Login




oder neu registrieren?


Suche

Suchen Sie im kath.net Archiv in über 70000 Artikeln:







Top-15

meist-diskutiert

  1. Ludger Schepers wirre Osterbotschaft
  2. ACH TONI - hat der Wiener Dompfarrer ein Zölibatsproblem?
  3. "Welcher Teufel reitet Sie, Frau Paganini?"
  4. Erzbischof van Megen wird neuer Papst-Botschafter in Deutschland
  5. „Der heißeste Club der Stadt“: Warum New Yorks Jugend plötzlich die Kirchen stürmt
  6. Johannes Hartl: „Junge Menschen fragen wieder nach Gott! Atheismus ist eher für ältere Generation“
  7. „Die Bibel steht eindeutig im Visier der Regierung“
  8. Wissenschaftler zum Grabtuch von Turin: ‚Diese Energie haben wir auf der Erde nicht‘
  9. Vatikan sagt für September in Rom geplanten Weltkindertag ab
  10. Glaubensbekenntnis vor Millionenpublikum: Spanische Fashion-Influencerin Susana Arcocha getauft
  11. Schauspielerin Christina Applegate nennt Abtreibung ‚Mord‘ und ‚mein Kind töten‘
  12. Radikale Feministin Michelle Bachelet könnte nächste UN-Generalsekretärin werden
  13. Gleichgültigkeit und Dekadenz – Die größte Hoffnung für iranische und russische Diktatoren
  14. „Junge Menschen, die zum Glauben zurückkehren, wollen den ‚vollen fetten Glauben‘“
  15. Die Kraft der Auferstehung, der Wille zum Frieden und der Weg der Menschheit

Alain Finkielkraut: Olympia-Eröffnung war „obszön und konformistisch“

2. August 2024 in Chronik, 4 Lesermeinungen
Druckansicht | Artikel versenden | Tippfehler melden


Französische Intellektuelle kritisieren Olympia-Eröffnung. Alles sei dekonstruiert worden, damit sich die Möchtegern-Bohemiens amüsieren können.


Paris (kath.net / pk) „Nach diesem apokalyptischen Abend bin ich gläubig geworden.“ Dieses Fazit zieht der französische Philosoph und Autor Alain Finkielkraut nach der Eröffnung der Olympischen Spiele in Paris. Er habe es nicht für möglich gehalten, eine „noch schlimmere Zeremonie“ als den Eurovisions-Songcontest auf die Beine zu stellen – noch „obszöner, noch konformistischer“, sagte der Intellektuelle in einem Interview mit der Tageszeitung „Le Figaro“.


Die Autoren hätten „alle Stereotypen der Epoche“ abgespult. Er vermisste „Anmut, Zartheit, Eleganz, ja sogar die Schönheit“. Finkielkraut ist Mitglied der Académie francaise und Sohn eines polnisch-jüdischen Lederwarenhändlers, der das KZ Auschwitz überlebte.

Der Historiker und Ex-Politiker Philippe de Villiers meinte laut Bericht der „Welt“, Frankreich habe „vor aller Welt Selbstmord begangen“. Alles sei dekonstruiert worden, damit sich am Ufer das „Boboland“ amüsieren kann, die Möchtegern-Bohemiens. Die Zeremonie sei so inklusiv gewesen, dass sie nur „die letzten Mohikaner“ ausgeschlossen habe, die einem vom Charisma
des Christentums geprägten Frankreich-Bild verhaften bleiben.

„Man fühlte sich von solchem Exhibitionismus und der Unansehnlichkeit einiger Dragqueens beschämt“, schreibt der französische Philosoph Pascal Bruckner in einem Beitrag, den die NZZ veröffentlichte. „Außerdem wäre die parodistische Aufführung noch pikanter und vor allem kühner gewesen, wenn sich die Schauspieler auch über andere Religionen lustig gemacht hätten. Das Christentum ist nun einmal bekanntlich die einzige Konfession, über die man ungestraft lachen kann. Wenn man sich über den Islam lustig macht, wird man zuerst des Rassismus beschuldigt und dann mit einer ordentlichen Schlächterei bedroht.“

 


Ihnen hat der Artikel gefallen? Bitte helfen Sie kath.net und spenden Sie jetzt via Überweisung oder Kreditkarte/Paypal!

 





Lesermeinungen

Um selbst Kommentare verfassen zu können müssen Sie sich bitte einloggen.

Für die Kommentiermöglichkeit von kath.net-Artikeln müssen Sie sich bei kathLogin registrieren. Die Kommentare werden von Moderatoren stichprobenartig überprüft und freigeschaltet. Ein Anrecht auf Freischaltung besteht nicht. Ein Kommentar ist auf 1000 Zeichen beschränkt. Die Kommentare geben nicht notwendigerweise die Meinung der Redaktion wieder.
kath.net verweist in dem Zusammenhang auch an das Schreiben von Papst Benedikt zum 45. Welttag der Sozialen Kommunikationsmittel und lädt die Kommentatoren dazu ein, sich daran zu orientieren: "Das Evangelium durch die neuen Medien mitzuteilen bedeutet nicht nur, ausgesprochen religiöse Inhalte auf die Plattformen der verschiedenen Medien zu setzen, sondern auch im eigenen digitalen Profil und Kommunikationsstil konsequent Zeugnis abzulegen hinsichtlich Entscheidungen, Präferenzen und Urteilen, die zutiefst mit dem Evangelium übereinstimmen, auch wenn nicht explizit davon gesprochen wird." (www.kath.net)
kath.net behält sich vor, Kommentare, welche strafrechtliche Normen verletzen, den guten Sitten widersprechen oder sonst dem Ansehen des Mediums zuwiderlaufen, zu entfernen. Die Benutzer können diesfalls keine Ansprüche stellen. Aus Zeitgründen kann über die Moderation von User-Kommentaren keine Korrespondenz geführt werden. Weiters behält sich kath.net vor, strafrechtlich relevante Tatbestände zur Anzeige zu bringen.


Mehr zu








Top-15

meist-gelesen

  1. Eine große BITTE an Ihre Großzügigkeit! - FASTENSPENDE für kath.net!
  2. „Der heißeste Club der Stadt“: Warum New Yorks Jugend plötzlich die Kirchen stürmt
  3. ACH TONI - hat der Wiener Dompfarrer ein Zölibatsproblem?
  4. Erzbischof van Megen wird neuer Papst-Botschafter in Deutschland
  5. Ludger Schepers wirre Osterbotschaft
  6. "Welcher Teufel reitet Sie, Frau Paganini?"
  7. Die Kraft der Auferstehung, der Wille zum Frieden und der Weg der Menschheit
  8. Wissenschaftler zum Grabtuch von Turin: ‚Diese Energie haben wir auf der Erde nicht‘
  9. Visitation im Stift Heiligenkreuz abgeschlossen
  10. Vatikan sagt für September in Rom geplanten Weltkindertag ab
  11. Johannes Hartl: „Junge Menschen fragen wieder nach Gott! Atheismus ist eher für ältere Generation“
  12. Sieg der „rebellischen Nonnen“
  13. Das Licht der Osternacht und der Weg der Versöhnung
  14. Kardinal Arborelius: In Schweden „weiß jeder, dass die katholische Kirche Abtreibung ablehnt“
  15. „Die Bibel steht eindeutig im Visier der Regierung“

© 2026 kath.net | Impressum | Datenschutz