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Erzbischof Gänswein würdigt Benedikt XVI. als wortmächtigen Theologen

4. Jänner 2026 in Chronik, 1 Lesermeinung
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Zum dritten Todestag erinnert Georg Gänswein an Benedikt XVI. und erklärt, warum ihm die Schriften des früheren Kirchenoberhaupts bis heute im Alltag helfen.


Rom (kath.net/ KAP) 
Der langjährige Privatsekretär von Benedikt XVI. und jetzige Nuntius in Litauen, Erzbischof Georg Gänswein, hat seinen früheren Vorgesetzten als wortmächtigen Theologen und unerschrockenen Verkünder des Glaubens gewürdigt. "Wenn bestimmte theologische Fragen auftauchen oder sich Herausforderungen stellen, greife ich natürlich gern und zuerst zu den Schriften von Joseph Ratzinger", sagte Gänswein dem Portal "Vatican News". Anlass war der dritte Todestag des früheren deutschen Papstes am Mittwoch.


Zur bleibenden Aktualität der Texte erklärte Gänswein, es erstaune ihn immer wieder, wie aktuell viele davon seien - "obgleich sie teilweise vor vielen Jahren, ja Jahrzehnten entstanden sind". Er lese regelmäßig Predigten und theologische Werke Benedikts, so der Erzbischof weiter. Die geistlichen Impulse seien hilfreich, um Herausforderungen des Alltags zu bewältigen.
Gänswein betonte, es habe bei Benedikt keinen Unterschied zwischen öffentlichem Auftreten und persönlichem Alltag gegeben. "Als Mensch im Alltag war er genauso wie als Mensch in der Öffentlichkeit - liebenswürdig, freundlich, humorvoll, entschieden und mild. Das hat er öffentlich gezeigt, und so hat er auch im Alltag gelebt."

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