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Kirchen laufen die Gläubigen in Scharen weg, weil sie zu zeitgemäß sind!

17. Juli 2024 in Deutschland, 51 Lesermeinungen
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Prof. Veit Etzold, CEO-Coach, zwölffacher Spiegel-Bestsellerautor: Kirchen in Deutschland haben ursprüngliche Mission und ihren Markenkern komplett aus den Augen verloren - Versuchen sich dem linksgrünen Mainstream bis zur Selbstaufgabe anzubiedern


München (kath.net)
Den Kirchen laufen die Gläubigen in Scharen weg, weil sie zu zeitgemäß sind!  "Die Austritte liegen nicht daran, dass die Kirche nicht zeitgemäß genug ist. Im Gegenteil: Die Kirche versucht, sich dem linksgrünen Mainstream bis zur Selbstaufgabe anzubiedern." Diese These vertritt Prof. Dr. Veit Etzold, deutscher CEO-Coach und 12 -facher Spiegel-Bestsellerautor, in einem aktuellen Gastkommentar im "Focus". Die Kirchen in Deutschland hätten laut Etzold ihre ursprüngliche Mission und ihren Markenkern komplett aus den Augen verloren. "Statt Neumitglieder zu gewinnen (das 'Conversion' aus dem Marketingsprech kommt vom kirchlichen 'konvertieren') ist man schon froh, wenn die Geschwindigkeit der Austritte etwas sinken", schreibt der Bestsellerautor. Er weist darauf hin, dass die Kirchen "bockig und trotzig" ein "rot-grünes Politiker-Events" abhielten und ein "Klimawandel-Papier" nach dem nächsten veröffentlichten. "Von Seelsorge und Spiritualität keine Spur", so Etzold und weist darauf hin, dass Jesus zu Petrus gesagt habe, dass dieser Menschenfischer werden soll. Ein Menschenfischer müsse aber möglichst viele Menschen begeistern.


Doch in Deutschland werden möglichst viele Menschen vertrieben. "Unter eine halbe Million 'Kundenverlust' im Jahr macht man es nicht. Jeder Vertriebschef, der derart desaströse Zahlen zu verantworten hat, wäre in der Wirtschaft schon dreimal gefeuert worden", schreibt Etzold.

Die Kirche bemühe sich, attraktiv für Menschen zu sein, die für Religion und Kirche nur Verachtung übrig haben und auch niemals in die Kirche gehen. "Somit richtet sich die Kirche an eine Zielgruppe, die gar nicht existiert, während sie gleichzeitig die Stammkunden vergrault", so Etzold im "Focus".


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