Login




oder neu registrieren?


Suche

Suchen Sie im kath.net Archiv in über 70000 Artikeln:







Top-15

meist-diskutiert

  1. Streit kocht hoch: Braucht die barocke Basilika Weingarten wirklich einen neuen „modernen“ Altar?
  2. Bischof Paprocki: FSSPX ist "im Grunde eine weitere protestantische Sekte"
  3. Ein Signal des Himmels?
  4. Das Schweigen der Bischöfe zur Causa Spahn
  5. ‚Dialogpredigt‘ und ‚meditativer Tanz’ während der Messe zum Magdalenenfest in München
  6. Leihmutter soll gezwungen werden, das Leben des herzkranken Babys zu beenden!
  7. Bistum Huelva führt verbindliches zweijähriges Katechumenat für erwachsene Taufbewerber ein
  8. Junge brasilianische Katholiken hoffen auf mehr Glaubenslehre und ehrfürchtige Liturgie
  9. Erdbebengefahr bei Neapel: Italiens Kirche ruft zum Gebet auf
  10. Die Familie ist das Hauptziel des Bösen: Die prophetische Warnung des hl. Scharbel
  11. 'Du hast mir den Weg nach Ars gezeigt; ich werde Dir den Weg zum Himmel zeigen'
  12. „Größer als [australischer] Football: Die unstoppbare Wiederbelebung des Glaubens“
  13. Schönborn: Kirchenübergaben an andere Kirchen ist der richtige Weg
  14. Generalbundesanwalt: 94 Prozent der neuen Terror-Ermittlungen mit Bezug zu Islamismus
  15. Papst Leo XIV. legt neues Grundgesetz für den Vatikanstaat fest

Für viele wirst du das einzige Zeugnis von IHM sein, dem sie je begegnen werden

6. Juli 2024 in Jugend, 2 Lesermeinungen
Druckansicht | Artikel versenden | Tippfehler melden


Darum versuch dein Bestes ein gutes Zeugnis zu sein und Gott wird den Rest machen - Die Jugendkolumne von kath.net - Von Magdalena Preineder


Wien (kath.net)

Was säen wir? Es sind die kleinen Dinge, die Frucht tragen. Es sind jene Momente, in denen wir wirklich christlich leben – jene Momente, in denen wir jemanden, der uns verletzt oder geschadet hat mit Erbarmen und Vergebung begegnen, jene Momente, in denen wir für jemanden da sind, ihm Wertschätzung und Liebe schenken.

Das sind oft ganz kurze Momente, mitten im Alltag – würde uns jemand dabei beobachten, würden die Momente vielleicht gar nicht auffallen und doch: Diese kleinen Momente, in denen wir handeln wie Christus, sind jene Momente, die in der Seele unseres Gegenübers in den Ackerboden fallen und Frucht bringen werden. Denn das sind jene Momente, in denen Christus durch uns handelt und in uns sichtbar wird. Diese Momente werden die Seele unseres Gegenübers mehr über unseren Glauben lehren können als es theologische Inhalte je könnten. Das hat einen ganz simplen Grund: Das Christentum muss man leben, so wie Christus lebt – damit er auch zunehmend in uns leben kann. Davon ausgehend wird er Herzen durch uns an sich ziehen, so wie damals als er noch auf dieser Welt umhergezogen ist und die Schar um ihn immer größer wurde.


Das heißt natürlich nicht, dass wir nicht auch Theologie betreiben können oder sollten, aber dass der Kern des christlichen Lebens im aktiven Tun beginnt: Dort, wo ich da bin, dort, wo ich jemanden so begegne wie es Christus getan hätte. Im Hier und Jetzt ganz konkret. Denn für jeden von uns gilt: Wo ich bin, kann Christus sichtbar werden – durch mich. Und genau dazu beruft er uns ja in der Schule seiner Jüngerschaft.

Im Hier und Jetzt müssen wir unsere Seele so erziehen, dass sie immer mehr das Abbild Jesu wird. Das wird sich im Außen konkretisieren – unsere Seele wird so für Christus durchscheinend werden und in unserm Tun ihn widerspiegeln. Sie wird Abbild Christi – so wie wir ja eigentlich geschaffen wurden und so wie wir ja eigentlich leben sollten bis unsere Seele bei ihm in der ewigen Vollendung ist.

„Nicht mehr ich lebe, sondern Christus lebt in mir.” (Gal 2,20) – so treffend hält es der Apostel Paulus fest. Nicht mehr ich lebe, sondern Christus lebt in mir. Was für eine gewaltige Aussage! Was für ein Lebensziel für jeden von uns! Das Beste daran ist: Wir können jetzt damit beginnen, diesem Ziel näher zu kommen und wir sollten sogar jetzt damit beginnen.

„Nicht mehr ich lebe, sondern Christus lebt in mir.“ Das zeigt sich an dem, wie wir uns unserem Gott, unserem Nächsten und auch uns selbst gegenüber verhalten. Das Doppelgebot der Gottes- und Nächstenliebe darf nicht einfach formlos in der Luft hängen, sondern es muss konkretisiert werden im Hier und Jetzt, denn im Hier und Jetzt können Menschen durch dich Gott kennenlernen und ihm begegnen. Für viele wirst du das einzige Zeugnis von ihm sein, dem sie je begegnen werden. Darum versuch dein Bestes ein gutes Zeugnis zu sein und Gott wird den Rest machen. Säe du die Gottes- und Nächstenliebe in deinem Leben so gut, wie du es vermagst, und er wird die Frucht – jene, die ihre Wurzeln im Himmelreich hat und die dorthin führen wird – gedeihen lassen, in seinem perfekten Timing.


Ihnen hat der Artikel gefallen? Bitte helfen Sie kath.net und spenden Sie jetzt via Überweisung oder Kreditkarte/Paypal!

 





Lesermeinungen

Um selbst Kommentare verfassen zu können müssen Sie sich bitte einloggen.

Für die Kommentiermöglichkeit von kath.net-Artikeln müssen Sie sich bei kathLogin registrieren. Die Kommentare werden von Moderatoren stichprobenartig überprüft und freigeschaltet. Ein Anrecht auf Freischaltung besteht nicht. Ein Kommentar ist auf 1000 Zeichen beschränkt. Die Kommentare geben nicht notwendigerweise die Meinung der Redaktion wieder.
kath.net verweist in dem Zusammenhang auch an das Schreiben von Papst Benedikt zum 45. Welttag der Sozialen Kommunikationsmittel und lädt die Kommentatoren dazu ein, sich daran zu orientieren: "Das Evangelium durch die neuen Medien mitzuteilen bedeutet nicht nur, ausgesprochen religiöse Inhalte auf die Plattformen der verschiedenen Medien zu setzen, sondern auch im eigenen digitalen Profil und Kommunikationsstil konsequent Zeugnis abzulegen hinsichtlich Entscheidungen, Präferenzen und Urteilen, die zutiefst mit dem Evangelium übereinstimmen, auch wenn nicht explizit davon gesprochen wird." (www.kath.net)
kath.net behält sich vor, Kommentare, welche strafrechtliche Normen verletzen, den guten Sitten widersprechen oder sonst dem Ansehen des Mediums zuwiderlaufen, zu entfernen. Die Benutzer können diesfalls keine Ansprüche stellen. Aus Zeitgründen kann über die Moderation von User-Kommentaren keine Korrespondenz geführt werden. Weiters behält sich kath.net vor, strafrechtlich relevante Tatbestände zur Anzeige zu bringen.


Mehr zu







Top-15

meist-gelesen

  1. Sommerspende für kath.net - Bitte helfen SIE uns jetzt JETZT!
  2. Streit kocht hoch: Braucht die barocke Basilika Weingarten wirklich einen neuen „modernen“ Altar?
  3. Ein Signal des Himmels?
  4. Die Familie ist das Hauptziel des Bösen: Die prophetische Warnung des hl. Scharbel
  5. Das Schweigen der Bischöfe zur Causa Spahn
  6. Bischof Paprocki: FSSPX ist "im Grunde eine weitere protestantische Sekte"
  7. Leihmutter soll gezwungen werden, das Leben des herzkranken Babys zu beenden!
  8. ‚Dialogpredigt‘ und ‚meditativer Tanz’ während der Messe zum Magdalenenfest in München
  9. Junge brasilianische Katholiken hoffen auf mehr Glaubenslehre und ehrfürchtige Liturgie
  10. Der "rote Priester", der die Musikwelt revolutionierte
  11. Der Karmel in Christchurch/Neuseeland: Die Blüte im Verborgenen
  12. „Nur zur Klarstellung: Ich sehe mich eher als den Papst, der zufällig Amerikaner ist“
  13. Eine mächtige Fürsprecherin für Ehepaare: Die heilige Birgitta von Schweden
  14. Heute, nicht morgen! Der heilige Expeditus – Patron gegen das Aufschieben
  15. Joan Leslie: Das Hollywood-Glaubenszeugnis einer echten Heldin

© 2026 kath.net | Impressum | Datenschutz