Login




oder neu registrieren?


Suche

Suchen Sie im kath.net Archiv in über 70000 Artikeln:







Top-15

meist-diskutiert

  1. Brasilianischer Erzbischof droht Teilnehmern an der Alten Messe Exkommunikation an
  2. Österreich: Liturgische Kommission wirbt für Kommunion in beiderlei Gestalt
  3. Ab Juli müssen Besucher Eintritt für den Kölner Dom bezahlen
  4. Katholische Kirche in Island hilft Menschen mit homosexuellen Neigungen enthaltsam zu leben
  5. Ein Gott, der nichts mehr verlangt
  6. Der Apostolische Stuhl und die FSSPX: Wenn Extreme sich berühren
  7. Niedersachsen plant Religionsunterricht ohne Gott!
  8. Warum kein einfach gläubiger Katholik „Laienpredigten“ in der heiligen Messe braucht
  9. Beschließen ohne zu entscheiden?
  10. „Nimm deine kleinen Kinder zur Messe mit!“
  11. Exorzismus-Experte: Aktuelle Weltlage nicht nur Werk des Bösen
  12. "Herr Kardinal Parolin, wieviele zehntausende Tote brauchen Sie noch im Iran, bis Sie aufwachen?"
  13. Die Nazi-Projektion
  14. Frankreich: Neues Gesetz bestraft Versuch, von Suizidhilfe abzuhalten
  15. Abtreibungs-Aktivisten greifen Profemina-Beratungszentrum an

Der ‚Kampf gegen rechts’ der deutschen Regierung könnte die Demokratie schwächen

18. März 2024 in Deutschland, 7 Lesermeinungen
Druckansicht | Artikel versenden | Tippfehler melden


Die New York Times befasst sich in einem kritischen Artikel mit möglichen Konsequenzen 13-Punkte-Planes der deutschen Bundesinnenministerin Nancy Faeser gegen rechts.


New York City (kath.net/jg)
Die linksliberale amerikanische Tageszeitung New York Times warnt davor, dass der „Kampf gegen rechts“ der deutschen Bundesregierung die Demokratie schwächen könnte. Dies berichtet die Zeitung BILD.

„Die Bemühungen, den Aufstieg der AfD einzudämmen, werden nun auf nationaler Ebene intensiviert, doch diese Bemühungen können unbeabsichtigt dazu führen, dass die demokratischen Funktionen in Deutschland geschwächt werden“, schreibt die New York Times.

Die Zeitung rückt den 13-Punkte-Plan gegen den Rechtsextremismus von Bundesinnenministerin Nancy Faeser in den Mittelpunkt ihrer Kritik. Sie wolle damit „unsere offene Gesellschaft gegen ihre Feinde“ verteidigen und „alle Instrumente des Rechtsstaates nutzen, um unsere Demokratie zu schützen“, sagte die Politikerin bei der Präsentation des Planes im Februar.


Dies könne unbeabsichtigte Konsequenzen nach sich ziehen, schreibt die New York Times. Es würden nicht nur Täter ins Visier der Behörden geraten, sondern es reiche bereits, in Verdacht zu geraten. Faesers Plan würde es unter anderem ermöglichen, die Finanzen von Personen zu untersuchen, bei denen nach Einschätzung der Behörde ein Gefährdungspotential bestehe, nicht nur von Personen, gegen die wegen Anstiftung oder Gewalt ermittelt wird.

Die ebenfalls im 13-Punkte-Plan vorgesehene Entlassung von Beamten aufgrund vermuteter Verbindungen zu Extremisten hätte Folgen, die mit der Rechtsstaatlichkeit kaum zu vereinbaren sind. Es käme zu einer Beweislastumkehr. Nicht der Staat müsste die „Schuld“ des betroffenen Beamten beweisen, sondern dieser müsste zeigen, dass die Verbindung nicht besteht.

Die Regierungskoalition hat außerdem vor, das Verfahren für die Ernennung von Richtern für das Bundesverfassungsgericht zu ändern. Derzeit ist dies durch ein Bundesgesetz geregelt, welches für die Ernennung eine einfache parlamentarische Mehrheit vorsieht. Die Bundesregierung will verhindern, dass eine Partei, die über eine absolute Mehrheit im Bundestag verfügt und den Bundeskanzler stellt, das Bundesverfassungsgericht praktisch entmachtet und für ihre Ziele arbeiten lässt. Deshalb soll das Verfahren zur Ernennung der Richter in der Verfassung verankert werden. Für die Ernennung der Richter soll eine Zwei-Drittel-Mehrheit in Bundestag und Bundesrat erforderlich sein.

Das hätte allerdings zur Folge, dass die AfD jede Ernennung von Richtern blockieren kann, falls sie mehr als ein Drittel der Abgeordneten in einer Kammer des Parlaments stellt, warnt die New York Times.

 


Ihnen hat der Artikel gefallen? Bitte helfen Sie kath.net und spenden Sie jetzt via Überweisung oder Kreditkarte/Paypal!

 





Lesermeinungen

Um selbst Kommentare verfassen zu können müssen Sie sich bitte einloggen.

Für die Kommentiermöglichkeit von kath.net-Artikeln müssen Sie sich bei kathLogin registrieren. Die Kommentare werden von Moderatoren stichprobenartig überprüft und freigeschaltet. Ein Anrecht auf Freischaltung besteht nicht. Ein Kommentar ist auf 1000 Zeichen beschränkt. Die Kommentare geben nicht notwendigerweise die Meinung der Redaktion wieder.
kath.net verweist in dem Zusammenhang auch an das Schreiben von Papst Benedikt zum 45. Welttag der Sozialen Kommunikationsmittel und lädt die Kommentatoren dazu ein, sich daran zu orientieren: "Das Evangelium durch die neuen Medien mitzuteilen bedeutet nicht nur, ausgesprochen religiöse Inhalte auf die Plattformen der verschiedenen Medien zu setzen, sondern auch im eigenen digitalen Profil und Kommunikationsstil konsequent Zeugnis abzulegen hinsichtlich Entscheidungen, Präferenzen und Urteilen, die zutiefst mit dem Evangelium übereinstimmen, auch wenn nicht explizit davon gesprochen wird." (www.kath.net)
kath.net behält sich vor, Kommentare, welche strafrechtliche Normen verletzen, den guten Sitten widersprechen oder sonst dem Ansehen des Mediums zuwiderlaufen, zu entfernen. Die Benutzer können diesfalls keine Ansprüche stellen. Aus Zeitgründen kann über die Moderation von User-Kommentaren keine Korrespondenz geführt werden. Weiters behält sich kath.net vor, strafrechtlich relevante Tatbestände zur Anzeige zu bringen.


Mehr zu








Top-15

meist-gelesen

  1. kath.net ISLAND REISE im JULI 2026 - ANMELDUNG nur mehr bis 25. MÄRZ möglich!
  2. Oktober 2026 - Wunderbares SIZILIEN mit Kaplan Johannes Maria Schwarz!
  3. Vier von sieben: Die unglaubliche Berufungs-Geschichte der Familie Morrison
  4. Der Apostolische Stuhl und die FSSPX: Wenn Extreme sich berühren
  5. Brasilianischer Erzbischof droht Teilnehmern an der Alten Messe Exkommunikation an
  6. Österreich: Liturgische Kommission wirbt für Kommunion in beiderlei Gestalt
  7. Ein Gott, der nichts mehr verlangt
  8. "Herr Kardinal Parolin, wieviele zehntausende Tote brauchen Sie noch im Iran, bis Sie aufwachen?"
  9. Eine große BITTE an Ihre Großzügigkeit! - FASTENSPENDE für kath.net!
  10. Ab Juli müssen Besucher Eintritt für den Kölner Dom bezahlen
  11. Bischof Overbeck ist mit Weidel und Chrupalla in Sachen Iran einer Meinung
  12. Die Nazi-Projektion
  13. Abtreibungs-Aktivisten greifen Profemina-Beratungszentrum an
  14. Warum kein einfach gläubiger Katholik „Laienpredigten“ in der heiligen Messe braucht
  15. „Nimm deine kleinen Kinder zur Messe mit!“

© 2026 kath.net | Impressum | Datenschutz