Login




oder neu registrieren?


Suche

Suchen Sie im kath.net Archiv in über 70000 Artikeln:







Top-15

meist-diskutiert

  1. Eine „Erzbischöfin“ stürzt die Anglikanische Kirche ins Chaos
  2. Was Charlie Kirk Friedrich Merz antworten würde
  3. Tantum ergo Sacramentum
  4. Kardinal Burke: Sexuelle Unmoral heute erinnert an Sodom und Gomorrha
  5. Irreversibel – die Diktatur des Geschehenen. Wenn die Geschichte zum ‚Lehramt‘ wird
  6. "Marsch für das Leben"-Grußwort des DBK-Vorsitzenden Wilmer verfehlt das Thema
  7. „Der Wahlausgang in Berlin im September 2026 gibt vielen Bevölkerungsgruppen Anlass zur Sorge“
  8. Katholische Cityseelsorge St. Gallen Mitveranstalter von ‚Drag-Show‘
  9. Während Messfeier mit Erstklässlern: Bengalisches Feuer in katholische Kirche geworfen
  10. ‚Das Exil von Pater Edmund‘
  11. BDKJ und eine doch getaufte Kandidatin im Bundesvorstand
  12. Niederlande: Ein zweijähriges Kind wurde durch Euthanasie getötet
  13. Niederländischer Weihbischof Mutsaerts: „Kirche in der Krise – und wie wir sie nicht retten sollten“
  14. Spannungen hinter den Kulissen: Papst lehnt gemeinsamen Auftritt mit Macron in Notre-Dame ab!
  15. Die katholischen Bischöfe übernehmen die Schirmherrschaft zum Marsch für das Leben/Slowakei

Kritik an 'Krippe von Bethlehem' im Vatikan – Jesuskind auf einem Palästinensertuch

11. Dezember 2024 in Weltkirche, 3 Lesermeinungen
Druckansicht | Artikel versenden | Tippfehler melden


Die palästinensische Propaganda behauptet, Jesus sei der ‚erste Palästinenser‘ gewesen, eine historische Unwahrheit


Vatikan (kath.net/jg)
In der Audienzhalle des Vatikans steht derzeit die „Krippe vom Bethlehem“. Sie wurde am vergangenen Wochenende eingeweiht. Johny Andonia und Faten Nastas Mitwasi, zwei Künstler aus Bethlehem, haben sie gestaltet. An der Feier nahmen auch Vertreter der palästinensischen Botschaft beim Heiligen Stuhl teil, berichtet NiUS.de. Bethlehem liegt im Palästinensischen Autonomiegebiet.

Über der Krippe erhebt sich eine Darstellung des Sterns von Bethlehem. Darauf ist in lateinischer und arabischer Sprache zu lesen: „Ehre sei Gott in der Höhe und Friede auf Erden den Menschen guten Willens“.

Ramzi Khouri vom Exekutivkomitee der im Westjordanland regierenden PLO richtete Papst Franziskus Grüße von Präsident Mahmoud Abbas aus und drückte seine „tiefe Dankbarkeit für die unerschütterliche Unterstützung des Papstes für die palästinensische Sache und seine unermüdlichen Bemühungen um die Beendigung des Krieges gegen Gaza und die Förderung der Gerechtigkeit aus“.


Das Jesuskind liegt auf einem schwarz-weißen Palästinensertuch. Kritiker sehen darin den Versuch, Jesus und Weihnachten für die palästinensische Sache zu vereinnahmen. Das Palästinensertuch ist ein Symbol des Kampfes der Palästinenser gegen Israel, der auch mit terroristischen Mitteln geführt wird.

Es steht außer Frage, dass Jesus als Jude geboren wurde und als Jude lebte. Gleichzeitig offenbarte er sich als der von den Juden erwartete Messias. Die Abkürzung INRI auf dem Kreuz steht für „Iesus Nazarenus Rex Iudaeorum“ (dt. „Jesus von Nazareth, König der Juden“).

Der Begriff „Palästina“ taucht erst im Jahr 136 auf, als die römischen Besatzer der Provinz Judäa nach einem Aufstand diesen Namen gaben. Der Islam, dem heute die überwiegende Mehrheit der Palästinenser angehört, wurde weitere fünfhundert Jahre später begründet. 637 eroberten die muslimischen Araber Palästina, 638 nahmen sie Jerusalem ein.

Die palästinensische Propaganda behauptet allerdings, Jesus sei der „erste Palästinenser“ gewesen. Sie will die historische Beziehung der Juden zum Land Israel verleugnen, um damit ein Argument gegen die Existenzberechtigung Israels zu konstruieren. Jesus wird in manchen Darstellungen sogar als „Schahid“, also als muslimischer Märtyrer, gezeigt.

Christen haben es in den palästinensischen Autonomiegebieten nicht leicht. 1995 wurde Bethlehem unter die Verwaltung der palästinensischen Autonomiebehörde gestellt. Damals waren rund 80 Prozent der Einwohner Christen. Heute sind es weniger als 20 Prozent.

Eine Umfrage, die vor ein paar Jahren unter Christen im Westjordanland durchgeführt wurde, ergab, dass 77 Prozent von der Anwesenheit fundamentalistischer Salafisten beunruhigt waren. 69 Prozent waren über Milizen wie die Hamas besorgt, 67 Prozent über die Einführung der Scharia als Rechtssystem. 43 Prozent waren der Ansicht, die Muslime wünschten keine Christen im Land.

Die Hamas regiert in Gaza, die PLO im Westjordanland, wo auch Bethlehem liegt.

 


Ihnen hat der Artikel gefallen? Bitte helfen Sie kath.net und spenden Sie jetzt via Überweisung oder Kreditkarte/Paypal!

 





Lesermeinungen

Um selbst Kommentare verfassen zu können müssen Sie sich bitte einloggen.

Für die Kommentiermöglichkeit von kath.net-Artikeln müssen Sie sich bei kathLogin registrieren. Die Kommentare werden von Moderatoren stichprobenartig überprüft und freigeschaltet. Ein Anrecht auf Freischaltung besteht nicht. Ein Kommentar ist auf 1000 Zeichen beschränkt. Die Kommentare geben nicht notwendigerweise die Meinung der Redaktion wieder.
kath.net verweist in dem Zusammenhang auch an das Schreiben von Papst Benedikt zum 45. Welttag der Sozialen Kommunikationsmittel und lädt die Kommentatoren dazu ein, sich daran zu orientieren: "Das Evangelium durch die neuen Medien mitzuteilen bedeutet nicht nur, ausgesprochen religiöse Inhalte auf die Plattformen der verschiedenen Medien zu setzen, sondern auch im eigenen digitalen Profil und Kommunikationsstil konsequent Zeugnis abzulegen hinsichtlich Entscheidungen, Präferenzen und Urteilen, die zutiefst mit dem Evangelium übereinstimmen, auch wenn nicht explizit davon gesprochen wird." (www.kath.net)
kath.net behält sich vor, Kommentare, welche strafrechtliche Normen verletzen, den guten Sitten widersprechen oder sonst dem Ansehen des Mediums zuwiderlaufen, zu entfernen. Die Benutzer können diesfalls keine Ansprüche stellen. Aus Zeitgründen kann über die Moderation von User-Kommentaren keine Korrespondenz geführt werden. Weiters behält sich kath.net vor, strafrechtlich relevante Tatbestände zur Anzeige zu bringen.


Mehr zu

Vatikan

  1. Der Petersdom feiert das 400-jährige Weihejubiläum: „Die Pfarrkirche der Welt“
  2. Kardinal Fernández: Es laufen keine dezidierten päpstlichen Großaufträge am Glaubensdikasterium
  3. Australischer Bischof wird als oberster Kirchenrechtsexperte in den Vatikan berufen
  4. Vatikan fordert umfassenden Zugang zu Recht für Frauen
  5. Immobilienprozess im Vatikan muss teils neu aufgerollt werden
  6. Nach Randalen und Pinkelattacken: Petersdom installiert Schutz für Hauptaltar
  7. US-Botschafter am Heiligen Stuhl, Burch: „Die moralische Autorität der Kirche ist unübertroffen“
  8. Norwegischer Bischof Varden: Der hl. Bernhard von Clairvaux „war und ist faszinierend“
  9. Vatikan dementiert Bericht über Abweisung Macrons durch den Papst
  10. Neuerlich ein Vandalenakt im Petersdom







Top-15

meist-gelesen

  1. Robert Bellarmin SJ – De gemitu columbae
  2. Abtreibungsbefürworter begehen Farbanschlag auf Malteserklinikum in Flensburg
  3. Fünf Jahre seit der Seligsprechung von Kardinal Wyszyński: „Wer hasst, hat schon verloren“
  4. Die katholischen Bischöfe übernehmen die Schirmherrschaft zum Marsch für das Leben/Slowakei
  5. Papst feiert Namenstag: Feiertag im Vatikan
  6. Papst Leo XIV. hebt Gehaltskürzungen im Vatikan auf
  7. Vatikan wirbt für Religionsdialog - Eine Islamfeindlichkeit im Westen?
  8. Kardinal Burke: Sexuelle Unmoral heute erinnert an Sodom und Gomorrha
  9. US-Bischof Burbidge: „Die Kirche verkündet mutig ihr ‚Ja!‘ zum Schutz der Ungeborenen“
  10. Der Mensch vor dem Algorithmus - Die Würde vor dem System
  11. Spannungen hinter den Kulissen: Papst lehnt gemeinsamen Auftritt mit Macron in Notre-Dame ab!
  12. Während Messfeier mit Erstklässlern: Bengalisches Feuer in katholische Kirche geworfen
  13. ‚Das Exil von Pater Edmund‘
  14. Gericht stoppt Zwang zur Suizidhilfe für katholische Nonnen in Illinois
  15. Slowakei: Aufrufe zu Lebensschutz und Dialog bei Nationalwallfahrt

© 2026 kath.net | Impressum | Datenschutz