Login




oder neu registrieren?


Suche

Suchen Sie im kath.net Archiv in über 70000 Artikeln:







Top-15

meist-diskutiert

  1. Was interessiert mich das Geschwätz von Rom...
  2. Wenn sich Gratismut in Angst verwandelt
  3. Erschütterndes Beispiel für die Kultur des Todes: Seniorin wurde gegen ihren Willen euthanasiert
  4. Katholiken fordern Exkommunikation der „katholischen“ US-Gouverneurin Maura Healey
  5. „Trägt der synodale Prozess dazu bei, die Seelen Christus und dem ewigen Heil näherzubringen?“
  6. Bußgeldverfahren gegen Schüler nach Weigerung an LGBT-Workshop teilzunehmen
  7. Papst warnt vor eigenmächtigen Änderungen bei der Messe
  8. 500 Euro für ein Sakrament oder was ist das wirkliche Problem?
  9. "Ich würde Kinderbetreuung nicht als Arbeit sehen, sage ich Ihnen ganz ehrlich"
  10. Katholische Beerdigung für italienischen Gitarristen wurde abgesagt, weil er Freimaurer war
  11. Das Kirchenjahr als Weg durch die Heilsgeschichte. Dem Gottesdienst soll nichts vorgezogen werden!
  12. Influencerin bezeichnet Trans-Politiker als Mann: zu zwei Jahren Hausarrest verurteilt
  13. ‚Waldbrände in der Kurie‘
  14. Schwuler Aktivist übt scharfe Kritik an Jens Spahn: „Es gibt kein Grundrecht auf ein Kind!“
  15. Edith Stein – Ave, Crux, spes unica

„Bis das Sympathisantenumfeld von MuslimInteraktiv und Hizb ut-Tahrir einen ins Visier nimmt“

21. Oktober 2024 in Deutschland, 2 Lesermeinungen
Druckansicht | Artikel versenden | Tippfehler melden


Eren Güvercin: „Gerade Muslime, die öffentlich Haltung zeigen gegen Islamismus und diese Kalifatsideologie, sind diesen Extremisten ein Dorn im Auge.“


Berlin (kath.net) „Es war nur eine Frage der Zeit, bis das Sympathisantenumfeld von #MuslimInteraktiv und Hizb ut-Tahrir einen ins Visier nimmt.“ Darauf macht der deutsche Journalist Eren Güvercin auf seinem Auftritt auf X aufmerksam. Hinter dieser scheinbar unauffälligen Formulierung verbirgt sich die Kritik an Bedrohung gegen den islamismiskritischen Muslim. Vor wenigen Tagen „bekam ich von einer unbekannten Person einen Anruf, der zunächst angeblich nur eine Frage stellen wollte, aber nach wenigen Sekunden plötzlich zu schreien anfing: ‚Du Verräter, du Verräter! Du bist kein Muslim!‘“ Güvercin führt weiter aus: „Gerade Muslime, die öffentlich Haltung zeigen gegen #Islamismus und diese Kalifatsideologie, sind diesen Extremisten ein Dorn im Auge. Und mit Feindmarkierungen nehmen sie gezielt Muslime ins Visier, die ihnen widersprechen, mit dem Ziel diese einzuschüchtern.“ Ernüchtert fügt er hinzu: „Hoffen wir mal, dass die zuständigen Behörden das ganz genau im Blick haben.“ Journalist Güvercin ist gläubiger Muslim und Mitglied der 4. Deutschen Islamkonferenz. Ob er bereits unter Polizeischutz leben muss, ist derzeit nicht bekannt.


Güvercin teilt mit diesem Post auch das Videostatement eines bärtigen Mannes, der vor seiner Bücherwand voller arabischer Buchtitel spricht. Dieser nicht näher genannte Mann kritisiert Güvercins Aussagen in einem Interview mit der „Welt“ und vertritt: „Kommen wir jetzt mal zu diesem ‚BRD-Islamexperten‘“, dann folgt ein Ausschnitt aus dem Welt-Interview. Der bärtige Mann behauptet weiter: „Zum einen sind MuslimInteraktiv und andere Plattformen nicht die einzigen, die über die Etablierung eines Kalifats sprechen, sondern Muslime weltweit. Das verstehen aber auch nur Muslime und nicht solche BRD-Beamte wie du. Was wäre denn sonst die Lösung, du BRD-Informant? Hamas soll die Geiseln zurückgeben, wirst du sagen – also im Grunde genommen das, was deine BRD-Arbeitsgeber dir auferlegt haben.“

Das Kalifat stellt eine islamische Regierungsform dar, der Kalif hat sowohl die weltliche wie auch die geistliche Führerschaft auf der Grundlage der Sharia. Das Kalifat ist mit einer Demokratie im westlichen Sinn unvereinbar. In Deutschland vertreten beispielsweise die islamistischen Gruppierungen Hizb ut-Tahrir (Betätigungsverbot in Deutschland seit 2003) und die Terrororganisation Islamischer Staat diese Vorstellungen. Seit dem Terrorüberfall der Hamas auf Israel am 7.10.2023 tauchen auch in Deutschland verstärkt – keineswegs wenige – Demonstranten mit entsprechenden Pro-Kalifats-Bekenntnissen auf.

Foto: Symbolbild


Ihnen hat der Artikel gefallen? Bitte helfen Sie kath.net und spenden Sie jetzt via Überweisung oder Kreditkarte/Paypal!

 





Lesermeinungen

 Versusdeum 22. Oktober 2024 
 

Die letzten Bundesregierungen

haben den "Euro-Islam", der mit unseren Werten vereinbar wäre (Vertreter z.B. Prof. Bassam Tibi), viel zu lange links liegengelassen und lieber mit den Fundi-Muslimverbänden verhandelt. Gleichzeitig haben sie selbst international gesuchten Islamisten, Terroristen und Kriminellen (Clans und Mafias) aus dem islamischen Bereich den anonymen roten Teppich der Passfreiheit ausgerollt ("ohne Obergrenze"), während sie gleichzeitig gegen jegliche Kritik an dieser (im doppelten Wortsinn) Staatsaufgabe ad personam gehetzt haben. Das buchstäblich explosive Ergebnis dieser Appeasementpolitik konnte man spätestens im Multi-Anschlagsjahr 2016 bestaunen, aber inzwischen nicht mehr nur im failed state NRW, sondern längst auch z.B. in München im alten botanischen Garten und jetzt auch am Stacchus. Die tz brachte letzteres es heute sogar als Titelstory. Demnächst auch in Ihrem Theater. Geliefert wie gewählt.


1
 
 Versusdeum 21. Oktober 2024 
 

Die Forderung nach einem Kalifat sei ja legitim,

sagt jedenfalls kein geringerer als der oberste "Verfassungshüter" Almanyas, Herr Haltungszwang - natürlich ganz anders als z.B. Regierungskritik, also die gesetzlich erlaubte, aber dennoch "verfassungsschutzrelevante Delegitimierung des Staates".


0
 

Um selbst Kommentare verfassen zu können müssen Sie sich bitte einloggen.

Für die Kommentiermöglichkeit von kath.net-Artikeln müssen Sie sich bei kathLogin registrieren. Die Kommentare werden von Moderatoren stichprobenartig überprüft und freigeschaltet. Ein Anrecht auf Freischaltung besteht nicht. Ein Kommentar ist auf 1000 Zeichen beschränkt. Die Kommentare geben nicht notwendigerweise die Meinung der Redaktion wieder.
kath.net verweist in dem Zusammenhang auch an das Schreiben von Papst Benedikt zum 45. Welttag der Sozialen Kommunikationsmittel und lädt die Kommentatoren dazu ein, sich daran zu orientieren: "Das Evangelium durch die neuen Medien mitzuteilen bedeutet nicht nur, ausgesprochen religiöse Inhalte auf die Plattformen der verschiedenen Medien zu setzen, sondern auch im eigenen digitalen Profil und Kommunikationsstil konsequent Zeugnis abzulegen hinsichtlich Entscheidungen, Präferenzen und Urteilen, die zutiefst mit dem Evangelium übereinstimmen, auch wenn nicht explizit davon gesprochen wird." (www.kath.net)
kath.net behält sich vor, Kommentare, welche strafrechtliche Normen verletzen, den guten Sitten widersprechen oder sonst dem Ansehen des Mediums zuwiderlaufen, zu entfernen. Die Benutzer können diesfalls keine Ansprüche stellen. Aus Zeitgründen kann über die Moderation von User-Kommentaren keine Korrespondenz geführt werden. Weiters behält sich kath.net vor, strafrechtlich relevante Tatbestände zur Anzeige zu bringen.


Mehr zu







Top-15

meist-gelesen

  1. Sommerspende für kath.net - Bitte helfen SIE uns jetzt JETZT!
  2. Edith Stein – Ave, Crux, spes unica
  3. Ostern 2027 in Rom - Große kath.net-Leserreise!
  4. Erschütterndes Beispiel für die Kultur des Todes: Seniorin wurde gegen ihren Willen euthanasiert
  5. "Mit Leib und Seele bei Gott – unsere Berufung zur Vollendung"
  6. "... der Sieg, der die Welt besiegt hat, ist unser Glaube” (1 Joh 5,4)"
  7. Grösse
  8. Deutschland: Katholische Kirche verzeichnet mehr Erwachsenentaufen trotz Mitgliederrückgang
  9. „Warum ich katholisch bin“
  10. „Nicht der Sturm hat das letzte Wort – Christus hat das letzte Wort. Amen.“
  11. Was Papst Leo XIV. in Südamerika erwartet
  12. Wenn der Sturm den Glauben prüft - Der Friede Christi mitten im Gegenwind
  13. Der integre Leib der Gottesmutter und ihr unbeflecktes Herz
  14. Präfekt des Dikasteriums für die Gesetzestexte: Kirchenrecht soll dem Heil der Seelen dienen
  15. "Ich würde Kinderbetreuung nicht als Arbeit sehen, sage ich Ihnen ganz ehrlich"

© 2026 kath.net | Impressum | Datenschutz