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Islamexpertin Susanne Schröter kritisiert die Frankfurter Ramadan-Beleuchtung

26. März 2024 in Deutschland, 1 Lesermeinung
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Sowohl die Grünen „als auch die SPD treiben zurzeit die Mär einer zutiefst islamfeindlichen deutschen Bevölkerung voran, die es umzuerziehen oder mit Repressionsmaßnahmen in Schach zu halten gelte“.


Frankfurt a.M. (kath.net)„Es wirkt wie eine Realsatire, dass bereits am ersten Tag des muslimischen Fastenmonats, an dem man sich mit Lobpreisungen der angeblich gemeinschaftsstiftenden Wirkung der städtischen Aktion zu überbieten suchte, Aktivisten unter der Festbeleuchtung mit antisemitischen Spruchtafeln über die erleuchtete Fußgängerzone marschierten.“ Das schreibt Islamexpertin Prof. Susanne Schröter in einem Gastbeitrag im „Focus“ in ihrem Kommentar zur Ramadan-Beleuchtung in Frankfurt a.M. Sie fragt, warum Frankfurt als multikulturelle Stadt von allen festefeiernden Gemeinschaften einzig den muslimischen Gemeinschaften ein solches „staatliches Sponsoring“ zukommen lasse: Dass der Islam „unübersehbar eine Sonderrolle“ einnehme, könne ja nicht etwa an einem „besonders guten Miteinander“ liegen, „denn wiederholt sind Muslime in Form islamistischer Akteure und Vereinigungen eher als Problem für das gedeihliche Zusammenleben aufgefallen… Ungelöst ist das Problem des gewaltbereiten Islamismus, vor dem man die Bevölkerung durch Betonpoller in Fußgängerzonen zu schützen versucht. Auch in Frankfurt.“


Immerhin liege in Deutschland „vieles im Argen. Moscheen und Kulturzentren stehen häufig unter dem Einfluss ausländischer Diktatoren, die diese Einrichtungen politisch instrumentalisieren, und in Gebetsräumen wird gegen unsere Gesellschaft agitiert. Zugeständnisse wurden in der Vergangenheit genutzt, um weitere Forderungen zu stellen – beispielsweise nach einem getrenntgeschlechtlichen Sport- und Schwimmunterricht oder nach einem Verzicht auf Prüfungen während des Ramadans.“

Doch gebe sich die Gesellschaft „anpassungswillig. In vielen Schulen und Kitas wird kein Schweinefleisch mehr angeboten, Martinsumzüge werden umbenannt und anstelle von Weihnachtswünschen empfiehlt man ‚seasonal greetings“.“

Doch noch schwerwiegender sind Schröders Erwähung der „Probleme mit islamistischen Umtrieben in Schulen, mit muslimischem Antisemitismus oder mit extremistischen Gruppen wie der im Rhein-Gebiet ansässigen salafistischen Organisation ‚Realität Islam‘“. Doch wer Realitätsausblendungen in Zweifel ziehe, „wird sich womöglich den Vorwurf zuziehen, islamophob oder rassistisch zu sein“.

Sowohl die Grünen „als auch die SPD treiben zurzeit die Mär einer zutiefst islamfeindlichen deutschen Bevölkerung voran, die es umzuerziehen oder mit Repressionsmaßnahmen in Schach zu halten gelte. Mit zweifelhaften Studien versucht man die angeblich rassistische oder tendenziell rechtsradikale Einstellung der gern als ‚biodeutsch‘ bezeichneten Bürger zu belegen.“ Schröter äußert sich auch – wenig amüsiert – über den vom Bundesinnenministerium (BMI) veröffentlichten Bericht einer „Unabhängigen Expertenkommission Muslimfeindlichkeit“. Der 1,5 Millionen teure Bericht musste inzwischen zurückgezogen werden.

Susanne Schröter ist Professorin an der Frankfurter Goethe-Universität und u.a. im wissenschaftlichen Beitrat der „Bundeszentrale für politische Bildung“, Mitglied, der „Hessischen Integrationskonferenz“. Ihr jüngstes Buch erschien unter dem Titel „Der neue Kulturkampf: Wie eine woke Linke Wissenschaft, Kultur und Gesellschaft bedroht“ im Herder Verlag.

Die ZDF-Korrespondentin macht auf ihrem privaten Auftritt auf "X" auf den Beitrag von Susanne Schröter aufmerksam und kommentiert: "Die Islam Wissenschaftlerin Susanne Schröter sieht die Ramadan Beleuchtung in Frankfurt kritisch - vielleicht ein paar Argumente, mit denen wir uns in Berlin auseinandersetzen sollten?“


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