Login




oder neu registrieren?


Suche

Suchen Sie im kath.net Archiv in über 70000 Artikeln:







Top-15

meist-diskutiert

  1. Papst warnt erneut die Piusbrüder! Geste wäre "ein schismatischer Akt"
  2. Piusbruderschaft erklärt dem Papst den Glauben
  3. 'Der Bischof des Niedergangs ist Herr Feige'
  4. ‚Ist das Synodenbüro des Vatikan die PR-Abteilung von P. James Martin SJ geworden?‘
  5. Homosexuellenapostolat Courage International kritisiert Synodenbericht
  6. Vom Benehmen mit Majestäten
  7. Vatikanisches Synodenbüro distanziert sich vom umstrittenen Gruppe 9-Abschlussbericht
  8. „Kann der Westen ohne das Christentum überleben?“
  9. Bischöfe und ZdK wollen die AfD ausgrenzen, der Papst empfängt einen AfD-Bundestagsabgeordneten
  10. Ein Jahr Papst Leo XIV.
  11. Niederländischer Weihbischof Mutsaerts bei Unfall schwer verletzt
  12. „So wie Volker Beck geht es mir auch mit ganz vielen Predigten und kirchlichen Verlautbarungen“
  13. Ach FRIEDRICH - Eklat beim Katholikentag und Kanzler Merz mittendrin
  14. Wuppertaler stellv. Stadtdechant: „Lebendige Bindung an die Weltkirche“ statt „deutsche Sonderwege“
  15. Klimakatastrophe völlig 'unplausibel': IPCC-Autoren korrigieren Szenarien

Der Gute Hirt: er opfert sich für uns und schenkt seinen Geist

21. April 2024 in Aktuelles, 6 Lesermeinungen
Druckansicht | Artikel versenden | Tippfehler melden


Franziskus: Er hat wirklich sein Leben für mich gegeben, er ist für mich gestorben und auferstanden, weil er mich liebt und in mir eine Schönheit sieht, die ich oft übersehe. Von Armin Schwibach


Rom (kath.net/as) Regina Caeli, das traditionelle Mariengebet in der Osterzeit bis Pfingsten mit Papst Franziskus am vierten Sonntag der Osterzeit, das Evangelium vom  Guten Hirten (Joh 10,11-18): „Ich bin der gute Hirt. Der gute Hirt gibt sein Leben hin für die Schafe. Der bezahlte Knecht aber, der nicht Hirt ist und dem die Schafe nicht gehören, sieht den Wolf kommen, lässt die Schafe im Stich und flieht; und der Wolf reißt sie und zerstreut sie. Er flieht, weil er nur ein bezahlter Knecht ist und ihm an den Schafen nichts liegt“.

„Der gute Hirt gibt sein Leben für die Schafe“ (V. 11): dieser Aspekt werde so sehr betont, dass er dreimal wiederholt werde (vgl. V. 11.15.17). Aber: „in welchem Sinne gibt der Hirte sein Leben für die Schafe?“.


Hirte zu sein sei vor allem zur Zeit Jesu nicht nur ein Beruf gewesen, sondern ein Leben: „Es ging nicht darum, eine zeitlich begrenzte Beschäftigung zu haben, sondern den ganzen Tag und sogar die Nächte mit den Schafen zu teilen, in Symbiose mit ihnen zu leben“. Jesus erkläre in der Tat, dass er kein „bezahlter Knecht“ sei, der sich nicht um die Schafe kümmere (vgl. V. 13), sondern derjenige, der sie kenne (vgl. V. 14). Jesus also kenne uns, er rufe uns beim Namen, und wenn wir uns verirrten, suche er uns, bis er uns finde. Mehr noch: „Jesus ist nicht nur ein guter Hirt, der das Leben der Herde teilt. Er ist der Gute Hirte, der sein Leben für uns geopfert hat und uns, auferstanden, seinen Geist geschenkt hat“.

Das sei es, was der Herr uns mit dem Bild des Guten Hirten sagen wolle: nicht nur, dass er der Führer, das Haupt der Herde sei, sondern vor allem, dass er jeden von uns als die Liebe seines Lebens ansehe. Für Christus „bin ich wichtig, unersetzlich, ich bin den unendlichen Preis seines Lebens wert“. Dabei handle es sich dabei nicht nur um Worte: „Er hat wirklich sein Leben für mich gegeben, er ist für mich gestorben und auferstanden, weil er mich liebt und in mir eine Schönheit sieht, die ich oft übersehe“.

Viele Menschen hielten sich heute für unzulänglich oder sogar für falsch. Oft dächten wir, dass unser Wert von den Zielen abhänge, die wir erreichten, von unserem Erfolg in den Augen der Welt, von den Urteilen der anderen. Jesus dagegen sage uns, dass wir für ihn so viel wert seien, und zwar immer. Um uns selbst zu finden, müssten wir uns als erstes in seine Gegenwart begeben und uns von den liebenden Armen unseres guten Hirten aufnehmen und hochheben lassen.

„Fragen wir uns also“, so der Papst abschließend: „Kann ich jeden Tag einen Moment finden, um die Gewissheit anzunehmen, die meinem Leben Wert verleiht? Einen Moment des Gebets, der Anbetung, des Lobpreises, um in der Gegenwart Christi zu sein und mich von ihm liebkosen zu lassen?“. Wenn man das tue, so werde man das Geheimnis des Lebens wiederentdecken: „Du wirst dich daran erinnern, dass der Gute Hirt sein Leben für dich gegeben hat und dass du für ihn wichtig, ja unersetzlich bist“.

 


Ihnen hat der Artikel gefallen? Bitte helfen Sie kath.net und spenden Sie jetzt via Überweisung oder Kreditkarte/Paypal!

 





Lesermeinungen

Um selbst Kommentare verfassen zu können müssen Sie sich bitte einloggen.

Für die Kommentiermöglichkeit von kath.net-Artikeln müssen Sie sich bei kathLogin registrieren. Die Kommentare werden von Moderatoren stichprobenartig überprüft und freigeschaltet. Ein Anrecht auf Freischaltung besteht nicht. Ein Kommentar ist auf 1000 Zeichen beschränkt. Die Kommentare geben nicht notwendigerweise die Meinung der Redaktion wieder.
kath.net verweist in dem Zusammenhang auch an das Schreiben von Papst Benedikt zum 45. Welttag der Sozialen Kommunikationsmittel und lädt die Kommentatoren dazu ein, sich daran zu orientieren: "Das Evangelium durch die neuen Medien mitzuteilen bedeutet nicht nur, ausgesprochen religiöse Inhalte auf die Plattformen der verschiedenen Medien zu setzen, sondern auch im eigenen digitalen Profil und Kommunikationsstil konsequent Zeugnis abzulegen hinsichtlich Entscheidungen, Präferenzen und Urteilen, die zutiefst mit dem Evangelium übereinstimmen, auch wenn nicht explizit davon gesprochen wird." (www.kath.net)
kath.net behält sich vor, Kommentare, welche strafrechtliche Normen verletzen, den guten Sitten widersprechen oder sonst dem Ansehen des Mediums zuwiderlaufen, zu entfernen. Die Benutzer können diesfalls keine Ansprüche stellen. Aus Zeitgründen kann über die Moderation von User-Kommentaren keine Korrespondenz geführt werden. Weiters behält sich kath.net vor, strafrechtlich relevante Tatbestände zur Anzeige zu bringen.


Mehr zu







Top-15

meist-gelesen

  1. EINMALIGE CHANCE - SIZILIEN-Rundreise mit Kaplan Johannes Maria Schwarz!
  2. Papst warnt erneut die Piusbrüder! Geste wäre "ein schismatischer Akt"
  3. 'Der Bischof des Niedergangs ist Herr Feige'
  4. „Kann der Westen ohne das Christentum überleben?“
  5. Piusbruderschaft erklärt dem Papst den Glauben
  6. Die Erzdiözese Wien hat ein Problem: Toni Faber, seine 'Freundin' und seine 100m2 Penthouse-Wohnung
  7. Niederländischer Weihbischof Mutsaerts bei Unfall schwer verletzt
  8. Klimakatastrophe völlig 'unplausibel': IPCC-Autoren korrigieren Szenarien
  9. Ach FRIEDRICH - Eklat beim Katholikentag und Kanzler Merz mittendrin
  10. Vatikanisches Synodenbüro distanziert sich vom umstrittenen Gruppe 9-Abschlussbericht
  11. ‚Ist das Synodenbüro des Vatikan die PR-Abteilung von P. James Martin SJ geworden?‘
  12. Vom Benehmen mit Majestäten
  13. Bischöfe und ZdK wollen die AfD ausgrenzen, der Papst empfängt einen AfD-Bundestagsabgeordneten
  14. Wuppertaler stellv. Stadtdechant: „Lebendige Bindung an die Weltkirche“ statt „deutsche Sonderwege“
  15. Homosexuellenapostolat Courage International kritisiert Synodenbericht

© 2026 kath.net | Impressum | Datenschutz