SucheSuchen Sie im kath.net Archiv in über 70000 Artikeln: 



Top-15meist-diskutiert- Nach Berliner Stromausfall: „Herr Erzbischof Koch, wir warten auf Ihre Stellungnahme“
- Rechtsanwalt Steinhöfel: Maduro war ohne legales Amt, hatte keine völkerrechtliche Immunität mehr
- Katholik kritisiert „Schleimjesus“-Fernsehgottesdient mit direktem Brief an verantwortlichen Pfarrer
- Kard. Woelki: „Bin überzeugt, dass ‚Evangelisierung‘ das zentrale Thema von Leos Pontifikats wird“
- THESE: "Die Theologie der letzten Jahrzehnte hat versagt!"
- Santo Subito: Historiker Hesemann plädiert für schnelle Seligsprechung Benedikts XVI.
- Unter den kroatischen Katholiken wächst Grundsatzkritik
- So fühlt sich Nachhausekommen an
- Menschenrecht auf Abtreibung?
- „Nicht nur Israels Kampf… es ist der Kampf unserer gemeinsamen jüdisch-christlichen Zivilisation“
- Kardinäle votieren für Themen in der Linie von Papst Franziskus
- Der Stern stört Jerusalem. Epiphanie und die Ruhe der Gewöhnten
- Gegen Agenden und Aktivismus: das Kardinalskollegium hält inne
- „Die Ursache der Kirchenkrise und ihre Überwindung“
- Eine Nonne, die Vampirbücher schreibt
| 
Linke US-Moderatorin Rachel Maddow gibt Rückkehr zum katholischen Glauben bekanntvor 18 Stunden in Chronik, 5 Lesermeinungen Druckansicht | Artikel versenden | Tippfehler melden
Sie schreibt ihre Entscheidung in erster Linie den Päpsten Franziskus und Leo XIV. zu. Besonders beeindruckt zeigte sie sich von deren Haltung zur Migration.
Chicago (kath.net/jg)
Die progressive US-Fernsehmoderatorin Rachel Maddow, eine der prominentesten Stimmen der linken Medienlandschaft beim Sender MSNBC, hat überraschend ihre Rückkehr zur katholischen Kirche bekannt gegeben. Nach Jahrzehnten, in denen sie sich nicht mehr als Katholikin betrachtete, schreibt Maddow diese Entscheidung vor allem den Päpsten Franziskus und Leo XIV. zu.
Die Ankündigung erfolgte am Freitagabend bei einer Veranstaltung in Chicago während einer Fragerunde, berichtet die Nachrichtenseite Newsmax. Ein Zuhörer fragte Maddow nach der Haltung des neuen Papstes Leo XIV. – der in Chicago zur Welt kam und aufwuchs – zur Einwanderungspolitik. Maddow antwortete, dass sie nach einer langen Pause nun wieder zur Kirche zurückgekehrt sei. „Nachdem ich mich eine Zeit lang nicht mehr als [Katholikin] betrachtet habe“, sehe sie sich nun „wieder im Glauben“, sagte Maddow. 
Besonders beeindruckt zeigte sich die offen lesbische Moderatorin von der kirchlichen Haltung zu Migranten und Einwanderern. Sie lobte das „erneuerte öffentliche Zeugnis“ der Kirche, das sich unter Papst Franziskus und seinem Nachfolger Leo XIV. in Aktivismus gegen harte Einwanderungspolitik in der Region Chicago zeige. Der Übergang von Franziskus zu Leo XIV. wirke auf sie wie von der Vorsehung gewirkt. Mit einem Augenzwinkern bemerkte Maddow, die Papstfolge sei „wie im Labor kultiviert“, um amerikanische Katholiken gegen Grausamkeit zu „radikalisieren“.
Papst Leo XIV., früher Kardinal Robert Prevost, war im Mai 2025 nach dem Tod von Papst Franziskus gewählt worden und ist der erste in den USA geborene Papst. Seine Wahl und seine schnelle Betonung der Fürsorge für Migranten haben weltweit Aufmerksamkeit erregt.
Maddow, die oft als säkulare Ikone der progressiven Linken dargestellt wird, wuchs in einem gläubigen katholischen Elternhaus auf. Ein Portrait in der Zeitschrift The New Yorker aus dem Jahr 2017 beschreibt sie als Person mit einem „religiösen Temperament“, bei der die frühe Prägung „hängen geblieben“ sei – trotz ihrer Karriere, in der sie häufig republikanische Politiker und konservative Strömungen kritisierte.
Maddows Rückkehr zum katholischen Glauben ist kein Einzelfall: Ähnliche Berichte gibt es über andere Medienpersönlichkeiten, wie den ABC-Moderator Gio Benitez, der kürzlich eine erneuerte Annäherung an den Katholizismus beschrieb und eine weltoffenere Atmosphäre in der Kirche hervorhob.
Ihnen hat der Artikel gefallen? Bitte helfen Sie kath.net und spenden Sie jetzt via Überweisung oder Kreditkarte/Paypal!

Lesermeinungen| | Versusdeum vor 10 Stunden | | | | Das ist genau das, was mich beunruhigt In Westeuropa sind durch die jüngste aktive Islamisierung durch (Asyl-) Zuwanderung* sowie die gnadenlose Mathematik der Demographie schon ganze Großstädte de facto verloren. Selbst in Wien stieg der Anteil der Muslime bei Kindern und Jugendlichen in wenigen Jahren von etwa 34 auf 40 odeo 41%! Und schon jetzt haben wir im eigenen Land weniger Rechte als ein junger Moslem aus einem x-beliebigen islamischen Land, sogar schon in dem Moment, in dem er die Grenze überquert (er darf das auch ohne Papiere und durfte es sogar während der Grenzschließungen in der Coronamaßnahmenzeit!).
*praktisch alle Fluchtländer dieser Welt sind islamisch regiert bis islamistische geplagt |  0
| | | | | MarinaH vor 11 Stunden | | | |
Der Hauptgrund um "zurück zur Kirche" zu finden, sollte JESUS sein, und nicht die politische Meinung des Papstes. |  1
| | | | | SarahK vor 16 Stunden | | | | Sorry Aber soweit ich sie kenne ist sie faktisch nicht katholisch,
wie die meisten gremiumsorganisationen und das alles ist Antrieb dessen was die Kirche von innen kaputt macht! What shall I say? Saint Michael pray for us. |  1
| | | | | Stephaninus vor 17 Stunden | | | | Haltung der Kirche Die Kirche schöpft ihr Haltungen aus jahrtausendealter Weisheit, viel Erfahrung und letztlich dem Glauben. Darum lässt die Kirche sich nie in ein links-rechts Schema einpressen. (Wenn einzelne Vertreter der Kirche eher zeitgeistig unterwegs sind, tut das zunächst nichts zur Sache.) Ich glaube, dass immer mehr Menschen, auch solche, die gar nicht katholisch sind, dies wieder zu schätzen lernen. |  2
| | | | | UlmerSpatz vor 18 Stunden | | | | Austritt In meinem Bekanntenkreis sind viele ausgetreten wegen der Haltung der Kirche zu Migration oder Corona. Manche gingen zur orthodoxen Kirche, andere zu Pius X. |  1
| | |
Um selbst Kommentare verfassen zu können müssen Sie sich bitte einloggen. Für die Kommentiermöglichkeit von kath.net-Artikeln müssen Sie sich bei kathLogin registrieren. Die Kommentare werden von Moderatoren stichprobenartig überprüft und freigeschaltet. Ein Anrecht auf Freischaltung besteht nicht. Ein Kommentar ist auf 1000 Zeichen beschränkt. Die Kommentare geben nicht notwendigerweise die Meinung der Redaktion wieder. kath.net verweist in dem Zusammenhang auch an das Schreiben von Papst Benedikt zum 45. Welttag der Sozialen Kommunikationsmittel und lädt die Kommentatoren dazu ein, sich daran zu orientieren: "Das Evangelium durch die neuen Medien mitzuteilen bedeutet nicht nur, ausgesprochen religiöse Inhalte auf die Plattformen der verschiedenen Medien zu setzen, sondern auch im eigenen digitalen Profil und Kommunikationsstil konsequent Zeugnis abzulegen hinsichtlich Entscheidungen, Präferenzen und Urteilen, die zutiefst mit dem Evangelium übereinstimmen, auch wenn nicht explizit davon gesprochen wird." (www.kath.net) kath.net behält sich vor, Kommentare, welche strafrechtliche Normen verletzen, den guten Sitten widersprechen oder sonst dem Ansehen des Mediums zuwiderlaufen, zu entfernen. Die Benutzer können diesfalls keine Ansprüche stellen. Aus Zeitgründen kann über die Moderation von User-Kommentaren keine Korrespondenz geführt werden. Weiters behält sich kath.net vor, strafrechtlich relevante Tatbestände zur Anzeige zu bringen. | 
Mehr zu | 





Top-15meist-gelesen- Weihnachtsspende für kath.net - Wir brauchen JETZT Ihre HILFE!
- ISLAND-REISE - SOMMER 2026 - Eine Reise, die Sie nie vergessen werden!
- „Die Ursache der Kirchenkrise und ihre Überwindung“
- Kard. Woelki: „Bin überzeugt, dass ‚Evangelisierung‘ das zentrale Thema von Leos Pontifikats wird“
- Unter den kroatischen Katholiken wächst Grundsatzkritik
- "Beten wir gemeinsam für die kommende Welle!"
- Überlebende der Brandkatastrophe in Crans-Montana: „Möchte Gott danken, dass er mich gerettet hat“
- Oktober 2026 - Kommen Sie mit nach SIZILIEN mit Kaplan Johannes Maria Schwarz!
- Nach Berliner Stromausfall: „Herr Erzbischof Koch, wir warten auf Ihre Stellungnahme“
- Kardinäle votieren für Themen in der Linie von Papst Franziskus
- Katholik kritisiert „Schleimjesus“-Fernsehgottesdient mit direktem Brief an verantwortlichen Pfarrer
- "Der Herr ist wirklich in diesen Gestalten von Brot und Wein gegenwärtig"
- Santo Subito: Historiker Hesemann plädiert für schnelle Seligsprechung Benedikts XVI.
- Ein Frühstück für den Verleugner
- Eine Nonne, die Vampirbücher schreibt
|