Login




oder neu registrieren?


Suche

Suchen Sie im kath.net Archiv in über 70000 Artikeln:







Top-15

meist-diskutiert

  1. EWTN-Chefin Maria Montserrat Alvarado wird neue Kommunikationspräfektin
  2. Episkopale Arbeitsverweigerung in einem kleinen Video
  3. Vatikan-Bischof lobt John Lennons atheistisches ‚Imagine‘ als ‚schönstes Lied der Welt‘
  4. Deutliche Kritik an 'Amoris Laetitia' im Vorfeld des Papstbesuches
  5. Die 'Akte Lügenfritz': Wenn Staatsgläubigkeit die Meinungsfreiheit verdrängt
  6. Der synodale Prozess, eine Totgeburt von Anfang an!
  7. Wahrheit ist heilsrelevant
  8. 'Armutsindustrie' in der Kritik: Statistik misst Ungleichheit, nicht echte Not
  9. Papst Pius X.: ‚Was brauchen wir heute am meisten, um die Gesellschaft zu retten?
  10. Es gibt keine zweite Chance mehr
  11. Akademie Johannes Paul II. fordert Kard. Grech auf, den pro-LGBT-Synodenbericht zurückzunehmen
  12. Erbärmlich! Lieber Peter Thiel, die meisten Österreicher sind nicht so!
  13. Technisch brillant, geistig obdachlos
  14. Ritus, Zeichen und Symbol: Der Weg zum Mysterium
  15. Großes Kardinalstreffen mit dem Papst - KI statt Liturgie

Bischof in Angola: "Haben andere Probleme" als das, was oft bei der Bischofssynode diskutiert wird

2. Oktober 2024 in Weltkirche, 3 Lesermeinungen
Druckansicht | Artikel versenden | Tippfehler melden


Salesianer-Bischof Lasarte: Soziale Herausforderungen und pastoralen Dringlichkeiten in seinem afrikanischen Heimatland "oft anders als das, was während der Weltbischofssynode diskutiert wird"


Rom/Luanda (kath.net/KAP) Geringe Schulbildung, fehlende Dienstleistungen, Lepra, aggressive Sekten und Islamismus: Die pastoralen Herausforderungen für die katholische Kirche im afrikanischen Angola sind oft anders als die Themen, die während der aktuellen Weltbischofssynode diskutiert werden. Das erklärte der Bischof der Diözese Lwena, Martín Lasarte Topolansky, laut "Vatican News" (Dienstag) im Gespräch mit dem Pressedienst "Fides".


Für Lasarte hat die in vielen Fällen einen eurozentrischen Blick auf die Dinge. "Manchmal erscheinen die Probleme der westlichen Kirche als die großen Probleme der Weltkirche. Dabei gibt es viele andere kritische Themen, wie die Erstevangelisierung, die Ausbildung der Laien, den interreligiösen Dialog und das Wachstum von Sekten", sagte der Salesianer.

In seiner Diözese gebe es noch immer Lepra, erinnerte der Bischof. Während in Europa die Säkularisierung voranschreite, gebe es in Afrika Hunderte von Seminaristen, die Unterstützung in ihrer Ausbildung benötigen. "Wir sind eine sich entwickelnde Kirche", erklärte Lasarte. Die katholische Kirche sei vielfältig und habe "Reichtümer und kritische Aspekte in allen Breitengraden, die allzu oft nicht erkannt werden".

Als weiteres Problem in Angola benannte der Bischof den Aufstieg des Islamismus. Der Bischof berichtete, dass christliche Mädchen muslimische Jungen heiraten und ihre Kinder zum Studium in Länder mit islamischer Mehrheit geschickt werden. Wenn sie zurückkehren, seien sie oft Muslime geworden und stünden in Verbindung mit extremistischen Gruppen, so Lasarte.

Copyright 2024 Katholische Presseagentur KATHPRESS, Wien, Österreich
(www.kathpress.at) Alle Rechte vorbehalten


Ihnen hat der Artikel gefallen? Bitte helfen Sie kath.net und spenden Sie jetzt via Überweisung oder Kreditkarte/Paypal!

 





Lesermeinungen

Um selbst Kommentare verfassen zu können müssen Sie sich bitte einloggen.

Für die Kommentiermöglichkeit von kath.net-Artikeln müssen Sie sich bei kathLogin registrieren. Die Kommentare werden von Moderatoren stichprobenartig überprüft und freigeschaltet. Ein Anrecht auf Freischaltung besteht nicht. Ein Kommentar ist auf 1000 Zeichen beschränkt. Die Kommentare geben nicht notwendigerweise die Meinung der Redaktion wieder.
kath.net verweist in dem Zusammenhang auch an das Schreiben von Papst Benedikt zum 45. Welttag der Sozialen Kommunikationsmittel und lädt die Kommentatoren dazu ein, sich daran zu orientieren: "Das Evangelium durch die neuen Medien mitzuteilen bedeutet nicht nur, ausgesprochen religiöse Inhalte auf die Plattformen der verschiedenen Medien zu setzen, sondern auch im eigenen digitalen Profil und Kommunikationsstil konsequent Zeugnis abzulegen hinsichtlich Entscheidungen, Präferenzen und Urteilen, die zutiefst mit dem Evangelium übereinstimmen, auch wenn nicht explizit davon gesprochen wird." (www.kath.net)
kath.net behält sich vor, Kommentare, welche strafrechtliche Normen verletzen, den guten Sitten widersprechen oder sonst dem Ansehen des Mediums zuwiderlaufen, zu entfernen. Die Benutzer können diesfalls keine Ansprüche stellen. Aus Zeitgründen kann über die Moderation von User-Kommentaren keine Korrespondenz geführt werden. Weiters behält sich kath.net vor, strafrechtlich relevante Tatbestände zur Anzeige zu bringen.


Mehr zu







Top-15

meist-gelesen

  1. SIZILIEN-Rundreise mit Kaplan Johannes Maria Schwarz - ANMELDUNG noch bis 22. JUNI!
  2. Episkopale Arbeitsverweigerung in einem kleinen Video
  3. Der synodale Prozess, eine Totgeburt von Anfang an!
  4. EWTN-Chefin Maria Montserrat Alvarado wird neue Kommunikationspräfektin
  5. Deutliche Kritik an 'Amoris Laetitia' im Vorfeld des Papstbesuches
  6. RTL-Journalistin Liv von Boetticher: „Habe die Bundespolizei zwei Nächte lang auf Streife begleitet“
  7. Schottischer Pfadfinderjunge verweigert Verbeugung vor Allah in der Moschee
  8. Erbärmlich! Lieber Peter Thiel, die meisten Österreicher sind nicht so!
  9. Das brennende Herz des heiligen Philipp Neri: Ein wissenschaftlich dokumentiertes Pfingstwunder
  10. Warum haben alte Kirchen einen verborgenen Raum unter dem Altar?
  11. Vatikan-Bischof lobt John Lennons atheistisches ‚Imagine‘ als ‚schönstes Lied der Welt‘
  12. "Ich musste ihm unglücklicherweise ein paar Schläge verpassen"
  13. Akademie Johannes Paul II. fordert Kard. Grech auf, den pro-LGBT-Synodenbericht zurückzunehmen
  14. Schönborn: Glaube braucht Tradition und kirchliche Einheit
  15. Fossile Bäume lösen Debatte um Arche Noah und die Sintflut aus

© 2026 kath.net | Impressum | Datenschutz