Login




oder neu registrieren?


Suche

Suchen Sie im kath.net Archiv in über 70000 Artikeln:







Top-15

meist-diskutiert

  1. Sadomasochistische Gruppe auf dem Katholikentag in Würzburg
  2. Papst Leo XIV. und die Zukunft der liturgischen Einheit der Kirche
  3. Vatikan veröffentlicht scharfe Kritik an deutschen Segnungsleitfäden für Homosexuelle!
  4. GAME OVER! - Vatikan erteilt deutschem Segnungs-Leitfaden am Mittwoch nochmals eine klare Absage!
  5. „Bestellt wie eine Ware“: Scharfe Kritik an Leihmutterschafts-Fall in der CDU
  6. Berliner Jusos für Abschaffung der Ehe
  7. Kommen kirchenrechtliche Sanktionen für deutsche Bischöfe?
  8. Kirche wirke oft wie ein 'woker Diskutierverein'
  9. Priester sagt, in seiner Gemeinde gebe es viele religiöse Menschen, aber nur wenig Christen
  10. Paukenschlag in der Klimadebatte: KlimaGuru Al Gore warnt plötzlich vor neuer Eiszeit
  11. Kanadischer Priester mit gebrochener Hüfte erhält im Krankenhaus Sterbehilfeangebote
  12. Goldenstein-Nonnen nach Romreise wieder in Salzburg eingetroffen
  13. Ein Moment zum Schämen
  14. 'Nicht mehr zeitgemäß': Katholischer Kindergarten aus Österreicht streicht Muttertagsgedichte
  15. Völliger Realitätsverlust bei deutscher Ministerin

„Geben wir unser Ja zur unantastbaren Würde des Menschen: zum ungeborenen, zum behinderten … Mensch“

18. August 2025 in Prolife, 2 Lesermeinungen
Druckansicht | Artikel versenden | Tippfehler melden


Augsburger Bischof Bertram Meier: Das Ja zum Leben von der Zeugung bis zum natürlichen Tod dulde keine Kompromisse, „da müssen wir uns einmischen – in Gottes Namen!“


Augsburg (kath.net/pl) Der Augsburger Bischof Bertram Meier rief in seiner Predigt zu Maria Himmelfahrt die Gläubigen dazu auf, dass sie auch selbst ihr Ja zum Menschenbild Gottes zu erneuern. Bischof Bertram sagte wörtlich: „Geben wir unser Ja zur unantastbaren Würde des Menschen: zum ungeborenen, zum schwachen, zum kranken, zum behinderten, zum fehlerhaften und schuldbeladenen, zum sterbenden Menschen.“ Das Ja zum Leben von der Zeugung bis zum natürlichen Tod dulde keine Kompromisse: „Da müssen wir uns einmischen – in Gottes Namen!“ Der Bischof sagte dies vor tausenden von Gläubigen am Freitagabend im Marienwallfahrtsort Maria Vesperbild bei einem Pontifikalamt im Freien. Dies gab das Bistum Augsburg in einer Presseaussendung bekannt.

Außerdem wies er darauf hin, dass es neben den Menschen, die dazu berufen seien große Debatten zu führen, auch jene gäbe, die „gut marianisch im unmittelbaren Umfeld ein hörendes Herz haben und tätige Nächstenliebe üben“. Und als solche Menschen dürften Christinnen und Christen auch solche Menschen nicht verurteilen, die „auf die schiefe Bahn geraten sind“ oder mit dem Tempo der Technik dieser Zeit nicht mehr mithalten könnten. Gott liebe nicht erst den perfekten Menschen, so der Bischof – er liebe jeden Einzelnen schon jetzt, von Anfang an.


Zusammenfassend sagte Bischof Bertram: „Wer sich Gott überlässt, den wird er einmal nach seinem Bild vollkommen machen. Was mit Maria geschehen ist, das blüht auch uns: ewiges Leben bei Gott.“ Seit ihrer Aufnahme in den Himmel gelte der Merksatz: „Maria lebt, mit ihr auch ich!“

Anlässlich des Marienfeiertages war der Augsburger Bischof in der Predigt auch der Frage nach, ob die Vorstellung der leiblichen Aufnahme Mariens in den Himmel die Gottesmutter nicht in eine unerreichbare Ferne rücke. Christen stünden generell in einem Spannungsverhältnis. So wären sie dazu aufgerufen, ihren Blick auf „die Herrlichkeit des Himmels“ auszurichten. Gleichzeitig seien diese Glaubensinhalte oft nur schwer mit den Alltagskämpfen vereinbar.

Was aber würde Maria heutzutage auf ihrem Instagram-Account posten? Was würde ein Filmteam von ihr zeigen oder ein Fotoalbum? Bischof Bertram erläuterte er gemäß Pressemeldung: „Ein Bildband aus ihrem Leben würde die Gottesmutter […] beim Verrichten ganz alltäglicher Arbeiten zeigen; durchaus getragen vom Gebet.“ Die Stunden, in denen sich Marias Ja bewähre, seien eben gerade die Stunden des Alltags. Hinzu kämen allerdings eben auch „Stunden extremer Leiderfahrungen, aber auch tiefer Freude“. Trost und Hoffnung fänden die Christen der heutigen Zeit in Maria also vor allem dann, wenn sie nicht nur auf die himmlische, sondern auf die irdische Maria schauen würden – „Maria als Typus des vollendeten Menschen, aber auch Maria bei der Hausarbeit und Maria, die Schmerzensmutter“.   

Im Hinblick auf das Festgeheimnis selbst betonte Bischof Bertram: „Wo Maria ist, ist Jesus. Was von Jesus berührt wird, ist nicht dem Tod überlassen!“ In Jesus beuge sich Gott zu uns herunter. Aber es gebe eben auch die andere Richtung – Gott hebe uns zu sich empor. Maria Himmelfahrt als Bild des vollendeten Menschen rücke Gott und seine Heiligen eben nicht in weite Ferne, vielmehr rücke es den Menschen näher in die Wirklichkeit Gottes.

Archivfoto Bischof Meier (c) Bistum Augsburg

 


Ihnen hat der Artikel gefallen? Bitte helfen Sie kath.net und spenden Sie jetzt via Überweisung oder Kreditkarte/Paypal!

 





Lesermeinungen

Um selbst Kommentare verfassen zu können müssen Sie sich bitte einloggen.

Für die Kommentiermöglichkeit von kath.net-Artikeln müssen Sie sich bei kathLogin registrieren. Die Kommentare werden von Moderatoren stichprobenartig überprüft und freigeschaltet. Ein Anrecht auf Freischaltung besteht nicht. Ein Kommentar ist auf 1000 Zeichen beschränkt. Die Kommentare geben nicht notwendigerweise die Meinung der Redaktion wieder.
kath.net verweist in dem Zusammenhang auch an das Schreiben von Papst Benedikt zum 45. Welttag der Sozialen Kommunikationsmittel und lädt die Kommentatoren dazu ein, sich daran zu orientieren: "Das Evangelium durch die neuen Medien mitzuteilen bedeutet nicht nur, ausgesprochen religiöse Inhalte auf die Plattformen der verschiedenen Medien zu setzen, sondern auch im eigenen digitalen Profil und Kommunikationsstil konsequent Zeugnis abzulegen hinsichtlich Entscheidungen, Präferenzen und Urteilen, die zutiefst mit dem Evangelium übereinstimmen, auch wenn nicht explizit davon gesprochen wird." (www.kath.net)
kath.net behält sich vor, Kommentare, welche strafrechtliche Normen verletzen, den guten Sitten widersprechen oder sonst dem Ansehen des Mediums zuwiderlaufen, zu entfernen. Die Benutzer können diesfalls keine Ansprüche stellen. Aus Zeitgründen kann über die Moderation von User-Kommentaren keine Korrespondenz geführt werden. Weiters behält sich kath.net vor, strafrechtlich relevante Tatbestände zur Anzeige zu bringen.


Mehr zu







Top-15

meist-gelesen

  1. EINMALIGE CHANCE - SIZILIEN-Rundreise mit Kaplan Johannes Maria Schwarz!
  2. Vatikan veröffentlicht scharfe Kritik an deutschen Segnungsleitfäden für Homosexuelle!
  3. Sadomasochistische Gruppe auf dem Katholikentag in Würzburg
  4. Papst Leo XIV. und die Zukunft der liturgischen Einheit der Kirche
  5. GAME OVER! - Vatikan erteilt deutschem Segnungs-Leitfaden am Mittwoch nochmals eine klare Absage!
  6. Kommen kirchenrechtliche Sanktionen für deutsche Bischöfe?
  7. Priester sagt, in seiner Gemeinde gebe es viele religiöse Menschen, aber nur wenig Christen
  8. „Bestellt wie eine Ware“: Scharfe Kritik an Leihmutterschafts-Fall in der CDU
  9. Paukenschlag in der Klimadebatte: KlimaGuru Al Gore warnt plötzlich vor neuer Eiszeit
  10. Kennen Sie schon das Martinshorn-Gebet?
  11. Kardinal Müller: Geld war bei Papstwahl nicht entscheidend
  12. Der blinde Fleck: Wieviel Epstein steckt in uns?
  13. Goldenstein-Nonnen nach Romreise wieder in Salzburg eingetroffen
  14. Kanadischer Priester mit gebrochener Hüfte erhält im Krankenhaus Sterbehilfeangebote
  15. Kirche wirke oft wie ein 'woker Diskutierverein'

© 2026 kath.net | Impressum | Datenschutz