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Kommen kirchenrechtliche Sanktionen für deutsche Bischöfe?

7. Mai 2026 in Aktuelles, 12 Lesermeinungen
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Kardinal Parolin: Man befinde sich derzeit in einer Phase des Austauschs: "Schauen wir, was passiert"


Rom (kath.net/rv)

Im Konflikt um die Segnung gleichgeschlechtlicher Paare in Deutschland setzt der Vatikan vorerst weiterhin auf Gespräche. Kardinalstaatssekretär Pietro Parolin dämpfte zwar Erwartungen an ein baldiges direktes Eingreifen des Heiligen Stuhls und betonte vorerst weiterhin den Vorrang des Dialogs. Angesprochen auf mögliche Maßnahmen gegen die deutschen Bischöfe erklärte der Kardinal, es sei „verfrüht“, eine Intervention des Vatikans vorherzusehen. Man befinde sich derzeit in einer Phase des Austauschs: „Schauen wir, was passiert“, 


Kardinal Parolin unterstrich erneut, dass die endgültige Entscheidung in dieser weitreichenden Frage beim Papst liege. Der Staatssekretär stellt jedoch den deutschen Bischöfen mehrere klare Bedingung auf. So müsse jede Entscheidung im Einklang mit dem geltenden Kirchenrecht stehen, die Beschlüsse mit den Lehren des Zweiten Vatikanischen Konzils übereinstimmen und außerdem müsse die Übereinstimmung mit der Tradition der Kirche gewahrt bleiben. Er hoffe, dass der Konflikt ohne kirchenrechtliche Sanktionen beigelegt werden könne.


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Lesermeinungen

 HerrHilfDeinerKirche 8. Mai 2026 
 

@Versusdeum in diesem Fall ist es kein „Steuer-Austritt“

Dieses Paar ist zwar alt aber (zeit)geistig voll auf der Höhe. Laut Zeitung war jetzt die neuerliche Absage des Papstes zu Homosegnungen wohl der Tropfen der das Fass zum Überlaufen brachte. Obwohl sie selber im Familienkreis nicht betroffen sind, solidarisieren sie sich schon lange mit diesen Menschen. Man schrieb, dass Beide in ihrem Wohnort von der politischen Gemeinde für ihr soziales Engagement schon geehrt wurden. Bislang dachte ich, nur junge Menschen haben Probleme mit der Kirche ! Verstehe einer die Menschen.


0
 
 Versusdeum 8. Mai 2026 
 

@HerrHilfDeinerKirche

So bedauerlich ein "echter" Kirchenaustritt auch ist, meist sind die Betreffenden innerlich und / oder inhaltlich sowieso schon längst ganz woanders und vollziehen nur einen Schlußstrich (oder eben eine öffentliche Protestaktion).
Katholische Gläubige (!), die nur aus der KirchenSTEUER austreten, weil sie genau solchen Irrsinn nicht länger mitfinanzieren können, meine ich übrigens nicht!


0
 
 Hängematte 8. Mai 2026 
 

Oh Kirche in Deutschland, wie bist Du im Geiste klein und unscheinbar.

Und trotzdem will man, dass die "Welt wieder an deutschem Wesen genesen möge?"
Man spielt sich als Vorreiter auf, aber wohin geht die Reise.
In den Untergang?


2
 
 Stefan Fleischer 8. Mai 2026 

@ HerrHilfDeinerKirche

Gründe für einen Kirchenaustritt gibt es tausende, Gründe für einen Einritt, bzw. einen Verbleib, nur einen, nämlich Gott. Wie schon viele gesagt haben; der Verlust der wahren Gottesfurcht (nicht zu verwechseln mit der Angst vor Gott) ist der tiefe Grund der heutigen Kirchenkrise (aber auch aller anderen Krisen der Welt). Darum: «Kehrt um zu ihm, Israels Söhne, / zu ihm, von dem ihr euch so weit entfernt habt.» (Jes 31,6)


2
 
 HerrHilfDeinerKirche 7. Mai 2026 
 

@Tuotilo2 - der Papst hat sicher dem

Herrn Kardinal höflich aber bestimmend seine Meinung gesagt- und der hat sichtlich immer Ja gesagt! Ich vermag (noch) nicht einzuschätzen wie es weiter geht. Hier in unserer Umgebung bleibt alles beim Alten: Entsprechende Statements der leitenden Gemeindepfarrer wurden heute auf den Homepages der Pfarreien online gestellt. Ergo scheint man keine große Befürchtung vor Konsequenzen zu haben. Was kommentierte jemand in der Tageszeitung als Leserbrief sinngemäß „wenn die katholische Kirche ihm und seinem gesetzlichen Ehemann den Segen verweigert, dann würde er halt Konvertieren und in der evangelisch lutherischen Kirche seinen Ehemann mit kirchlichem Segen heiraten“ ..
Mein Nachbar (konfessionslos aus Leipzig) prognostizierte der Kirche für 2025 eine Starke Austrittswelle … Ich kenne ein älteres Ehepaar das ganz bewusst an die Öffentlichkeit gegangen ist und erzählt, dass sie beide ausgetreten sind weil die Kirche lieber Austritte hinnimmt als sich zu bewegen.


3
 
 Versusdeum 7. Mai 2026 
 

Das ist der "breite Weg", der des geringsten Widerstands

@modernchrist, der aber direkt nach unten führt, nicht die "Kirche von oben", von Gott. Denn Jesus sagte "... und lehret sie alles zu halten, was ich Euch befohlen habe", nicht, "Sucht Euch heraus, was Euch gerade passt".


3
 
 Tuotilo2 7. Mai 2026 
 

Kardinal Marx war heute (Donnerstag) in Audienz beim Papst. Jetzt wird es wirklich spannend!


2
 
 ThomasR 7. Mai 2026 
 

in München* momentan eine v.A.liturgische VIsitation aus Rom

wie auch in anderen deutschem Diözesen
dringedst gefragt
(auch um (liturgische) Schafe von (liturgischen) Böcken kompetent und völlig unabhängig zu trennen

Vielleicht irrte sich tatsächlich Papst Franziskus da er nicht auf Bischöfin (ad) Käßmann hörte und Motu proptrio Spiritus domini samt Unzulässigkeit von Frauenpredigten verafsste?
Vielleicht irrte sich der heilige JOhannes Paul II als er das Schreiben Redemptionis sacramentum verfasste?
(Regelungen von redemptionis sacramentum zur Austeilung der Hlg.Kommunion (mit Kommunionpatene nach §93 RS) werden eigentlich seit Ära von Kard.Döpfner im Münchner Dom missachtet)


1
 
 Stefan Fleischer 7. Mai 2026 

Unsere Bischhöfen ins Stammbuch:

Was du nicht willst, dass deine Unergebenen dir tun, das füg' auch deinen Vorgesetzten nicht zu!


3
 
 modernchrist 7. Mai 2026 
 

Da wird es hier in D wieder heißen:

Das ist "bewährte pastorale Praxis". Was aber nicht stimmt!


5
 
 Stefan Fleischer 7. Mai 2026 

Unseere ischöfe sollten einmal das (abgewandelte) Sprichwort bedenken:


0
 
 maran atha 7. Mai 2026 
 

Wer als Hirte die Schäfchen derart in die Irre führt und das auch nicht erkennt, bereut und umkehrt, der muss auf jeden Fall öffentlich sanktioniert werden.


8
 

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