Login




oder neu registrieren?


Suche

Suchen Sie im kath.net Archiv in über 70000 Artikeln:







Top-15

meist-diskutiert

  1. Papst Leo XIV. geht auf Distanz zu Kardinal Marx und seinen geplanten Homo-Segnungen
  2. Marx erlaubt Segnung homosexueller Paare
  3. Marx ärgert sich über die "Reaktionären" und "Stimmungsmache"
  4. US-Moderator Sean Hannity hat die katholische Kirche verlassen.
  5. Diplomatischer Coup: US-Präsident Trump verhindert Hinrichtung von acht Frauen im Iran
  6. „Gott und sein Gesetz sind wichtiger als menschliche Vereinbarungen und Macht“
  7. Leo XIV. über Papst Franziskus: Ein großes Geschenk für die Welt
  8. Gericht verhandelt über Diskriminierung einer Lebensschutzgruppe an der Uni Heidelberg
  9. ‚Augustiner für den Frieden‘ – Der spätere Leo XIV. bei einer Friedensdemonstration in Rom 1983
  10. „Wenn man der Wahrheit einen Namen geben möchte, ist das sicher Gott“
  11. Finanzströme des Islam-Terrors: Hisbollah-Netzwerke bis nach Österreich aktiv
  12. Pater Karl Wallner warnt vor Naivität: 'Politischer Islam hat bei uns keinen Platz'
  13. Trotz Konflikt mit dem Papst - Trump genießt jetzt Rekordzustimmung bei US-Katholiken
  14. Erst Gerichtssaal, dann Preisverleihung: Weronika Krawczyk erhält Opoka-Preis „Auf Fels gebaut“
  15. Israel: Haftstrafe für zwei Soldaten nach schwerem Vandalismus an Kruzifix

Englischer Erzbischof Wilson: Wenden Sie sich wegen assistierter Sterbehilfe an Ihren Abgeordneten

27. März 2024 in Prolife, 5 Lesermeinungen
Druckansicht | Artikel versenden | Tippfehler melden


Erzbischof ruft die Gläubigen in Hirtenbrief dazu auf, aktive Lebensschützer zu werden, sich bei Parlamentariern gegen Sterbehilfe auszusprechen und Lebensrechts-Kampagnen wie bsp. von ‚Right to Life‘ zu unterstützen. Von Petra Lorleberg


London (kath.net/pl) „In diesem Hirtenbrief geht es in erster Linie um die aggressive Förderung der Assistierten Sterbehilfe und der Euthanasie, aber wir dürfen nicht vergessen, dass es derzeit Versuche gibt, das Strafjustizgesetz der Regierung zu manipulieren, so dass extreme Änderungen eine Abtreibung sogar bis zur Geburt möglich machen würden. Wohltätigkeitsorganisationen wie ‚Right to Life‘ veranstalten Kampagnen, die es Ihnen erleichtern, Ihren Parlamentsabgeordneten wissen lassen, wie wichtig es ist, das Lebensrecht eines jeden Menschen von der Empfängnis bis zum natürlichen Tod zu verteidigen. Wenn Sie dazu in der Lage sind, wenden Sie sich bitte an Ihren Abgeordneten, um Ihren Widerstand gegen Sterbehilfe zum Ausdruck zu bringen sowie Ihren Wunsch, dass sich die Regierung sich bei der Palliativversorgung im gesamten Vereinigten Königreich zu Verbesserungen verpflichtet – und ebenso Ihre Opposition zur Abtreibung.“ Derart deutlich formuliert der Erzbischof von Southwark (London), John Wilson, in seinem Hirtenbrief an die Katholiken seines Bistums. Der Hirtenbrief wurde zur Verteilung auf den 23.3.2024 veröffentlicht. Deutschsprachige (von Kirchengeldern finanzierte) offiziell-katholische Medien haben bisher kaum darüber berichtet. Der Erzbischof schildert eigens, dass das Vereinigte Königreich „derzeit eine bedeutende Kampagne von Befürwortern der Sterbehilfe“ erlebe. Die mediale Berichterstattung habe den „Druck auf die Parlamentsmitglieder, die Gesetzgebung zu ändern“, erhöht.


Der Erzbischof erläutert: „Die katholische Kirche glaubt und lehrt, dass jedes Leben wertvoll ist, unabhängig vom eigenen körperlichen oder geistigen Zustand oder Fähigkeit. Wir sind dazu berufen, uns um die Leidenden zu kümmern, nicht darum ihren Tod herbeiführen. Wir können jede Form von Sterbehilfe und assistiertem Suizid nicht gutheißen.“

Erzbischof Wilson warnt weiterhin davor, dass die Option, das eigene Leben zu beenden, auf die schiefe Ebene gerate und sich „von der Option zur Pflicht entwickelt“. Außerdem warnt er vor den Auswirkungen auf das Ethos des medizinischen Personals. Jene, denen man vertraue, werden dann auch diejenigen, die dem eigenen Leben ein Ende setzen können. Eine Kultur des Lebens würde damit zu einer Kultur des Todes verformt werden. Auch zeigten die Erfahrungen – nicht zuletzt im Zusammenhang mit der Legalisierung der Abtreibung – dass egal welche Sicherungen anfangs zugesichert würden, diese dann niedergetrampelt werden. Auch warnt der Erzbischof, dass eine Legalisierung der Sterbehilfe große Bedenken wegen möglicher Nötigung der Kranken wecke.

Die Antwort auf den steigenden Anteil Pflegebedürftiger ist nicht die Sterbehilfe, sondern eine verbesserte Palliativversorgung, einschließlich ihrer besseren Finanzierung, so der britische Bischof.

Außerdem verwies der Erzbischof darauf, dass die Sterbehilfe inzwischen für immer weitere Krankheitsbilder nutzbar werde, beispielsweise bei Magersucht, Diabetes, Leistenbrüchenm, Arthritis.

Abschließend schreibt er wörtlich: „Als getaufte Jünger des Herrn Jesus müssen wir alles in unserer Macht Stehende tun, um die Schwächsten in unserer Gesellschaft zu unterstützen, besonders jene, die keine Stimme haben, um für sich selbst zu sprechen. Möge Gott Sie immer segnen, Sie leiten und stärken Sie in Ihren Bemühungen, jedes menschliche Leben von der Empfängnis bis zum natürlichen Tod zu erhalten, zu respektieren und zu beschützen“.

Link zur Website des Erzbistums Southwark: Archbishop John: “Every human life is to be cherished.”

Foto (c) Erzdiözese Southwark/Screenshot


Ihnen hat der Artikel gefallen? Bitte helfen Sie kath.net und spenden Sie jetzt via Überweisung oder Kreditkarte/Paypal!

 





Lesermeinungen

Um selbst Kommentare verfassen zu können müssen Sie sich bitte einloggen.

Für die Kommentiermöglichkeit von kath.net-Artikeln müssen Sie sich bei kathLogin registrieren. Die Kommentare werden von Moderatoren stichprobenartig überprüft und freigeschaltet. Ein Anrecht auf Freischaltung besteht nicht. Ein Kommentar ist auf 1000 Zeichen beschränkt. Die Kommentare geben nicht notwendigerweise die Meinung der Redaktion wieder.
kath.net verweist in dem Zusammenhang auch an das Schreiben von Papst Benedikt zum 45. Welttag der Sozialen Kommunikationsmittel und lädt die Kommentatoren dazu ein, sich daran zu orientieren: "Das Evangelium durch die neuen Medien mitzuteilen bedeutet nicht nur, ausgesprochen religiöse Inhalte auf die Plattformen der verschiedenen Medien zu setzen, sondern auch im eigenen digitalen Profil und Kommunikationsstil konsequent Zeugnis abzulegen hinsichtlich Entscheidungen, Präferenzen und Urteilen, die zutiefst mit dem Evangelium übereinstimmen, auch wenn nicht explizit davon gesprochen wird." (www.kath.net)
kath.net behält sich vor, Kommentare, welche strafrechtliche Normen verletzen, den guten Sitten widersprechen oder sonst dem Ansehen des Mediums zuwiderlaufen, zu entfernen. Die Benutzer können diesfalls keine Ansprüche stellen. Aus Zeitgründen kann über die Moderation von User-Kommentaren keine Korrespondenz geführt werden. Weiters behält sich kath.net vor, strafrechtlich relevante Tatbestände zur Anzeige zu bringen.


Mehr zu








Top-15

meist-gelesen

  1. Große SIZILIEN-Rundreise mit Kaplan Johannes Maria Schwarz!
  2. Papst Leo XIV. geht auf Distanz zu Kardinal Marx und seinen geplanten Homo-Segnungen
  3. Christus, das Licht der Jugend und der Familien
  4. Marx erlaubt Segnung homosexueller Paare
  5. „Wenn man der Wahrheit einen Namen geben möchte, ist das sicher Gott“
  6. Keine Bistums-Erlaubnis für Afrika-Madonna in der Gebetsstätte Marienfried
  7. Diplomatischer Coup: US-Präsident Trump verhindert Hinrichtung von acht Frauen im Iran
  8. "Einfach viel unverschämter vom persönlichen Glauben erzählen"
  9. Kardinal Marx und das öffentlich gewordene Geheimdekret
  10. US-Moderator Sean Hannity hat die katholische Kirche verlassen.
  11. Marx ärgert sich über die "Reaktionären" und "Stimmungsmache"
  12. Der Fall „Correctiv“: Ein journalistischer Sündenfall und seine Folgen
  13. Pater Karl Wallner warnt vor Naivität: 'Politischer Islam hat bei uns keinen Platz'
  14. Gericht verhandelt über Diskriminierung einer Lebensschutzgruppe an der Uni Heidelberg
  15. Finanzströme des Islam-Terrors: Hisbollah-Netzwerke bis nach Österreich aktiv

© 2026 kath.net | Impressum | Datenschutz