Login




oder neu registrieren?


Suche

Suchen Sie im kath.net Archiv in über 70000 Artikeln:







Top-15

meist-diskutiert

  1. Rechtsanwalt Steinhöfel: Maduro war ohne legales Amt, hatte keine völkerrechtliche Immunität mehr
  2. Kard. Woelki: „Bin überzeugt, dass ‚Evangelisierung‘ das zentrale Thema von Leos Pontifikats wird“
  3. THESE: "Die Theologie der letzten Jahrzehnte hat versagt!"
  4. Nach Berliner Stromausfall: „Herr Erzbischof Koch, wir warten auf Ihre Stellungnahme“
  5. Katholik kritisiert „Schleimjesus“-Fernsehgottesdient mit direktem Brief an verantwortlichen Pfarrer
  6. Unter den kroatischen Katholiken wächst Grundsatzkritik
  7. Santo Subito: Historiker Hesemann plädiert für schnelle Seligsprechung Benedikts XVI.
  8. „Nicht nur Israels Kampf… es ist der Kampf unserer gemeinsamen jüdisch-christlichen Zivilisation“
  9. Direkt nach dem Jahreswechsel brannte die Amsterdamer Vondelkirche lichterloh
  10. Der Stern stört Jerusalem. Epiphanie und die Ruhe der Gewöhnten
  11. 2025 wurden 46 römisch-katholische Kirchen und Kapellen in Deutschland profaniert
  12. „In seinem Pontifikat war Benedikt XVI. einer der größten Theologen auf der Cathedra Petri“
  13. „Die Ursache der Kirchenkrise und ihre Überwindung“
  14. Eine Nonne, die Vampirbücher schreibt
  15. Bischöfliche Spökenkiekerei zum Jahreswechsel

'Kein wahrer Christ könnte jemals das tun, was Putin jetzt mit Alexejs Leiche macht'

26. Februar 2024 in Chronik, 3 Lesermeinungen
Druckansicht | Artikel versenden | Tippfehler melden


Mutter vom russischen Regime-Gegner Alexej Nawalny bekam nach 8 Tagen Verzögerung den Leichnam ihres Sohnes ausgehändigt - Witwe Julia Nawalnaja betont, dass ihr Mann ein gläubiger Christ war. Selbst im Gefängnis hab er die Fastenzeit eingehalten.


Wien (kath.net)
Der Leichnam des russische Regime-Gegner Alexej Nawalny wurde nach 8 Tagen Verzögerung durch das russische Regime endlich seiner Mutter übergeben. Zuvor berichtete Ljudmila Nawalnaja auch, dass Putins Behörden sie zu einer geheimen Beerdigung zwingen wollten man ihr drohte, dem Leichnam noch etwas anzutun. Nawalny war am Freitag vergangener Woche in einem sibirischen Gefangenenlager gestorben und ist nach Einschätzung von vielen Beobachtern offensichtlich von Putins Schergen umgebracht worden. "Geben Sie uns den Leichnam meines Mannes zurück. Wir wollen eine Trauerfeier abhalten und ihn auf menschliche Weise in der Erde begraben, wie es im orthodoxen Christentum üblich ist", appellierte Julia Nawalnaja, seine Witwe, zuvor an Putin. Julia Nawalnaja machte Putin schwerste Vorwurfe. Er foltere Nawalny im Tode so, wie er dies zu Lebzeiten getan habe. "Kein wahrer Christ könnte jemals das tun, was Putin jetzt mit Alexejs Leiche macht." Nawalnys Witwe warf Putin vor, Alexejs Mutter weiter zu quälen und brechen zu wollen.


Die Witwe betonte, dass ihr Mann ein gläubiger Christ gewesen sei, der in die Kirche gegangen sei. Selbst im Gefängnis habe er die Fastenzeit eingehalten, sein politisches Engagement sei von christlichen Werten inspiriert gewesen. Julia Nawalnaja warf Putin vor, dass sich dieser zwar gerne mit einer Kerze in der Hand als Christ verkaufen möchte, dieser aber von Hass und Rachegelüsten getrieben sei. "Nein, es ist nicht einmal Hass, es ist Satanismus, Heidentum. Und kein wahrer Christ könnte jemals tun, was Putin jetzt mit dem toten Alexej tut." Im Glauben  gehe es laut Nawalnaja aber um Güte, um Barmherzigkeit und um Erlösung.

Die Witwe verurteilte auch den Angriffskrieg von Russland gegen die Ukraine, für dieser ebenfalls die Kirche instrumentalisiere. Putin führe den Feldzug laut Nawalnaja unter Berufung auf traditionelle Werte gegen den Westen. "Aber Sie töten einfach nur, bombardieren schlafende Zivilisten nachts mit Raketen, die in der Kirche gesegnet wurden."

Inzwischen droht Russland erneut Polen mit einem Angriff. Pünktlich zum zweiten Jahrestag des russischen Angriffs auf die Ukraine wütet Putin-Propagandist Wladimir Solowjow im russischen Fernsehen und droht ganz offen Polen. Man werde das Land nicht mehr mit Europa "verhandeln". "Wollen die Polen als nächstes dran sein? Sie sind keine Ukrainer. Wir werden sie nicht wie Brüder behandeln. Wir werden alle diese Städte im Nu zerstören, ohne Bodentruppen einsetzen zu müssen“, droht Solowjow.


Ihnen hat der Artikel gefallen? Bitte helfen Sie kath.net und spenden Sie jetzt via Überweisung oder Kreditkarte/Paypal!

 





Lesermeinungen

Um selbst Kommentare verfassen zu können müssen Sie sich bitte einloggen.

Für die Kommentiermöglichkeit von kath.net-Artikeln müssen Sie sich bei kathLogin registrieren. Die Kommentare werden von Moderatoren stichprobenartig überprüft und freigeschaltet. Ein Anrecht auf Freischaltung besteht nicht. Ein Kommentar ist auf 1000 Zeichen beschränkt. Die Kommentare geben nicht notwendigerweise die Meinung der Redaktion wieder.
kath.net verweist in dem Zusammenhang auch an das Schreiben von Papst Benedikt zum 45. Welttag der Sozialen Kommunikationsmittel und lädt die Kommentatoren dazu ein, sich daran zu orientieren: "Das Evangelium durch die neuen Medien mitzuteilen bedeutet nicht nur, ausgesprochen religiöse Inhalte auf die Plattformen der verschiedenen Medien zu setzen, sondern auch im eigenen digitalen Profil und Kommunikationsstil konsequent Zeugnis abzulegen hinsichtlich Entscheidungen, Präferenzen und Urteilen, die zutiefst mit dem Evangelium übereinstimmen, auch wenn nicht explizit davon gesprochen wird." (www.kath.net)
kath.net behält sich vor, Kommentare, welche strafrechtliche Normen verletzen, den guten Sitten widersprechen oder sonst dem Ansehen des Mediums zuwiderlaufen, zu entfernen. Die Benutzer können diesfalls keine Ansprüche stellen. Aus Zeitgründen kann über die Moderation von User-Kommentaren keine Korrespondenz geführt werden. Weiters behält sich kath.net vor, strafrechtlich relevante Tatbestände zur Anzeige zu bringen.


Mehr zu







Top-15

meist-gelesen

  1. Weihnachtsspende für kath.net - Wir brauchen JETZT Ihre HILFE!
  2. ISLAND-REISE - SOMMER 2026 - Eine Reise, die Sie nie vergessen werden!
  3. „Die Ursache der Kirchenkrise und ihre Überwindung“
  4. Kard. Woelki: „Bin überzeugt, dass ‚Evangelisierung‘ das zentrale Thema von Leos Pontifikats wird“
  5. „In seinem Pontifikat war Benedikt XVI. einer der größten Theologen auf der Cathedra Petri“
  6. Unter den kroatischen Katholiken wächst Grundsatzkritik
  7. Überlebende der Brandkatastrophe in Crans-Montana: „Möchte Gott danken, dass er mich gerettet hat“
  8. Eine Nonne, die Vampirbücher schreibt
  9. Ein Frühstück für den Verleugner
  10. Santo Subito: Historiker Hesemann plädiert für schnelle Seligsprechung Benedikts XVI.
  11. „Wenn wir mit Papst Benedikt XVI. diesen tiefen Ernst unserer Taufe realisieren…“
  12. THESE: "Die Theologie der letzten Jahrzehnte hat versagt!"
  13. Warum zwei Kardinäle aus Afrika erst jetzt 80 Jahre alt werden
  14. „Ich fragte mich: Welche Drogen hat er jetzt genommen?“
  15. Rechtsanwalt Steinhöfel: Maduro war ohne legales Amt, hatte keine völkerrechtliche Immunität mehr

© 2026 kath.net | Impressum | Datenschutz