Login




oder neu registrieren?


Suche

Suchen Sie im kath.net Archiv in über 70000 Artikeln:







Top-15

meist-diskutiert

  1. Piusbruderschaft erklärt dem Papst den Glauben
  2. Die nächste Reform ist immer die beste aller Zeiten
  3. Vertrauenskrise in der Kirche
  4. 'Der Bischof des Niedergangs ist Herr Feige'
  5. Bischöfe und ZdK wollen die AfD ausgrenzen, der Papst empfängt einen AfD-Bundestagsabgeordneten
  6. ‚Ist das Synodenbüro des Vatikan die PR-Abteilung von P. James Martin SJ geworden?‘
  7. Vatikanisches Synodenbüro distanziert sich vom umstrittenen Gruppe 9-Abschlussbericht
  8. „Kann der Westen ohne das Christentum überleben?“
  9. Rom und die orientalisch-orthodoxen Kirchen seit Fiducia supplicans
  10. Ach FRIEDRICH - Eklat beim Katholikentag und Kanzler Merz mittendrin
  11. „So wie Volker Beck geht es mir auch mit ganz vielen Predigten und kirchlichen Verlautbarungen“
  12. Kardinal Eijk: Synodenbericht der Arbeitsgruppe 9 muss zurückgewiesen werden
  13. Klimakatastrophe völlig 'unplausibel': IPCC-Autoren korrigieren Szenarien
  14. Die Erzdiözese Wien hat ein Problem: Toni Faber, seine 'Freundin' und seine 100m2 Penthouse-Wohnung
  15. Katholische Kita in Hessen verzichtet auf Mutter- und Vatertagsgeschenke

„Sie brauchen eine Erfahrung, die sagt, dass es mehr im Leben gibt als Materialismus“

30. Oktober 2024 in Familie, 1 Lesermeinung
Druckansicht | Artikel versenden | Tippfehler melden


Schönheit, Güte und übernatürliche Erfahrungen sind die heute die besten Argumente für den Glauben, sagt Buchautor Rod Dreher.


New York (kath.net / pk) Was kann junge Menschen heute davon überzeugen, dass der christliche Glaube eine echte Option ist? Eine Antwort darauf gibt der Konvertit und Autor Rod Dreher in einem Interview für das „National Catholic Register“, wo er über sein neuestes Buch „Living in Wonder“ spricht, das am 22. Oktober 2024 in englischer Sprache erschienen ist.

Er habe begriffen, „dass es in erster Linie nicht apologetische Argumente waren, die mich zum Glauben geführt hatten, sondern eine Begegnung mit großer Schönheit und eine Begegnung mit außergewöhnlicher Güte – beides führte zu meiner Bekehrung“, reflektiert er seine eigenen Erfahrungen.

„Benedikt XVI. sagte, in unserer Zeit seien die kirchliche Kunst sowie die Heiligen die besten Argumente für den Glauben. Mit anderen Worten: Schönheit und Güte öffnen die Tür zur Wahrheit. Ich weiß, dass dies wahr ist, denn ich habe es gelebt!“


Er selbst habe einige übernatürliche Erfahrungen gemacht. „Diese Dinge stärkten meinen Glauben, indem sie mich daran erinnerten, dass die Welt nicht so ist, wie wir sie uns vorstellen, dass die materielle Welt auf einer spirituellen Realität beruht.“

Heute sei zwar der Atheismus unter den jungen Menschen weitgehend ausgestorben, „aber sie kehren nicht zum Christentum zurück“, weil sie sich verschiedenen Formen des Okkulten zuwenden und „verzweifelt eine Erfahrung der Transzendenz, der Mystik machen wollen“, analysiert Dreher. „Sie brauchen eine Erfahrung, die ihnen sagt, dass es mehr im Leben gibt als nur Materialismus.“

Für Christen sei dies eine immense Chance, meint er. „Es wird weiterhin schwierig sein – vielleicht schwieriger denn je –, Menschen mit Hilfe der Vernunft zu bekehren“, sagt er. Aber die Kirche habe einen reichen Schatz an mystischen Erfahrungen, den sie teilen könne, etwa die Wunder von Padre Pio und anderen Heiligen, ebenso anerkannte Marienerscheinungen, erklärte Dreher.

„Living in Wonder“ sei „nicht nur ein Buch der Theorie, sondern auch ein Buch mit praktischen Ratschlägen“, erläutert Dreher im Interview. „Einer der meistdiskutierten Teile des Buches wird wohl sein, was ein ehemaliger Dämonenanbeter, der jetzt zum Christentum konvertiert ist und zudem ein hochqualifizierter Religionswissenschaftler ist, Geistlichen und religiösen Leitern rät. Er sagt, dass religiöse Leiter viel mehr über den Okkultismus lesen müssen, aber nicht so viel, dass sie demoralisiert werden.“

Der Okkultismus sei in der heutigen Populärkultur „weithin akzeptiert“, warnt der Autor. Dies seien alles Türen, durch die das Dämonische Zugang zu den Seelen der Menschen hat. „Das ist kein Scherz. Der Klerus sollte die Arbeit der Exorzisten viel ernster nehmen. Sie leben in einer Realität, die die meisten von uns nicht sehen, die aber existiert. Der geistliche Kampf ist ein ernster Teil unseres Lebens als Christen, und er wird in den kommenden Jahren noch ernster werden.“


Ihnen hat der Artikel gefallen? Bitte helfen Sie kath.net und spenden Sie jetzt via Überweisung oder Kreditkarte/Paypal!

 





Lesermeinungen

Um selbst Kommentare verfassen zu können müssen Sie sich bitte einloggen.

Für die Kommentiermöglichkeit von kath.net-Artikeln müssen Sie sich bei kathLogin registrieren. Die Kommentare werden von Moderatoren stichprobenartig überprüft und freigeschaltet. Ein Anrecht auf Freischaltung besteht nicht. Ein Kommentar ist auf 1000 Zeichen beschränkt. Die Kommentare geben nicht notwendigerweise die Meinung der Redaktion wieder.
kath.net verweist in dem Zusammenhang auch an das Schreiben von Papst Benedikt zum 45. Welttag der Sozialen Kommunikationsmittel und lädt die Kommentatoren dazu ein, sich daran zu orientieren: "Das Evangelium durch die neuen Medien mitzuteilen bedeutet nicht nur, ausgesprochen religiöse Inhalte auf die Plattformen der verschiedenen Medien zu setzen, sondern auch im eigenen digitalen Profil und Kommunikationsstil konsequent Zeugnis abzulegen hinsichtlich Entscheidungen, Präferenzen und Urteilen, die zutiefst mit dem Evangelium übereinstimmen, auch wenn nicht explizit davon gesprochen wird." (www.kath.net)
kath.net behält sich vor, Kommentare, welche strafrechtliche Normen verletzen, den guten Sitten widersprechen oder sonst dem Ansehen des Mediums zuwiderlaufen, zu entfernen. Die Benutzer können diesfalls keine Ansprüche stellen. Aus Zeitgründen kann über die Moderation von User-Kommentaren keine Korrespondenz geführt werden. Weiters behält sich kath.net vor, strafrechtlich relevante Tatbestände zur Anzeige zu bringen.


Mehr zu







Top-15

meist-gelesen

  1. EINMALIGE CHANCE - SIZILIEN-Rundreise mit Kaplan Johannes Maria Schwarz!
  2. 'Der Bischof des Niedergangs ist Herr Feige'
  3. „Kann der Westen ohne das Christentum überleben?“
  4. Piusbruderschaft erklärt dem Papst den Glauben
  5. Die Erzdiözese Wien hat ein Problem: Toni Faber, seine 'Freundin' und seine 100m2 Penthouse-Wohnung
  6. Bischöfe und ZdK wollen die AfD ausgrenzen, der Papst empfängt einen AfD-Bundestagsabgeordneten
  7. Die nächste Reform ist immer die beste aller Zeiten
  8. Klimakatastrophe völlig 'unplausibel': IPCC-Autoren korrigieren Szenarien
  9. „So wie Volker Beck geht es mir auch mit ganz vielen Predigten und kirchlichen Verlautbarungen“
  10. Ach FRIEDRICH - Eklat beim Katholikentag und Kanzler Merz mittendrin
  11. Proteste gegen Auftritt von Kardinal Marx
  12. Vatikanisches Synodenbüro distanziert sich vom umstrittenen Gruppe 9-Abschlussbericht
  13. Vertrauenskrise in der Kirche
  14. ‚Ist das Synodenbüro des Vatikan die PR-Abteilung von P. James Martin SJ geworden?‘
  15. „Wir sollten für den Himmel leben“

© 2026 kath.net | Impressum | Datenschutz