Login




oder neu registrieren?


Suche

Suchen Sie im kath.net Archiv in über 70000 Artikeln:







Top-15

meist-diskutiert

  1. Eine „Erzbischöfin“ stürzt die Anglikanische Kirche ins Chaos
  2. Was Charlie Kirk Friedrich Merz antworten würde
  3. „Der Wahlausgang in Berlin im September 2026 gibt vielen Bevölkerungsgruppen Anlass zur Sorge“
  4. "Marsch für das Leben"-Grußwort des DBK-Vorsitzenden Wilmer verfehlt das Thema
  5. Niederländischer Weihbischof Mutsaerts: „Kirche in der Krise – und wie wir sie nicht retten sollten“
  6. Irreversibel – die Diktatur des Geschehenen. Wenn die Geschichte zum ‚Lehramt‘ wird
  7. Fünf weibliche Opfer von Pater Marko Ivan Rupnik schreiben offenen Brief an Papst Leo XIV.
  8. Katholische Cityseelsorge St. Gallen Mitveranstalter von ‚Drag-Show‘
  9. BDKJ und eine doch getaufte Kandidatin im Bundesvorstand
  10. Niederlande: Ein zweijähriges Kind wurde durch Euthanasie getötet
  11. Salzburg: 1.000 Gläubige bei Adoratio-Kongress zu "Himmlischer Friede"
  12. Bei öffentlichen Anlässen: Kanadas Militärkapläne dürfen nicht über Gott sprechen
  13. Der Katholik Macron wird bei keiner der drei Papstmessen in Frankreich mitfeiern
  14. Tausende Teilnehmer bei Pro-Life-Kundgebungen in Berlin, Köln und Zürich
  15. Wien: Rund 20.000 Teilnehmer bei ökumenischem "Marsch für Jesus"

„Sie brauchen eine Erfahrung, die sagt, dass es mehr im Leben gibt als Materialismus“

30. Oktober 2024 in Familie, 1 Lesermeinung
Druckansicht | Artikel versenden | Tippfehler melden


Schönheit, Güte und übernatürliche Erfahrungen sind die heute die besten Argumente für den Glauben, sagt Buchautor Rod Dreher.


New York (kath.net / pk) Was kann junge Menschen heute davon überzeugen, dass der christliche Glaube eine echte Option ist? Eine Antwort darauf gibt der Konvertit und Autor Rod Dreher in einem Interview für das „National Catholic Register“, wo er über sein neuestes Buch „Living in Wonder“ spricht, das am 22. Oktober 2024 in englischer Sprache erschienen ist.

Er habe begriffen, „dass es in erster Linie nicht apologetische Argumente waren, die mich zum Glauben geführt hatten, sondern eine Begegnung mit großer Schönheit und eine Begegnung mit außergewöhnlicher Güte – beides führte zu meiner Bekehrung“, reflektiert er seine eigenen Erfahrungen.

„Benedikt XVI. sagte, in unserer Zeit seien die kirchliche Kunst sowie die Heiligen die besten Argumente für den Glauben. Mit anderen Worten: Schönheit und Güte öffnen die Tür zur Wahrheit. Ich weiß, dass dies wahr ist, denn ich habe es gelebt!“


Er selbst habe einige übernatürliche Erfahrungen gemacht. „Diese Dinge stärkten meinen Glauben, indem sie mich daran erinnerten, dass die Welt nicht so ist, wie wir sie uns vorstellen, dass die materielle Welt auf einer spirituellen Realität beruht.“

Heute sei zwar der Atheismus unter den jungen Menschen weitgehend ausgestorben, „aber sie kehren nicht zum Christentum zurück“, weil sie sich verschiedenen Formen des Okkulten zuwenden und „verzweifelt eine Erfahrung der Transzendenz, der Mystik machen wollen“, analysiert Dreher. „Sie brauchen eine Erfahrung, die ihnen sagt, dass es mehr im Leben gibt als nur Materialismus.“

Für Christen sei dies eine immense Chance, meint er. „Es wird weiterhin schwierig sein – vielleicht schwieriger denn je –, Menschen mit Hilfe der Vernunft zu bekehren“, sagt er. Aber die Kirche habe einen reichen Schatz an mystischen Erfahrungen, den sie teilen könne, etwa die Wunder von Padre Pio und anderen Heiligen, ebenso anerkannte Marienerscheinungen, erklärte Dreher.

„Living in Wonder“ sei „nicht nur ein Buch der Theorie, sondern auch ein Buch mit praktischen Ratschlägen“, erläutert Dreher im Interview. „Einer der meistdiskutierten Teile des Buches wird wohl sein, was ein ehemaliger Dämonenanbeter, der jetzt zum Christentum konvertiert ist und zudem ein hochqualifizierter Religionswissenschaftler ist, Geistlichen und religiösen Leitern rät. Er sagt, dass religiöse Leiter viel mehr über den Okkultismus lesen müssen, aber nicht so viel, dass sie demoralisiert werden.“

Der Okkultismus sei in der heutigen Populärkultur „weithin akzeptiert“, warnt der Autor. Dies seien alles Türen, durch die das Dämonische Zugang zu den Seelen der Menschen hat. „Das ist kein Scherz. Der Klerus sollte die Arbeit der Exorzisten viel ernster nehmen. Sie leben in einer Realität, die die meisten von uns nicht sehen, die aber existiert. Der geistliche Kampf ist ein ernster Teil unseres Lebens als Christen, und er wird in den kommenden Jahren noch ernster werden.“


Ihnen hat der Artikel gefallen? Bitte helfen Sie kath.net und spenden Sie jetzt via Überweisung oder Kreditkarte/Paypal!

 





Lesermeinungen

Um selbst Kommentare verfassen zu können müssen Sie sich bitte einloggen.

Für die Kommentiermöglichkeit von kath.net-Artikeln müssen Sie sich bei kathLogin registrieren. Die Kommentare werden von Moderatoren stichprobenartig überprüft und freigeschaltet. Ein Anrecht auf Freischaltung besteht nicht. Ein Kommentar ist auf 1000 Zeichen beschränkt. Die Kommentare geben nicht notwendigerweise die Meinung der Redaktion wieder.
kath.net verweist in dem Zusammenhang auch an das Schreiben von Papst Benedikt zum 45. Welttag der Sozialen Kommunikationsmittel und lädt die Kommentatoren dazu ein, sich daran zu orientieren: "Das Evangelium durch die neuen Medien mitzuteilen bedeutet nicht nur, ausgesprochen religiöse Inhalte auf die Plattformen der verschiedenen Medien zu setzen, sondern auch im eigenen digitalen Profil und Kommunikationsstil konsequent Zeugnis abzulegen hinsichtlich Entscheidungen, Präferenzen und Urteilen, die zutiefst mit dem Evangelium übereinstimmen, auch wenn nicht explizit davon gesprochen wird." (www.kath.net)
kath.net behält sich vor, Kommentare, welche strafrechtliche Normen verletzen, den guten Sitten widersprechen oder sonst dem Ansehen des Mediums zuwiderlaufen, zu entfernen. Die Benutzer können diesfalls keine Ansprüche stellen. Aus Zeitgründen kann über die Moderation von User-Kommentaren keine Korrespondenz geführt werden. Weiters behält sich kath.net vor, strafrechtlich relevante Tatbestände zur Anzeige zu bringen.


Mehr zu








Top-15

meist-gelesen

  1. Anerkanntes Wunder von Fulton Sheen: Baby nach 61 Minuten Atemstillstand lebt, heute kerngesund
  2. Wien: Rund 20.000 Teilnehmer bei ökumenischem "Marsch für Jesus"
  3. Tausende Teilnehmer bei Pro-Life-Kundgebungen in Berlin, Köln und Zürich
  4. Jesus in Hollywood: Eucharistische Prozession in den Straßen der Filmmetropole
  5. Papst-Vigil in Paris mit Jesus zugeschriebener "Heiliger Tunika"
  6. Katholische Cityseelsorge St. Gallen Mitveranstalter von ‚Drag-Show‘
  7. Niederlande: Ein zweijähriges Kind wurde durch Euthanasie getötet
  8. Leo XIV. besucht als erster Papst die wiederaufgebaute Notre-Dame
  9. Die Güte Gottes und die Freude am Glauben
  10. Zum Abschied einer Pastoralraumleiterin
  11. Der 11. September und die Notwendigkeit eines kämpferischen Christentums
  12. Was Charlie Kirk Friedrich Merz antworten würde
  13. Eine „Erzbischöfin“ stürzt die Anglikanische Kirche ins Chaos
  14. Bischof Oster benennt Unterschiede zwischen deutsch-synodalem Weg und vatikanischer Weltsynode
  15. Er war einer der Gründer der polnischen Lebensschutzbewegung: Pfr. Stanisław Małkowski verstorben

© 2026 kath.net | Impressum | Datenschutz