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Priester wurde bei Raubüberfall in Kamerun erschossen

12. Oktober 2024 in Weltkirche, 2 Lesermeinungen
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Geistlicher befand sich auf der Durchreise und wollte von Yaounde aus zu einem einjährigen Praktikum nach Italien aufbrechen


Rom/Yaounde (kath.net/KAP) In Kameruns Hauptstadt Yaounde haben Räuber einen katholischen Priester erschossen. Die Tat ereignete sich laut Meldung des römischen Missionspressediensts "Fides" (Donnerstag) bereits am Abend des 7. Oktober. Auf Bildern von Überwachungskameras ist laut Polizei zu sehen, wie der "Fidei Donum"-Priester Christophe Komla Badjougou vor der Pforte der Niederlassung der Missionare vom Unbefleckten Herzen Mariens (Scheut-Missionare, CICM) niedergeschossen wird. Die beiden bisher unbekannten Täter griffen den Priester von einem Motorrad aus an und entrissen ihm seine Tasche; danach fielen die Schüsse.


Der katholische Erzbischof von Yaounde, Jean Mbarga, brachte in einer Reaktion seine "tiefe Trauer" zum Ausdruck, sprach der Familie des Priesters, seinen Freunden und der christlichen Gemeinschaft sein Beileid aus und rief zum Gebet auf. Der getötete Christophe Komla Badjougou stammte aus dem Togo und war Vikar einer Pfarre in Zouzoui in der Diözese Yagoua im Norden von Kamerun. Er befand sich auf der Durchreise und wollte von Yaounde aus zu einem einjährigen Praktikum nach Italien aufbrechen. Er gehörte der "Vereinigung der stillen Arbeiter des Kreuzes" (Silenziosi Operai della Croce, SOdC) an, deren Hauptsitz sich im süditalienischen Ariano Irpino im Marienheiligtum von Valleluogo befindet.

Copyright 2024 Katholische Presseagentur KATHPRESS, Wien, Österreich
(www.kathpress.at) Alle Rechte vorbehalten

Archivfoto: Der verstorbene Pater Christophe Badjogou Komla (c) Diözese Yagoua


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