssynode für Aufmerksamkeit. Sie sind in einem Interviewbuch enthalten, das am Mittwoch in Italien im Verlag Salani Editore erschien. Darin unterstreicht der Papst die geltende kirchliche Lehre, wonach Frauen nicht Priester werden könne. Er spricht sich ferner dagegen aus, Frauen zu Kardinälen zu machen, obwohl dies nicht unmittelbar gegen die Lehre der Kirche verstoßen würde. Prinzipiell offen zeigt er sich in dem Interviewbuch in der Frage einer Lockerung des Priesterzölibats sowie zum Frauendiakonat.


Die von der italienischen Journalistin Francesca Ambrogetti und dem argentinischen Journalisten Sergio Rubin geführten Interviews wurden bereits im März in Argentinien auf Spanisch veröffentlicht und sind nun auch auf Italienisch erschienen. Im Italienischen trägt das Buch den Titel "Non sei solo. Sfide, risposte, speranze." (Du bist nicht allein. Herausforderungen, Antworten, Hoffnungen). Da bei der derzeit im Vatikan tagenden Synodenversammlung auch die mögliche Weihe von Frauen zu kirchlichen Ämtern ein Thema ist, wurde das Erscheinen in italienischen Medienberichten ausführlich verzeichnet.

Im Einzelnen erklärt der Papst in dem Buch, Frauen könnten nicht Priester werden, weil ihnen nicht das "petrinische Prinzip", sondern das "marianische Prinzip" entspreche. Da das marianische Prinzip viel wichtiger sei als das petrinische, bedeute der Ausschluss vom petrinischen Prinzip nicht, dass den Frauen etwas vorenthalten werde. Zum Frauendiakonat erinnerte der Papst daran, dass er bereits zwei Kommissionen zu dem Thema eingesetzt habe.

Beim Thema Priesterzölibat wiederholte Franziskus die bekannte Aussage, dass es sich nicht um eine Frage der Lehre, sondern lediglich der Kirchendisziplin handle, die der Papst entscheiden könne. "Möge das mein Nachfolger entscheiden, wenn er es für opportun hält", so der Papst in dem Interview. Die These, dass es mehr Priesterberufungen geben werde, wenn man die Verpflichtung zur Ehelosigkeit aufheben würde, teile er allerdings nicht.

Copyright 2023 Katholische Presseagentur KATHPRESS, Wien, Österreich

 (www.kathpress.at) Alle Rechte vorbehalten


Ihnen hat der Artikel gefallen? Bitte helfen Sie kath.net und spenden Sie jetzt via Überweisung oder Kreditkarte/Paypal!

 





Lesermeinungen

Um selbst Kommentare verfassen zu können müssen Sie sich bitte einloggen.

Für die Kommentiermöglichkeit von kath.net-Artikeln müssen Sie sich bei kathLogin registrieren. Die Kommentare werden von Moderatoren stichprobenartig überprüft und freigeschaltet. Ein Anrecht auf Freischaltung besteht nicht. Ein Kommentar ist auf 1000 Zeichen beschränkt. Die Kommentare geben nicht notwendigerweise die Meinung der Redaktion wieder.
kath.net verweist in dem Zusammenhang auch an das Schreiben von Papst Benedikt zum 45. Welttag der Sozialen Kommunikationsmittel und lädt die Kommentatoren dazu ein, sich daran zu orientieren: "Das Evangelium durch die neuen Medien mitzuteilen bedeutet nicht nur, ausgesprochen religiöse Inhalte auf die Plattformen der verschiedenen Medien zu setzen, sondern auch im eigenen digitalen Profil und Kommunikationsstil konsequent Zeugnis abzulegen hinsichtlich Entscheidungen, Präferenzen und Urteilen, die zutiefst mit dem Evangelium übereinstimmen, auch wenn nicht explizit davon gesprochen wird." (www.kath.net)
kath.net behält sich vor, Kommentare, welche strafrechtliche Normen verletzen, den guten Sitten widersprechen oder sonst dem Ansehen des Mediums zuwiderlaufen, zu entfernen. Die Benutzer können diesfalls keine Ansprüche stellen. Aus Zeitgründen kann über die Moderation von User-Kommentaren keine Korrespondenz geführt werden. Weiters behält sich kath.net vor, strafrechtlich relevante Tatbestände zur Anzeige zu bringen.


Mehr zu







Top-15

meist-gelesen

  1. Sommerspende für kath.net - Bitte helfen SIE uns jetzt JETZT!
  2. "Mit Leib und Seele bei Gott – unsere Berufung zur Vollendung"
  3. "... der Sieg, der die Welt besiegt hat, ist unser Glaube” (1 Joh 5,4)"
  4. Was interessiert mich das Geschwätz von Rom...
  5. ‚Waldbrände in der Kurie‘
  6. Generalstaatsanwalt von Texas: „Baby Gabriel verdient eine Chance auf Leben“
  7. Katholisches College erwirbt Freimaurertempel
  8. „Habt keine Angst – Noch sind die Glocken nicht verstummt“
  9. Das Kirchenjahr als Weg durch die Heilsgeschichte. Dem Gottesdienst soll nichts vorgezogen werden!
  10. Sechste Staffel von „The Chosen“ angekündigt: Fokus auf die Passion Christi
  11. Orthodoxe bereiten sich mit Fasten auf "Mariä Entschlafung" vor
  12. „Das menschliche Leben muss von der Empfängnis bis zum natürlichen Tod geschützt werden“
  13. Katholiken fordern Exkommunikation der „katholischen“ US-Gouverneurin Maura Healey
  14. 500 Euro für ein Sakrament oder was ist das wirkliche Problem?
  15. "Es wird Europa zerstören, für immer!"

© 2026 kath.net | Impressum | Datenschutz