Login




oder neu registrieren?


Suche

Suchen Sie im kath.net Archiv in über 70000 Artikeln:







Top-15

meist-diskutiert

  1. Marx erlaubt Segnung homosexueller Paare
  2. Papst Leo XIV. geht auf Distanz zu Kardinal Marx und seinen geplanten Homo-Segnungen
  3. George Weigel an Kardinal Hollerich: Hat die Kirche Christus zweitausend Jahre lang missverstanden?
  4. US-Moderator Sean Hannity hat die katholische Kirche verlassen.
  5. Diplomatischer Coup: US-Präsident Trump verhindert Hinrichtung von acht Frauen im Iran
  6. Leo XIV. über Papst Franziskus: Ein großes Geschenk für die Welt
  7. Gericht verhandelt über Diskriminierung einer Lebensschutzgruppe an der Uni Heidelberg
  8. ‚Augustiner für den Frieden‘ – Der spätere Leo XIV. bei einer Friedensdemonstration in Rom 1983
  9. Kardinal Koch betont den zutiefst christozentrischen Charakter des Pontifikats von Papst Leo XIV.
  10. Ein Brief vom Papst an die Kardinäle und der Stilwechsel in Rom
  11. „Wenn man der Wahrheit einen Namen geben möchte, ist das sicher Gott“
  12. Der 6. Münchner Marsch fürs Leben setzt ein starkes Zeichen für das Lebensrecht
  13. Renaissance des Glaubens: Amerikas junge Männer kehren in die Kirchen zurück
  14. Papst um Entspannung bemüht: Reden in Afrika sind keine Fern-Debatte mit Trump
  15. Finanzströme des Islam-Terrors: Hisbollah-Netzwerke bis nach Österreich aktiv

Telegram-Gründer Pawel Durow in Paris verhaftet

30. August 2024 in Chronik, keine Lesermeinung
Druckansicht | Artikel versenden | Tippfehler melden


Mittlerweile ist er gegen eine Kaution von fünf Millionen Euro wieder auf freiem Fuß. Die französischen Behörden werfen ihm mangelnde Kooperation gegen Internet- und Finanzkriminalität vor.


Paris (kath.net/jg)
Pawel Durow (39), der Gründer und Geschäftsführer des Kurznachrichten-Dienstes Telegram ist am 24. August in Paris festgenommen worden. Laut einem Bericht der Nachrichtenagentur AFP liegt gegen ihn ein Haftbefehl vor, der durchgesetzt wurde, berichtet NiUS.de.

Die Behörden werfen Durow vor, er sei nicht in ausreichendem Ausmaß bereit, kriminelle Aktivitäten bei Telegram zu unterbinden und weigere sich mit den Ermittlungsbehörden zusammenzuarbeiten.

Das französische Office Mineurs (OFMIN), eine Behörde, die Verbrechen gegen Minderjährige ermittelt, soll laut einem Bericht der Deutschen Welle den Haftbefehl gegen Durow im Rahmen einer Voruntersuchung wegen Beihilfe zu Vergehen wie Betrug, Drogenhandel, Cybermobbing, Geldwäsche, organisiertes Verbrechen und Förderung des Terrorismus erlassen haben.


Der gebürtige Russe Durow ist 2014 aus seinem Heimatland geflohen und hatte sein Social-Media-Unternehmen VK verkauft. Er hatte sich geweigert, Inhalte zu zensieren und private Daten seiner Nutzer an die russische Regierung zu übermitteln. Zehn Jahre später wird er verhaftet, weil er sich auch gegenüber westlichen Behörden weigert, Zensur auszuüben und Daten weiterzugeben, schreibt NiUS.de.

Mittlerweile ist Durow, dessen Vermögen auf 14 Milliarden Euro geschätzt wird, gegen eine Kaution von 5 Millionen Euro wieder auf freiem Fuß. Er darf Frankreich allerdings nicht verlassen und bleibt unter Aufsicht der Justizbehörden. Die französischen Behörden haben jetzt formelle Ermittlungen gegen ihn eingeleitet. Der Ermittlungsrichter sah ausreichende Anhaltspunkte dafür, wie die Staatsanwaltschaft bekannt gab. Bei einer Verurteilung drohen ihm bis zu zehn Jahre Haft.

Telegram weist die Vorwürfe zurück. Das Unternehmen halte alle geltenden Regeln ein, Durow habe nichts zu verbergen. Es sei „absurd“, eine Plattform oder ihren Besitzer für den Missbrauch des Dienstes durch Dritte zur Verantwortung zu ziehen. Die Vorwürfe, Telegram unternehme nicht genug gegen Hassrede und kriminelle Aktivitäten, seien unbegründet. Das Unternehmen liege innerhalb der Standards der Branche.

 


Ihnen hat der Artikel gefallen? Bitte helfen Sie kath.net und spenden Sie jetzt via Überweisung oder Kreditkarte/Paypal!

 





Lesermeinungen

Um selbst Kommentare verfassen zu können müssen Sie sich bitte einloggen.

Für die Kommentiermöglichkeit von kath.net-Artikeln müssen Sie sich bei kathLogin registrieren. Die Kommentare werden von Moderatoren stichprobenartig überprüft und freigeschaltet. Ein Anrecht auf Freischaltung besteht nicht. Ein Kommentar ist auf 1000 Zeichen beschränkt. Die Kommentare geben nicht notwendigerweise die Meinung der Redaktion wieder.
kath.net verweist in dem Zusammenhang auch an das Schreiben von Papst Benedikt zum 45. Welttag der Sozialen Kommunikationsmittel und lädt die Kommentatoren dazu ein, sich daran zu orientieren: "Das Evangelium durch die neuen Medien mitzuteilen bedeutet nicht nur, ausgesprochen religiöse Inhalte auf die Plattformen der verschiedenen Medien zu setzen, sondern auch im eigenen digitalen Profil und Kommunikationsstil konsequent Zeugnis abzulegen hinsichtlich Entscheidungen, Präferenzen und Urteilen, die zutiefst mit dem Evangelium übereinstimmen, auch wenn nicht explizit davon gesprochen wird." (www.kath.net)
kath.net behält sich vor, Kommentare, welche strafrechtliche Normen verletzen, den guten Sitten widersprechen oder sonst dem Ansehen des Mediums zuwiderlaufen, zu entfernen. Die Benutzer können diesfalls keine Ansprüche stellen. Aus Zeitgründen kann über die Moderation von User-Kommentaren keine Korrespondenz geführt werden. Weiters behält sich kath.net vor, strafrechtlich relevante Tatbestände zur Anzeige zu bringen.


Mehr zu








Top-15

meist-gelesen

  1. Große SIZILIEN-Rundreise mit Kaplan Johannes Maria Schwarz!
  2. Papst Leo XIV. geht auf Distanz zu Kardinal Marx und seinen geplanten Homo-Segnungen
  3. Marx erlaubt Segnung homosexueller Paare
  4. „Wenn man der Wahrheit einen Namen geben möchte, ist das sicher Gott“
  5. Christus, das Licht der Jugend und der Familien
  6. Ein Brief vom Papst an die Kardinäle und der Stilwechsel in Rom
  7. George Weigel an Kardinal Hollerich: Hat die Kirche Christus zweitausend Jahre lang missverstanden?
  8. Diplomatischer Coup: US-Präsident Trump verhindert Hinrichtung von acht Frauen im Iran
  9. Papst um Entspannung bemüht: Reden in Afrika sind keine Fern-Debatte mit Trump
  10. Kardinal Koch betont den zutiefst christozentrischen Charakter des Pontifikats von Papst Leo XIV.
  11. Der Fall „Correctiv“: Ein journalistischer Sündenfall und seine Folgen
  12. Der 6. Münchner Marsch fürs Leben setzt ein starkes Zeichen für das Lebensrecht
  13. "Einfach viel unverschämter vom persönlichen Glauben erzählen"
  14. US-Moderator Sean Hannity hat die katholische Kirche verlassen.
  15. Bischof Ivo Muser: "Der größte Mangel, den wir in unserer Diözese haben, ist der Gläubigenmangel"

© 2026 kath.net | Impressum | Datenschutz