Login




oder neu registrieren?


Suche

Suchen Sie im kath.net Archiv in über 70000 Artikeln:







Top-15

meist-diskutiert

  1. Das Gratis-Christentum des Hendrik Wüst
  2. Vatikan reagiert auf LGBT-Sexualkonzept für katholische Schulen in Hamburg!
  3. 'Was ich am Katholizismus schon immer toll fand...'
  4. Bischof widerruft Erlaubnis, dass die Piusbruderschaft in Lourdes Sakramente spenden dürfen
  5. Ablehnung ökumenischer Konzile ist modernistisch
  6. Der vatikanische Synodalismus ist ein Anachronismus
  7. Tragisches Ende einer Medjugorje-Wallfahrt: Zwölf polnische Pilger sterben bei Busunglück in Ungarn
  8. Der Bischof und der Denunziant
  9. Vor Papstbesuch in Lourdes: Alle Rupnik-Mosaike werden dauerhaft verhüllt
  10. Jedes Rosenkranzgebet sollte mit einer klaren Intention begonnen werden!
  11. Biologische Eltern verklagen Leihmutter, weil diese Abtreibung verweigerte
  12. Die denkwürdige Wandlung des Tucker Carlson
  13. SPÖ-Ministerinnen fordern ‚Schutzzonen‘ um Abtreibungskliniken
  14. Nach Lebensschutzdemonstration: Zwölf Polizisten von Linksradikalen verletzt
  15. Papst Leo XIV. nimmt Rücktrittsgesuch von Bischof Wiesemann an

US-Verkehrsminister Buttigieg: Legale Abtreibung gibt Männern mehr Freiheit

6. August 2024 in Prolife, 2 Lesermeinungen
Druckansicht | Artikel versenden | Tippfehler melden


Diese Freiheit gehe auf Kosten der Frauen, die von den Männern ausgenutzt und dann zu Abtreibungen gedrängt würden, die sie nicht wollen, kritisieren Lebensschützer.


Washington D.C. (kath.net/jg)
Ist die Abtreibung legal, haben Männer mehr Freiheiten als wenn sie verboten ist. Das sagte Pete Buttigieg, Verkehrsminister der Regierung Biden, bei einer Veranstaltung zur Sammlung von Spendengeld für den Wahlkampf von Kamala Harris. Lebensschützer weisen darauf hin, dass genau hier das Problem liegt, berichtet der National Catholic Register.

Er sei froh, dass Harris das Thema Freiheit als zentrales Thema für ihre Wahlkampagne gewählt habe, sagte Buttigieg. Die Freiheit der Frau sei ein wichtiges Thema geworden, nachdem Donald Trump das Recht einer Frau eine Abtreibung zu wählen „zerstört“ habe, sagte er wörtlich. Aber auch Männer hätten mehr Freiheit in einem Land, in dem der Präsident für freien Zugang zu Abtreibung einstehe, fuhr er fort.


„Buttigieg gibt nur zu, was wir schon immer über Abtreibung gewusst haben: dass sie Männer dazu ermächtigt, Frauen auszunutzen“, schreibt Ashley McGuire von der Catholic Association. Buttigiegs Freiheit der Männer gehe auf Kosten der Freiheit der Frauen. Sie schaffe eine Welt, in der Männer die „Freiheit“ hätten, Frauen zu benutzen und Frauen die zu Abtreibungen gezwungen würden, die sie nicht haben wollten. „Das ist nicht wirkliche Freiheit. Das ist Vorherrschaft unter einem anderen Namen“, schreibt sie.

Carol Tobias von der Lebensschutzorganisation National Right to Life bezeichnet Buttigiegs Aussagen als „gruselig und abstoßend“. Nach Buttigiegs Vorstellung gebe legale Abtreibung Männern mehr Freiheit, weil sie die Möglichkeit hätten, Frauen zu einer Abtreibung zu drängen, um ihrer Verantwortung zu entgehen. Wenn Männer am Entstehen neuen Lebens teilhaben, sollten sie die Verantwortung für das Kind und seine Mutter akzeptieren, die damit einher gehe, betont sie.

Emily Davis von der Lebensschutzorganisation Susan B. Anthony Pro-Life America spricht aus eigener Erfahrung. Ihr ehemaliger Freund habe sie zu einer Abtreibung gedrängt, als sie unbeabsichtigt schwanger wurde. Sie habe abgelehnt und das Baby bekommen, schreibt sie in einer E-Mail. Jeden Tag habe sie mit Frauen zu tun, die davon erzählen, wie sie zu einer Abtreibung gedrängt oder sogar gezwungen würden, oft von ihren männlichen Partnern. „Diese tapferen Frauen habe eine Frage an die Demokraten: Wo war unsere Freiheit?“, schreibt Davis (Hervorhebung im Original).

Der National Catholic Register hat eine Anfrage an die Pressestelle des Verkehrsministeriums gestellt, um eine Antwort auf die Fragen der Lebensschützer zu bekommen, erhielt aber keine Rückmeldung.

 


Ihnen hat der Artikel gefallen? Bitte helfen Sie kath.net und spenden Sie jetzt via Überweisung oder Kreditkarte/Paypal!

 





Lesermeinungen

 Dominus vobiscum 6. August 2024 
 

Immerhin ehrlich

Ich finde es gut wenn Abtreibungsbefürworter zumindest ehrlich sind. Das Geschwafel von Frauenrechten oder ähnlichem ist vorgeschobener Nonsens. Die "Profiteure" von liberaler Abtreibungspolitik sind degenerierte Männer die Hedonistisch leben wollen und niemals Konsequenzen für ihr Handeln tragen wollen!
Wer das bezweifelt sollte mal recherchieren wie viele Frauen die Abgetrieben haben "Druck durch den Partner" als Abtreibungsgrund nennen.


3
 
 anjali 6. August 2024 
 

Pro-Abtreibung ?!

So einen Mann will ich nicht!


2
 

Um selbst Kommentare verfassen zu können müssen Sie sich bitte einloggen.

Für die Kommentiermöglichkeit von kath.net-Artikeln müssen Sie sich bei kathLogin registrieren. Die Kommentare werden von Moderatoren stichprobenartig überprüft und freigeschaltet. Ein Anrecht auf Freischaltung besteht nicht. Ein Kommentar ist auf 1000 Zeichen beschränkt. Die Kommentare geben nicht notwendigerweise die Meinung der Redaktion wieder.
kath.net verweist in dem Zusammenhang auch an das Schreiben von Papst Benedikt zum 45. Welttag der Sozialen Kommunikationsmittel und lädt die Kommentatoren dazu ein, sich daran zu orientieren: "Das Evangelium durch die neuen Medien mitzuteilen bedeutet nicht nur, ausgesprochen religiöse Inhalte auf die Plattformen der verschiedenen Medien zu setzen, sondern auch im eigenen digitalen Profil und Kommunikationsstil konsequent Zeugnis abzulegen hinsichtlich Entscheidungen, Präferenzen und Urteilen, die zutiefst mit dem Evangelium übereinstimmen, auch wenn nicht explizit davon gesprochen wird." (www.kath.net)
kath.net behält sich vor, Kommentare, welche strafrechtliche Normen verletzen, den guten Sitten widersprechen oder sonst dem Ansehen des Mediums zuwiderlaufen, zu entfernen. Die Benutzer können diesfalls keine Ansprüche stellen. Aus Zeitgründen kann über die Moderation von User-Kommentaren keine Korrespondenz geführt werden. Weiters behält sich kath.net vor, strafrechtlich relevante Tatbestände zur Anzeige zu bringen.


Mehr zu







Top-15

meist-gelesen

  1. EILT - Sommerspende für kath.net - Bitte helfen SIE uns JETZT!
  2. Vatikan reagiert auf LGBT-Sexualkonzept für katholische Schulen in Hamburg!
  3. Der Bischof und der Denunziant
  4. Das Gratis-Christentum des Hendrik Wüst
  5. Stift Heiligenkreuz: Abt Maximilian Heim tritt zurück
  6. Papst Leo XIV. nimmt Rücktrittsgesuch von Bischof Wiesemann an
  7. 'Was ich am Katholizismus schon immer toll fand...'
  8. Neues Eigentümer-Ehepaar lässt Ex-Epstein-Ranch drei Tage lang exorzieren
  9. Tragisches Ende einer Medjugorje-Wallfahrt: Zwölf polnische Pilger sterben bei Busunglück in Ungarn
  10. Der vatikanische Synodalismus ist ein Anachronismus
  11. Ablehnung ökumenischer Konzile ist modernistisch
  12. Die denkwürdige Wandlung des Tucker Carlson
  13. Nach Lebensschutzdemonstration: Zwölf Polizisten von Linksradikalen verletzt
  14. 21 Märtyrer: 20 ägyptische Kopten und ein Wanderarbeiter aus Ghana
  15. Passauer Bischof Oster warnt in Altötting vor Verfall des christlichen Menschenbildes

© 2026 kath.net | Impressum | Datenschutz