Login




oder neu registrieren?


Suche

Suchen Sie im kath.net Archiv in über 70000 Artikeln:







Top-15

meist-diskutiert

  1. Afd-Sieg in Sachsen-Anhalt - Panik bei den Kirchen
  2. 'Und ich dachte, es müßte um Gott und das Heil der Seelen gehen. Ich bin ja so naiv'
  3. Jesuitenpater Thomas Reese mit irrer Aussage: ‚Warum ich die alte lateinische Messe hasse‘
  4. Liebe 'Deutsche Kirche', ihr seid Heuchler vor dem Herrn!
  5. Ermahnung zur parteipolitischen Neutralität
  6. Nicht mehr zu retten - Zum Substanzverlust der Kirche
  7. Ein Drittel der 15-Jährigen in Deutschland kann nicht mehr ausreichend lesen oder rechnen!
  8. Wahl in Sachsen-Anhalt: AfD auch bei Kirchenmitgliedern stärkste Kraft
  9. ‚Synodalität – ein Wort ohne Begriff? Ein erfundenes Narrativ macht Karriere
  10. Papst bereitet Debatte zu strittigen Lehren seines Vorgängers vor
  11. Kritik von Theologen an der Beurlaubung von P. Edmund Waldstein
  12. 'Denn es wird nicht zu dem kommen, was diese Lügner versprechen.'
  13. US-Präsident Donald Trump gratuliert Katholiken zum Fest Maria Geburt
  14. Leere der kirchlichen Lehre
  15. Wundersame Heilung, eine Marienerscheinung und Berufung mit 4 Jahren

Wirtschaftsexperte kritisiert Forderung der Bischöfe nach mehr Steuern für Reiche

25. März 2025 in Österreich, 6 Lesermeinungen
Druckansicht | Artikel versenden | Tippfehler melden


Die österreichische Bischofskonferenz hat anlässlich ihrer Vollversammlung eine Erklärung veröffentlicht, in welcher sie die Regierung auffordert, bei der Budgetsanierung daran zu denken, dass ‚starke Schultern auch schwere Lasten‘ tragen können.


Wien (kath.net/jg)
Franz Schellhorn, Leiter des wirtschaftsliberalen Instituts „Agenda Austria“, hat die Forderung der österreichischen Bischofskonferenz nach einer stärkeren Besteuerung der Reichen kritisiert und dabei auf den enormen Grundbesitz der katholischen Kirche in Österreich verwiesen.

„Das Vermögen der katholischen Kirche in Österreich wird auf 120 Milliarden Euro geschätzt“, schreibt Schellhorn auf X. „Allein der Grundbesitz ist so groß wie das Bundesland Vorarlberg. Klar, dass man da von den ‚Reichen‘ einen höheren Beitrag verlangt, ohne selbst Steuern zu zahlen“, kritisiert er.


Schellhorn bezieht sich auf die Erklärung der österreichischen Bischofskonferenz anlässlich ihrer Vollversammlung vom 21. März, in welcher die Bischöfe laut Bericht der Austria Presse Agentur (APA) die Bundesregierung aufgefordert haben, bei der Sanierung des Budgets daran zu denken, dass „starke Schultern auch schwere Lasten“ tragen können, also höhere Abgaben leisten könnten. Ähnliche Formulierungen hat Vizekanzler Andreas Babler von der SPÖ in den letzten Monaten verwendet. Die Bischöfe sprechen sich weiters gegen ein „rigoroses Kürzen staatlicher Leistungen“ aus, da dies „sozial Schwächere am meisten leiden“ lasse. Österreich sei nach wie vor ein reiches Land, es solle „großzügig bei der humanitären Hilfe im Ausland, bei der Entwicklungszusammenarbeit und gegenüber Geflüchteten“ bleiben, sagte Erzbischof Franz Lackner, der Vorsitzender der Österreichischen Bischofskonferenz bei einer Pressekonferenz.

Worauf sich Schellhorns Aussage, die Kirche zahle selbst keine Steuern, konkret bezieht, geht aus seiner Stellungnahme auf X nicht hervor.

 


Ihnen hat der Artikel gefallen? Bitte helfen Sie kath.net und spenden Sie jetzt via Überweisung oder Kreditkarte/Paypal!

 





Lesermeinungen

Um selbst Kommentare verfassen zu können müssen Sie sich bitte einloggen.

Für die Kommentiermöglichkeit von kath.net-Artikeln müssen Sie sich bei kathLogin registrieren. Die Kommentare werden von Moderatoren stichprobenartig überprüft und freigeschaltet. Ein Anrecht auf Freischaltung besteht nicht. Ein Kommentar ist auf 1000 Zeichen beschränkt. Die Kommentare geben nicht notwendigerweise die Meinung der Redaktion wieder.
kath.net verweist in dem Zusammenhang auch an das Schreiben von Papst Benedikt zum 45. Welttag der Sozialen Kommunikationsmittel und lädt die Kommentatoren dazu ein, sich daran zu orientieren: "Das Evangelium durch die neuen Medien mitzuteilen bedeutet nicht nur, ausgesprochen religiöse Inhalte auf die Plattformen der verschiedenen Medien zu setzen, sondern auch im eigenen digitalen Profil und Kommunikationsstil konsequent Zeugnis abzulegen hinsichtlich Entscheidungen, Präferenzen und Urteilen, die zutiefst mit dem Evangelium übereinstimmen, auch wenn nicht explizit davon gesprochen wird." (www.kath.net)
kath.net behält sich vor, Kommentare, welche strafrechtliche Normen verletzen, den guten Sitten widersprechen oder sonst dem Ansehen des Mediums zuwiderlaufen, zu entfernen. Die Benutzer können diesfalls keine Ansprüche stellen. Aus Zeitgründen kann über die Moderation von User-Kommentaren keine Korrespondenz geführt werden. Weiters behält sich kath.net vor, strafrechtlich relevante Tatbestände zur Anzeige zu bringen.


Mehr zu







Top-15

meist-gelesen

  1. EILT - Sommerspende für kath.net - Bitte helfen SIE uns JETZT!
  2. Ostern 2027 in Rom - Große kath.net-Leserreise!
  3. Aus Finanzgründen vermietet Church of England ihre Kathedralen für moderne Musik- und Discoevents
  4. Ermahnung zur parteipolitischen Neutralität
  5. Maria, die Mutter des Friedens
  6. Leere der kirchlichen Lehre
  7. Afd-Sieg in Sachsen-Anhalt - Panik bei den Kirchen
  8. Debatte um (politischen) Islam: Österreichische Ministerin für Verbot von Muslimbruderschaft
  9. Universität Texas A&M: 650 Personen bereiten sich auf Eintritt in die katholische Kirche vor
  10. Zwei muslimische Feiertage könnten bald in Kalifornien staatlich anerkannt werden
  11. Tausende beim „March for Life“ durch London – 15 katholische Bischöfe mit dabei
  12. Papst bereitet Debatte zu strittigen Lehren seines Vorgängers vor
  13. Die Freiheit der Liebe und die Einheit im Gebet
  14. Der Name 'Maria' - Ein „bitteres Meer“ und Schrecken der Dämonen
  15. Papst Leo XIV. spricht mit Erzbischof Gänswein

© 2026 kath.net | Impressum | Datenschutz