Login




oder neu registrieren?


Suche

Suchen Sie im kath.net Archiv in über 70000 Artikeln:







Top-15

meist-diskutiert

  1. Wie die Piusbrüder - Linker belgischer Bischof plant weiterhin verbotene Weihen
  2. Gefeuert wegen AfD-Kandidatur: Deutsche Caritas-Erzieherin zieht vor Gericht
  3. Papst Leo singt mit 80.000 Jugendlichen das „Salve Regina“ auf Latein
  4. Asymmetrisch blinder Blick auf die deutsche Landschaft
  5. Sechs Messdiener mit Down-Syndrom ministrierten bei der historischen Papstmesse in Paris
  6. Es gibt drei Erzengel, die vor Gottes Thron für uns eintreten
  7. Wort-Gottes-Feier in katholischer Kirche mit Liedern von Taylor Swift
  8. „Wenn wir den wahren missionarischen Geist, den richtigen Weg finden, gibt es in Deutschland noch…“
  9. „Das Ende von Maria 2.0“
  10. Ein Erzbischof auf Staatsbesuch
  11. US-Bischof Robert Barron: „Der Kommunismus erlebt in unserem Land gerade ein Comeback“
  12. Einbürgerung als Wahlstrategie? Linke profitiert massiv von muslimischen Wählern in Berlin
  13. Bekannte US-Influencerin und Mutter von neun Kindern konvertierte zum Katholizismus
  14. Die Deutsche Bischofskonferenz will keine 'Demontage' des deutschen Staatsfunks
  15. Politisch aber auch innerkirchlich „gibt es derzeit wieder viel Konfliktpotenzial“

Muslimisches Gebet im Kölner Dom? „Ein dem dreifaltigen Gott geweihter Raum“

20. März 2024 in Deutschland, 4 Lesermeinungen
Druckansicht | Artikel versenden | Tippfehler melden


Kölner Dompropst Guido Assman: „Es würde daher Muslimen heute auch schwerfallen, in einem solchen Raum zu beten. Ich glaube, da gibt es auch im katholischen Eigentum viele andere Räume, wo wir gute Begegnungen machen könnten.“


Köln (kath.net) „Eine katholische Kirche ist ein dem dreifaltigen Gott geweihter Raum und nicht nur eine Versammlungsfläche.“ Darauf mach der Kölner Dompropst Guido Assman im Interview mit Tobias Fricke für das Kölner „Domradio“ aufmerksam. Schon als Gebäude und als geweihter Raum sei eine Kirche „ein Bekenntnis für den dreifaltigen Gott.“ Doch hätte ein Mensch „muslimischer Überzeugung“, hätte damit „ein Problem, dass es einen Gott gibt, der mit Jesus Christus einen Sohn hat, der uns Menschen im Heiligen Geist bekräftigt und bestärkt. Auch damit, dass er selbstverständlich in einer christlichen Kirche wie auch dem Kölner Dom Kreuze sieht, in dem Jesus Christus als Sohn Gottes verehrt wird.“ Deshalb würde es heutzutage Muslimen „schwerfallen, in einem solchen Raum zu beten“. Der Dompropst wies darauf hin, dass es „auch im katholischen Eigentum viele andere Räume, wo wir gute Begegnungen machen könnten“.


Einer heutigen Anfrage nach einem muslimischen Gebet würde er auch aus christlicher Sicht nicht zustimmen. Denn es sei zwar „eine Gemeinsamkeit, dass wir einen Gott verehren und nicht mehrere Götter“. Doch verehren Christen „den dreifaltigen Gott“. „Muslime lehnen aber aus ihrem Selbstverständnis ab, dass sich Gott uns in Jesus Christus, seinem Sohn, geoffenbart hat“. Es sei unpassend, den Kölner Dom einer „Religionsgemeinschaft zur Verfügung zu stellen, die den Kern unseres Glaubens“ nicht mittrage, ja ablehne.

Im Kölner Dom sei „jeder“ herzlich willkommen – Assmann schließt da offenbar auch die Muslime mit ein - Und „wer ein persönliches Gebet sprechen wolle, dem wird das nicht verweigert.“ Aber „wir laden ein, den dreifaltigen Gott zu verehren, der uns in Jesus Christus begegnet ist, Mensch geworden ist und damit ein persönlicher Gott ist, den wir wirklich ansprechen können“.

Assmann äußerte sich im Interview dazu, dass es vor 59 Jahren im Kölner Dom ein muslimisches Gebet mit vermutlich ca. 2.000 Teilnehmern gegeben habe, dazu floss auch eine Frage danach ein, was er von der Kölner Ramadan-Beleuchtung halte. Er betonte die Wichtigkeit von interreligiösen Gesprächen und stellte abschließend fest: „Wie können wir uns für ein gutes Zusammenleben aller Menschen einsetzen und auch dafür einsetzen, dass Religionsfreiheit in unserem Land geschützt wird? Es ist auch wichtig zu überlegen, wie wir mit dazu beitragen können, dass Religionsfreiheit auch in anderen Ländern gelebt werden kann.“

Link zum Interview im Kölner Domradio in voller Länge: Kölner Dompropst sieht Ramadangebet-Idee im Dom kritisch – "Ich würde dem nicht zustimmen"


Ihnen hat der Artikel gefallen? Bitte helfen Sie kath.net und spenden Sie jetzt via Überweisung oder Kreditkarte/Paypal!

 





Lesermeinungen

Um selbst Kommentare verfassen zu können müssen Sie sich bitte einloggen.

Für die Kommentiermöglichkeit von kath.net-Artikeln müssen Sie sich bei kathLogin registrieren. Die Kommentare werden von Moderatoren stichprobenartig überprüft und freigeschaltet. Ein Anrecht auf Freischaltung besteht nicht. Ein Kommentar ist auf 1000 Zeichen beschränkt. Die Kommentare geben nicht notwendigerweise die Meinung der Redaktion wieder.
kath.net verweist in dem Zusammenhang auch an das Schreiben von Papst Benedikt zum 45. Welttag der Sozialen Kommunikationsmittel und lädt die Kommentatoren dazu ein, sich daran zu orientieren: "Das Evangelium durch die neuen Medien mitzuteilen bedeutet nicht nur, ausgesprochen religiöse Inhalte auf die Plattformen der verschiedenen Medien zu setzen, sondern auch im eigenen digitalen Profil und Kommunikationsstil konsequent Zeugnis abzulegen hinsichtlich Entscheidungen, Präferenzen und Urteilen, die zutiefst mit dem Evangelium übereinstimmen, auch wenn nicht explizit davon gesprochen wird." (www.kath.net)
kath.net behält sich vor, Kommentare, welche strafrechtliche Normen verletzen, den guten Sitten widersprechen oder sonst dem Ansehen des Mediums zuwiderlaufen, zu entfernen. Die Benutzer können diesfalls keine Ansprüche stellen. Aus Zeitgründen kann über die Moderation von User-Kommentaren keine Korrespondenz geführt werden. Weiters behält sich kath.net vor, strafrechtlich relevante Tatbestände zur Anzeige zu bringen.


Mehr zu








Top-15

meist-gelesen

  1. Ostern 2027 in Rom - Große kath.net-Leserreise!
  2. Papst Leo an 80.000 Jugendliche im Stade de France: "Wer mit Gott lebt, ist frei"
  3. „Wenn wir Eucharistie feiern, dürfen wir mit allem zu ihm kommen, was in uns unvollendet ist“
  4. Neuer Schülerkreise Joseph Ratzinger / Papst Benedikt XVI. bestätigt bisherigen Vorstand im Amt
  5. Nordische Bischofskonferenz beendet Herbstvollversammlung in Paderborn
  6. Zwischen Stein und Geheimnis: ‚Ohne die Liturgie würde Notre-Dame ihre Seele verlieren‘
  7. Die Menschheitsfamilie zwischen Babel und Pfingsten
  8. Der Mensch ist mehr als eine Maschine - Die Würde des Menschen vor dem Angesicht Gottes
  9. Bischof Erik Varden: „Den Fremden willkommen heißen“
  10. Leo an Bischöfe: „Liebe Brüder, wir müssen immer wieder in die Schule des Kreuzes zurückkehren“
  11. Chefredakteur Philippe Marie: „Ich werfe dem Erzbistum Paris vor, die Pressefreiheit zu verletzen“
  12. Dem Leben verpflichtet: Johanna Gräfin von Westphalen
  13. Kurienkardinal Parolin nennt „Lebensschutz“ eines der Schwerpunktthemen von Leos Frankreichreise
  14. USA: Medienbischof Fulton Sheen ist nun seliggesprochen!
  15. 'Amoris Laetitia' oder das Lehramt, das sich selbst abschafft

© 2026 kath.net | Impressum | Datenschutz