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Psychologieprofessorin Maria Ryś: „Es gibt keine sichere Abtreibung“

8. Februar 2024 in Prolife, 2 Lesermeinungen
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Polnische Lehrstuhlinhaberin: „In meiner Arbeit als Psychologin habe ich noch nie ein größeres Leid erlebt als das von Frauen, die irgendwann in ihrem Leben eine Abtreibung hatten, sei es vor 10, 20, 30 oder 50 Jahren.“


Warschau (kath.net/pl) „Abtreibung ist niemals sicher. Zu ihren Auswirkungen zählen posttraumatische Störungen bei Frauen sowie Folgen für die gesamte Familie und Gesellschaft“. Das vertritt Prof. Dr. habil. Maria Ryś, Lehrstuhlinhaberin für den Themenbereich „Psychologie der Ehe und Familie“ an der Kardinal-Stefan-Wyszyński-Universität Warschau. Ryś hilft ihrer psychologischen Arbeit seit vielen Jahren Frauen nach einer Abtreibung. Sie erläutert gemäß Darstellung von „Opoka“, dass es sich bei den Folgen um eine „schwerwiegende und schwierige Störung“ handle.

„Die Aussage, dass Abtreibung sicher sei, verdient höchste Ablehnung auch dann, auch wenn moralische und religiöse Fragen außer Acht gelassen werden. Daher können wir nicht über eine sichere Abtreibung sprechen. In meiner Arbeit als Psychologin habe ich noch nie ein größeres Leid erlebt als das von Frauen, die irgendwann in ihrem Leben eine Abtreibung hatten, sei es vor 10, 20, 30 oder 50 Jahren.“


Aus ihrer psychologischen Erfahrung berichtet sie: „Frauen, die mich um Hilfe bitten, hoffen, dass ich einen psychologischen Radiergummi habe, das diese Erfahrung aus ihrem Leben löscht. Aber diese Erfahrung lässt sich nicht auslöschen. Die Therapie dieser Frauen führt über Vergebung, sie ist sehr schwierig. Es ist eine Lüge, von sicherer Abtreibung zu sprechen, insbesondere wenn es um die erste Abtreibung geht.“

Die Psychologin fordert zuverlässige Forschung zu den Fragen, wie viele Frauen unter Abtreibungen leiden und wie viele danach keine Kinder bekommen können, ebenso auch nach der Einnahme der ‚Pille danach‘. Das Thema sei „äußerst ernst“ und es brauche viele Analysen, die nicht ideologisch geleitet sind, sondern die wissenschaftlich und ehrlich arbeiten und „aus denen wir lernen können, was die Wahrheit ist“.

Ryś äußerte sich im Rahmen einer Veranstaltung im Gebäude des Sekretariats der Polnischen Bischofskonferenz in Warschau. Die Veranstaltung war organisiert worden von der Polnischen katholischen Presseagentur (KAI) gemeinsam mit der Polnischen Föderation der Prolife-Bewegungen und stand unter dem Thema: „Schutz der reproduktiven Gesundheit von Frauen“. Darüber berichtete die von einer Stiftung der Polnischen Bischofskonferenz (KEP) finanzierte und geleitete Website „Opoka“.

Link zum Originalbeitrag: Prof. Ryś o ustawie aborcyjnej: nie ma bezpiecznej aborcji, tak jak nie ma bezpiecznej wojny


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