Login




oder neu registrieren?


Suche

Suchen Sie im kath.net Archiv in über 70000 Artikeln:







Top-15

meist-diskutiert

  1. So nicht, Mr. Präsident!
  2. Vorstoß im Bundestag: AfD fordert Ende der Staatsleistungen für Kirchen
  3. Wenn der Funktionär den Bischof ersetzt
  4. Wer dir beim letzten Atemzug beisteht
  5. "Man hätte also Hitler gewähren lassen sollen?" - Trump-Leo-Streit eskaliert
  6. BILD spricht von Kurswechsel in Berlin: Papst Leo XIV. schickt „Dompteur“ für deutsche Bischöfe
  7. US-Vizepräsident JD Vance legt Papst Leo XIV. nahe, sich aus der US-Politik herauszuhalten
  8. Kard. Müller: „Niemand hat das Recht den Papst zu kritisieren, wenn er treu seinem Auftrag folgt“
  9. Jeder zweite Deutsche wünscht sich ein Leben nach dem Tod
  10. Schwedischer Kirchenhistoriker: Viele junge Menschen wollen katholisch werden, besonders Männer
  11. Italien: Seligsprechungsverfahren für Teenager eröffnet
  12. Vatikan stoppt Seligsprechungsverfahren für argentinischen Bischof Jorge Novak
  13. Burke: Ein anhaltender Clash zwischen Papst Leo und Trump? „Das ist übertrieben“
  14. Phil Lawler: Die Kontroverse zwischen Trump und Papst Leo ging von Washington aus
  15. Setzt euer Vertrauen nicht in Prinzen!

Ich fühlte mich endlich zu Hause!“

5. September 2025 in Weltkirche, 23 Lesermeinungen
Druckansicht | Artikel versenden | Tippfehler melden


Der brasilianische Pastor Eduardo Faria wurde katholisch. „Mein Zeugnis lautet, dass jeder die Wahrheit auf seine eigene Weise suchen sollte, ohne Angst davor zu haben, schwierige Fragen zu stellen.“


Cuiabá (kath.net / pk) „Es war ein Moment großer Veränderung in meinem Leben. Ich fühlte mich endlich zu Hause.“ Mit diesen Worten beschreibt der Brasilianer Eduardo Faria jenen einschneidenden Moment in seinem Leben, als er in die katholische Kirche aufgenommen wurde, wie „Aleteia“ berichtet.  

Er wurde hineingeboren in eine sehr religiöse Familie im brasilianischen Bundesstaat Mato Grosso. Von klein auf wurde sein Leben von den Lehren der presbyterianischen Tradition geprägt. Er wurde ein engagierter Pastor und widmete sein Leben dem Dienst am Nächsten. Die Herausforderungen, denen er dabei begegnete, weckten jedoch in ihm die Sehnsucht nach tieferen Antworten.

Er begann, seine bisherigen religiösen Überzeugungen in Frage zu stellen, erklärte Eduardo in mehreren Interviews. „Die Suche nach einer reichhaltigeren und vollständigeren Spiritualität führte mich dazu, verschiedene Denkrichtungen und religiöse Praktiken zu erforschen.“


Er las die Werke katholischer Theologen wie des heiligen Augustinus und des heiligen Thomas von Aquin. Diese heiligen Theologen mit ihren tiefgründigen Ansätzen zur Beziehung zwischen Vernunft und Glauben veränderten sein Denken. „Sie zeigten mir, dass Glaube viel mehr sein kann als nur das Festhalten an Lehren, sondern eine Suche nach einer Beziehung zu Gott“, sagte Eduardo.

Darüber hinaus inspirierten ihn der Kontakt zu gläubigen Katholiken und ihre Erfahrungen. „Ich sah die Freude in ihrem Leben, die Leidenschaft, ihren Glauben zu leben. Ich begann mich zu fragen, warum ich diese Intensität nicht spürte“, gestand er. Diese Frage führte ihn dazu, an Exerzitien und Treffen teilzunehmen, bei denen er die Gelegenheit hatte, sein Wissen über die katholische Lehre zu vertiefen.

Nach einer langen Zeit des Nachdenkens und Sammelns von Erfahrungen entschied sich der Pastor, katholisch zu werden. Seine Freunde und Familienangehörigen hatten anfänglich Bedenken, teilten aber schließlich seine Freude. „Es war ein Moment großer Veränderung in meinem Leben. Ich fühlte mich endlich zu Hause“, erinnert sich Eduardo bewegt.

Eduardo Faria ist überzeugt, dass die katholische Kirche unglaublich viel zu bieten hat. Für ihn ist der katholische Glaube nicht nur eine Reihe von Regeln, sondern ein reichhaltiges Gewebe, das Geschichte, Tradition und persönliche Erfahrung miteinander verknüpft.

„Ich bin aus verschiedenen Gründen katholisch, aber ich bin katholisch, weil ich nur in der katholischen Kirche eine Begegnung mit dem eucharistischen Christus habe, mit Jesus im Allerheiligsten Sakrament“, sagte er gegenüber Vatican News.

„Mein Zeugnis lautet, dass jeder die Wahrheit auf seine eigene Weise suchen sollte, ohne Angst davor zu haben, schwierige Fragen zu stellen“, betont er. Eduardo erzählt seine Geschichte auch bei Vorträgen und Veranstaltungen und ermutigt andere, den Reichtum der katholischen Tradition zu entdecken und eine persönliche Beziehung zu Gott aufzubauen.

Eduardo Faria betrachtet das Leben nun aus einer neuen Perspektive. Seine Konversion zum Katholizismus hat nicht nur sein eigenes Leben verändert, sondern auch das Leben vieler Menschen in seinem Umfeld. Er ist zu einem Vorbild für gelebten Glauben geworden, fördert den ökumenischen Dialog und verbindet Gemeinschaften. Auf seinem Instagram-Profil verteidigt er den Glauben und ermutigt zur eucharistischen Anbetung.

„Ich bin nicht nur ein ehemaliger Pastor, sondern ein Kind Gottes auf der Suche nach einer authentischen Beziehung zu ihm“, schließt Eduardo und spiegelt damit seine neue Sichtweise auf das Leben in Christus wider. Seine Geschichte erinnert daran, dass der Glaube eine fortwährende Reise ist – voller Zweifel, Entdeckungen und vor allem Liebe.


Ihnen hat der Artikel gefallen? Bitte helfen Sie kath.net und spenden Sie jetzt via Überweisung oder Kreditkarte/Paypal!

 





Lesermeinungen

Um selbst Kommentare verfassen zu können müssen Sie sich bitte einloggen.

Für die Kommentiermöglichkeit von kath.net-Artikeln müssen Sie sich bei kathLogin registrieren. Die Kommentare werden von Moderatoren stichprobenartig überprüft und freigeschaltet. Ein Anrecht auf Freischaltung besteht nicht. Ein Kommentar ist auf 1000 Zeichen beschränkt. Die Kommentare geben nicht notwendigerweise die Meinung der Redaktion wieder.
kath.net verweist in dem Zusammenhang auch an das Schreiben von Papst Benedikt zum 45. Welttag der Sozialen Kommunikationsmittel und lädt die Kommentatoren dazu ein, sich daran zu orientieren: "Das Evangelium durch die neuen Medien mitzuteilen bedeutet nicht nur, ausgesprochen religiöse Inhalte auf die Plattformen der verschiedenen Medien zu setzen, sondern auch im eigenen digitalen Profil und Kommunikationsstil konsequent Zeugnis abzulegen hinsichtlich Entscheidungen, Präferenzen und Urteilen, die zutiefst mit dem Evangelium übereinstimmen, auch wenn nicht explizit davon gesprochen wird." (www.kath.net)
kath.net behält sich vor, Kommentare, welche strafrechtliche Normen verletzen, den guten Sitten widersprechen oder sonst dem Ansehen des Mediums zuwiderlaufen, zu entfernen. Die Benutzer können diesfalls keine Ansprüche stellen. Aus Zeitgründen kann über die Moderation von User-Kommentaren keine Korrespondenz geführt werden. Weiters behält sich kath.net vor, strafrechtlich relevante Tatbestände zur Anzeige zu bringen.


Mehr zu








Top-15

meist-gelesen

  1. Wer dir beim letzten Atemzug beisteht
  2. So nicht, Mr. Präsident!
  3. Kard. Müller: „Niemand hat das Recht den Papst zu kritisieren, wenn er treu seinem Auftrag folgt“
  4. BILD spricht von Kurswechsel in Berlin: Papst Leo XIV. schickt „Dompteur“ für deutsche Bischöfe
  5. "Man hätte also Hitler gewähren lassen sollen?" - Trump-Leo-Streit eskaliert
  6. Wenn der Funktionär den Bischof ersetzt
  7. US-Vizepräsident JD Vance legt Papst Leo XIV. nahe, sich aus der US-Politik herauszuhalten
  8. Bischof: „Bin durch diese Äußerungen von Staatsanwälten und Richtern verletzt. Das ist Hassrede“
  9. Sängerin Nina Hagen bereut ihre Abtreibungen
  10. Vatikan stoppt Seligsprechungsverfahren für argentinischen Bischof Jorge Novak
  11. Hamburger Staatsanwaltschaft ermittelt gegen christlichen YouTuber
  12. Phil Lawler: Die Kontroverse zwischen Trump und Papst Leo ging von Washington aus
  13. Papst Leo gegen Präsident Trump – Was steckt dahinter?
  14. Vorstoß im Bundestag: AfD fordert Ende der Staatsleistungen für Kirchen
  15. Italien: Seligsprechungsverfahren für Teenager eröffnet

© 2026 kath.net | Impressum | Datenschutz