Login




oder neu registrieren?


Suche

Suchen Sie im kath.net Archiv in über 70000 Artikeln:







Top-15

meist-diskutiert

  1. Vom Streuner zum Messdiener: Welpe „Johnny“ findet ein neues Zuhause
  2. Papst warnt erneut die Piusbrüder! Geste wäre "ein schismatischer Akt"
  3. Selektive Wahrheiten und die römische Geduld
  4. 'Der Bischof des Niedergangs ist Herr Feige'
  5. Homosexuellenapostolat Courage International kritisiert Synodenbericht
  6. Vom Benehmen mit Majestäten
  7. Ein Jahr Papst Leo XIV.
  8. ‚Ist das Synodenbüro des Vatikan die PR-Abteilung von P. James Martin SJ geworden?‘
  9. Eine nötige Klarstellung aus Rom
  10. Niederländischer Weihbischof Mutsaerts bei Unfall schwer verletzt
  11. Vom Segen Gottes und dem Fake-Segen dieser Welt
  12. Wuppertaler stellv. Stadtdechant: „Lebendige Bindung an die Weltkirche“ statt „deutsche Sonderwege“
  13. „Klimaschützer“ fliegen am häufigsten
  14. Solschenizyns düstere Prognose: Wenn die Seele der Zivilisation stirbt
  15. Ein Akt der Demut?

Scharfes Hirtenwort der Bischöfe in Sudan und Südsudan

17. November 2025 in Aktuelles, 7 Lesermeinungen
Druckansicht | Artikel versenden | Tippfehler melden


Kirchenvertreter beklagen eskalierende Gewalt und humanitäre Lage.


Rom/Malakal (kath.net/ KAP) 
Die Bischöfe im Sudan und im Südsudan sind zutiefst bestürzt über die eskalierende Gewalt und die humanitäre Lage in beiden Ländern. In einem zum Abschluss ihrer gemeinsamen Vollversammlung in Malakal veröffentlichten scharfen Hirtenwort verurteilen sie das eklatante Versagen der politischen Führer, Frieden und Stabilität zu gewährleisten, meldete Vatican News am Freitag.
Die Erklärung der Bischöfe vom Donnerstagabend zeichnet ein besonders dramatisches Bild der Lage im Sudan. Dort verschlechtert sich die Krise rasant, mit aktuellen Berichten über Gräueltaten, Massentötungen und sexuelle Gewalt in der Region Darfur. Doch auch im Südsudan sei die Situation nicht besser: Experten warnen davor, dass der politische Übergang auseinanderzufallen drohe, was die Gefahr einer Rückkehr zum Krieg birgt. Als Gründe werden die Inhaftierung hochrangiger Beamter, das Aufkommen von Splittergruppen und intensivierte Militäroperationen genannt.


Die katholischen Bischöfe erklären, sie seien "zutiefst beunruhigt über die anhaltenden verheerenden Konflikte und die entehrten Friedensabkommen in beiden Nationen". Sie beklagen, dass Dialog "nicht länger als ein Vehikel für Harmonie, Heilung, Versöhnung und Einheit" angesehen werde.
In deutlicher Sprache werfen die Bischöfe den Politikern in beiden Ländern einen erschreckenden Mangel an Respekt vor der menschlichen Würde vor: "Die anhaltenden Machtkämpfe innerhalb unserer Regierungen und Oppositionsgruppen im Sudan und Südsudan entbehren des Respekts vor der menschlichen Würde; sie sind zutiefst schädlich und bösartig selbstsüchtig", heißt es in der Erklärung. Die reichen Ressourcen der Länder würden von Einzelpersonen für ihren Luxus veruntreut, während die einfache Bevölkerung in "bitterer Armut" leide.

Copyright 2025 Katholische Presseagentur KATHPRESS, Wien, Österreich (www.kathpress.at) Alle Rechte vorbehalten

 


Ihnen hat der Artikel gefallen? Bitte helfen Sie kath.net und spenden Sie jetzt via Überweisung oder Kreditkarte/Paypal!

 





Lesermeinungen

Um selbst Kommentare verfassen zu können müssen Sie sich bitte einloggen.

Für die Kommentiermöglichkeit von kath.net-Artikeln müssen Sie sich bei kathLogin registrieren. Die Kommentare werden von Moderatoren stichprobenartig überprüft und freigeschaltet. Ein Anrecht auf Freischaltung besteht nicht. Ein Kommentar ist auf 1000 Zeichen beschränkt. Die Kommentare geben nicht notwendigerweise die Meinung der Redaktion wieder.
kath.net verweist in dem Zusammenhang auch an das Schreiben von Papst Benedikt zum 45. Welttag der Sozialen Kommunikationsmittel und lädt die Kommentatoren dazu ein, sich daran zu orientieren: "Das Evangelium durch die neuen Medien mitzuteilen bedeutet nicht nur, ausgesprochen religiöse Inhalte auf die Plattformen der verschiedenen Medien zu setzen, sondern auch im eigenen digitalen Profil und Kommunikationsstil konsequent Zeugnis abzulegen hinsichtlich Entscheidungen, Präferenzen und Urteilen, die zutiefst mit dem Evangelium übereinstimmen, auch wenn nicht explizit davon gesprochen wird." (www.kath.net)
kath.net behält sich vor, Kommentare, welche strafrechtliche Normen verletzen, den guten Sitten widersprechen oder sonst dem Ansehen des Mediums zuwiderlaufen, zu entfernen. Die Benutzer können diesfalls keine Ansprüche stellen. Aus Zeitgründen kann über die Moderation von User-Kommentaren keine Korrespondenz geführt werden. Weiters behält sich kath.net vor, strafrechtlich relevante Tatbestände zur Anzeige zu bringen.


Mehr zu







Top-15

meist-gelesen

  1. EINMALIGE CHANCE - SIZILIEN-Rundreise mit Kaplan Johannes Maria Schwarz!
  2. Selektive Wahrheiten und die römische Geduld
  3. Papst warnt erneut die Piusbrüder! Geste wäre "ein schismatischer Akt"
  4. Vom Streuner zum Messdiener: Welpe „Johnny“ findet ein neues Zuhause
  5. 'Der Bischof des Niedergangs ist Herr Feige'
  6. Eine nötige Klarstellung aus Rom
  7. Vom Segen Gottes und dem Fake-Segen dieser Welt
  8. Überraschendes Blutwunder in Neapel bei Papstbesuch
  9. 'Der Papst sollte diese wöchentlichen Presse-Mehrkämpfe unterlassen'
  10. Niederländischer Weihbischof Mutsaerts bei Unfall schwer verletzt
  11. Wenn die Wahrheit unglaubwürdig ist: Bankmitarbeiterin beendete Telefonat mit Papst Leo
  12. Solschenizyns düstere Prognose: Wenn die Seele der Zivilisation stirbt
  13. Vom Benehmen mit Majestäten
  14. Wuppertaler stellv. Stadtdechant: „Lebendige Bindung an die Weltkirche“ statt „deutsche Sonderwege“
  15. Ein Akt der Demut?

© 2026 kath.net | Impressum | Datenschutz