Login




oder neu registrieren?


Suche

Suchen Sie im kath.net Archiv in über 70000 Artikeln:







Top-15

meist-diskutiert

  1. ADIOS!
  2. „In Deutschland tobt derzeit ein Kirchenkampf“ - Droht ein Schisma?
  3. Debatte um Leitung der Deutschen Bischofskonferenz - Lehramtstreue Bischöfe als „Königsmörder“?
  4. Hat der Synodale Weg „die katholische Kirche in Deutschland in Machtspiel und Kampfzone verwandelt“?
  5. These: Der dreifaltige Gott soll in der Liturgie der Messe verkündet werden
  6. "Entsprechend klein ist die Lücke, die er hinterlässt"
  7. Synodaler Weg führte zu Streit und Verwerfung
  8. Vatikan dementiert Bericht über Abweisung Macrons durch den Papst
  9. Papst Leo sendet kraftvolle Grußbotschaft an die Teilnehmer des „Marsch für das Leben“/Washington
  10. Seligsprechungsprozess für Pater Alfred Delp SJ wird eröffnet
  11. Niederländischer Weihbischof Mutsaerts: „Möchte mich nun an liberale Theologen und Gläubige wenden“
  12. US-Vizepräsident Vance wird erneut beim „March for Life“ teilnehmen und sprechen
  13. „Catholic Herald“: „Irlands schwindende Familien“
  14. Eine unerträgliche Verharmlosung des tatsächlichen NS-Unrechts!
  15. "Ich glaube, dass Gott das erste Selfie geschossen hat.“

Papst verurteilt Antisemitismus und betont Nähe zum Judentum

7. November 2023 in Weltkirche, 5 Lesermeinungen
Druckansicht | Artikel versenden | Tippfehler melden


Franziskus in Ansprache bei Begegnung mit Europäischer Rabbinerkonferenz um Präsident Goldschmidt: Gläubige müssen Brüderlichkeit aufbauen und Wege der Versöhnung öffnen


Vatikanstadt (kath.net/KAP) Papst Franziskus hat Antisemitismus verurteilt. In einer Rede an Mitglieder der Europäischen Rabbinerkonferenz am Montag im Vatikan betonte der Papst zudem die Nähe von Christen- und Judentum. So sei der Dialog der beiden Religionen kein interreligiöser, sondern vielmehr ein familiärer. "Jesus wurde als Jude geboren und hat als solcher gelebt; er selbst ist der erste Garant für das jüdische Erbe innerhalb des Christentums", heißt es in der Ansprache. Christen bräuchten das Judentum, um sich selbst besser zu verstehen. Beide religiösen Traditionen seien eng miteinander verbunden.


Gleich zu Beginn der Rede ging Franziskus auf den Krieg zwischen radikalislamischer Hamas und Israel ein. "Wieder einmal sind Gewalt und Krieg in diesem vom Allerhöchsten gesegneten Land aufgeflammt, das ständig von der Niedertracht des Hasses und dem tödlichen Lärm der Waffen heimgesucht zu werden scheint", so der Papst. "Und besorgniserregend ist die Verbreitung antisemitischer Äußerungen, die ich entschieden verurteile." In dieser Zeit der Zerstörung seien die Gläubigen aufgerufen, Brüderlichkeit aufzubauen und Wege der Versöhnung zu öffnen, heißt es weiter.
Franziskus trug die Rede nicht selbst vor, sondern ließ sie verteilen. Wie ein Teilnehmer gegenüber der Nachrichtenagentur Kathpress in Rom berichtete, begründete der Papst dies damit, dass es ihm gesundheitlich nicht gut gehe. Besorgniserregend sei der Zustand von Franziskus aber nicht. Der 86-Jährige habe jeden Teilnehmenden persönlich begrüßt und dabei auch gescherzt.

Die CER als europäisches Rabbinat vertritt nach eigenen Angaben rund 1.000 Mitglieder und 800 aktive orthodoxe Rabbiner. Kürzlich hatte die Konferenz ihren Hauptsitz nach München verlegt. Als Aufgabe sieht die CER das Eintreten für die religiösen Rechte von Juden in Europa sowie das Engagement für Religionsfreiheit und den interreligiösen Dialog. Präsident der CER ist seit 2011 der ehemalige Oberrabbiner von Moskau, Pinchas Goldschmidt, der derzeit im Exil lebt.

Copyright 2023 Katholische Presseagentur KATHPRESS, Wien, Österreich
(www.kathpress.at) Alle Rechte vorbehalten

Foto: Archivbild


Ihnen hat der Artikel gefallen? Bitte helfen Sie kath.net und spenden Sie jetzt via Überweisung oder Kreditkarte/Paypal!

 





Lesermeinungen

Um selbst Kommentare verfassen zu können müssen Sie sich bitte einloggen.

Für die Kommentiermöglichkeit von kath.net-Artikeln müssen Sie sich bei kathLogin registrieren. Die Kommentare werden von Moderatoren stichprobenartig überprüft und freigeschaltet. Ein Anrecht auf Freischaltung besteht nicht. Ein Kommentar ist auf 1000 Zeichen beschränkt. Die Kommentare geben nicht notwendigerweise die Meinung der Redaktion wieder.
kath.net verweist in dem Zusammenhang auch an das Schreiben von Papst Benedikt zum 45. Welttag der Sozialen Kommunikationsmittel und lädt die Kommentatoren dazu ein, sich daran zu orientieren: "Das Evangelium durch die neuen Medien mitzuteilen bedeutet nicht nur, ausgesprochen religiöse Inhalte auf die Plattformen der verschiedenen Medien zu setzen, sondern auch im eigenen digitalen Profil und Kommunikationsstil konsequent Zeugnis abzulegen hinsichtlich Entscheidungen, Präferenzen und Urteilen, die zutiefst mit dem Evangelium übereinstimmen, auch wenn nicht explizit davon gesprochen wird." (www.kath.net)
kath.net behält sich vor, Kommentare, welche strafrechtliche Normen verletzen, den guten Sitten widersprechen oder sonst dem Ansehen des Mediums zuwiderlaufen, zu entfernen. Die Benutzer können diesfalls keine Ansprüche stellen. Aus Zeitgründen kann über die Moderation von User-Kommentaren keine Korrespondenz geführt werden. Weiters behält sich kath.net vor, strafrechtlich relevante Tatbestände zur Anzeige zu bringen.


Mehr zu







Top-15

meist-gelesen

  1. ISLAND-REISE - KOMMEN SIE MIT! - Eine Reise, die Sie nie vergessen werden!
  2. „In Deutschland tobt derzeit ein Kirchenkampf“ - Droht ein Schisma?
  3. ADIOS!
  4. Debatte um Leitung der Deutschen Bischofskonferenz - Lehramtstreue Bischöfe als „Königsmörder“?
  5. "Entsprechend klein ist die Lücke, die er hinterlässt"
  6. Niederländischer Weihbischof Mutsaerts: „Möchte mich nun an liberale Theologen und Gläubige wenden“
  7. Oktober 2026 - Kommen Sie mit nach SIZILIEN mit Kaplan Johannes Maria Schwarz!
  8. Synodaler Weg führte zu Streit und Verwerfung
  9. Große kath.net-Leserreise nach Rom - Ostern 2027 - Mit P. Johannes Maria Schwarz
  10. Kardinal Zen: Papst Leo „ist wahrlich eine Leitungspersönlichkeit, die zuhören kann!“
  11. Katholikin Eva Vlaardingerbroek verliert Einreiseerlaubnis nach Großbritannien
  12. Hat der Synodale Weg „die katholische Kirche in Deutschland in Machtspiel und Kampfzone verwandelt“?
  13. Sterilisationen, schlechte Lebensbedingungen: Grönländer kritisieren dänische Herrschaft
  14. Maria 1.0: Immer wieder Deutschland - „Deutsch-Synodale“ Reformatoren schaffen Realität
  15. Papst Leo sendet kraftvolle Grußbotschaft an die Teilnehmer des „Marsch für das Leben“/Washington

© 2026 kath.net | Impressum | Datenschutz