Login




oder neu registrieren?


Suche

Suchen Sie im kath.net Archiv in über 70000 Artikeln:







Top-15

meist-diskutiert

  1. Antwerpens Bischof Bonny droht jetzt dem Papst
  2. Vatikan genehmigte 2025 in 34 Diözesen die Feier der Alten Messe in Pfarrkirchen
  3. Ist der Islam ‚eine alternative Form des byzantinischen Christentums‘?
  4. Zehn Jahre ‚Amoris laetitia‘ – Die Kunst, eine Lehre zu ändern, ohne sie zu ändern
  5. 'Amoris Laetitia' oder das Lehramt, das sich selbst abschafft
  6. Asymmetrisch blinder Blick auf die deutsche Landschaft
  7. Die Deutsche Bischofskonferenz will keine 'Demontage' des deutschen Staatsfunks
  8. Papst versetzt umstrittenen Kurienkardinal Gambetti vom Petersdom in die Provinz
  9. ‚Der Segen für Marie-Garance war auch ein Segen für ihre biologischen Eltern‘
  10. US-Diözese führt Rosenkranzwochenende ein
  11. Bischöfe beauftragen Familien als Missionare
  12. Das Houellebecq-Szenario: Wenn die politische „Mitte“ die Ränder großfüttert
  13. „Meine Lieben! Darum soll der Rosenkranz nicht vergessen auf dem Boden einer Schublade liegen“
  14. Vatikan bestätigt Sexualverbrechen des toten Ordensgründers Buela
  15. Christliche Eltern beten für den Mann, der ihre Töchter bei Autounfall tötete

"Liebe Muttergottes, es tut mir unendlich leid, ..."

6. Juli 2024 in Kommentar, 35 Lesermeinungen
Druckansicht | Artikel versenden | Tippfehler melden


"... dass Du mit dieser Skulptur im Dom von Linz, in der Marienkirche, in Deiner Kirche, entwürdigt, beleidigt, geschändet wurdest." - Ein Kommentar von Gabriele Kuby


Linz (kath.net)

Liebe Muttergottes, es tut mir unendlich leid, dass Du mit dieser Skulptur im Dom von Linz, in der Marienkirche, in Deiner Kirche, entwürdigt, beleidigt, geschändet wurdest. Im Namen aller, die Dich lieben und verehren, bitte ich Dich um Verzeihung. Ich pendle zwischen Trauer und Wut, zwischen Schmerz, dass Dir das angetan wurde, und Wut, dass das Heilige in den Schmutz gezogen wurde. Jemand hat Deine Nacktheit mit einer bestickten Decke verhüllt, ein wütender Gläubiger den Kopf abgesägt.

"Selig werden mich preisen alle Geschlechter" hast Du gesungen, nachdem Elisabeth, angestoßen vom Hüpfen ihres Kindes in ihrem Leib, in einem geisterfüllten Augenblick mit einem einzigen Satz die neue Ordnung erfasste, die mit der Geburt des Kindes, das Du gerade erst empfangen hattest, Wirklichkeit wurde. Sie fragt: Wer bin ich, dass die Mutter meines Herrn zu mir kommt? Sie weiß, Du trägst den Herrn, den Messias, in Deinem Schoß, sie würdigt Dich als Seine Mutter und stellt sich unter Dich, die junge Verwandte, die in der Tür steht.

Du, Maria, weißt, wer Du bist, die Magd des Herrn, Du preist die Größe Gottes und brichst in Jubel aus, dass Er auf deine Niedrigkeit geschaut und Dich errettet hat, Er, der in Dir Mensch wird. Selig werden mich preisen alle Geschlechter – was für eine Prophetie über Dich selbst! Im Wissen um Deine Niedrigkeit, erkennst Du Deine Größe, siehst schon, dass die Welt mit Heiligtümern übersät sein wird, in denen Dich die Menschen selig preisen und zu Dir beten, denn „wer hat je umsonst deine Hilf‘ angefleht“? Die Maler aller Zeiten haben das Äußerste an Schönheit in ihre Bilder von Dir hineingelegt, und jeder, der Dich einmal geschaut hat, wenn Du Dich Menschenaugen zeigst, ist hingerissen von Deiner Schönheit.


Geheimnis umweht Dich. Du bist die Rosa Mystica, die geheimnisvolle Rose. Du warst bereits voll der Gnade, als der Engel Gabriel Dir das Unfassliche verkündet hat, die Empfängnis des Sohnes Gottes. Wie soll das geschehen, da ich keinen Mann erkenne? hast Du gefragt, und der Engel hat Dir geantwortet, dass der Heilige Geist Dich überschatten wird und so Deine Jungfräulichkeit gewahrt bleibt.

Wir nennen Dich Gottesgebärerin, denn Du hast Gott wirklich geboren, aber wir wissen nicht, wie es zuging, nur, dass es in einem Stall in Bethlehem geschah, geheimnisvoll. Die Kirche lehrt, dass Deine Jungfräulichkeit auch durch die Geburt nicht angetastet wurde und auch nicht später, als Du mit Josef unter einem Dach gelebt hast und ihr Jesus großgezogen habt, Jesus, der Gott ist. Auf Deine dreifach gewahrte Jungfräulichkeit weisen die drei Sterne hin, mit denen orthodoxe Marienikonen geschmückt sind.

Es ist schön, in Deinen Geheimnissen zu wohnen, sie sind unerschöpflich und eine sprudelnde Quelle für das eigene Leben. Dass Du fähig warst, unter dem Kreuz zu stehen, und das Erlöserleiden Deines Sohnes mitzuleiden – auch das Geheimnis. Dein sterbender Sohn hat Dich mit seinem letzten Lebensatem uns zur Mutter geschenkt.

Du wirst der Frau verzeihen, die nichts weiß von Dir, die in einem Zeitalter der entfesselten Schamlosigkeit, schamlose “Kunst“ produziert und sich so zur Magd der herrschenden Ideologie macht, und auch jenen, die diese Statue genehmigt, in Auftrag gegeben und aus Kirchensteuermitteln bezahlt haben. Ihr Amt wäre es, den Glauben zu verkünden und das Heilige zu hüten.

Jene, die vergessen haben, dass Kunst die Aufgabe hat, ein Abglanz des Himmels zu sein, haben vielleicht auch vergessen, dass sie einst vor Jesus hintreten werden, der seine Mutter zur Königin des Himmels erhoben hat.   

Kontakt Bischof Scheuer

++++++++++

Ein HINWEIS:  Gabriele Kuby veröffentlicht derzeit im FE-Medienverlag eine neue Serie KubyInKürze (KIK) über brisante und spannende Themen - Bestelltipp!

Teil 1 https://fe-medien.de/Fuehrt-die-sexuelle-Befreiung-in-die-Freiheit

Teil 2: https://fe-medien.de/Nicht-verrueckt-machen-lassen


Ihnen hat der Artikel gefallen? Bitte helfen Sie kath.net und spenden Sie jetzt via Überweisung oder Kreditkarte/Paypal!

 





Lesermeinungen

Um selbst Kommentare verfassen zu können müssen Sie sich bitte einloggen.

Für die Kommentiermöglichkeit von kath.net-Artikeln müssen Sie sich bei kathLogin registrieren. Die Kommentare werden von Moderatoren stichprobenartig überprüft und freigeschaltet. Ein Anrecht auf Freischaltung besteht nicht. Ein Kommentar ist auf 1000 Zeichen beschränkt. Die Kommentare geben nicht notwendigerweise die Meinung der Redaktion wieder.
kath.net verweist in dem Zusammenhang auch an das Schreiben von Papst Benedikt zum 45. Welttag der Sozialen Kommunikationsmittel und lädt die Kommentatoren dazu ein, sich daran zu orientieren: "Das Evangelium durch die neuen Medien mitzuteilen bedeutet nicht nur, ausgesprochen religiöse Inhalte auf die Plattformen der verschiedenen Medien zu setzen, sondern auch im eigenen digitalen Profil und Kommunikationsstil konsequent Zeugnis abzulegen hinsichtlich Entscheidungen, Präferenzen und Urteilen, die zutiefst mit dem Evangelium übereinstimmen, auch wenn nicht explizit davon gesprochen wird." (www.kath.net)
kath.net behält sich vor, Kommentare, welche strafrechtliche Normen verletzen, den guten Sitten widersprechen oder sonst dem Ansehen des Mediums zuwiderlaufen, zu entfernen. Die Benutzer können diesfalls keine Ansprüche stellen. Aus Zeitgründen kann über die Moderation von User-Kommentaren keine Korrespondenz geführt werden. Weiters behält sich kath.net vor, strafrechtlich relevante Tatbestände zur Anzeige zu bringen.


Mehr zu

Diözese Linz

  1. ‚Maria pride den Mantel aus‘ – Wie die 'Katholische Jugend' der Diözese Linz Maria verhöhnt
  2. Strukturreform der Diözese Linz – Es gibt wieder neue Einsprüche!
  3. Diözese Linz: Umstrittene "Marienfigur" wird nicht mehr im Mariendom aufgestellt
  4. Umstrittene Marienstatue im Linzer Dom ist ‚Verneinung dessen, was Maria wirklich ist’
  5. Strukturreform in der Diözese Linz - Rom hat Einsprüche angenommen - Bearbeitungsfrist erweitert!
  6. Für Innsbrucker Bischof Glettler ist Linzer Skandal-Bild 'Art Korrektiv' zu bisherigen Marienfiguren
  7. Aufstand kroatischer Katholiken gegen die umstrittene Muttergottes-Statue in Linz!
  8. Wer möchte, dass seine Mutter mit gespreizten Beinen öffentlich dargestellt wird?
  9. Eine 'Skulptur der Hässlichkeit' im Linzer Dom - Figur wurde am Montag der Kopf abgesägt!
  10. Pfarre in der Diözese Linz ignoriert Anweisungen aus Rom







Top-15

meist-gelesen

  1. Ostern 2027 in Rom - Große kath.net-Leserreise!
  2. Ist der Islam ‚eine alternative Form des byzantinischen Christentums‘?
  3. Erschütterndes Historiendrama: Netflix-Serie „Fauda“ verarbeitet den Terror des 7. Oktober
  4. Muslimische Organisation: ‚In 45 Jahren wird Frankreich wieder katholisch‘
  5. Frankreichs neue „Generation Leo“: Warum die Jugend plötzlich wieder zum Papst strömt
  6. „Er befiehlt seinen Engeln, dich zu behüten auf all deinen Wegen“ (Psalm 91)
  7. 'Amoris Laetitia' oder das Lehramt, das sich selbst abschafft
  8. Die Deutsche Bischofskonferenz will keine 'Demontage' des deutschen Staatsfunks
  9. Thérèse von Lisieux und die ‚Süßigkeit‘ eines Buches über die Apokalypse
  10. Gesetzesvorschlag zum Verbot von Konversionstherapien in Nordirland ist ‚gefährlich‘
  11. 'Jesus macht alles und ich nichts'
  12. UN-Bevölkerungsfonds berichtet über das Leid der Frauen in Gaza
  13. Rosenkranzmonat Oktober steht im Zeichen des Friedens
  14. Asymmetrisch blinder Blick auf die deutsche Landschaft
  15. Tschechischer Bischof Holub meint: Neuer Ritus ist 'wesentlich' für Synodalität

© 2026 kath.net | Impressum | Datenschutz