Login




oder neu registrieren?


Suche

Suchen Sie im kath.net Archiv in über 70000 Artikeln:







Top-15

meist-diskutiert

  1. Nach Berliner Stromausfall: „Herr Erzbischof Koch, wir warten auf Ihre Stellungnahme“
  2. Rechtsanwalt Steinhöfel: Maduro war ohne legales Amt, hatte keine völkerrechtliche Immunität mehr
  3. Katholik kritisiert „Schleimjesus“-Fernsehgottesdient mit direktem Brief an verantwortlichen Pfarrer
  4. Kard. Woelki: „Bin überzeugt, dass ‚Evangelisierung‘ das zentrale Thema von Leos Pontifikats wird“
  5. THESE: "Die Theologie der letzten Jahrzehnte hat versagt!"
  6. Santo Subito: Historiker Hesemann plädiert für schnelle Seligsprechung Benedikts XVI.
  7. Unter den kroatischen Katholiken wächst Grundsatzkritik
  8. So fühlt sich Nachhausekommen an
  9. Menschenrecht auf Abtreibung?
  10. „Nicht nur Israels Kampf… es ist der Kampf unserer gemeinsamen jüdisch-christlichen Zivilisation“
  11. Kardinäle votieren für Themen in der Linie von Papst Franziskus
  12. Der Stern stört Jerusalem. Epiphanie und die Ruhe der Gewöhnten
  13. Gegen Agenden und Aktivismus: das Kardinalskollegium hält inne
  14. „Die Ursache der Kirchenkrise und ihre Überwindung“
  15. Eine Nonne, die Vampirbücher schreibt

Der Gute Hirt: er opfert sich für uns und schenkt seinen Geist

21. April 2024 in Aktuelles, 6 Lesermeinungen
Druckansicht | Artikel versenden | Tippfehler melden


Franziskus: Er hat wirklich sein Leben für mich gegeben, er ist für mich gestorben und auferstanden, weil er mich liebt und in mir eine Schönheit sieht, die ich oft übersehe. Von Armin Schwibach


Rom (kath.net/as) Regina Caeli, das traditionelle Mariengebet in der Osterzeit bis Pfingsten mit Papst Franziskus am vierten Sonntag der Osterzeit, das Evangelium vom  Guten Hirten (Joh 10,11-18): „Ich bin der gute Hirt. Der gute Hirt gibt sein Leben hin für die Schafe. Der bezahlte Knecht aber, der nicht Hirt ist und dem die Schafe nicht gehören, sieht den Wolf kommen, lässt die Schafe im Stich und flieht; und der Wolf reißt sie und zerstreut sie. Er flieht, weil er nur ein bezahlter Knecht ist und ihm an den Schafen nichts liegt“.

„Der gute Hirt gibt sein Leben für die Schafe“ (V. 11): dieser Aspekt werde so sehr betont, dass er dreimal wiederholt werde (vgl. V. 11.15.17). Aber: „in welchem Sinne gibt der Hirte sein Leben für die Schafe?“.


Hirte zu sein sei vor allem zur Zeit Jesu nicht nur ein Beruf gewesen, sondern ein Leben: „Es ging nicht darum, eine zeitlich begrenzte Beschäftigung zu haben, sondern den ganzen Tag und sogar die Nächte mit den Schafen zu teilen, in Symbiose mit ihnen zu leben“. Jesus erkläre in der Tat, dass er kein „bezahlter Knecht“ sei, der sich nicht um die Schafe kümmere (vgl. V. 13), sondern derjenige, der sie kenne (vgl. V. 14). Jesus also kenne uns, er rufe uns beim Namen, und wenn wir uns verirrten, suche er uns, bis er uns finde. Mehr noch: „Jesus ist nicht nur ein guter Hirt, der das Leben der Herde teilt. Er ist der Gute Hirte, der sein Leben für uns geopfert hat und uns, auferstanden, seinen Geist geschenkt hat“.

Das sei es, was der Herr uns mit dem Bild des Guten Hirten sagen wolle: nicht nur, dass er der Führer, das Haupt der Herde sei, sondern vor allem, dass er jeden von uns als die Liebe seines Lebens ansehe. Für Christus „bin ich wichtig, unersetzlich, ich bin den unendlichen Preis seines Lebens wert“. Dabei handle es sich dabei nicht nur um Worte: „Er hat wirklich sein Leben für mich gegeben, er ist für mich gestorben und auferstanden, weil er mich liebt und in mir eine Schönheit sieht, die ich oft übersehe“.

Viele Menschen hielten sich heute für unzulänglich oder sogar für falsch. Oft dächten wir, dass unser Wert von den Zielen abhänge, die wir erreichten, von unserem Erfolg in den Augen der Welt, von den Urteilen der anderen. Jesus dagegen sage uns, dass wir für ihn so viel wert seien, und zwar immer. Um uns selbst zu finden, müssten wir uns als erstes in seine Gegenwart begeben und uns von den liebenden Armen unseres guten Hirten aufnehmen und hochheben lassen.

„Fragen wir uns also“, so der Papst abschließend: „Kann ich jeden Tag einen Moment finden, um die Gewissheit anzunehmen, die meinem Leben Wert verleiht? Einen Moment des Gebets, der Anbetung, des Lobpreises, um in der Gegenwart Christi zu sein und mich von ihm liebkosen zu lassen?“. Wenn man das tue, so werde man das Geheimnis des Lebens wiederentdecken: „Du wirst dich daran erinnern, dass der Gute Hirt sein Leben für dich gegeben hat und dass du für ihn wichtig, ja unersetzlich bist“.

 


Ihnen hat der Artikel gefallen? Bitte helfen Sie kath.net und spenden Sie jetzt via Überweisung oder Kreditkarte/Paypal!

 





Lesermeinungen

Um selbst Kommentare verfassen zu können müssen Sie sich bitte einloggen.

Für die Kommentiermöglichkeit von kath.net-Artikeln müssen Sie sich bei kathLogin registrieren. Die Kommentare werden von Moderatoren stichprobenartig überprüft und freigeschaltet. Ein Anrecht auf Freischaltung besteht nicht. Ein Kommentar ist auf 1000 Zeichen beschränkt. Die Kommentare geben nicht notwendigerweise die Meinung der Redaktion wieder.
kath.net verweist in dem Zusammenhang auch an das Schreiben von Papst Benedikt zum 45. Welttag der Sozialen Kommunikationsmittel und lädt die Kommentatoren dazu ein, sich daran zu orientieren: "Das Evangelium durch die neuen Medien mitzuteilen bedeutet nicht nur, ausgesprochen religiöse Inhalte auf die Plattformen der verschiedenen Medien zu setzen, sondern auch im eigenen digitalen Profil und Kommunikationsstil konsequent Zeugnis abzulegen hinsichtlich Entscheidungen, Präferenzen und Urteilen, die zutiefst mit dem Evangelium übereinstimmen, auch wenn nicht explizit davon gesprochen wird." (www.kath.net)
kath.net behält sich vor, Kommentare, welche strafrechtliche Normen verletzen, den guten Sitten widersprechen oder sonst dem Ansehen des Mediums zuwiderlaufen, zu entfernen. Die Benutzer können diesfalls keine Ansprüche stellen. Aus Zeitgründen kann über die Moderation von User-Kommentaren keine Korrespondenz geführt werden. Weiters behält sich kath.net vor, strafrechtlich relevante Tatbestände zur Anzeige zu bringen.


Mehr zu







Top-15

meist-gelesen

  1. Weihnachtsspende für kath.net - Wir brauchen JETZT Ihre HILFE!
  2. ISLAND-REISE - SOMMER 2026 - Eine Reise, die Sie nie vergessen werden!
  3. „Die Ursache der Kirchenkrise und ihre Überwindung“
  4. Kard. Woelki: „Bin überzeugt, dass ‚Evangelisierung‘ das zentrale Thema von Leos Pontifikats wird“
  5. Unter den kroatischen Katholiken wächst Grundsatzkritik
  6. "Beten wir gemeinsam für die kommende Welle!"
  7. Überlebende der Brandkatastrophe in Crans-Montana: „Möchte Gott danken, dass er mich gerettet hat“
  8. Oktober 2026 - Kommen Sie mit nach SIZILIEN mit Kaplan Johannes Maria Schwarz!
  9. Nach Berliner Stromausfall: „Herr Erzbischof Koch, wir warten auf Ihre Stellungnahme“
  10. Kardinäle votieren für Themen in der Linie von Papst Franziskus
  11. Katholik kritisiert „Schleimjesus“-Fernsehgottesdient mit direktem Brief an verantwortlichen Pfarrer
  12. "Der Herr ist wirklich in diesen Gestalten von Brot und Wein gegenwärtig"
  13. Santo Subito: Historiker Hesemann plädiert für schnelle Seligsprechung Benedikts XVI.
  14. Ein Frühstück für den Verleugner
  15. Eine Nonne, die Vampirbücher schreibt

© 2026 kath.net | Impressum | Datenschutz