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Vatikan: Interne Kritik am Vorgehen des Papstes gegen konservative Gegner!

30. November 2023 in Aktuelles, 32 Lesermeinungen
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"Die Kirche entmännlichen" - Papst hält eine Rede bei Audienz für Mitglieder der Internationalen Theologenkommission - Franziskus über Theologin Gerl-Falkovitz "Diese Theologie der Frau ist nicht so tief, aber sie ist schön, sie ist kreativ"


Vatikanstadt  (kath.net/KAP/red) Einblicke in die Stimmung an der Spitze der katholischen Kirche und zu seinem Gesundheitszustand hat Papst Franziskus am Donnerstag bei einer Audienz gegeben. Bei einem Treffen mit Mitgliedern der Internationalen Theologenkommission des Vatikans sagte der Papst am Ende seiner kurzen, improvisierten Ansprache: "Und betet für mich. Betet für mich und nicht gegen mich. Denn diese Arbeit ist nicht leicht. Danke." Auch zu seinem angeschlagenen Gesundheitszustand äußerte Franziskus sich kurz und sagte zu Beginn: "Hier ist eine schöne Rede, mit theologischen Dingen. Aber so, wie es mir gerade geht, ist es besser, wenn ich das nicht vorlese. Ich gebe euch den Text." Und am Ende bemerkte der Papst: "Ich habe zu lange gesprochen, das hat mir wehgetan." Am Vortag hatte der Vatikan bekannt gegeben, dass dem 86-Jährigen weiterhin Atembeschwerden infolge einer Lungeninfektion zu schaffen machen. Zudem war in Vatikankreisen bekannt geworden, dass es interne Kritik am Vorgehen des Papstes gegen konservative Gegner seines Öffnungskurses in der katholischen Kirche gebe. Zuletzt hatte der Papst vor Vertrauten angekündigt, er werde dem konservativen US-amerikanischen Kardinal Raymond Burke (75) die kostenlose Dienstwohnung und das Kardinalsgehalt entziehen.


Mit Material der KAP / Copyright 2023 Katholische Presseagentur KATHPRESS, Wien, Österreich (www.kathpress.at) Alle Rechte vorbehalten

Kath.net dokumentiert die spontan und frei gehaltene Rede von Papst Franziskus mit dem Titel "Die Kirche entmännlichen"

Ich danke Ihnen für Ihren Besuch. Und ich danke Ihnen für Ihre Arbeit. Es gibt hier eine schöne Ansprache mit theologischen Dingen, aber so, wie es mir geht, ist es besser, sie nicht zu lesen. Ich übergebe sie Ihnen.

Danke für das, was Sie tun. Theologie, theologisches Nachdenken ist sehr wichtig. Aber es gibt etwas, was mir an Ihnen nicht gefällt, entschuldigen Sie meine Offenheit. Eine, zwei, drei, vier Frauen: arme Frauen! Sie sind allein! Ah, Entschuldigung, fünf. Hier müssen wir weitermachen! Die Frauen haben eine andere theologische Reflexionsfähigkeit als wir Männer. Das muss daran liegen, dass ich mich so viel mit der Theologie einer Frau beschäftigt habe. Eine gute deutsche Frau, Hanna-Barbara Gerl-Falkovitz, hat mir bei Guardini geholfen. Sie hat diese Geschichte studiert, und die Theologie dieser Frau ist nicht so tief, aber sie ist schön, sie ist kreativ. Und jetzt, beim nächsten Treffen der neun Kardinäle, werden wir über die weibliche Dimension der Kirche nachdenken.

Die Kirche ist Frau. Und wenn wir nicht verstehen, was eine Frau ist, was die Theologie einer Frau ist, werden wir nie verstehen, was die Kirche ist. Eine der großen Sünden, die wir begangen haben, ist die "Vermännlichung" der Kirche. Und das kann nicht auf dem Weg des Amtes gelöst werden, das ist etwas anderes. Es wird auf dem mystischen Weg gelöst, auf dem realen Weg. Der Gedanke von von Balthasar hat mir so viel Licht gegeben: das petrinische Prinzip und das marianische Prinzip. Man kann darüber streiten, aber beide Prinzipien sind da. Das Marianische ist wichtiger als das Petrinische, denn es gibt die Kirche-Braut, die Kirche-Frau, ohne sich zu vermännlichen.

Und man fragt sich: Wohin führt dieser Diskurs? Nicht nur, um euch zu sagen, dass ihr hier mehr Frauen haben sollt - das ist das eine -, sondern um euch zum Nachdenken zu bringen. Die Kirchen-Frau, die Kirche-Braut. Und das ist eine Aufgabe, um die ich Sie bitte. Die Kirche entmännlichen.


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Lesermeinungen

 Paddel 1. Dezember 2023 

Beim dritten mal lesen muss ich ihm Recht geben!

Auf den ersten Blick haben wir zu viel Frau in der Kirche, aber auf den zweiten Blick viel zu wenig. Mir fehlt in der Tat eine tiefe Theologie der Frau. Das ist in der Tat ein Versäumnis. Vielleicht keine Sünde, weiß ich nicht, aber ein eklatantes Versäumnis. Auf keinen Fall bin ich für Diakoninnen, Priesterinnen und all das. Das ist wieder nur eine Vermännlichung und zwar eine Vermännlichung der Frau. Warum tut die Frau sich vermännlichen? Weil es an der tiefen Theologie der Frau tatsächlich mangelt.


1
 
 Hängematte 1. Dezember 2023 
 

Der Sinn der Aussage von Papst Franziskus scheint mir folgender zu sein:

Ein Schuss vor den Bug des synodalen Weges. Damit sich aber die vier Theologinnen nicht zu sehr bestätigt vorkommen können, wird die Bekannteste unter ihnen von Papst Franziskus wieder heruntergemacht.


1
 
 Grialou 1. Dezember 2023 
 

Was soll das jetzt wieder bedeuten?

Wo ist Ben16? Hilfe! Schlagwörter und Andeutungen, sonst nichts!


2
 
 Seeker2000 1. Dezember 2023 
 

1, 2 oder 3 ?

Die Theologie der "Frau" ist also nicht so tief, aber schön. Nun gut, dann wäre doch die konsequente Folge:

1. Wenn das der Fall ist (wäre), warum läßt man sie dann an wichtigen Stellen zu Wort kommen bzw besetzt entsprechende Stellen mit Frauen? Nur für die "Optik", weil es halt "schön klingt"?
=> Dann ist ja klar, was F1 mit seinen Frauenquoten sagen will. Reine Augenwischerei! "Kann eigentlich nichts, sieht aber für mich gut aus auf der Position". Wo liegt dann da die tatsächliche Verbesserung? (// weltliche Quotenpolitik adaptiert auf Kirche)

2. Die Aussage ist einfach unzutreffend. Warum wird sie dann getätigt?
=> Dann sind wir bei Beleidigung oder mangelndem Wissen.

3. Die Aussage ist zutreffend. Wo ist dann der Beweis dafür? Trifft das dann nur für 1 Frau zu oder sind wir wieder bei einer nicht bewiesenen Verallgemeinerung?

Es bestätigt aber das neue Dilemma der Frau in "Leitungs-"position: Hat man den Job nur wg Quote oder weil man was kann? Toller Fortschritt!


1
 
 lakota 1. Dezember 2023 
 

@SalvatoreMio

Liebe SalvatoreMio, Sie sprechen mir mal wieder aus der Seele! :-)


3
 
 anjali 1. Dezember 2023 
 

@Zeitzeuge

Herzlichen Dank für den Link. Ja das waren schöne Zeiten mit Papst Benedikt!


4
 
 Johannes14,6 1. Dezember 2023 
 

Zum Glück wird Kard. Victor Tucho Fernandez

jetzt für die nötige theologische Tiefe sorgen und das Neue Lehramt Franziskus' zum Strahlen bringen.

Das Kuss - Buch gibt einen Vorgeschmack.


Die Braut Christi gedemütigt wie nie zuvor.


9
 
 Passero 30. November 2023 
 

Si tacuisses!

Die Theologie von Frau Gerl-Falkovitz soll nicht tief sein? Das ist ja eine beleidigende Aussage!
Die Theologie von P. Franziskus scheint oft weder tief noch schön zu sein!


6
 
 modernchrist 30. November 2023 
 

Was für ein unglücklicher Begriff: entmännlichen

Die Kirche ist doch der mystische Leib Christi! Sollen wir diesen Leib verweiblichen? Dabei geistern ohnehin schon überall die Frauen herum: Kindergottesdienst, Relilehrerin, Kindergarten, Lehrerinnen, Lektorinnen, durchwegs schon überall die Mehrzahl an Vorsitzenden in den PGRs sind Frauen, Frauenkommissionen usw. Alles gut und recht - Frauen sollen immer auch gehört werden und ihre Kompetenz einbringen. Aber deshalb müssen wir nicht die Kirche entmännlichen! Ist denn das Männliche etwas Toxisches? Der Papst scheint diese gemeine Ansicht durch seine Rede zu beflügeln! Mancher Bischof hört ohnehin schon viel zu sehr auf seine Frauenkommissionen!


8
 
 Hängematte 30. November 2023 
 

Gerl-Falkowitz keine Tiefe?

Leider ist mein Eindruck, dass die Predigten und Ansprachen von Papst Franziskus seicht sind und nicht frei von sachlichen Fehlern.
2013 hat ein argentinischer Priester eines Säkularinstitutes begeistert von der letzten Audienz bei Kardinal Bergoglio vor der Abreise nach Rom berichtet. 2014 hat ein Priester desselben Säkularinstitutes schon auf einen sachlichen Fehler hingewiesen.
Wenn ich im Auto unterwegs bin, höre ich Radio Maria. Wenn dann die Generalaudienz kommt, schalte ich ab......


3
 
 Federico R. 30. November 2023 
 

Abgesehen davon, dass Frau Gerl-Falkovitz bekanntlich eine Philosophin ist, ...

... sei die Gegenfrage an Franziskus erlaubt: Welchen Tiefgang hat eigentlich die Theologie des Jorge M. Bergoglio?


8
 
 Zeitzeuge 30. November 2023 
 

Berichtigung und Ergänzung: Entschuldigung für den Tippfehler;

natürlich ist

Leo Kardinal Scheffczyk

gemeint, der viele Jahre in München als
Dogmatikprofessor wirkte, einer der bedeutendsten
kath. Dogmatiker der Nachkonzilszeit, eine Werk-
ausgabe wäre eine Bereicherung für die kath.
theologische Welt!

Im Link das Kardinal-Scheffczyk-Archiv, das von
H.H. Dr. Nebel verwaltet wird.

Wer sich näher für das Werk der kath.
Religionsphilosophin Prof. Dr. Gerl-Falkowitz
interessiert findet beim Be&Be Verlag von
Heiligenkreuz reichlich entsprechenden Lesestoff.

www.leo-cardinal-scheffczyk.org/scheffczyk/


3
 
 Zeitzeuge 30. November 2023 
 

Liebe anjali; im Link eine schöne Predigt von Papst Benedikt XVI.,

darin erläutert dieser auch kurz das petrinische
und marianische Prinzip in der kath. Kirche, das
Beispiel mit dem Kardinalsring finde ich ganz aus-
gezeichnet.

www.vatican.va/content/benedict-xvi/de/homilies/2006/documents/hf_ben-xvi_hom_20060325_anello-cardinalizio.html


3
 
 Jothekieker 30. November 2023 
 

Mt 13,19-20

Mir scheint, Franziskus hat sich in den Kopf gesetzt, die gesamte Saat auf dem Weg und auf dem felsigen Boden zu verteilen.


1
 
 SalvatoreMio 30. November 2023 
 

"Die Kirche ist Frau?" Was ist das für ein Unsinn!

Die Kirche ist nicht "Frau"! Wir sind Volk Gottes; der Leib Christi; die Braut Christi - ja! Christus, als Mann geboren, übergab den Missionsauftrag Männern, den Aposteln. - Wie erleben wir denn Kirche heute, hierzulande zumindest? Hinführung zum Glauben, zum Gebet im Elternhaus: vielleicht eher Mamma und Oma (?); Schulischer Religionsunterricht (zumindest jüngere Jahrgänge) eher Frauen; Kirchenchöre: mehrheitlich Frauen; Lektorendienst überwiegend Frauen; Pastoral- + Gemeindereferenten: überwiegend Frauen; Pfarrbüros überwiegend Frauen; Messdiener sehr stark weiblich; caritative Gruppen eher Frauen. Das alles ist Kirche - sehr "verweiblicht". Es ist dringend nötig, dass die Männerwelt sich mehr einbringt!


7
 
 Hana aus Prag 30. November 2023 
 

Gerl-Falkovitz keine Theologin sondern Philosophin

Ganz nebenbei. In diesem Gespräch, das beim Anlass ihrer Auszeichnung mit Ratzinger-Preis im Jahr 2021 geführt wurde, erklärt sie, warum sie in den 1960er Jahren das Philosophiestudium dem Thelogiestudium vorzog:

"The theology of the 1960s, when I was studying in Munich, was not attractive for me: too much historical criticism, also in methodology, too much existentialism (...), etc.

In philosophy I learned to see the structures and objective orders of thinking and of the world, the contradictions of atheism, the senselessness of denying the truth. Also, the deep meaning of the objective world, that is much more than a construction of human mind".

https://www.ncregister.com/interview/2021-ratzinger-prize-laureate-the-sexual-revolution-left-behind-a-deep-track-of-destructions


6
 
 anjali 30. November 2023 
 

Tiefe Theologie

Theologie die "nicht so tief ist", das ist doch eigentlich beleidigend. Jedenfalls war die Theologie von Papst Benedikt sehr tief- ich vermisse ihn sehr.


6
 
 apostolisch 30. November 2023 
 

Gerl-Falkowitz keine Tiefe?

Das, erlaube ich mir zu sagen, kann Papst Franziskus offenbar nicht richtig einschätzen. Andere Kragenweite.

Entmännlichen will der Papst die Kirche also, aha. Das einzig Konkrete das er sagt, ist, „dass ihr hier mehr Frauen haben sollt“. Das kann sich ja nur auf akademische Positionen beziehen - und immerhin nicht auf (Weihe-) Ämter.

Ich habe was besseres gefunden zum Thema Entmännlichung - hier mit einer Lesart im Einklang mit der jüdisch-christlichen Anthropologie!

https://hanniel.ch/2018/07/29/kolumne-10-anzeichen-fuer-entmaennlichung/


7
 
 Joachim Heimerl 30. November 2023 
 

Es tut mir leid, wenn der Papst Schmerzen hat; wer möchte das schon.

Das Kompliment an die auch von mir hochgeschätzteBarbara Gerl-Falkovitz ist zweideutig. Ich weiß nicht, ob sie selber eine Theologie, "die nicht so tief ist" positiv verstehen wird. Ich würde es nur mit Einschränkung. - Die Kirche "entmännlichen" - was für ein ungücklicher Begriff. Klingt fast nach Kastration. Ich verstehe, was der Papst damit meint, teile aber diese Ansicht aber nicht. Frauen sind nicht die besseren Menschen, es solche und solche wie bei den Männern auch. Jesus Christus ist wahrer Gott und wahrer Mensch - und als solcher ist er halt auch ein MANN! Schon insofern halte ich den Begriff "Entmännlichung" - von Christus her gedacht - für mehr als unglücklich!


13
 
 Stefan Fleischer 30. November 2023 

Wie wollen wir so glauwürdig bleiben?

"Eine der großen Sünden, die wir begangen haben, ist die "Vermännlichung" der Kirche.
Es fehlt nur noch, dass wir unsere "allergrösste Sünde", die "Verweiblichung" Christi, in die Welt hinaus posaunen! Das steckt doch hinter der Forderung nach dem Priestertum der Frau. Und gerade deshalb hat der Herr (nach meiner laienhaften Meinung) nur den Männern vorbehalten.
Wenn wir nicht bald wieder zur gesunden Lehre zurückkehren (vgl. 2.Tim 4,3 und ähnliche) geht unsere Glaubwürdigkeit noch ganz verloren.


7
 
 Smaragdos 30. November 2023 
 

Die Kirche entmännlichen (Franziskus) - Die Kirche entweltlichen (Benedikt)

Man(n) reibt sich die Augen: In welcher Zeit lebt dieser Papst? Jetzt will er auch noch die Kirche entmännlichen, um der Welt zu zeigen, dass er ein politisch korrekter Feminist ist. Wo der Feminismus für Abtreibung, Scheidung, Pille, Gendergaga usw. steht. Fehlt nur noch, dass er Vertreter der FEMEN einlädt zur nächsten Synode. PF kann die Kirche gar nicht genug verweltlichen... wie sehnt man sich doch nach Papst Benedikt zurück!

Unten ein Link über The crisis in masculinity. Möge PF sich dieses Video anschauen!

www.youtube.com/watch?v=eyZ9629kc20


11
 
 Jothekieker 30. November 2023 
 

Interpretationsfähig

Ich kann mir gut vorstellen, daß Franziskus unser Beten FÜR ihn als Beten GEGEN ihn interpretiert.


0
 
 Zeitzeuge 30. November 2023 
 

@heikostir: Das ist auch mir klar, bin lesekundig :-)

Den Text von Leo Scheffvzyk habe ich verlinkt um
zu verdeutlichen, was die beiden Prinzipien theol.
wirklich beinhalten:

Das petrinische Prinzip ist jure divino, also
göttlichen Rechts, das marianische ist ein wert-
volles spirituelles Konzept.

Kurzum: Es gibt Gottseidank viele marianisch
gesinnte, gläubige Männer, aber es kann niemals
"petrinische Frauen" im Sinne von Amtsträgerinnen
geben, denn Leitungsvollmacht in der hl. kath.
Kirche setzt Weihevollmacht voraus!


6
 
 Patroklos 30. November 2023 
 

Theologische Analphabeten

Immer kürzere Ansprachen, immer oberflächlicher, immer mehr Slogans und Schlagworte statt tiefergehender Gedanken, ein immer sich stärker abzeichnendes Freund- Feind- Denken, immer mehr "Mainstream"- Denken: Die "Ghostwriter" um den Papst "outen" sich immer mehr als das, was sie sind: "Theologische Analphabeten" (Kardinal Müller). Es wird höchste Zeit, daß dieser Pontifikat endet!


11
 
 Gandalf 30. November 2023 

@heikostir

Text ist vom Vatikan veröffentlicht, nicht von uns... Also Beschwerde beim Salzamt im Vatikan bitte


3
 
 heikostir 30. November 2023 
 

@Zeitzeuge

Wenn man genau liest, wird man feststellen, dass sich Papst Franziskus hinsichtlich des marianischen bzw. petrinischen Prinzips in der Kirche auf die Aussagen von Hans Urs von Balthasar und nicht auf die von Leo Scheffczyk bezieht.


1
 
 heikostir 30. November 2023 
 

Frau Gerl-Falkowitz war eine der tapferen vier Frauen, die sich gegen die Mehrheit des Synodalen Wegs in Deutschland gestemmt haben. Kürzlich haben sie einen sehr wichtigen Brief des Papstes bekommen. Dass sich Papst Franziskus nun so lobend über ihren Beitrag äußert freut mich sehr!

Der Text selbst wirkt sehr holprig. Liegt das vielleicht an der Übersetzung (ich kann mir nicht vorstellen, dass sich der Papst in deutsche Sprache an die Internationale Theologenkommission gewandt hat).


0
 
 CusanusG 30. November 2023 
 

Gerl-Falkovitzs Theologie ist nicht so tief?

Man kann sich das gar nicht ausdenken, was für Schnitzer inzwischen schon in Nebensätzen fallen. Frau Gerl-Falkovitz ist eine der tiefsinnigsten Ihrer Zunft in der Gegenwart. Schön wäre zudem, wenn der Papst sie nicht nur als positives Beispiel für eine überzeugende Frau in der Kirche anführen würde, sondern sie auch praktisch bestärken würde, z.B. durch entschiedenes Durchgreifen gegen synodale Bischöfe in D. Einen Bätzing könnte man längst auf Grund seiner mannigfaltigen Rechtsvertöße aus dem Amt entfernen.


13
 
 Zeitzeuge 30. November 2023 
 

Das marianische Prinzip hat nicht das Geringste mit "Emanzipation der Frau"

oder gar "Feminismus in der Kirche" zu tun, sondern
mit Liebe, Demut und Hingabebereitschaft der Gläubigen nach dem Vorbild der hl. Gottesmutter und Jungfrau Maria, mehr über die richtige Erklärung der
beiden Prinzipien im Link vom unvergessenen späteren Kardinal Leo Scheffczyk!

Kann mir jemand wenigstens fünf deutsche Universitätstheolog-innen nennen, die auf den Lehrstühlen
pflichtgemäß entsprechend ihrer kirchlichen Sendung die kath. verbindliche Glaubens- und Morallehre unverfälscht und unverkürzt lehren? Danke!

katholischebewegungen.de/Archiv/A/Scheffczyk-Das_petrinische_und_das_marianische_Prinzip_in_der_Kirche.pdf


9
 
 Chris2 30. November 2023 
 

Ich würde nicht "Gegner" schreiben.

Das ist eher die ideologische Schwarzweiß-Denkweise von Linken und Progressisten. "Kritiker" ist der korrekte Begriff. Denn wenn Franziskus seinen verhängnisvollen Kurs korrigieren sollte, würden wir hoffentlich alle hinter ihm stehen...


5
 
 Chris2 30. November 2023 
 

Die Kirche "entmännlichen"?

Ich hatte zuerst "entmannen" gelesen. Da hatte ich wohl an den desolat-dekadent-ideologischen Zustand von Kirche und Gesellschaft in Deutschland gedacht...


5
 
 golden 30. November 2023 
 

Beten wir, und zwar konkret um Rettung

vor Verwirrung und falscher Lehre.Und versuchen wir,von gläubigen Theologen,Klerikern und "Experten des Alltags" zu lernen, was wahrhaft christlich ist.Und bitte IMMER ignorieren,was gegen die Hl. Schrift und die katholische Lehre ist,dagegen war und immer sein wird !


7
 

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