Login




oder neu registrieren?


Suche

Suchen Sie im kath.net Archiv in über 70000 Artikeln:







Top-15

meist-diskutiert

  1. Was interessiert mich das Geschwätz von Rom...
  2. Papst warnt vor eigenmächtigen Änderungen bei der Messe
  3. Wenn sich Gratismut in Angst verwandelt
  4. Katholiken fordern Exkommunikation der „katholischen“ US-Gouverneurin Maura Healey
  5. „Trägt der synodale Prozess dazu bei, die Seelen Christus und dem ewigen Heil näherzubringen?“
  6. Bußgeldverfahren gegen Schüler nach Weigerung an LGBT-Workshop teilzunehmen
  7. 500 Euro für ein Sakrament oder was ist das wirkliche Problem?
  8. Warum der Teufel das Braune Skapulier so sehr hasst!
  9. Der integre Leib der Gottesmutter und ihr unbeflecktes Herz
  10. "Ich würde Kinderbetreuung nicht als Arbeit sehen, sage ich Ihnen ganz ehrlich"
  11. Katholische Beerdigung für italienischen Gitarristen wurde abgesagt, weil er Freimaurer war
  12. ‚Waldbrände in der Kurie‘
  13. Das Kirchenjahr als Weg durch die Heilsgeschichte. Dem Gottesdienst soll nichts vorgezogen werden!
  14. Influencerin bezeichnet Trans-Politiker als Mann: zu zwei Jahren Hausarrest verurteilt
  15. Schwuler Aktivist übt scharfe Kritik an Jens Spahn: „Es gibt kein Grundrecht auf ein Kind!“

Islamexpertin Susanne Schröter kritisiert die Frankfurter Ramadan-Beleuchtung

26. März 2024 in Deutschland, 1 Lesermeinung
Druckansicht | Artikel versenden | Tippfehler melden


Sowohl die Grünen „als auch die SPD treiben zurzeit die Mär einer zutiefst islamfeindlichen deutschen Bevölkerung voran, die es umzuerziehen oder mit Repressionsmaßnahmen in Schach zu halten gelte“.


Frankfurt a.M. (kath.net)„Es wirkt wie eine Realsatire, dass bereits am ersten Tag des muslimischen Fastenmonats, an dem man sich mit Lobpreisungen der angeblich gemeinschaftsstiftenden Wirkung der städtischen Aktion zu überbieten suchte, Aktivisten unter der Festbeleuchtung mit antisemitischen Spruchtafeln über die erleuchtete Fußgängerzone marschierten.“ Das schreibt Islamexpertin Prof. Susanne Schröter in einem Gastbeitrag im „Focus“ in ihrem Kommentar zur Ramadan-Beleuchtung in Frankfurt a.M. Sie fragt, warum Frankfurt als multikulturelle Stadt von allen festefeiernden Gemeinschaften einzig den muslimischen Gemeinschaften ein solches „staatliches Sponsoring“ zukommen lasse: Dass der Islam „unübersehbar eine Sonderrolle“ einnehme, könne ja nicht etwa an einem „besonders guten Miteinander“ liegen, „denn wiederholt sind Muslime in Form islamistischer Akteure und Vereinigungen eher als Problem für das gedeihliche Zusammenleben aufgefallen… Ungelöst ist das Problem des gewaltbereiten Islamismus, vor dem man die Bevölkerung durch Betonpoller in Fußgängerzonen zu schützen versucht. Auch in Frankfurt.“


Immerhin liege in Deutschland „vieles im Argen. Moscheen und Kulturzentren stehen häufig unter dem Einfluss ausländischer Diktatoren, die diese Einrichtungen politisch instrumentalisieren, und in Gebetsräumen wird gegen unsere Gesellschaft agitiert. Zugeständnisse wurden in der Vergangenheit genutzt, um weitere Forderungen zu stellen – beispielsweise nach einem getrenntgeschlechtlichen Sport- und Schwimmunterricht oder nach einem Verzicht auf Prüfungen während des Ramadans.“

Doch gebe sich die Gesellschaft „anpassungswillig. In vielen Schulen und Kitas wird kein Schweinefleisch mehr angeboten, Martinsumzüge werden umbenannt und anstelle von Weihnachtswünschen empfiehlt man ‚seasonal greetings“.“

Doch noch schwerwiegender sind Schröders Erwähung der „Probleme mit islamistischen Umtrieben in Schulen, mit muslimischem Antisemitismus oder mit extremistischen Gruppen wie der im Rhein-Gebiet ansässigen salafistischen Organisation ‚Realität Islam‘“. Doch wer Realitätsausblendungen in Zweifel ziehe, „wird sich womöglich den Vorwurf zuziehen, islamophob oder rassistisch zu sein“.

Sowohl die Grünen „als auch die SPD treiben zurzeit die Mär einer zutiefst islamfeindlichen deutschen Bevölkerung voran, die es umzuerziehen oder mit Repressionsmaßnahmen in Schach zu halten gelte. Mit zweifelhaften Studien versucht man die angeblich rassistische oder tendenziell rechtsradikale Einstellung der gern als ‚biodeutsch‘ bezeichneten Bürger zu belegen.“ Schröter äußert sich auch – wenig amüsiert – über den vom Bundesinnenministerium (BMI) veröffentlichten Bericht einer „Unabhängigen Expertenkommission Muslimfeindlichkeit“. Der 1,5 Millionen teure Bericht musste inzwischen zurückgezogen werden.

Susanne Schröter ist Professorin an der Frankfurter Goethe-Universität und u.a. im wissenschaftlichen Beitrat der „Bundeszentrale für politische Bildung“, Mitglied, der „Hessischen Integrationskonferenz“. Ihr jüngstes Buch erschien unter dem Titel „Der neue Kulturkampf: Wie eine woke Linke Wissenschaft, Kultur und Gesellschaft bedroht“ im Herder Verlag.

Die ZDF-Korrespondentin macht auf ihrem privaten Auftritt auf "X" auf den Beitrag von Susanne Schröter aufmerksam und kommentiert: "Die Islam Wissenschaftlerin Susanne Schröter sieht die Ramadan Beleuchtung in Frankfurt kritisch - vielleicht ein paar Argumente, mit denen wir uns in Berlin auseinandersetzen sollten?“


Ihnen hat der Artikel gefallen? Bitte helfen Sie kath.net und spenden Sie jetzt via Überweisung oder Kreditkarte/Paypal!

 





Lesermeinungen

 kleingläubiger 26. März 2024 
 

Angeblich war für eine Weihnachtsbeleuchtung kein Geld vorhanden, aber dafür schon?


1
 

Um selbst Kommentare verfassen zu können müssen Sie sich bitte einloggen.

Für die Kommentiermöglichkeit von kath.net-Artikeln müssen Sie sich bei kathLogin registrieren. Die Kommentare werden von Moderatoren stichprobenartig überprüft und freigeschaltet. Ein Anrecht auf Freischaltung besteht nicht. Ein Kommentar ist auf 1000 Zeichen beschränkt. Die Kommentare geben nicht notwendigerweise die Meinung der Redaktion wieder.
kath.net verweist in dem Zusammenhang auch an das Schreiben von Papst Benedikt zum 45. Welttag der Sozialen Kommunikationsmittel und lädt die Kommentatoren dazu ein, sich daran zu orientieren: "Das Evangelium durch die neuen Medien mitzuteilen bedeutet nicht nur, ausgesprochen religiöse Inhalte auf die Plattformen der verschiedenen Medien zu setzen, sondern auch im eigenen digitalen Profil und Kommunikationsstil konsequent Zeugnis abzulegen hinsichtlich Entscheidungen, Präferenzen und Urteilen, die zutiefst mit dem Evangelium übereinstimmen, auch wenn nicht explizit davon gesprochen wird." (www.kath.net)
kath.net behält sich vor, Kommentare, welche strafrechtliche Normen verletzen, den guten Sitten widersprechen oder sonst dem Ansehen des Mediums zuwiderlaufen, zu entfernen. Die Benutzer können diesfalls keine Ansprüche stellen. Aus Zeitgründen kann über die Moderation von User-Kommentaren keine Korrespondenz geführt werden. Weiters behält sich kath.net vor, strafrechtlich relevante Tatbestände zur Anzeige zu bringen.


Mehr zu







Top-15

meist-gelesen

  1. Sommerspende für kath.net - Bitte helfen SIE uns jetzt JETZT!
  2. Wenn sich Gratismut in Angst verwandelt
  3. Bußgeldverfahren gegen Schüler nach Weigerung an LGBT-Workshop teilzunehmen
  4. "Mit Leib und Seele bei Gott – unsere Berufung zur Vollendung"
  5. Katholische Beerdigung für italienischen Gitarristen wurde abgesagt, weil er Freimaurer war
  6. Bischof Hansen/Oslo kündigt Diözesansynode an – Keine Abstimmung über die kirchliche Lehre
  7. "... der Sieg, der die Welt besiegt hat, ist unser Glaube” (1 Joh 5,4)"
  8. "Ich würde Kinderbetreuung nicht als Arbeit sehen, sage ich Ihnen ganz ehrlich"
  9. Influencerin bezeichnet Trans-Politiker als Mann: zu zwei Jahren Hausarrest verurteilt
  10. "Satanisches Lachen" - US-Demokraten aus Massachusetts feiern Ermorden von Kindern bis zur Geburt!
  11. Präfekt des Dikasteriums für die Gesetzestexte: Kirchenrecht soll dem Heil der Seelen dienen
  12. Ein Fall für den Staatsfunk: Wie Georg Restle Verschwörungsmythen als „Haltung“ verkauft
  13. Bistum Limburg: Franziskaner verlassen nach mehr als 150 Jahren Kloster Marienthal
  14. Expertin fordert nach Aufsichtsversäumnissen in den Provinzen nun nationalen Sterbehilfe-Watchdog
  15. Frankreich: Massenansturm auf Kartenreservierungen für die Papst Leo-Reise!

© 2026 kath.net | Impressum | Datenschutz