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US-Verkehrsminister Buttigieg: Legale Abtreibung gibt Männern mehr Freiheit

6. August 2024 in Prolife, 2 Lesermeinungen
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Diese Freiheit gehe auf Kosten der Frauen, die von den Männern ausgenutzt und dann zu Abtreibungen gedrängt würden, die sie nicht wollen, kritisieren Lebensschützer.


Washington D.C. (kath.net/jg)
Ist die Abtreibung legal, haben Männer mehr Freiheiten als wenn sie verboten ist. Das sagte Pete Buttigieg, Verkehrsminister der Regierung Biden, bei einer Veranstaltung zur Sammlung von Spendengeld für den Wahlkampf von Kamala Harris. Lebensschützer weisen darauf hin, dass genau hier das Problem liegt, berichtet der National Catholic Register.

Er sei froh, dass Harris das Thema Freiheit als zentrales Thema für ihre Wahlkampagne gewählt habe, sagte Buttigieg. Die Freiheit der Frau sei ein wichtiges Thema geworden, nachdem Donald Trump das Recht einer Frau eine Abtreibung zu wählen „zerstört“ habe, sagte er wörtlich. Aber auch Männer hätten mehr Freiheit in einem Land, in dem der Präsident für freien Zugang zu Abtreibung einstehe, fuhr er fort.


„Buttigieg gibt nur zu, was wir schon immer über Abtreibung gewusst haben: dass sie Männer dazu ermächtigt, Frauen auszunutzen“, schreibt Ashley McGuire von der Catholic Association. Buttigiegs Freiheit der Männer gehe auf Kosten der Freiheit der Frauen. Sie schaffe eine Welt, in der Männer die „Freiheit“ hätten, Frauen zu benutzen und Frauen die zu Abtreibungen gezwungen würden, die sie nicht haben wollten. „Das ist nicht wirkliche Freiheit. Das ist Vorherrschaft unter einem anderen Namen“, schreibt sie.

Carol Tobias von der Lebensschutzorganisation National Right to Life bezeichnet Buttigiegs Aussagen als „gruselig und abstoßend“. Nach Buttigiegs Vorstellung gebe legale Abtreibung Männern mehr Freiheit, weil sie die Möglichkeit hätten, Frauen zu einer Abtreibung zu drängen, um ihrer Verantwortung zu entgehen. Wenn Männer am Entstehen neuen Lebens teilhaben, sollten sie die Verantwortung für das Kind und seine Mutter akzeptieren, die damit einher gehe, betont sie.

Emily Davis von der Lebensschutzorganisation Susan B. Anthony Pro-Life America spricht aus eigener Erfahrung. Ihr ehemaliger Freund habe sie zu einer Abtreibung gedrängt, als sie unbeabsichtigt schwanger wurde. Sie habe abgelehnt und das Baby bekommen, schreibt sie in einer E-Mail. Jeden Tag habe sie mit Frauen zu tun, die davon erzählen, wie sie zu einer Abtreibung gedrängt oder sogar gezwungen würden, oft von ihren männlichen Partnern. „Diese tapferen Frauen habe eine Frage an die Demokraten: Wo war unsere Freiheit?“, schreibt Davis (Hervorhebung im Original).

Der National Catholic Register hat eine Anfrage an die Pressestelle des Verkehrsministeriums gestellt, um eine Antwort auf die Fragen der Lebensschützer zu bekommen, erhielt aber keine Rückmeldung.

 


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Lesermeinungen

 Dominus vobiscum 6. August 2024 
 

Immerhin ehrlich

Ich finde es gut wenn Abtreibungsbefürworter zumindest ehrlich sind. Das Geschwafel von Frauenrechten oder ähnlichem ist vorgeschobener Nonsens. Die "Profiteure" von liberaler Abtreibungspolitik sind degenerierte Männer die Hedonistisch leben wollen und niemals Konsequenzen für ihr Handeln tragen wollen!
Wer das bezweifelt sollte mal recherchieren wie viele Frauen die Abgetrieben haben "Druck durch den Partner" als Abtreibungsgrund nennen.


3
 
 anjali 6. August 2024 
 

Pro-Abtreibung ?!

So einen Mann will ich nicht!


2
 

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