Login




oder neu registrieren?


Suche

Suchen Sie im kath.net Archiv in über 70000 Artikeln:







Top-15

meist-diskutiert

  1. Marx erlaubt Segnung homosexueller Paare
  2. George Weigel an Kardinal Hollerich: Hat die Kirche Christus zweitausend Jahre lang missverstanden?
  3. Gericht verhandelt über Diskriminierung einer Lebensschutzgruppe an der Uni Heidelberg
  4. Trump gegen Papst Leo: Wenn Weltpolitik auf das „Heilige“ trifft
  5. Leo XIV. über Papst Franziskus: Ein großes Geschenk für die Welt
  6. „Wenn man der Wahrheit einen Namen geben möchte, ist das sicher Gott“
  7. Kardinal Koch betont den zutiefst christozentrischen Charakter des Pontifikats von Papst Leo XIV.
  8. Ein Brief vom Papst an die Kardinäle und der Stilwechsel in Rom
  9. Viel Lärm um nichts?
  10. Renaissance des Glaubens: Amerikas junge Männer kehren in die Kirchen zurück
  11. Der 6. Münchner Marsch fürs Leben setzt ein starkes Zeichen für das Lebensrecht
  12. Finanzströme des Islam-Terrors: Hisbollah-Netzwerke bis nach Österreich aktiv
  13. Papst um Entspannung bemüht: Reden in Afrika sind keine Fern-Debatte mit Trump
  14. Israel: Haftstrafe für zwei Soldaten nach schwerem Vandalismus an Kruzifix
  15. "Derselbe Polarstern"

Was heißt es wirklich, Jesus zu kennen? Alles ändert sich, wenn du Jesus wirklich kennengelernt hast

15. September 2024 in Aktuelles, 8 Lesermeinungen
Druckansicht | Artikel versenden | Tippfehler melden


Franziskus: Um den Herrn zu kennen, reicht es in Wirklichkeit nicht aus, etwas über ihn zu wissen, sondern es ist notwendig, ihm zu folgen, sich von seinem Evangelium berühren und verändern zu lassen. Von Armin Schwibach


Rom (kath.net/as) Angelus mit Papst Franziskus am vierundzwanzigsten Sonntag im Jahreskreis: „Wenn einer hinter mir hergehen will, verleugne er sich selbst, nehme sein Kreuz auf sich und folge mir nach. Denn wer sein Leben retten will, wird es verlieren; wer aber sein Leben um meinetwillen und um des Evangeliums willen verliert, wird es retten“.

Das Evangelium des heutigen Sonntags (Mk 8,27–35) berichtet, so der Papst, dass Jesus, nachdem er die Jünger gefragt hat, was die Leute von ihm dächten, sie direkt fragt: „Ihr aber, für wen haltet ihr mich?“ (Mk 8,29). Petrus antworte im Namen der ganzen Gruppe: „Du bist der Christus“ (V. 30). Als Jesus jedoch beginne, über das Leiden und den Tod zu sprechen, die ihm bevorstünden, widerspreche Petrus selbst, und Jesus weise ihn scharf zurecht: „Tritt hinter mich, du Satan! Denn du hast nicht das im Sinn, was Gott will, sondern was die Menschen wollen“ (V. 33).


Wenn wir die Haltung des Apostels Petrus betrachteten, könnten auch wir uns fragen, was es wirklich bedeute, Jesus zu kennen.

Einerseits antworte Petrus perfekt, indem er Jesus sage, dass er der Christus sei. Aber hinter diesen richtigen Worten stehe immer noch eine Denkweise „nach Menschenart“, eine Mentalität, die sich einen starken und siegreichen Messias vorstelle, der nicht leiden und sterben könne. Die Worte, mit denen Petrus antworte, „sind also ‚richtig‘, aber seine Denkweise hat sich nicht geändert. Er muss seine Denkweise noch ändern, er muss sich noch bekehren“.

Eine wichtige Botschaft auch für uns: „Auch wir haben etwas über Gott gelernt, wir kennen die Lehre, wir sprechen die Gebete richtig und vielleicht antworten wir auf die Frage ‚Wer ist Jesus für dich?‘ mit einer Formel, die wir im Katechismus gelernt haben“. „Doch sind wir sicher, dass dies bedeutet, Jesus wirklich zu kennen?“, so die eigentliche Frage: „Um den Herrn zu kennen, reicht es in Wirklichkeit nicht aus, etwas über ihn zu wissen, sondern es ist notwendig, ihm zu folgen, sich von seinem Evangelium berühren und verändern zu lassen“. Es gehe also darum, eine Beziehung zu ihm zu haben, eine Begegnung, die das Leben verändert: „Sie verändert deine Art zu sein, sie verändert dein Denken, die Beziehungen zu deinen Brüdern und Schwestern, deine Bereitschaft zu akzeptieren und zu vergeben, die Entscheidungen, die du im Leben triffst. Alles ändert sich, wenn du Jesus wirklich kennengelernt hast“.

Der lutherische Theologe und Pastor Dietrich Bonhoeffer, ein Opfer des Nationalsozialismus, schreibe: „Was mich unablässig bewegt, ist die Frage, was das Christentum oder auch wer Christus heute für uns eigentlich ist“ (Widerstand und Ergebung. Briefe und Aufzeichnungen aus der Haft, 30.4.1944). Leider stellten sich viele diese Frage nicht mehr und blieben „ruhig“, „eingeschlafen“, sogar fern von Gott.

Dagegen sei es wichtig, sich zu fragen: „Lasse ich mich beirren, frage ich mich, wer Jesus für mich ist und welchen Platz er in meinem Leben einnimmt?“.

Foto (c) Vatican Media

 


Ihnen hat der Artikel gefallen? Bitte helfen Sie kath.net und spenden Sie jetzt via Überweisung oder Kreditkarte/Paypal!

 





Lesermeinungen

Um selbst Kommentare verfassen zu können müssen Sie sich bitte einloggen.

Für die Kommentiermöglichkeit von kath.net-Artikeln müssen Sie sich bei kathLogin registrieren. Die Kommentare werden von Moderatoren stichprobenartig überprüft und freigeschaltet. Ein Anrecht auf Freischaltung besteht nicht. Ein Kommentar ist auf 1000 Zeichen beschränkt. Die Kommentare geben nicht notwendigerweise die Meinung der Redaktion wieder.
kath.net verweist in dem Zusammenhang auch an das Schreiben von Papst Benedikt zum 45. Welttag der Sozialen Kommunikationsmittel und lädt die Kommentatoren dazu ein, sich daran zu orientieren: "Das Evangelium durch die neuen Medien mitzuteilen bedeutet nicht nur, ausgesprochen religiöse Inhalte auf die Plattformen der verschiedenen Medien zu setzen, sondern auch im eigenen digitalen Profil und Kommunikationsstil konsequent Zeugnis abzulegen hinsichtlich Entscheidungen, Präferenzen und Urteilen, die zutiefst mit dem Evangelium übereinstimmen, auch wenn nicht explizit davon gesprochen wird." (www.kath.net)
kath.net behält sich vor, Kommentare, welche strafrechtliche Normen verletzen, den guten Sitten widersprechen oder sonst dem Ansehen des Mediums zuwiderlaufen, zu entfernen. Die Benutzer können diesfalls keine Ansprüche stellen. Aus Zeitgründen kann über die Moderation von User-Kommentaren keine Korrespondenz geführt werden. Weiters behält sich kath.net vor, strafrechtlich relevante Tatbestände zur Anzeige zu bringen.


Mehr zu








Top-15

meist-gelesen

  1. Große SIZILIEN-Rundreise mit Kaplan Johannes Maria Schwarz!
  2. Marx erlaubt Segnung homosexueller Paare
  3. „Wenn man der Wahrheit einen Namen geben möchte, ist das sicher Gott“
  4. "Derselbe Polarstern"
  5. Ein Brief vom Papst an die Kardinäle und der Stilwechsel in Rom
  6. George Weigel an Kardinal Hollerich: Hat die Kirche Christus zweitausend Jahre lang missverstanden?
  7. Der unerklärte Formatwechsel beim Konsistorium der Kardinäle im Januar
  8. Nach Extremerfahrung des Mondflugs: Artemis-Kommandant Wiseman fragte nach christlichem Seelsorger
  9. Trump gegen Papst Leo: Wenn Weltpolitik auf das „Heilige“ trifft
  10. Papst um Entspannung bemüht: Reden in Afrika sind keine Fern-Debatte mit Trump
  11. Viel Lärm um nichts?
  12. Kardinal Koch betont den zutiefst christozentrischen Charakter des Pontifikats von Papst Leo XIV.
  13. Der 6. Münchner Marsch fürs Leben setzt ein starkes Zeichen für das Lebensrecht
  14. Der Fall „Correctiv“: Ein journalistischer Sündenfall und seine Folgen
  15. Papst Leo XIV. setzt in Kamerun seine Friedenspredigten

© 2026 kath.net | Impressum | Datenschutz