Login




oder neu registrieren?


Suche

Suchen Sie im kath.net Archiv in über 70000 Artikeln:







Top-15

meist-diskutiert

  1. Die Mitwirkung der seligen Jungfrau Maria an der Erlösung
  2. IRRE! – „LifeSiteNews“ postet Papst-Bild mit Henkerstrick auf X
  3. 'Wenn du deinen Apparat kulturell gegen dich hast, bist du der ärmste Hund als Bischof.'
  4. BREAKING NEWS - Der Papst hat Lungen-Krebs!
  5. Zehn Jahre Amoris laetitia: die Schule des Zuhörens
  6. Schwester Helen und angebliche Flirt-Fantasien der Dominikaner
  7. 25 Jahre KATH.NET: Kardinal Müller wird Schirmherr, Peter Seewald journalistischer Berater!
  8. NZZ: 'Die Kirchen arbeiten an der Ächtung der AfD mit'
  9. Papst Leo wird operiert - Knoten in der Lunge!
  10. Kardinal Marx meint: "Die Kirche ist kein sinkendes Schiff, sie wird nur umgebaut"
  11. Forscher sprechen von neuen Beweisen für möglichen Fundort der Arche Noah
  12. Was auch immer Synodalität sein soll
  13. Wir können NICHT schweigen!
  14. Halbierung der Pfarren und Schließung Dutzender Kirchen
  15. Der „Hirt des Hermas“: Als ein frühchristliches Erbauungsbuch hoch im Kurs stand

Alain Finkielkraut: Olympia-Eröffnung war „obszön und konformistisch“

2. August 2024 in Chronik, 4 Lesermeinungen
Druckansicht | Artikel versenden | Tippfehler melden


Französische Intellektuelle kritisieren Olympia-Eröffnung. Alles sei dekonstruiert worden, damit sich die Möchtegern-Bohemiens amüsieren können.


Paris (kath.net / pk) „Nach diesem apokalyptischen Abend bin ich gläubig geworden.“ Dieses Fazit zieht der französische Philosoph und Autor Alain Finkielkraut nach der Eröffnung der Olympischen Spiele in Paris. Er habe es nicht für möglich gehalten, eine „noch schlimmere Zeremonie“ als den Eurovisions-Songcontest auf die Beine zu stellen – noch „obszöner, noch konformistischer“, sagte der Intellektuelle in einem Interview mit der Tageszeitung „Le Figaro“.


Die Autoren hätten „alle Stereotypen der Epoche“ abgespult. Er vermisste „Anmut, Zartheit, Eleganz, ja sogar die Schönheit“. Finkielkraut ist Mitglied der Académie francaise und Sohn eines polnisch-jüdischen Lederwarenhändlers, der das KZ Auschwitz überlebte.

Der Historiker und Ex-Politiker Philippe de Villiers meinte laut Bericht der „Welt“, Frankreich habe „vor aller Welt Selbstmord begangen“. Alles sei dekonstruiert worden, damit sich am Ufer das „Boboland“ amüsieren kann, die Möchtegern-Bohemiens. Die Zeremonie sei so inklusiv gewesen, dass sie nur „die letzten Mohikaner“ ausgeschlossen habe, die einem vom Charisma
des Christentums geprägten Frankreich-Bild verhaften bleiben.

„Man fühlte sich von solchem Exhibitionismus und der Unansehnlichkeit einiger Dragqueens beschämt“, schreibt der französische Philosoph Pascal Bruckner in einem Beitrag, den die NZZ veröffentlichte. „Außerdem wäre die parodistische Aufführung noch pikanter und vor allem kühner gewesen, wenn sich die Schauspieler auch über andere Religionen lustig gemacht hätten. Das Christentum ist nun einmal bekanntlich die einzige Konfession, über die man ungestraft lachen kann. Wenn man sich über den Islam lustig macht, wird man zuerst des Rassismus beschuldigt und dann mit einer ordentlichen Schlächterei bedroht.“

 


Ihnen hat der Artikel gefallen? Bitte helfen Sie kath.net und spenden Sie jetzt via Überweisung oder Kreditkarte/Paypal!

 





Lesermeinungen

Um selbst Kommentare verfassen zu können müssen Sie sich bitte einloggen.

Für die Kommentiermöglichkeit von kath.net-Artikeln müssen Sie sich bei kathLogin registrieren. Die Kommentare werden von Moderatoren stichprobenartig überprüft und freigeschaltet. Ein Anrecht auf Freischaltung besteht nicht. Ein Kommentar ist auf 1000 Zeichen beschränkt. Die Kommentare geben nicht notwendigerweise die Meinung der Redaktion wieder.
kath.net verweist in dem Zusammenhang auch an das Schreiben von Papst Benedikt zum 45. Welttag der Sozialen Kommunikationsmittel und lädt die Kommentatoren dazu ein, sich daran zu orientieren: "Das Evangelium durch die neuen Medien mitzuteilen bedeutet nicht nur, ausgesprochen religiöse Inhalte auf die Plattformen der verschiedenen Medien zu setzen, sondern auch im eigenen digitalen Profil und Kommunikationsstil konsequent Zeugnis abzulegen hinsichtlich Entscheidungen, Präferenzen und Urteilen, die zutiefst mit dem Evangelium übereinstimmen, auch wenn nicht explizit davon gesprochen wird." (www.kath.net)
kath.net behält sich vor, Kommentare, welche strafrechtliche Normen verletzen, den guten Sitten widersprechen oder sonst dem Ansehen des Mediums zuwiderlaufen, zu entfernen. Die Benutzer können diesfalls keine Ansprüche stellen. Aus Zeitgründen kann über die Moderation von User-Kommentaren keine Korrespondenz geführt werden. Weiters behält sich kath.net vor, strafrechtlich relevante Tatbestände zur Anzeige zu bringen.


Mehr zu








Top-15

meist-gelesen

  1. Ostern 2027 in Rom - Große kath.net-Leserreise!
  2. Erzbischof Randazzo: Synodalität kein Grund, Elemente der kirchlichen Tradition zu verwerfen
  3. Der „Hirt des Hermas“: Als ein frühchristliches Erbauungsbuch hoch im Kurs stand
  4. 'Tatsächlich Gott'
  5. Wir können NICHT schweigen!
  6. Marco Rubio in Athen: Ein Aufruf zur Rückbesinnung auf die christlich-abendländischen Wurzeln
  7. „Ceresanis reale Eschatologie zum Jubiläum 2033 spricht in dieser Form des Romans…“
  8. Studium zwischen Verstand, Erinnerung und Glauben. Das Herz der Wahrheit
  9. Das 'Schwert des Heiligen Michael': Eine mysteriöse Linie, die sieben Heiligtümer verbindet
  10. Schwester Helen und angebliche Flirt-Fantasien der Dominikaner
  11. Papst Leo XIV. entgeht knapp einer Geldstrafe in Peru
  12. Kardinal Müller ruft zum Marsch fürs Leben 2026 in Wien auf: Über 3.000 Teilnehmer erwartet
  13. Australien: 400 Prozent Anstieg von Euthanasiefällen in fünf Jahren
  14. Frankreich: Über 23 Millionen Zuschauer verfolgten die Reise von Papst am Bildschirm
  15. Wenn dir beim Rosenkranzgebet der Zahnarzttermin einfällt

© 2026 kath.net | Impressum | Datenschutz