Login




oder neu registrieren?


Suche

Suchen Sie im kath.net Archiv in über 70000 Artikeln:







Top-15

meist-diskutiert

  1. Wie die Piusbrüder - Linker belgischer Bischof plant weiterhin verbotene Weihen
  2. Gefeuert wegen AfD-Kandidatur: Deutsche Caritas-Erzieherin zieht vor Gericht
  3. Papst Leo singt mit 80.000 Jugendlichen das „Salve Regina“ auf Latein
  4. Sechs Messdiener mit Down-Syndrom ministrierten bei der historischen Papstmesse in Paris
  5. Asymmetrisch blinder Blick auf die deutsche Landschaft
  6. Es gibt drei Erzengel, die vor Gottes Thron für uns eintreten
  7. „Wenn wir den wahren missionarischen Geist, den richtigen Weg finden, gibt es in Deutschland noch…“
  8. Wort-Gottes-Feier in katholischer Kirche mit Liedern von Taylor Swift
  9. Ein Erzbischof auf Staatsbesuch
  10. „Das Ende von Maria 2.0“
  11. Einbürgerung als Wahlstrategie? Linke profitiert massiv von muslimischen Wählern in Berlin
  12. 'Amoris Laetitia' oder das Lehramt, das sich selbst abschafft
  13. US-Bischof Robert Barron: „Der Kommunismus erlebt in unserem Land gerade ein Comeback“
  14. Die Deutsche Bischofskonferenz will keine 'Demontage' des deutschen Staatsfunks
  15. Bekannte US-Influencerin und Mutter von neun Kindern konvertierte zum Katholizismus

US-Präsident Biden will das Töten kleiner, ungeborener Kinder gesetzlich festlegen

27. Jänner 2024 in Prolife, 5 Lesermeinungen
Druckansicht | Artikel versenden | Tippfehler melden


Die unter dem Urteil ‚Roe v. Wade’ geltende, freizügige Abtreibungsregelung soll per Gesetz in allen Bundesstaaten der USA gelten, wenn die Demokraten bei den Wahlen im November die Mehrheit im Kongress erhalten.


Washington D.C. (kath.net/LifeNews/jg)
US-Präsident Joe Biden hat bei einer Pro-Abtreibungsveranstaltung angekündigt, er werde das 2022 vom Obersten Gerichtshof aufgehobene Abtreibungsurteil „Roe v. Wade“ kodifizieren lassen, sollte die Demokratische Partei in beiden Häusern des Kongresses nach den Wahlen im November die Mehrheit haben. Vizepräsidentin Kamala Harris hat indessen erneut behauptet, dass Christen Abtreibung gutheißen können.

Die Entscheidung Roe v. Wade hat Spätabtreibungen zugelassen, wenn die Bundesstaaten diese nicht verbieten. Einschränkungen der Abtreibung waren unter „Roe v. Wade“ aber nur für die späte Phase der Schwangerschaft erlaubt, in welcher das Ungeborene außerhalb des Mutterleibes lebensfähig wäre. Eine Kodifizierung von Roe v. Wade könnte also bedeuten, dass Abtreibungen bis zur Geburt legal wären.


Biden versprach, sein Veto gegen ein Gesetz einzulegen, welches die Abtreibung einschränkt. Abtreibungseinschränkungen seien gegenüber den betroffenen Frauen „grausam“, behauptete der Präsident weiter. Frauen seien „gezwungen“, hunderte Meilen zu reisen um, wie er wörtlich sagte, „medizinische Grundversorgung“ – gemeint ist Abtreibung – zu erhalten. Biden behauptete auch, dass Frauen in Bundesstaaten mit Abtreibungsverboten oder -einschränkungen von Notaufnahmen abgewiesen würden, obwohl alle Lebensschutzgesetze der Bundesstaaten garantieren, dass schwangere Frauen jede notwendige medizinische Behandlung erhalten, auch bei Eileiterschwangerschaften oder Fehlgeburten.

In seiner Rede kündigte Biden an, ein Schlupfloch in einem Bundesgesetz nutzen zu wollen, um das Angebot an Abtreibungen zu erweitern. Ein Bundesgesetz verpflichtet Krankenhäuser und Ambulanzen zu „notfallmedizinischer Versorgung“. Der Präsident will das Gesetz nun so interpretieren, dass Abtreibungen unter „notfallmedizinische Versorgung“ fallen. So könnten Notaufnahmen im ganzen Land dazu gezwungen werden, Abtreibungen durchzuführen. Bundesgerichte haben solche Versuche allerdings bereits untersagt, beispielsweise in einem Urteil für den Bundesstaat Texas vom 2. Januar dieses Jahres.

Vizepräsidentin Kamala Harris hat in einer Rede erneut behauptet, dass niemand „seinen Glauben oder seine tiefsten Überzeugungen aufgeben“ müsse, um Abtreibung gutzuheißen. Sie hat diese Ansicht bereits mehrmals vertreten, ohne sie zu begründen. (Siehe Link)

Legale Abtreibung sei vielmehr ein Ausdruck des Mitgefühls, behauptete sie weiter. „Wir haben einen Präsidenten, der – und das ist von kritischer Bedeutung – das Mitgefühl und auch die Entschlossenheit und die Fähigkeit hat, unsere Vision für unser Land und für unsere Zukunft zu realisieren“, sagte sie wörtlich. Biden sei „ein mutiger Kämpfer für unsere grundlegendsten Freiheiten als Amerikaner einschließlich der Freiheit, Entscheidungen über unseren eigenen Körper zu treffen, ohne dass die Regierung uns sagt, was wir tun sollen“, fuhr sie fort.

 


Ihnen hat der Artikel gefallen? Bitte helfen Sie kath.net und spenden Sie jetzt via Überweisung oder Kreditkarte/Paypal!

 





Lesermeinungen

Um selbst Kommentare verfassen zu können müssen Sie sich bitte einloggen.

Für die Kommentiermöglichkeit von kath.net-Artikeln müssen Sie sich bei kathLogin registrieren. Die Kommentare werden von Moderatoren stichprobenartig überprüft und freigeschaltet. Ein Anrecht auf Freischaltung besteht nicht. Ein Kommentar ist auf 1000 Zeichen beschränkt. Die Kommentare geben nicht notwendigerweise die Meinung der Redaktion wieder.
kath.net verweist in dem Zusammenhang auch an das Schreiben von Papst Benedikt zum 45. Welttag der Sozialen Kommunikationsmittel und lädt die Kommentatoren dazu ein, sich daran zu orientieren: "Das Evangelium durch die neuen Medien mitzuteilen bedeutet nicht nur, ausgesprochen religiöse Inhalte auf die Plattformen der verschiedenen Medien zu setzen, sondern auch im eigenen digitalen Profil und Kommunikationsstil konsequent Zeugnis abzulegen hinsichtlich Entscheidungen, Präferenzen und Urteilen, die zutiefst mit dem Evangelium übereinstimmen, auch wenn nicht explizit davon gesprochen wird." (www.kath.net)
kath.net behält sich vor, Kommentare, welche strafrechtliche Normen verletzen, den guten Sitten widersprechen oder sonst dem Ansehen des Mediums zuwiderlaufen, zu entfernen. Die Benutzer können diesfalls keine Ansprüche stellen. Aus Zeitgründen kann über die Moderation von User-Kommentaren keine Korrespondenz geführt werden. Weiters behält sich kath.net vor, strafrechtlich relevante Tatbestände zur Anzeige zu bringen.


Mehr zu








Top-15

meist-gelesen

  1. Ostern 2027 in Rom - Große kath.net-Leserreise!
  2. Wo Begegnung zur Zivilisation der Liebe wurde. Die Armen als Fleisch Christi
  3. US-Bischof Robert Barron: „Der Kommunismus erlebt in unserem Land gerade ein Comeback“
  4. Junge Französin bekennt vor Papst: „Wie der heilige Paulus sagt: ‚Für uns ist Christus das Leben‘“
  5. Papst Leo an 80.000 Jugendliche im Stade de France: "Wer mit Gott lebt, ist frei"
  6. „Wenn wir Eucharistie feiern, dürfen wir mit allem zu ihm kommen, was in uns unvollendet ist“
  7. Neuer Schülerkreise Joseph Ratzinger / Papst Benedikt XVI. bestätigt bisherigen Vorstand im Amt
  8. Nordische Bischofskonferenz beendet Herbstvollversammlung in Paderborn
  9. Zwischen Stein und Geheimnis: ‚Ohne die Liturgie würde Notre-Dame ihre Seele verlieren‘
  10. Die Menschheitsfamilie zwischen Babel und Pfingsten
  11. Der Mensch ist mehr als eine Maschine - Die Würde des Menschen vor dem Angesicht Gottes
  12. Bischof Erik Varden: „Den Fremden willkommen heißen“
  13. Leo an Bischöfe: „Liebe Brüder, wir müssen immer wieder in die Schule des Kreuzes zurückkehren“
  14. Chefredakteur Philippe Marie: „Ich werfe dem Erzbistum Paris vor, die Pressefreiheit zu verletzen“
  15. „Er befiehlt seinen Engeln, dich zu behüten auf all deinen Wegen“ (Psalm 91)

© 2026 kath.net | Impressum | Datenschutz