Login




oder neu registrieren?


Suche

Suchen Sie im kath.net Archiv in über 70000 Artikeln:







Top-15

meist-diskutiert

  1. Antwerpens Bischof Bonny droht jetzt dem Papst
  2. Vatikan genehmigte 2025 in 34 Diözesen die Feier der Alten Messe in Pfarrkirchen
  3. Ist der Islam ‚eine alternative Form des byzantinischen Christentums‘?
  4. Zehn Jahre ‚Amoris laetitia‘ – Die Kunst, eine Lehre zu ändern, ohne sie zu ändern
  5. Tschechischer Bischof Holub meint: Neuer Ritus ist 'wesentlich' für Synodalität
  6. Papst verkündet neuen Friedensappell der Weltreligionen in Assisi
  7. 25 Jahre KATH.NET: Kardinal Müller wird Schirmherr, Peter Seewald journalistischer Berater!
  8. Papst versetzt umstrittenen Kurienkardinal Gambetti vom Petersdom in die Provinz
  9. „Meine Lieben! Darum soll der Rosenkranz nicht vergessen auf dem Boden einer Schublade liegen“
  10. Bischöfe beauftragen Familien als Missionare
  11. US-Diözese führt Rosenkranzwochenende ein
  12. ‚Der Segen für Marie-Garance war auch ein Segen für ihre biologischen Eltern‘
  13. Das Houellebecq-Szenario: Wenn die politische „Mitte“ die Ränder großfüttert
  14. Vatikan bestätigt Sexualverbrechen des toten Ordensgründers Buela
  15. Papst Leo: 'Ehe offenbart etwas von Gottes Geheimnis'

Evangelische und katholische Kirche schließen AfD von Wahldebatte aus

18. September 2024 in Deutschland, 16 Lesermeinungen
Druckansicht | Artikel versenden | Tippfehler melden


Die ‚zunehmende Radikalisierung der AfD’ sei ausschlaggebend für die Entscheidung gewesen, die zweitstärkste Partei im Landtag von Brandenburg nicht einzuladen, gaben die EKBO und das Erzbistum Berlin bekannt.


Potsdam (kath.net/jg)
Die Evangelische Landeskirche Berlin-Brandenburg-schlesische Oberlausitz (EKBO) und das Erzbistum Berlin veranstalten am 16. September eine Wahldebatte in der Nikolaikirche in Potsdam. Eingeladen sind die Parteien CDU, SPD, Bündnis90/Grünne, Die Linke, BSW und Brandenburger Vereinigte Bürgerbewegungen (BVB)/Freie Wähler, berichtet die Evangelische Nachrichtenagentur IDEA.

Die AfD, derzeit zweitstärkste Partei im Landtag von Brandenburg, wurde nicht eingeladen. In einer gemeinsamen Stellungnahme begründen die EKBO und das Erzbistum Berlin ihre Entscheidung mit einer „zunehmenden Radikalisierung der AfD“.


Vertreter der evangelischen und der katholischen Kirche hätten im ersten Halbjahr öffentlich auf die Unvereinbarkeit der Positionen der AfD mit christlichen Grundprinzipien hingewiesen, heißt es in der Stellungnahme. Dies habe aber nicht zu einer Änderung der Haltung der AfD geführt.

Die Brandenburger AfD habe im August 2024 gefordert, ukrainischen Kriegsflüchtlingen und Asylberechtigten der Zugang zu öffentlichen Veranstaltungen zu verbieten. Außerdem sollten nach Vorstellung der AfD alle Organisationen die Gemeinnützigkeit verlieren, die sich für Vielfalt einsetzen, behaupten die Verantwortlichen.

Die AfD sieht das anders. Hans-Christoph Berndt, Spitzenkandidat der Partei in Brandenburg, wirft  der EKDO und dem Erzbistum Berlin vor, sie würden lügen, wenn sie behaupten, ihre Ablehnung der AfD hänge mit der aktuellen Forderung nach Betretungsverboten von Kriegsflüchtlingen für Volksfeste zusammen. Die Kirchen würden die AfD schon seit Jahren bekämpfen.

 


Ihnen hat der Artikel gefallen? Bitte helfen Sie kath.net und spenden Sie jetzt via Überweisung oder Kreditkarte/Paypal!

 





Lesermeinungen

Um selbst Kommentare verfassen zu können müssen Sie sich bitte einloggen.

Für die Kommentiermöglichkeit von kath.net-Artikeln müssen Sie sich bei kathLogin registrieren. Die Kommentare werden von Moderatoren stichprobenartig überprüft und freigeschaltet. Ein Anrecht auf Freischaltung besteht nicht. Ein Kommentar ist auf 1000 Zeichen beschränkt. Die Kommentare geben nicht notwendigerweise die Meinung der Redaktion wieder.
kath.net verweist in dem Zusammenhang auch an das Schreiben von Papst Benedikt zum 45. Welttag der Sozialen Kommunikationsmittel und lädt die Kommentatoren dazu ein, sich daran zu orientieren: "Das Evangelium durch die neuen Medien mitzuteilen bedeutet nicht nur, ausgesprochen religiöse Inhalte auf die Plattformen der verschiedenen Medien zu setzen, sondern auch im eigenen digitalen Profil und Kommunikationsstil konsequent Zeugnis abzulegen hinsichtlich Entscheidungen, Präferenzen und Urteilen, die zutiefst mit dem Evangelium übereinstimmen, auch wenn nicht explizit davon gesprochen wird." (www.kath.net)
kath.net behält sich vor, Kommentare, welche strafrechtliche Normen verletzen, den guten Sitten widersprechen oder sonst dem Ansehen des Mediums zuwiderlaufen, zu entfernen. Die Benutzer können diesfalls keine Ansprüche stellen. Aus Zeitgründen kann über die Moderation von User-Kommentaren keine Korrespondenz geführt werden. Weiters behält sich kath.net vor, strafrechtlich relevante Tatbestände zur Anzeige zu bringen.


Mehr zu








Top-15

meist-gelesen

  1. Ostern 2027 in Rom - Große kath.net-Leserreise!
  2. Der Heilige und das Tier
  3. Papst versetzt umstrittenen Kurienkardinal Gambetti vom Petersdom in die Provinz
  4. US-Diözese führt Rosenkranzwochenende ein
  5. Das Houellebecq-Szenario: Wenn die politische „Mitte“ die Ränder großfüttert
  6. Vatikan bestätigt Sexualverbrechen des toten Ordensgründers Buela
  7. Vatikan genehmigte 2025 in 34 Diözesen die Feier der Alten Messe in Pfarrkirchen
  8. ‚Der Segen für Marie-Garance war auch ein Segen für ihre biologischen Eltern‘
  9. Warum der Todestag des Franz von Assisi nicht sein Gedenktag ist
  10. Wo der Mensch nicht berechenbar ist
  11. Wenn das Nein nicht mehr zählt
  12. USA: Frauen klagen Planned Parenthood wegen Druck in Richtung Abtreibung
  13. Ist der Islam ‚eine alternative Form des byzantinischen Christentums‘?
  14. Erschütterndes Historiendrama: Netflix-Serie „Fauda“ verarbeitet den Terror des 7. Oktober
  15. „Ceresanis reale Eschatologie zum Jubiläum 2033 spricht in dieser Form des Romans…“

© 2026 kath.net | Impressum | Datenschutz