Login




oder neu registrieren?


Suche

Suchen Sie im kath.net Archiv in über 70000 Artikeln:







Top-15

meist-diskutiert

  1. Fünf weibliche Opfer von Pater Marko Ivan Rupnik schreiben offenen Brief an Papst Leo XIV.
  2. „Der Wahlausgang in Berlin im September 2026 gibt vielen Bevölkerungsgruppen Anlass zur Sorge“
  3. Niederländischer Weihbischof Mutsaerts: „Kirche in der Krise – und wie wir sie nicht retten sollten“
  4. Papst Leo singt mit 80.000 Jugendlichen das „Salve Regina“ auf Latein
  5. Irreversibel – die Diktatur des Geschehenen. Wenn die Geschichte zum ‚Lehramt‘ wird
  6. "Marsch für das Leben"-Grußwort des DBK-Vorsitzenden Wilmer verfehlt das Thema
  7. BDKJ und eine doch getaufte Kandidatin im Bundesvorstand
  8. US-Bischof Robert Barron: „Der Kommunismus erlebt in unserem Land gerade ein Comeback“
  9. Salzburg: 1.000 Gläubige bei Adoratio-Kongress zu "Himmlischer Friede"
  10. Bei öffentlichen Anlässen: Kanadas Militärkapläne dürfen nicht über Gott sprechen
  11. Der Katholik Macron wird bei keiner der drei Papstmessen in Frankreich mitfeiern
  12. Bemerkenswerte Geste: Wenn Papst Leo nach Frankreich kommt, werden alle Kirchenglocken läuten
  13. Fast der gleiche Glaube?
  14. Gender-Ideologie: Katholische Familie kämpft um ihre Tochter
  15. Abtreibungsbefürworter begehen Farbanschlag auf Malteserklinikum in Flensburg

Nächster Islamisten-Anschlag - diesmal in Villach - 14-jähriger Bub ist tot

17. Februar 2025 in Österreich, 12 Lesermeinungen
Druckansicht | Artikel versenden | Tippfehler melden


Grinsender Attentäter - Ein Held aus Syrien verhindert noch mehr Tote und Verletzte - Der kath. Bischof will beschwichtigen und will "besonnen" bleiben - Öst. Innenminister hält nichts davon und kündigt 'Massenüberprüfung" bei Syrern und Afghanen an


Villach (kath.net)
Nach dem Islamistenanschlag in München mit inzwischen zwei Toten gab es am Samstag in Villach in Österreich einen weiteren Islamisten-Anschlag. Der Attentäter ist ein 23-jähriger aus Syrien, der mitten in Villach auf Passanten einstach und einen 14-jährigen Buben ermordete. Dazu gibt fünf Verletzte, zwei davon schwer. Besonders perfide waren nach dem Verbrechen das Grinsen und die "Allahu Akbar"-Rufe.  "Die gescheiterte Asylpolitik Europas in einem Bild: Ein junger Syrer sitzt lächelnd auf einer Bank nachdem er einen 14-Jährigen abgestochen hat, den Finger hebt er zum islamistischen Gruß. Er weiß wie wehrlos dieser Staat – symbolisiert durch die Polizistin – gegen ihn ist", schreibt Beatrice Achterberg von der NZZ dazu auf X.


Noch Schlimmeres verhindert hatte ein anderer Syrer, ein 42-jähriger Essenszusteller. Dieser war gerade mit seinem Zustellwagen unterwegs, sah die Schreckensszene mit den verletzten Menschen und fuhr den anderen Syrer nieder. Laut Polizei wurden dadurch vermutlich weitere Angriffe verhindert. Gegenüber der "Krone" erzählte der Syrer: "Ich habe selber Kinder, wir haben alle geweint, weil der 14-Jährige gestorben ist! So sind wir nicht! Ich lebe seit Jahren gut integriert hier, und viele andere auch. Ich hoffe, die Menschen vergleichen uns nicht mit dem Täter!"

Auch in der katholischen Kirche gab am Sonntag eine Reaktion. Der Kärnter Bischof Josef Marketz zeigte sich erschüttert. Dann folgten die fast üblichen Beschwichtigungsäußerungen: Der Bischof rief zu "Besonnenheit und Zusammenhalt" in der Gesellschaft auf und warnt vor Pauschalbeurteilungen. Der Bischof möchte dann ernsthaft nach dem Mord an einem 14-jährigen, dass die Gesellschaft "besonnen" bleibe. Und der Kärntner evangelische Superintendent Sauer meinte am Sonntag angesichts der Verletzten und angesichts des ermordeten Buben ernsthaft, dass nur Spekulationen gebe, ob es sich um einen terroristischen Anschlag eines radikalisierten Menschen oder um eine psychische Ausnahmesituation gehandelt habe.

Ganz anders die Reaktion des österreichischen Innenminister Gerhard Karner. Dieser hat am Sonntag „anlasslose Massenüberprüfungen“ bei syrischen und afghanischen Asylwerbern angekündigt. "Es ist Mitgefühl, es ist Trauer, es ist in diesen Stunden aber auch Zorn und Wut bei den Emotionen dabei, die wir in uns tragen."


Ihnen hat der Artikel gefallen? Bitte helfen Sie kath.net und spenden Sie jetzt via Überweisung oder Kreditkarte/Paypal!

 





Lesermeinungen

Um selbst Kommentare verfassen zu können müssen Sie sich bitte einloggen.

Für die Kommentiermöglichkeit von kath.net-Artikeln müssen Sie sich bei kathLogin registrieren. Die Kommentare werden von Moderatoren stichprobenartig überprüft und freigeschaltet. Ein Anrecht auf Freischaltung besteht nicht. Ein Kommentar ist auf 1000 Zeichen beschränkt. Die Kommentare geben nicht notwendigerweise die Meinung der Redaktion wieder.
kath.net verweist in dem Zusammenhang auch an das Schreiben von Papst Benedikt zum 45. Welttag der Sozialen Kommunikationsmittel und lädt die Kommentatoren dazu ein, sich daran zu orientieren: "Das Evangelium durch die neuen Medien mitzuteilen bedeutet nicht nur, ausgesprochen religiöse Inhalte auf die Plattformen der verschiedenen Medien zu setzen, sondern auch im eigenen digitalen Profil und Kommunikationsstil konsequent Zeugnis abzulegen hinsichtlich Entscheidungen, Präferenzen und Urteilen, die zutiefst mit dem Evangelium übereinstimmen, auch wenn nicht explizit davon gesprochen wird." (www.kath.net)
kath.net behält sich vor, Kommentare, welche strafrechtliche Normen verletzen, den guten Sitten widersprechen oder sonst dem Ansehen des Mediums zuwiderlaufen, zu entfernen. Die Benutzer können diesfalls keine Ansprüche stellen. Aus Zeitgründen kann über die Moderation von User-Kommentaren keine Korrespondenz geführt werden. Weiters behält sich kath.net vor, strafrechtlich relevante Tatbestände zur Anzeige zu bringen.


Mehr zu








Top-15

meist-gelesen

  1. Ein Erzbischof auf Staatsbesuch
  2. Abtreibungsbefürworter begehen Farbanschlag auf Malteserklinikum in Flensburg
  3. Niederländischer Weihbischof Mutsaerts: „Kirche in der Krise – und wie wir sie nicht retten sollten“
  4. „Die hl. Märtyrer von Międzyrzecz waren Menschen aus Fleisch und Blut, die bereit waren…“
  5. BDKJ und eine doch getaufte Kandidatin im Bundesvorstand
  6. „Der Wahlausgang in Berlin im September 2026 gibt vielen Bevölkerungsgruppen Anlass zur Sorge“
  7. Bemerkenswerte Geste: Wenn Papst Leo nach Frankreich kommt, werden alle Kirchenglocken läuten
  8. Wer ist der Mann auf dem Tuch?
  9. Mutmaßlicher IS-Anhänger soll Anschlag auf eine Kirche in Bremen geplant haben - Festnahme
  10. Programm für Lateinamerika-Reise des Papstes veröffentlicht
  11. "Marsch für das Leben"-Grußwort des DBK-Vorsitzenden Wilmer verfehlt das Thema
  12. Präsident Trump nominiert Tochter von Franklin Graham zur Sonderbotschafterin für Religionsfreiheit
  13. Irreversibel – die Diktatur des Geschehenen. Wenn die Geschichte zum ‚Lehramt‘ wird
  14. Fast der gleiche Glaube?
  15. Gender-Ideologie: Katholische Familie kämpft um ihre Tochter

© 2026 kath.net | Impressum | Datenschutz