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Wirbel um Papst-Äußerung zu Homosexuellen

28. Mai 2024 in Aktuelles, 23 Lesermeinungen
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Bei der jüngsten Versammlung der italienischen Bischofskonferenz hat Franziskus laut italienischen Medienberichten, die von Bischöfen bestätigt wurden, zu einem Schimpfwort über Homosexuelle gegriffen


Rom (kath.net)
In Rom sorgt eine mögliche Papst-Äußerungen für heftige Diskussionen. Laut italienischen Medien soll Franziskus bei der jüngsten Versammlung der italienischen Bischofskonferenz die Bischöfe aufgefordert haben, keine homosexuellen Seminaristen zuzulassen. "Es gibt schon zu viele Schwuchteln", soll Franziskus gesagt haben. Der Ausdruck wurde laut italienischen Medien auch von einigen Bischöfen bestätigt. Dies berichtet unter anderem "La Repubblica".  Im Kern ging es bei dem Treffen um neue Regeln bei der Zulassung zu den Priesterseminaren in Italien, die aber noch nicht vom Vatikan bestätigt wurden. Demnach soll zwischen einer einfachen homosexuellen Orientierung und den im Katechismus genannten "tief verwurzelten Tendenzen" unterschieden werden. Homosexuelle sollen laut den italienischen Bischöfen ins Seminar zugelassen werden, solange sie sich wie Heterosexuelle verhalten und den Zölibat einhalten. Franziskus selbst soll allerdings gegen diese Regelung sein und generell gegen eine Zulassung von Homosexuellen als Priesteramtskandidaten sein.
 



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Lesermeinungen

 Steve Acker 28. Mai 2024 
 

Im Seminar leben eine größere Zahl

junger Männer zusammen. Da könnte es schon sehr unangenehm sein wenn homosexuell veranlagte dabei sind.

ich muss da an Andechs denken vor ca. 20 Jahren.
Als Abtwahl anstand. Alle rechneten damit dass Anselm Bilgri gewählt würde, und alles war erstaunt als dies nicht der Fall war.
Und später kam dann raus dass Bilgri stark homosexuell veranlagt ist.
Ich denke mal die Mönche die gewählt haben , haben sehr genau gewusst wo der Hase läuft.

In der Aussage hat der Papst sicher recht. vielleicht war die Wortwahl ungeschickt.


2
 
 bienenkoenigin 28. Mai 2024 
 

@Katholiken-der-Film

Meinen Sie mit "... pubertierende Jugendliche in der Experimentierphase " das Priesterseminar vom verstorbenen Bischof Kurt Krenn, wo es zuging, wie in Sodom und Gomorrah? Bischof Krenn hat das damals als "Dumme Bubenstreiche" leider durchgehen lassen.


0
 
 lesa 28. Mai 2024 

Grenzen sind keine Diskriminierung.

@doda@Hildegard u. andere: Zustimmung. Zudem ist der Priester als Repräsentant Christi ja auch Vorbild. Schon viele junge Männer haben die Priesterberufung auch in sich erfahren auf dem Weg der Identifikation mit einem solchen.
Gerade in dieser Zeit, in der die Hs. auch innerkirchlich hofiert wird, scheint die Anerkennung dieser Grenze dringlich. Gott hat für diese Menschen gewiss andere Aufgaben im Weinberg. Grenzen sind keine Diskriminierung. Sie schützen - alle!


3
 
 antony 28. Mai 2024 

@ St. Hildegard: Genauso ist es.

Hs. ist mindestens so sehr eine Frage der Identität (als Mann) wie der Sexualität.


1
 
 doda 28. Mai 2024 

@lamwol

Kohärenterweise muss er das.
Ich habe im Katechismus Unterricht gelernt, dass Männer zu Priestern geweiht werden können die ehefähig sind und eine Berufung von Gott zum Priestertum haben.
Ein Priester ist ein anderer Christus und Christus ist der Bräutigam der Kirche, die seine Braut ist. Hier besteht die im Schöfungsplan Gottes grund gelegte Komplementarität der Geschlechter.
So habe ich es gelernt.
Ist ein Homosexueller ehefähig?


2
 
 Robi7 28. Mai 2024 
 

@lamwool

Priesteramtskandidaten - Seminaristen sollten reife, tugendhafte, moralisch gut betuchte Männer mit einer gesunden Sexualität sein.

Pax et bonum...


0
 
 lamwool 28. Mai 2024 
 

Doda

Ihre Äusserung "Wer wach und aufrichtig Realität in der Seelsorge wahr nimmt, kann nur zustimmen, dass die Weihe Homosexueller nicht richtig und gut ist."
führt mich zur Überlegung, was ist wenn ein Geweihter sich später als Homosexueller zu erkennen gibt oder nach der Weihe die Homosexualität an sich erkennt????
Müsste er dann das Priesteramt nicht abgeben oder dazu angehalten werden...?
Daas interessier mich jetzt aber echt!


0
 
 Cosmas 28. Mai 2024 
 

laut Corriere della Sera

"Papa Francesco: «C'è già troppa frociaggine». Il no ai seminaristi gay nell'assemblea con i vescovi italiani"

roma.corriere.it/notizie/cronaca/24_maggio_27/papa-francesco-frociaggine-assemblea-cei-7f86ec0c-141f-4148-8935-4bd805699xlk.shtml


0
 
 Katholiken-der-Film 28. Mai 2024 
 

Nicht "Homosexuelle" und "Veranlagung", sondern "Neigung zum "

@Robi7 @Norbert Schönecker Fallen wir nicht auf das Framing der Homo-Aktividtsn herein, die damit sogar pubertierende Jugendliche in der Experimentierphase auf Homosexualität fixieren. Wir alle
haben wir mehr oder starke Neigungen zu etwas, auch zu Gutem, die sich verändern können und die wir, wenn es sich um sündhaftes oder gar kriminelles Verhalten handelt, mit Gottes und seiner Kirche willen zu überwinden oder zumindest zu kontrollieren lernen sollten.
Ansonsten freuen mich die jüngsten Klarstellungen des Papstes, die, gerade angesichts des meist homosexuellen Missbrauchsskandals, des regionalkirchlichen Kratzens am Schisma in Deutschland und der Weltsynode im Herbst jetzt besonders wichtig sind.


1
 
 Jörgen 28. Mai 2024 
 

@Norbert Schoenecker

Zustimmung. Welche Veranlagung der Priester hat - solange er zölibatär und enthaltsam lebt - geht mich schlicht nichts an, es interessiert mich auch nicht.


2
 
 Robi7 28. Mai 2024 
 

@Norbert Schönecker

Wäre es nicht menschlich Männern wie Frauen, welche homosexuell veranlagt sind und sich (mehr oder weniger) kontrollieren können eine Therapie anzubieten? Einfach damit sie diesen seelischen Zustand und den Drang zur Sodomie loszuwerden.. Danach könnte doch nach reifer Prüfung etwas entschieden werden. Es ist doch besser einen leeren Korb zu haben, als einen mit dem Deibel drin (s. verhaltensmäßig leere Priesterseminare).......


2
 
 St. Hildegard 28. Mai 2024 
 

@Norbert Schoenecker

Ich finde das allerdings tatsächlich etwas naiv ... Denn gerade das zölibatäre Leben scheint Homosexuellen im allgemeinen schwerer zu fallen; es gibt Studien, die belegen, dass homosexuelle Männer sexuell viel aktiver sind bzw. meistens auch noch mehrere Sexualpartner haben und oft sog. "homosexuelle Seilschaften" bilden.
Außerdem haben hs Veranlagte oft Probleme, sich mit dem eigenen Geschlecht wirklich zu identifizieren. Meinen Sie wirklich, solche Menschen sind als Seelsorger geeignet? (Wobei es da sicher auch Ausnahmen gibt). Es gibt genügend Psychologen, die bestätigen, dass HS eben keine rein biologische Angelegenheit ist.
(Nachlesen kann man das u.a. bei Andreas Laun - "Homosexualität aus katholischer Sicht").


7
 
 Antlitz Christi 28. Mai 2024 
 

Die Medien ...

und die Geister, die dahinter stehen, wissen wohl, wie sie die Leute beschäftigen können. In diesem Fall ein kräftiges Gebet für den Papst, den Tratsch beiseite lassen und zur Tagesordnung übergehen. Unser Job ist es, in jedem Augenblick den Willen Gottes zu erfüllen. Wenn die einen über dies schimpfen, die anderen über das, lacht sich der Teufel wieder ins Fäustchen ...


3
 
 Cosmas 28. Mai 2024 
 

Diese diesbezügliche Instruktion gilt seit 2005! Also nichts Neues!

https://www.vatican.va/roman_curia/congregations/ccatheduc/documents/rc_con_ccatheduc_doc_20051104_istruzione_ge.html


3
 
 Norbert Sch?necker 28. Mai 2024 

Verstehe ich nicht

Was ist der Unterschied zwischen einem heterosexuellen Mann, der zölibatär und enthaltsam lebt, und einem homosexuellen Mann, der zölibatär und enthaltsam lebt? Bin ich wirklich zu kindlich-naiv oder zu unsensibel, um das zu begreifen? Ich erkenne jedenfalls meistens den Unterschied zwischen homo- und heterosexuellen Menschen im Alltag nicht, und selbst wenn, dann hat es keine Auswirkungen. Belästigt worden bin ich auch nie, auch nicht im Priesterseminar (obwohl da angeblich einige dabei waren).


2
 
 Schillerlocke 28. Mai 2024 
 

Papst Franziskus

redet mal so, mal so daher. Konsistent sind etliche seiner Statements nicht.


4
 
 Everard 28. Mai 2024 
 

An sich wäre

Das nu zu begrüßen. Man soll nicht unterschätzen, dass viele normal veranlagte Alumnen oft Seminare verlassen da dort Homosexuelle die dominierende Gruppe bilden. Es ist dann oft schwierig in einem anderen Haus Aufnahme zu finden da die alte Seminarleitung dies zu obstruieren versucht. Das kann eine Tour de force werden und einige geben dann auf.


4
 
 KatzeLisa 28. Mai 2024 
 

Franziskus ist kein Diplomat und als Süd-Amerikaner ist sein Sprechen manchmal schneller als sein Denken. Da fällt schon mal eine fragwürdige Bezeichnung.

Seine Stellungnahme in Bezug auf Priesterberufungen und Homosexualität halte ich für richtig. Wie will man unterscheiden zwischen "einfacher Orientierung" und "tief verwurzelten Tendenzen"? Die Priesterberufung ist mehr als ein Beruf oder Job. Sie bedeutet Nachfolge Christi!

Die Mißbrauchserfahrungen haben zudem gezeigt, daß derüberwiegende Teil der Mißbrauchsfälle durch homosexuelle-orientierte Kleriker passierte.


5
 
 ottokar 28. Mai 2024 
 

Ich glaube unser Papst hat in letzter Zeit Kathechismus gelesen....

Seine letzten Äusserungen zum ausschliesslich männlichen Priestertum und Diakonat, seine Einstellung, dass Homosexuelle sicherheitshalber nicht Priester werden sollen und seine Einstellung zur Ehe, verbunden mit der Aufforderung mehr Kinder zu kriegen, lassen Altersweisheit erkennen.Und als Argentinier hat er besonders erfahren müssen,wie sehr der Klerus von von Schwulen durchsetzt ist.


7
 
 kleingläubiger 28. Mai 2024 
 

In der Sache richtig, in der Wortwahl sicher aneckend. Aber auch ohne dieses Wort zu benutzen, wäre der Inhalt aneckend gewesen. Da kann es auch mal ein wenig blumig sein.


2
 
 gebsy 28. Mai 2024 

Wird da über etwas

verhandelt, was vor Gott in Klarheit entschieden ist?


8
 
 Robi7 28. Mai 2024 
 

Ist es nicht riskant homosexuell veranlagte Männer in Seminare reinzulassen? Ich finde, dass der Weg den Papst Franziskus einschlägt in die richtige Richtung geht. Ihm Worte, die er in verschiedenen Situationen gesagt haben soll, nachzuwerfen ist an sich skandalös. Das Motiv ist den Papst journalistisch eigenen Vorstellungen von einer Kirche zu unterwerfen. Beten wir für ihn.......


8
 
 doda 28. Mai 2024 

Diese Bezeichnung für Homosexuelle ist unhöflich, aber

seine Aussage zur Situation in der Kirche ist zutreffend.
Sein Standpunkt zur Ablehnung der Priesterweihe von Homosexuellen ist in Übereinstimmung mit dem Katechismus.
Wer wach und aufrichtig Realität in der Seelsorge wahr nimmt, kann nur zustimmen, dass die Weihe Homosexueller nicht richtig und gut ist.


10
 

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