Login




oder neu registrieren?


Suche

Suchen Sie im kath.net Archiv in über 70000 Artikeln:







Top-15

meist-diskutiert

  1. Piusbrüder und Vatikan suchen Weg zur Einheit
  2. Leere Hörsäle: Dramatischer Einbruch bei katholischen Theologie-Studenten
  3. Voll in die Falle getappt
  4. Der deutsch-synodale Weg als reines Herrschaftsinstrument!
  5. „Treue oder Einheit? Wie wird Leo XIV. mit den Lehr- und Disziplinarproblemen der Kirche umgehen?“
  6. George Orwell wohnt in Brüssel, aber nicht nur dort!
  7. Deutsches Formular für Geburtenanzeige: Welches Geschlecht hat die Mutter?
  8. THESE: Korrekturen vom 2. Vatikanum sind unerlässlich
  9. Kinderschutz oder Staatskontrolle? Das Dilemma der Social-Media-Verbote
  10. Traditionsbruch: New Yorks Bürgermeister Mamdani nicht bei Installation von Erzbischof Hicks
  11. Meine Söhne, „seid heilig, Anbeter, Menschen des tiefen Gebets und lehrt das Volk, dasselbe zu tun!“
  12. Vatikan: Neue Statuten für die Marienforschung
  13. 'Selig sind, die Schwangerschaften beenden' - US-Pastorin sorgt für Eklat
  14. Wann sind wir zu Gottes Chefs geworden?
  15. 10 Jahre Haft für eine biologische Wahrheit in Brasilien!

'Die Lerche' - eine christliche Erfolgsgeschichte

24. August 2025 in Interview, 4 Lesermeinungen
Druckansicht | Artikel versenden | Tippfehler melden


"Wachstum im Glauben ist für uns wesentlich, darum versammeln sich alle Schüler und Lehrer jeden Morgen in der Kapelle, um gemeinsam zu beten" - Interview mit Jutta Graf, stellvertretende Schulleiterin der christlichen Schule "Die Lerche" / Linz


Linz (kath.net)
Seit wann gibt es die katholische Privatschule "Die Lerche" und welche Schulformen kann man dort besuchen?

Jutta Graf: 2018 hat die „Die Lerche“ mit 23 Kindern ihren Betrieb aufgenommen und ist seitdem langsam, aber stetig auf etwa 100 Kinder angewachsen. 2023 wurde der Lerche dann auch die Anerkennung als katholische Privatschule verliehen. 
Wir führen die Schultypen Volks- und Mittelschule. Das heißt, die Kinder steigen üblicherweise im Alter von sechs Jahren ein und bleiben, bis sie 14 sind. Danach können sie zwischen verschiedenen weiterführenden Schulen (AHS, HAK, HTL…) oder einer Lehre wählen. 

Verfolgt ihr an der „Lerche“ ein spezielles pädagogisches Konzept?

Jutta Graf:  Ja! Wichtig ist uns vor allem, dass das christliche Menschenbild mehr als nur ein Aushängeschild ist; es muss im Klassenzimmer ankommen und das tägliche Unterrichtsgeschehen prägen. Die englische Pädagogin und Philosophin Charlotte Mason (1847- 1923) hat Wege gezeigt, wie man dem Kind als Person im Schulalltag gerecht werden kann. Dazu gehören: das Potenzial des Kindes wahrnehmen, ihm viel zutrauen und das Denken herausfordern, geistiges Wachstum vor Faktenwissen stellen, mit dem Lerninhalt in Beziehung treten, ein „reichhaltiges geistiges Mahl“ anbieten, von den Quellen lernen, an inneren Haltungen und Gewohnheiten arbeiten und so den Charakter des jungen Menschen bilden und stärken. Wir fördern die Fähigkeit zur Aufmerksamkeit, indem wir die Kinder gelesene Inhalte nacherzählen lassen. Und wenn Kinder danach ihre eigenen Gedanken zu einem literarischen Werk, einem Gedicht oder einer Bibelstelle äußern, dann hören sowohl Lehrer als auch Mitschüler aufmerksam zu, ohne zu werten. Diese Unterschiede sind zwar fein, aber im Alltag deutlich spürbar. Das Ziel ist, dass Kinder angstfrei und mit authentischem Interesse lernen können. Genauere Infos über unsere Pädagogik können Sie hier nachlesen


Was für katholische/christliche Elemente findet man in der Schule und muss man katholisch sein, um dort aufgenommen zu werden?

Jutta Graf: Wachstum im Glauben ist für uns wesentlich, darum versammeln sich alle Schüler und Lehrer jeden Morgen in der Kapelle, um gemeinsam zu beten und zu singen. Der Unterricht beginnt gleich danach mit einer kurzen Bibeleinheit. Dabei lesen die Schüler altersgerecht aus verschiedenen Büchern der Bibel und formulieren die Inhalte zur Festigung in eigenen Worten. Durch offene Fragen angeleitet denken die Kinder über die Bedeutung des Gelesenen nach: „Was sagt Jesus mit diesem Gleichnis über die Liebe des Vaters?“ „Warum schläft Jesus im Boot, während der Sturm wütet?“ „Was könnte Josef bewegt haben, seinen schuldigen Brüdern zu vergeben?“ Auf diese Weise lernen die Kinder schon in jungem Alter, „in der Tiefe zu fischen“ und die Bibel als geistige Nahrungsquelle zu schätzen.  

Für die katholischen Schüler sind auch die gemeinsame Feier der hl. Messe und das Angebot der Beichte ein regelmäßiger Bestandteil des Schulalltags. Kinder anderer Konfessionen, die an der Lerche selbstverständlich ebenso willkommen sind, besuchen dann zum Beispiel den freikirchlichen, koptischen oder orthodoxen Religionsunterricht. 

kath.net: Kann man sich für das neue Schuljahr jetzt noch anmelden und gibt es besondere Voraussetzungen für Lehrkräfte?

Jutta Graf:  Ja, in der Volksschule haben wir heuer noch einzelne freie Plätze - bei Interesse melden Sie sich bitte unter der Nummer 0650/2526930. Unsere Mittelschulklassen sind zwar voll, aber eine Vormerkung ist für den Fall von Öffnungen trotzdem empfehlenswert.

Was Lehrkräfte anlangt, sind die Voraussetzungen: pädagogisches Talent, gelebter christlicher Glaube und die Bereitschaft, Masons Konzept im eigenen Unterricht umzusetzen. Viele unserer Lehrkräfte haben eine Schulung in den USA gemacht. Aber auch während des Jahres bilden wir uns als Team in der Methode und Philosophie laufend fort, und neue Lehrer erhalten das nötige Coaching. Für das kommende Schuljahr sind wir auf der Suche nach einer Vollzeit-Mittelschullehrkraft mit Klassenleitung. Falls Sie jemanden kennen, der sich für diese wichtige Arbeit mit den Jugendlichen interessieren würde, bitte geben Sie die Nachricht weiter! Genauere Infos zur ausgeschriebenen Stelle finden Sie hier auf unserer Website

Foto: © Die Lerche

 


Ihnen hat der Artikel gefallen? Bitte helfen Sie kath.net und spenden Sie jetzt via Überweisung oder Kreditkarte/Paypal!

 





Lesermeinungen

Um selbst Kommentare verfassen zu können müssen Sie sich bitte einloggen.

Für die Kommentiermöglichkeit von kath.net-Artikeln müssen Sie sich bei kathLogin registrieren. Die Kommentare werden von Moderatoren stichprobenartig überprüft und freigeschaltet. Ein Anrecht auf Freischaltung besteht nicht. Ein Kommentar ist auf 1000 Zeichen beschränkt. Die Kommentare geben nicht notwendigerweise die Meinung der Redaktion wieder.
kath.net verweist in dem Zusammenhang auch an das Schreiben von Papst Benedikt zum 45. Welttag der Sozialen Kommunikationsmittel und lädt die Kommentatoren dazu ein, sich daran zu orientieren: "Das Evangelium durch die neuen Medien mitzuteilen bedeutet nicht nur, ausgesprochen religiöse Inhalte auf die Plattformen der verschiedenen Medien zu setzen, sondern auch im eigenen digitalen Profil und Kommunikationsstil konsequent Zeugnis abzulegen hinsichtlich Entscheidungen, Präferenzen und Urteilen, die zutiefst mit dem Evangelium übereinstimmen, auch wenn nicht explizit davon gesprochen wird." (www.kath.net)
kath.net behält sich vor, Kommentare, welche strafrechtliche Normen verletzen, den guten Sitten widersprechen oder sonst dem Ansehen des Mediums zuwiderlaufen, zu entfernen. Die Benutzer können diesfalls keine Ansprüche stellen. Aus Zeitgründen kann über die Moderation von User-Kommentaren keine Korrespondenz geführt werden. Weiters behält sich kath.net vor, strafrechtlich relevante Tatbestände zur Anzeige zu bringen.


Mehr zu








Top-15

meist-gelesen

  1. Einmal im Leben nach ISLAND - Eine Reise, die Sie nie vergessen werden!
  2. Oktober 2026 - Wunderbares SIZILIEN mit Kaplan Johannes Maria Schwarz!
  3. Voll in die Falle getappt
  4. Große kath.net-Leserreise nach Rom - Ostern 2027 - Mit P. Johannes Maria Schwarz
  5. Piusbrüder und Vatikan suchen Weg zur Einheit
  6. Meine Söhne, „seid heilig, Anbeter, Menschen des tiefen Gebets und lehrt das Volk, dasselbe zu tun!“
  7. „Treue oder Einheit? Wie wird Leo XIV. mit den Lehr- und Disziplinarproblemen der Kirche umgehen?“
  8. Leere Hörsäle: Dramatischer Einbruch bei katholischen Theologie-Studenten
  9. Der deutsch-synodale Weg als reines Herrschaftsinstrument!
  10. Vatikan: Neue Statuten für die Marienforschung
  11. George Orwell wohnt in Brüssel, aber nicht nur dort!
  12. Traditionsbruch: New Yorks Bürgermeister Mamdani nicht bei Installation von Erzbischof Hicks
  13. 'Ich bin der Liebe Gottes würdig, einfach weil ich existiere.'
  14. 'Selig sind, die Schwangerschaften beenden' - US-Pastorin sorgt für Eklat
  15. Deutsches Formular für Geburtenanzeige: Welches Geschlecht hat die Mutter?

© 2026 kath.net | Impressum | Datenschutz