Login




oder neu registrieren?


Suche

Suchen Sie im kath.net Archiv in über 70000 Artikeln:







Top-15

meist-diskutiert

  1. Nach Berliner Stromausfall: „Herr Erzbischof Koch, wir warten auf Ihre Stellungnahme“
  2. „Sehr brüderliche Atmosphäre, die meisten waren von Dringlichkeit der Neuevangelisierung überzeugt“
  3. Rechtsanwalt Steinhöfel: Maduro war ohne legales Amt, hatte keine völkerrechtliche Immunität mehr
  4. Katholik kritisiert „Schleimjesus“-Fernsehgottesdient mit direktem Brief an verantwortlichen Pfarrer
  5. Unter den kroatischen Katholiken wächst Grundsatzkritik
  6. So fühlt sich Nachhausekommen an
  7. These: Die Wahrheit steht über der nachdrücklichen Forderung nach Einheit
  8. Menschenrecht auf Abtreibung?
  9. Kardinäle votieren für Themen in der Linie von Papst Franziskus
  10. Regensburger Bischof Voderholzer beim Papst
  11. Der Weihnachtsglaube - Sand oder Fels
  12. Der Stern stört Jerusalem. Epiphanie und die Ruhe der Gewöhnten
  13. Gegen Agenden und Aktivismus: das Kardinalskollegium hält inne
  14. „Die Ursache der Kirchenkrise und ihre Überwindung“
  15. Bischöfliche Spökenkiekerei zum Jahreswechsel

Verharmlost das Bündnis ‚Jetzt Zeichen setzen!‘ den Nationalsozialismus?

30. Jänner 2025 in Österreich, 5 Lesermeinungen
Druckansicht | Artikel versenden | Tippfehler melden


In einem Aufruf des Bündnisses, dem viele linke Organisationen aber auch der Österreichische Cartellverband angehören wird ein Zusammenhang zwischen dem NS-Regime und einer möglichen blau-schwarzen Koalition hergestellt.


Wien (kath.net/jg)
Das Bündnis „Jetzt Zeichen setzen!“ hatte für Montag, den 27. Januar zu einer „Gedenkkundgebung“ in Wien aufgerufen. Zu Beginn des Aufrufs heißt es wörtlich: „80 Jahre nach dem Ende des Nationalsozialismus stehen wir möglicherweise vor der ersten rechtsextrem geführten Regierung der 2. Republik.“

Zu den Unterstützern des Bündnisses gehören die Sozialdemokratische Partei Österreichs und einige ihrer Teilorganisationen sowie etliche Teilorganisationen der Grünen Partei Österreichs, der Gewerkschaftsbund und andere linke Gruppierungen. Auch der Österreichische Cartellverband (ÖCV) und der Koordinierungsausschuss für christlich-jüdische Zusammenarbeit unterstützen die Plattform.


Weiters heißt es in dem Aufruf: „Dabei ist klar, dass es nicht nur um jene Partei gehen kann, die die Grenzen des Sagbaren an den rechten Rand getrieben hat. Vielmehr wird es für die Zukunft der österreichischen Demokratie zur Notwendigkeit, die Hintergründe und Ursachen zu erfragen, welche derartige Ideologien des Hasses wieder zu einer breiten Anschlussfähigkeit zurückfinden ließen.“

Die Plattform erinnert an die Shoah und den Porajmos, die Genozide an den Juden sowie Sinti und Roma durch das national-sozialistische Regime, das vor 80 Jahren zu Ende gegangen ist. „Gerade unter den Vorzeichen der Gegenwart ist es unsere Pflicht und Verantwortung die Berichte der Zeitzeug:innen lebendig zu halten  - über die Generationen hinweg.“

Je weiter die Vergangenheit in die Ferne rücke, desto dringlicher werde die Frage, „was Österreich gelernt hat – und was vergessen wurde.“ Daraus ließe sich „sowohl die aktuelle Situation in all ihrer Schwere einordnen, als auch eine Perspektive für jene Zukunft ableiten, in der wir als österreichische Gesellschaft leben und für die wir kämpfen wollen.“

 


Ihnen hat der Artikel gefallen? Bitte helfen Sie kath.net und spenden Sie jetzt via Überweisung oder Kreditkarte/Paypal!

 





Lesermeinungen

Um selbst Kommentare verfassen zu können müssen Sie sich bitte einloggen.

Für die Kommentiermöglichkeit von kath.net-Artikeln müssen Sie sich bei kathLogin registrieren. Die Kommentare werden von Moderatoren stichprobenartig überprüft und freigeschaltet. Ein Anrecht auf Freischaltung besteht nicht. Ein Kommentar ist auf 1000 Zeichen beschränkt. Die Kommentare geben nicht notwendigerweise die Meinung der Redaktion wieder.
kath.net verweist in dem Zusammenhang auch an das Schreiben von Papst Benedikt zum 45. Welttag der Sozialen Kommunikationsmittel und lädt die Kommentatoren dazu ein, sich daran zu orientieren: "Das Evangelium durch die neuen Medien mitzuteilen bedeutet nicht nur, ausgesprochen religiöse Inhalte auf die Plattformen der verschiedenen Medien zu setzen, sondern auch im eigenen digitalen Profil und Kommunikationsstil konsequent Zeugnis abzulegen hinsichtlich Entscheidungen, Präferenzen und Urteilen, die zutiefst mit dem Evangelium übereinstimmen, auch wenn nicht explizit davon gesprochen wird." (www.kath.net)
kath.net behält sich vor, Kommentare, welche strafrechtliche Normen verletzen, den guten Sitten widersprechen oder sonst dem Ansehen des Mediums zuwiderlaufen, zu entfernen. Die Benutzer können diesfalls keine Ansprüche stellen. Aus Zeitgründen kann über die Moderation von User-Kommentaren keine Korrespondenz geführt werden. Weiters behält sich kath.net vor, strafrechtlich relevante Tatbestände zur Anzeige zu bringen.


Mehr zu







Top-15

meist-gelesen

  1. Weihnachtsspende für kath.net - Wir brauchen JETZT Ihre HILFE!
  2. ISLAND-REISE - SOMMER 2026 - Eine Reise, die Sie nie vergessen werden!
  3. „Die Ursache der Kirchenkrise und ihre Überwindung“
  4. "Beten wir gemeinsam für die kommende Welle!"
  5. Unter den kroatischen Katholiken wächst Grundsatzkritik
  6. Nach Berliner Stromausfall: „Herr Erzbischof Koch, wir warten auf Ihre Stellungnahme“
  7. Oktober 2026 - Kommen Sie mit nach SIZILIEN mit Kaplan Johannes Maria Schwarz!
  8. Katholik kritisiert „Schleimjesus“-Fernsehgottesdient mit direktem Brief an verantwortlichen Pfarrer
  9. Kardinäle votieren für Themen in der Linie von Papst Franziskus
  10. „Sehr brüderliche Atmosphäre, die meisten waren von Dringlichkeit der Neuevangelisierung überzeugt“
  11. "Der Herr ist wirklich in diesen Gestalten von Brot und Wein gegenwärtig"
  12. Regensburger Bischof Voderholzer beim Papst
  13. Rechtsanwalt Steinhöfel: Maduro war ohne legales Amt, hatte keine völkerrechtliche Immunität mehr
  14. Ich bin Staatsanwältin – und ich bete
  15. Australischer Forscher Andrew Lowenthal analysiert Zensur in Deutschland

© 2026 kath.net | Impressum | Datenschutz