Login




oder neu registrieren?


Suche

Suchen Sie im kath.net Archiv in über 70000 Artikeln:







Top-15

meist-diskutiert

  1. „Drohende Worte von Kardinal Roche: Besucht nicht die überlieferte lateinische Messe!“
  2. Freikirche oder katholische Kirche? Überlegungen eines Konvertiten
  3. Bischof Wilmer: "Wir wollen keinen deutschen Sonderweg"
  4. Wie wird das „pro multis“ im neuen Messbuch übersetzt werden?
  5. „Brot für die Vögel?“ – Können Protestanten zur Hl. Kommunion zugelassen werden?
  6. Bätzing gegen Papst Leo
  7. Steigende Zahl erwachsener Taufbewerber in ostdeutschen Städten, aber...
  8. „Menschen können die Kirche weder reformieren noch nach eigenem Gutdünken eine neue gründen“
  9. Kardinal Fernández räumt geringes Interesse an seinem Dokument über Mission ein
  10. „Als Bischof ist es meine Pflicht, den Glauben der Kirche zu verkünden“
  11. Priester spendete bei Zugunglück in Spanien die Generalabsolution, tröstete Opfer und Angehörige
  12. Revision des Messbuchs geht in nächste Phase - Erprobung 2027 geplant
  13. „Wir werden erwartet“
  14. Auf zu den Friedhöfen! Wir bitten für unsere Verstorbenen um Gottes Gnade!
  15. ‚Entschuldigung, aber … was?‘

Papst vor 100 Comedians: Danke, dass ihr uns zum Lachen bringt

15. Juni 2024 in Chronik, 1 Lesermeinung
Druckansicht | Artikel versenden | Tippfehler melden


Kirchenoberhaupt empfing im Vatikan 100 internationale Künstlern aus dem Bereich Humor, unter ihnen Whoopi Goldberg, Jimmy Fallon, Michael Mittermeier und Hazel Brugger - Papst betet täglich: "Gib mir, Herr, einen Sinn für Humor".


Vatikanstadt (kath.net/ KAP)
Papst Franziskus hat sich bei rund 100 internationalen Größen des Humors bedankt. "Denken Sie daran: Wenn Sie auch nur einem einzigen Zuschauer ein intelligentes Lächeln auf die Lippen zaubern können, bringen Sie auch Gott zum Lächeln", sagte er am Freitag im Vatikan vor Moderatoren, Comedians, Schauspielern, Komikern, Influencern und Cartoonisten aus 15 Ländern. Unter den Teilnehmern waren US-Größen wie Whoopi Goldberg und Jimmy Fallon, aber auch im deutschsprachigen Raum populäre Comedians wie Michael Mittermeier und Hazel Brugger
Er habe Respekt vor den Künstlern, die mit der Sprache von Komik, Humor und Ironie die Menschen zum Lachen brächten, so Franziskus. "Damit verbinden Sie Menschen, denn Lachen ist ansteckend." Inmitten so vieler düsterer Nachrichten, sozialer und persönlicher Notlagen sei dies umso wichtiger.
Humoristen gehörten zu den wenigen, die die Fähigkeit hätten, mit ganz unterschiedlichen Menschen unterschiedlicher Generationen und kultureller Herkunft zu sprechen, so der Papst. Das fördere Frieden und helfe, Schwierigkeiten zu überwinden und den täglichen Stress zu ertragen, sagte er unter dem Beifall von mehr als 100 Künstlern vor allem aus Europa, den USA und Südamerika.


"Freude lädt zum Teilen ein"
"Sie erinnern uns daran, dass Homo Sapiens auch Homo Ludens ist; dass spielerischer Spaß und Lachen im menschlichen Leben von zentraler Bedeutung sind, um sich auszudrücken, zu lernen und Situationen einen Sinn zu geben", sagte Franziskus. Freude lade zum Teilen ein und sei das beste Gegenmittel gegen Egoismus und Individualismus. Er selbst, so das Kirchenoberhaupt, bete täglich mit den Worten des heiligen Thomas Morus: "Gib mir, Herr, einen Sinn für Humor." Diese Gnade bringe ihn dazu, "die Dinge im richtigen Geist anzugehen".
Humorkünstlern gelinge es, Vergessenen eine Stimme zu geben, sowie Missbrauch, unangemessenes Verhalten und Exzesse der Macht anzuprangern - "aber ohne Alarm oder Schrecken, Angst oder Furcht zu verbreiten", so der Papst: "Sie wecken den kritischen Sinn, indem Sie Menschen zum Lachen und Lächeln bringen", sagte Franziskus.

"Humor demütigt nicht"
"Humor beleidigt nicht, er demütigt nicht; er macht Menschen nicht auf ihre Fehler aufmerksam", so der 87-Jährige. "Wie viel müssen wir von Ihnen lernen! Das Lachen des Humors ist nie 'gegen' jemanden, sondern immer inklusiv, proaktiv; weckt Offenheit, Sympathie, Empathie."
"Liebe Freunde, Gott segne euch und eure Kunst!" Der Papst appellierte an seine Gäste, weiter Menschen aufzumuntern, insbesondere jene ohne Hoffnung. "Helfen Sie uns, mit einem Lächeln die Realität mit ihren Widersprüchen zu erkennen und von einer besseren Welt zu träumen!"
Zum Abschluss kamen alle Anwesenden nach vorn und schüttelten dem Papst die Hand. Unter ihnen waren die US-Künstler Whoopi Goldberg, Jimmy Fallon, Stephen Colbert und Chris Rock. Aus dem deutschsprachigen Raum kamen Annette Frier, Meltem Kaptan, Michael Mittermeier, Till Reiners, Torsten Sträter sowie die Schweizerin Hazel Brugger. Mittermeier schenkte dem fußballbegeisterten Papst aus Argentinien ein pinkes Trikot der deutschen Nationalelf mit der Rückenaufschrift "Franziskus 10" - mit Blick auf Maradona und die Zehn Gebote, so Mittermeier.

Copyright 2024 Katholische Presseagentur KATHPRESS, Wien, Österreich (www.kathpress.at) Alle Rechte vorbehalten

 


Ihnen hat der Artikel gefallen? Bitte helfen Sie kath.net und spenden Sie jetzt via Überweisung oder Kreditkarte/Paypal!

 





Lesermeinungen

Um selbst Kommentare verfassen zu können müssen Sie sich bitte einloggen.

Für die Kommentiermöglichkeit von kath.net-Artikeln müssen Sie sich bei kathLogin registrieren. Die Kommentare werden von Moderatoren stichprobenartig überprüft und freigeschaltet. Ein Anrecht auf Freischaltung besteht nicht. Ein Kommentar ist auf 1000 Zeichen beschränkt. Die Kommentare geben nicht notwendigerweise die Meinung der Redaktion wieder.
kath.net verweist in dem Zusammenhang auch an das Schreiben von Papst Benedikt zum 45. Welttag der Sozialen Kommunikationsmittel und lädt die Kommentatoren dazu ein, sich daran zu orientieren: "Das Evangelium durch die neuen Medien mitzuteilen bedeutet nicht nur, ausgesprochen religiöse Inhalte auf die Plattformen der verschiedenen Medien zu setzen, sondern auch im eigenen digitalen Profil und Kommunikationsstil konsequent Zeugnis abzulegen hinsichtlich Entscheidungen, Präferenzen und Urteilen, die zutiefst mit dem Evangelium übereinstimmen, auch wenn nicht explizit davon gesprochen wird." (www.kath.net)
kath.net behält sich vor, Kommentare, welche strafrechtliche Normen verletzen, den guten Sitten widersprechen oder sonst dem Ansehen des Mediums zuwiderlaufen, zu entfernen. Die Benutzer können diesfalls keine Ansprüche stellen. Aus Zeitgründen kann über die Moderation von User-Kommentaren keine Korrespondenz geführt werden. Weiters behält sich kath.net vor, strafrechtlich relevante Tatbestände zur Anzeige zu bringen.


Mehr zu








Top-15

meist-gelesen

  1. Ostern 2027 in Rom - Große kath.net-Leserreise!
  2. Leo XIV. drängt auf internationale Regeln für Künstliche Intelligenz
  3. Papst baut Sekretariat der weltweiten Synode um
  4. Papst dankt Mercedes für "100 Jahre Papamobil"
  5. „Der Kurierfahrer steuerte die falsche Tür an und landete versehentlich in der Kathedrale“
  6. Vatikan warnt vor ‚Extremismus‘ und ‚Spaltung‘ durch Knien beim Kommunionempfang
  7. Priester spendete bei Zugunglück in Spanien die Generalabsolution, tröstete Opfer und Angehörige
  8. „Die ‚Irish Times‘ hat den 3293. Artikel von jemandem veröffentlicht, der nicht mehr zur Messe geht“
  9. Ulf Poschardt warnt vor Islamismus: Erst sind die Synagogen dran, dann die Christen
  10. „Menschen können die Kirche weder reformieren noch nach eigenem Gutdünken eine neue gründen“
  11. „Als Bischof ist es meine Pflicht, den Glauben der Kirche zu verkünden“
  12. Papst Leo beantragte Briefwahl-Unterlagen für die Midterms - Papst hat tatsächlich gewählt!
  13. „Mit der Unterstützung meiner Schwiegereltern verließ ich eine nicht-sakramentale Beziehung“
  14. Erzbischof von Vilnius als CCEE-Präsident wiedergewählt
  15. Warum ausgerechnet ein Augustiner-Pater Patron der armen Seelen ist

© 2026 kath.net | Impressum | Datenschutz