Login




oder neu registrieren?


Suche

Suchen Sie im kath.net Archiv in über 70000 Artikeln:







Top-15

meist-diskutiert

  1. Belgischer Bischof Johan Bonny kündigt Weihe verheirateter Männer zu Priestern an
  2. Papst Leo gratuliert der neuen Erzbischöfin von Canterbury
  3. „Genau das, was wir heute in Deutschland beim Synodalen Weg erleben, dieselben Themen, Ansichten“
  4. Spanien am moralischen Abgrund
  5. Besser keine Laienpredigt
  6. Euthanasie-Skandal in Spanien: Wurde Noelia Castillo Ramos der Widerruf verweigert?
  7. Christliche Werte unerwünscht - Einschränkung der Meinungsfreiheit in Finnland!
  8. Kardinal Woelki: Kirche ohne Priester wäre "nicht mehr katholisch"
  9. Bischof Dr. Heiner Wilmer SCJ wird neuer Bischof von Münster
  10. Die ÖVP - eine "Wählertäuschung"
  11. Norwegen: Bischof Hansen bittet, dass jeder Gläubige des Bistums Oslo zur Beichte geht
  12. Wien: Einziger Christ in der Klasse wird "Schwein" genannt
  13. IOC klärt: Künftig nehmen keine Transfrauen mehr an Frauenwettbewerben bei Olympischen Spielen teil!
  14. Kardinal Eijk zelebriert erstes Hochamt im Vetus Ordo: „Eindrückliches, unvergessliches Erlebnis“
  15. Ehemaliger Bischof verteidigt Papst Leo XIV. gegen Vorwürfe im Zusammenhang mit Pachamama

Papst wieder mit dem Titel "Patriarch des Westens"

10. April 2024 in Chronik, 11 Lesermeinungen
Druckansicht | Artikel versenden | Tippfehler melden


Benedikt XVI. hatte historischen Titel 2005 streichen lassen - Wiedereinführung vielleicht eine Geste in Richtung Ostkirchen


Vatikanstadt (kath.net/KAP) Ohne Ankündigung hat Papst Franziskus etwas rückgängig gemacht, was sein Vorgänger Benedikt XVI. (2005-2013) in seinem Pontifikat geändert hatte. Neuerdings führt der Papst wieder, wie zuletzt 2005, den historischen Titel "Patriarch des Westens" ("Patriarca dell'Occidente"; auch: "Patriarch des Abendlandes"). Diesen Titel hatte Benedikt XVI. im ersten Jahr seines Pontifikats aus der Liste der Papst-Titel streichen lassen und damit Irritationen bei den Kirchen des Ostens ausgelöst.


Mit dem Titel "Patriarch des Westens" stellt sich der Papst im ökumenischen Dialog auf eine Ebene mit dem Patriarchen von Konstantinopel und weiteren Patriarchen östlicher Kirchen, die den Papst nicht als ihr Oberhaupt anerkennen. Der derzeitige Patriarch von Konstantinopel, Bartholomaios I., den Papst Franziskus bereits bei mehreren Gelegenheiten als "Bruder" ansprach, wurde offenbar als einer der ersten von dem Schritt informiert.

Sichtbar vollzogen wurde die Veränderung im sogenannten Päpstlichen Jahrbuch, dem von dem Vatikanverlag LEV herausgegebenen amtlichen "Annuario Pontificio". Die neue Auflage für das laufende Jahr 2024 kam in dieser Woche im Vatikan in den Handel.

Seit 2020 listet das Verzeichnis die meisten Papsttitel gesondert als "historische Titel" auf. Dazu gehören die Bezeichnungen "Stellvertreter Jesu Christi, Nachfolger des Fürsten der Apostel, Pontifex maximus der universalen Kirche, Primas von Italien, Erzbischof und Metropolit der Provinz Rom, Souverän des Staates der Vatikanstadt, Diener der Diener Gottes". Auf der Seite davor steht der Papst mit seinem ursprünglichen Titel: "Franziskus, Bischof von Rom".

Copyright 2024 Katholische Presseagentur KATHPRESS, Wien, Österreich
(www.kathpress.at) Alle Rechte vorbehalten

Foto (c) Annuario Pontificio 2024


Ihnen hat der Artikel gefallen? Bitte helfen Sie kath.net und spenden Sie jetzt via Überweisung oder Kreditkarte/Paypal!

 





Lesermeinungen

Um selbst Kommentare verfassen zu können müssen Sie sich bitte einloggen.

Für die Kommentiermöglichkeit von kath.net-Artikeln müssen Sie sich bei kathLogin registrieren. Die Kommentare werden von Moderatoren stichprobenartig überprüft und freigeschaltet. Ein Anrecht auf Freischaltung besteht nicht. Ein Kommentar ist auf 1000 Zeichen beschränkt. Die Kommentare geben nicht notwendigerweise die Meinung der Redaktion wieder.
kath.net verweist in dem Zusammenhang auch an das Schreiben von Papst Benedikt zum 45. Welttag der Sozialen Kommunikationsmittel und lädt die Kommentatoren dazu ein, sich daran zu orientieren: "Das Evangelium durch die neuen Medien mitzuteilen bedeutet nicht nur, ausgesprochen religiöse Inhalte auf die Plattformen der verschiedenen Medien zu setzen, sondern auch im eigenen digitalen Profil und Kommunikationsstil konsequent Zeugnis abzulegen hinsichtlich Entscheidungen, Präferenzen und Urteilen, die zutiefst mit dem Evangelium übereinstimmen, auch wenn nicht explizit davon gesprochen wird." (www.kath.net)
kath.net behält sich vor, Kommentare, welche strafrechtliche Normen verletzen, den guten Sitten widersprechen oder sonst dem Ansehen des Mediums zuwiderlaufen, zu entfernen. Die Benutzer können diesfalls keine Ansprüche stellen. Aus Zeitgründen kann über die Moderation von User-Kommentaren keine Korrespondenz geführt werden. Weiters behält sich kath.net vor, strafrechtlich relevante Tatbestände zur Anzeige zu bringen.


Mehr zu







Top-15

meist-gelesen

  1. Euthanasie-Skandal in Spanien: Wurde Noelia Castillo Ramos der Widerruf verweigert?
  2. Große SIZILIEN-Rundreise mit Kaplan Johannes Maria Schwarz!
  3. Spanien am moralischen Abgrund
  4. Eine große BITTE an Ihre Großzügigkeit! - FASTENSPENDE für kath.net!
  5. Belgischer Bischof Johan Bonny kündigt Weihe verheirateter Männer zu Priestern an
  6. Bischof Dr. Heiner Wilmer SCJ wird neuer Bischof von Münster
  7. Papst Leo gratuliert der neuen Erzbischöfin von Canterbury
  8. „Genau das, was wir heute in Deutschland beim Synodalen Weg erleben, dieselben Themen, Ansichten“
  9. Norwegen: Bischof Hansen bittet, dass jeder Gläubige des Bistums Oslo zur Beichte geht
  10. Kardinal Eijk zelebriert erstes Hochamt im Vetus Ordo: „Eindrückliches, unvergessliches Erlebnis“
  11. Besser keine Laienpredigt
  12. Kanada: 84-Jährige wegen Rückenschmerzen in Notaufnahme, bekommt als Erstes Sterbehilfe angeboten!
  13. Christliche Werte unerwünscht - Einschränkung der Meinungsfreiheit in Finnland!
  14. Wien: Einziger Christ in der Klasse wird "Schwein" genannt
  15. Die ÖVP - eine "Wählertäuschung"

© 2026 kath.net | Impressum | Datenschutz